30.03.2011, 12:35
Hallo alle miteinander,
bei unserem Sohn (12) wurde im Dezember 2010 bei einem normalen KA-Besuch (wegen Husten) ein deutliches Herzgeräusch erstmals festgestellt. Im Verlauf wurde dann mittels Ultraschall, EKG usw. bei der Kinderkardiologin eine Mitralklappeninsuffizienz 3. Grades mit deutlichem Prolaps festgestellt. Und noch ein paar kleine unwesentliche Undichtigkeiten an einer anderen Klappe.
Aber die MKI Geschichte ist wohl nicht so leicht zu nehmen. Jetzt stürmte natürlich einiges auf uns ein. Unser Sohn war bis dahin vermeintlich gesund und hat auch so gelebt (Sport, Fußballverein,usw.). Nun haben wir uns mittel Herzstiftung und Internet erstmal aufgeklärt, was das genau heißt. Laut Ärztin darf er nur noch leichten Sport machen, eigentlich gar nichts mehr. er wird wohl mal operiert werden müssen, aber Sie hoffen erst nach dem Wachstum. Daher soll er sein herz schonen und bekommt zur Entlastung Elanapril Blutdrucksenker.
Sie sagt, es wird nicht besser werden, was kaputt ist ist kaputt aber man versucht den Krankenstand nun so zu halten und möglichst nicht zu verschlechtern. Für ihn ist das schwer zu verstehen, er hat das zwar von Geburt an, aber unbemerkt und daher hat er ein normales Leben geführt. Dies hat aber laut Ärztin eine Verschlechterung bewirkt, denn er hat ja schon Grad 3 von 4 möglichen erreicht.
Jetzt hoffe ich hier auf Leute mit gleicher oder ähnlicher Diagnose, und auf ein paar erliche Antwiorten.
1. Mein Sohn empfindet glücklichweise noch keine Symptome (wie Atemnot, etc.) obwohl er Grad 3 hat. Wie kann das sein? Die Ärtin denkt, dass er das als Normalzustand empfindet und ein wirkliches "normal gesundes empfinden" nicht haben kann, da er ja diese MKI seit der Geburt hat. Gibt es hier jemanden der auch keine Symptome hat?
2. Wenn er mal operiert werden muss, was kommt da auf uns zu? Wie lange dauert die OP normalerweise, wie lange die Genesungszeit, muss man zur Reha?
3. Kann man mit dieser Erkrankung richtig alt werden, wie ein gesunder?
4. Sollte man beim Versorgungsamt den grad der Behinderung einstufen lassen? Macht das Sinn?
5. Wenn er mal operiert wurde, ist er dann wieder für immer geheilt oder muss man mit neuen Op´s rechnen. Z.B. Weil die neue Klappe verschleißt.
6. Ist das ein kleinerer Herzfehler oder doch schon schwerwiegender?
Ich weiß, man kann vieles nicht auf jeden übertragen und jeder Fall ist auch einzigartig. Aber, vielelicht hat jemand ein paar Antworten und Ansichten zum Austausch.
Es wäre sehr nett von Euch. Denn ob es auch schwerere Herzfehler gibt, für mich als Mutter der Herzfehler meines Sohnes der schlimmste, weil das Herzchen meines Kindes betroffen ist. Könnt ihr sicher verstehen, dass mir das Sorgen macht.
Ganz liebe Grüße
erdbeere
bei unserem Sohn (12) wurde im Dezember 2010 bei einem normalen KA-Besuch (wegen Husten) ein deutliches Herzgeräusch erstmals festgestellt. Im Verlauf wurde dann mittels Ultraschall, EKG usw. bei der Kinderkardiologin eine Mitralklappeninsuffizienz 3. Grades mit deutlichem Prolaps festgestellt. Und noch ein paar kleine unwesentliche Undichtigkeiten an einer anderen Klappe.
Aber die MKI Geschichte ist wohl nicht so leicht zu nehmen. Jetzt stürmte natürlich einiges auf uns ein. Unser Sohn war bis dahin vermeintlich gesund und hat auch so gelebt (Sport, Fußballverein,usw.). Nun haben wir uns mittel Herzstiftung und Internet erstmal aufgeklärt, was das genau heißt. Laut Ärztin darf er nur noch leichten Sport machen, eigentlich gar nichts mehr. er wird wohl mal operiert werden müssen, aber Sie hoffen erst nach dem Wachstum. Daher soll er sein herz schonen und bekommt zur Entlastung Elanapril Blutdrucksenker.
Sie sagt, es wird nicht besser werden, was kaputt ist ist kaputt aber man versucht den Krankenstand nun so zu halten und möglichst nicht zu verschlechtern. Für ihn ist das schwer zu verstehen, er hat das zwar von Geburt an, aber unbemerkt und daher hat er ein normales Leben geführt. Dies hat aber laut Ärztin eine Verschlechterung bewirkt, denn er hat ja schon Grad 3 von 4 möglichen erreicht.
Jetzt hoffe ich hier auf Leute mit gleicher oder ähnlicher Diagnose, und auf ein paar erliche Antwiorten.
1. Mein Sohn empfindet glücklichweise noch keine Symptome (wie Atemnot, etc.) obwohl er Grad 3 hat. Wie kann das sein? Die Ärtin denkt, dass er das als Normalzustand empfindet und ein wirkliches "normal gesundes empfinden" nicht haben kann, da er ja diese MKI seit der Geburt hat. Gibt es hier jemanden der auch keine Symptome hat?
2. Wenn er mal operiert werden muss, was kommt da auf uns zu? Wie lange dauert die OP normalerweise, wie lange die Genesungszeit, muss man zur Reha?
3. Kann man mit dieser Erkrankung richtig alt werden, wie ein gesunder?
4. Sollte man beim Versorgungsamt den grad der Behinderung einstufen lassen? Macht das Sinn?
5. Wenn er mal operiert wurde, ist er dann wieder für immer geheilt oder muss man mit neuen Op´s rechnen. Z.B. Weil die neue Klappe verschleißt.
6. Ist das ein kleinerer Herzfehler oder doch schon schwerwiegender?
Ich weiß, man kann vieles nicht auf jeden übertragen und jeder Fall ist auch einzigartig. Aber, vielelicht hat jemand ein paar Antworten und Ansichten zum Austausch.
Es wäre sehr nett von Euch. Denn ob es auch schwerere Herzfehler gibt, für mich als Mutter der Herzfehler meines Sohnes der schlimmste, weil das Herzchen meines Kindes betroffen ist. Könnt ihr sicher verstehen, dass mir das Sorgen macht.
Ganz liebe Grüße
erdbeere

