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Normale Version: Was ist der richtige Beruf für mich?
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Hallo,

Durch meine häufige Krankheit und vielen Klinikaufenthalten konnte ich meine Schule leider nicht zu einen ordentlichen Abschluss bringen habe jetzt allerdings meinen Hauptschulabschluss gemacht.
Voriges Jahr im September hab ich dann eine Ausbildung als Verkäuferin begonnen, hab da allerdings auch häufig gefehlt.
Der Ausbilder hat mich dann auf Grund meiner Krankheit im Februar gekündigt.
Ich musste dann aufgrund dieser Kündigung zum Arbeitsamtarzt der feststellte das dieser Beruf zu schwer für mich ist, das Arbeitsamt sieht das allerdings anderst und hat mir für September die selbe Lehre nochmal gegeben. Davor hab ich allerdings ein bisschen Angst, weil es der selbe Betrieb ist und der Ausbilder ja auch schon Vorurteile gegen mich hat.
Die Ärzte sind da auch unterschiedlicher Meinung der eine sagt du darfst das machen der andere sagt der Beruf ist viel zu schwer für dich.
Ich weiß langsam auch nicht was ich noch denken soll.
Ich hoffe das mir hier jemand ein Rat geben kann.
Bianca
Hey!Smile
Welche Lehre als Verkäuferin machste denn?
Ich würde vielleicht versuchen nicht so oft auszufallen, wenn das gehen würde.
Guck am besten wenn du in der Lehre bist ob es dich sehr belastet, wenn ja, dann würd ich mit dem Chef sprechen und dem das sagen, und eine lösung finden vielleicht kannst du in ein anderen bereich oder so....Smile
Huhu,
im Bereich Lebensmittel.
Danke für den Rat es ist garnicht immer so einfach schon wegen der häufigen Blutentnahme usw.
Was ich allerdings nicht verstehe das ich ein Beruf lernen soll, indem ich sowieso nicht arbeiten darf. Naja irgendeine Lösung wird sich schon finden.
Hi,

zunächst einmal, Ärzte sind sich ziemlich oft nicht einig, was man jetzt darf und was nicht. Kenne das Problem ziemlich gut. Eine Krankenschwester hat mir mal geraten auf meinen Körper und mein Herz zu hören, da die zwei besser beurteilen können. Vernunft ist natürlich immer von Nöten, aber der eigene Instinkt hilft auch schon weiter.
Hm, musst du nüchtern bei den Blutabnahmen erscheinen? Na ja, wäre auch egal wenn nicht. Such dir einen Arzt, der um halb acht aufmacht, dann könntest du es vielleicht pünktlich zur Arbeit bzw. Berufsschule schaffen.
Wie sieht es mit einer Ausbildung aus, bei der du im Büro arbeiten kannst? Bürokauffrau, Industriekauffrau, Werbekauffrau..., das wäre nicht so anstrengend, da du nicht die ganze Zeit stehen und auch nicht schwer heben müsstest.
Ich hoffe, dass du das Richtige findest! Smile

Grüße,

Sandra
Huhu,

naja ein anderer Beruf kommt für mich so nicht in Frage, weil meine Noten dazu leider nicht ausreichen.
Mit dem halb acht zum Arzt ist ja nicht schlecht, aber meine Lehre beginnt ja schon um sieben dazu muss ich auch noch ehr los weil die Ausbildung nicht in mein Ort ist.
Mir wurde jetzt von einem anderen Arzt gesagt das die Lehre für mich aber garnicht schaffbar ist, weil bei mir noch eine Aortenerweiterung festgestellt worden ist.
Nun weiß ich gleich garnicht mehr was ich jetzt machen soll.

Liebe Grüsse

Bianca
Hey,

das klingt ja wirklich gelinde ausgedrückt sch...
Aber bitte gib jetzt nicht auf, ich bin mir sicher, dass du einen Weg finden wirst!
Ich kenne mich da zwar nicht so gut aus, denke aber, dass du in deinem Fall eine Berufsunfähigkeitsrente beantragen könntest. Dazu brauchst du wahrscheinlich eine Bescheinugung vom Arzt, aber das dürfte ja kein Problem sein. Falls du vorhast auszuziehen, oder nicht mehr daheim wohnst, kannst du ja auch Wohngeld beantragen. (Weißt du ja wahrscheinlich eh.) Und da nur daheim rumsitzten einfach zu langweilig ist, würde ich, falls das mit der Ausbildung nichts wird, schauen, ob ich nen einfachen Job auf 400 Euro-Basis finde. Dann hast du was zu tun, kannst dir selbst Geld dazu verdienen und kannst dir in vielen Fällen deine Arbeitszeit selbst einteilen.
Glaub an dich und deine Fähigkeiten! Und falls du zu denen gehörst, die sofort ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie nichts zum Bruttosozialprodukt beitragen, engagiere dich vielleicht ein- oder zweimal im Monat bei sozialen Projekten oder Ähnlichem.

Ja, ich weiß, es redet sich immer leicht und vielleicht waren die Vorschläge aus deiner Sicht auch blöd, aber leider fällt mir im Moment nichts anderes ein.

Drück dir auf jeden Fall die Daumen!

Sandra
Hallo Bianca,
ich kann dir nur folgenden Rat geben. Wenn jetzt schon fest steht, daß der Beruf als Verkäuferin zu schwer für dich ist, beginne diese Ausbildung nicht. Lasse dir vom Arzt bestätigen, daß dieser Beruf für dich nicht geeignet ist, und spreche nochmals mit dem Arbeitsamt.
Dann überlege dir in Ruhe, welcher Beruf dir gefallen könnte. Vielleicht kannst du einige Praktika bei verschiedenen Arbeitgebern absolvieren. Das gibt dir die Möglichkeit den Beruf näher kennen zu lernen. Du könntest zusätzlich Kurse bei der Volkshochschule besuchen, damit deine schlechten Noten ausgeglichen werden. Arbeitgeber sehen so etwas sehr gerneSmile. Als Bürokauffrau z.B. kannst du sicher auch eine Stelle bei deinem Notendurchschnitt finden.
Du bist noch so jung und hast noch viele Jahre in deinem Beruf vor dir. Er sollte dir also Spaß machen und auch gesundheitlich zu dir passen. Du hast dein Leben lang für deine Gesundheit gekämpft, nun kämpfe für einen tollen Job.
Ich drücke dir die Daumen
Yvonne
Huhu,

ich danke euch beiden für die Ratschläge bedanken.
Es ist halt nicht immer so leicht wie ihr sicher selber wisst, aber ihr habt recht Aufgeben ist erstrecht nicht gut.
Irgendwie hab ich immer ein weg gefunden. Wink
Danke nochmal.
Liebe Grüsse
Bianca
Hallo Bianca,
und wenn du dich msl im Arbeitsamt beraten lässt? Dies habe ich nämlich getan und wegen meinem Herzfehler bin ich nämlich nun in eienr bestimmten Position und wenn ich Glück habe fange ich im September meine Lehre als Einzelhandelskauffrau an!
LG Nina

P.S habe auch nur Hauptschulabschluss,versuche aber den Quali!
Hallo, das Problem kenne ich so ein klein wenig.
Ich bin in der Ausbildung zur Krankenschwester und noch kann mir keiner so genau
sagen, ob ich( aufgrund der gesundheitlichen Probleme) überhaupt die Zulassung zum Examen
bekomme, aber naja.
Ich denke, am Wichtigsten ist erst einmal, dass es dir, egal was du machst, Spaß macht und du dich nicht jeden
Morgen aus dem Bett quälen musst.
Bei mir war es so, dass mich mein Kardiologe schon von alleine auf die Problematik angesprochen hat. Ich sollte ihm dann aufschreiben , was ich mir vorstellen könnte und was ich sonst noch gerne mache.
Er sagte mir dann in welchen Bereichen es Probleme geben könnte und was ich stattdessen machen könnte.
Außerdem sind die Arbeitgeber manchmal nur so abweisend, weil sie Angst haben aus lauter Verunsicherung.
Mein Kardiologe hat mir daraufhin eine "Dreiergesprächsrunde" angeboten (mein Arbeitgeber, er und ich) und das hat wirklich viel gebracht.
Die Idee mit dem Arbeitsamt find ich erst einmal sehr gut und vielleicht kannst du dann deinen Kardiologen noch ergänzend mit einbeziehen.
Ich wünsch dir viel Glück und dass du was findest, was nicht zu anstrengend ist und dir trotzdem Spaß macht.
Liebe Grüße
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