Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Implantierter Defi: „Wann darf ich nach einer Schockabgabe wieder Auto fahren?“

Bislang ➞ 32 Kommentare zu dieser Sprechstunde

Implantierter Defibrillator und Autofahren: Fahrverbot nach Schockabgabe?

Wenn bei einem implantierten Defibrillator (ICD) eine Schockabgabe erfolgt, bekommen Betroffene von ärztlicher Seite oft ein Fahrverbot auferlegt. Die Dauer des Fahrverbots hängt dabei wesentlich vom Auftreten erneuter Rhythmusstörungen ab, wie der folgenden Sprechstunden-Antwort zu entnehmen ist, die Sie als Herzstiftungs-Mitglied neben weiteren interessanten Sprechstunden-Fragen wahrscheinlich schon in der Zeitschrift HERZ HEUTE gesehen haben (über 100.000 Leser).

Die Sprechstunden-Frage im Wortlaut: "Mir wurde wegen Herzschwäche vor sechs Jahren ein Defibrillator (ICD) eingesetzt. Nach zwei Jahren löste er einen Schock aus. Auf Anraten der Ärzte fuhr ich danach ein halbes Jahr lang kein Auto. Nach Ablauf dieser autofreien Zeit erhielt ich bei der vierteljährlichen Defi-Kontrolle vom Kardiologen die Erlaubnis, wieder Auto zu fahren. Gibt es Regelungen, dass ein Defi-Träger nach dem Auslösen eines Schocks nicht mehr oder nur noch eingeschränkt Auto fahren darf?" (Emanuele C., Köln)

Die Experten-Antwort:

Prof Bernd Nowak
Prof. Dr. med. Bernd Nowak

Bei Menschen mit einem implantierten Defibrillator hängt die Fahrtauglichkeit wesentlich von der Einschätzung ab, wie groß das Risiko für einen Bewusstseinsverlust aufgrund erneuter Herzrhythmusstörungen ist. Da bei Patienten mit einem Defibrillator diese Gefahr in der Regel erhöht ist, dürfen Betroffene in einer Vielzahl der Fälle z. B. nicht als Berufskraftfahrer ein Fahrzeug im Straßenverkehr führen.

Für Privatfahrer existieren dagegen abweichende Empfehlungen. Nach einer Rhythmusstörung mit Schockabgabe muss in aller Regel eine Fahrpause von mindestens drei Monaten eingelegt werden. Danach kann der behandelnde Kardiologe individuell entscheiden, ob der Patient wieder Auto fahren darf. Bei stabiler Situation ohne weitere Rhythmusstörungen kann dies problemlos möglich sein.

Fahrverbot kann verlängert werden

Besteht dagegen eine instabile Situation, kann es erforderlich sein, das Fahrverbot aufrechtzuerhalten. Dies wäre z. B. der Fall, wenn sich im ICD-Speicher gehäuft Rhythmusstörungen finden, die zwar zu keiner Schockabgabe geführt haben, aber sich nicht als unbedenklich einstufen lassen.

Aus medizinischer Sicht ist es dringend zu empfehlen, die Fahrpause ernst zu nehmen, auch wenn der Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis nicht offiziell von Amts wegen entzogen wird und auch in Deutschland keine Meldung von ärztlicher Seite an die Behörden erfolgen muss (Schweigepflicht ist meist das höherwertige Gut). Denn solange die Situation noch nicht als stabil zu bewerten ist, kann es je nach Art der Herzrhythmusstörung trotz des implantierten Defibrillators zu einer Bewusstlosigkeit kommen.

Bewusstlosigkeit am Steuer: Achtung Fremdgefährdung!

Grundsätzlich sollte man bedenken, dass eine Bewusstlosigkeit aufgrund von Herzrhythmusstörungen so plötzlich auftreten kann, dass man nicht mehr am Fahrbahnrand anhalten kann und dort einfach wartet, bis alles wieder in Ordnung ist. Dabei ist nicht nur an die Eigengefährdung zu denken, sondern auch an die Gefahr anderen Verkehrsteilnehmern bei einem Unfall erhebliche Schäden zuzufügen.

Sollte es zu einem Unfall kommen und das von ärztlicher Seite erteilte Fahrverbot bekannt werden, ist außerdem davon auszugehen, dass von Versicherungs-Seite versucht wird, die Übernahme des Schadens zu verweigern. Darüber hinaus möchte ich an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, in welchen Fällen von juristischer Seite die Eröffnung eines strafrechtlichen Verfahrens drohen könnte.

Fazit & Empfehlung: Wenn es bei einem implantierten Defibrillator zu einer Schockabgabe gekommen ist, darf bei Autofahrern das Thema Fahrverbot im Gespräch mit dem Arzt nicht fehlen. Wird eine Fahrpause festgelegt, ist dies unbedingt ernst zu nehmen. Um ein Fahrverbot nicht unnötig lange in Kauf zu nehmen, sollte die Situation allerdings ärztlich überprüft werden, z. B. nach jeweils drei Monaten.

TippWenn Sie regelmäßig interessante Fragen aus der Herzstiftungs-Sprechstunde lesen wollen, empfehlen wir Ihnen die Herzstiftungs-Zeitschrift HERZ HEUTE, die Sie als Mitglied 4x pro Jahr frei Haus geliefert bekommen und die neben Experten-Berichten zu neuen Therapien auch immer eine umfangreiche Sprechstunden-Rubrik enthält. ➞ Weitere Infos zur Mitgliedschaft


Die Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Prof. Dr. med. Bernd Nowak, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Arzt im Cardioangiologischen Centrum Bethanien in Frankfurt am Main. Zu den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten des Kardiologen zählen insbesondere Herzrhythmusstörungen und die Implantation von Herzschrittmachern.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

Ihre Meinung

Fanden Sie die Informationen auf dieser Seite zum Thema „Implantierter Defi und Autofahren“ hilfreich?

Dürfen wir Ihren Kommentar mit Ihrem Namen und Wohnort auf den Internetseiten der Herzstiftung veröffentlichen?


Bislang 32 Kommentare zu dieser Sprechstunde

A. R. aus Italien (05.01.2017): Es ist interessant zu erfahren, wie in Deutschland die Frage „Autofahren mit ICD“ gehandhabt wird. In Italien – dort habe ich meinen Hauptwohnsitz – liegt die Entscheidung darüber bei der staatlichen Krankenversicherung INPS, deren gestellter Ärzteausschuss alle zwei Jahre entscheidet, ob eine stets nur zweijährige Verlängerung vertretbar ist. Entscheidend hierfür sind die nachweisbaren, vorzulegenden ärztlichen Befunde. Im negativen Fall wir der Führerschein direkt für zwei Jahre entzogen. Gleiches gilt übrigens bspw. für Diabetiker und Sehschwächen.

Bodo R. aus Menden (27.09.2016): Die Meinungen der Ärzte gehen da weit auseinander. Ein Kardiologe sagt drei Monate, einer besser überhaupt nicht mehr Autofahren.

Dirk B. (10.08.2016): Es ist immer wieder beruhigend, wie gut die Infos der Herzstiftung sind. Sie schenken allen Betroffenen Sicherheit und inneres Gleichgewicht! Danke Ihnen allen.

Henning aus Offenbach (18.07.2016): Danke, sehr informativ und hilfreich. In Anbetracht von mobil tragbaren Defibrillatoren (z.B. Lifevest) stellt sich die Frage, wie lange dann eine Fahrpause angeraten ist?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Rosemarie T. aus Hanau (19.05.2016): Habe seit 1986 einen Defi, wollte ihn nicht mehr missen, fahre hin und wieder Auto, aber nur in Begleitung.

Peter N. aus Holzkirchen (15.04.2016): "Herzliche" Aufklärung, die einem die Risiken näherbringt und zum Nachdenken anregt. Obwohl eigentlich selbstverständlich, ist der Hinweis auf Fremdgefährdung, die bedingt durch den eigenen Zustand häufig unterschätzt wird. Man sollte nicht nur sich, sondern auch andere schützen, trotz Problemen mit dem eigenen Körper.

Thea B. aus Heilbronn (10.02.2016): Darf ein externer Defi bei implantiertem Defi und Schrittmacher angewendet werden, und auf was ist zu achten? Darf man bei Herzinfarkt Nitro-Spray geben?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Peter K. aus Hamburg (07.01.2016): Bekam mein ersten Defi 1999 wegen VT. 2000 hat er geschockt, danach war der Puls wieder normal. Habe jetzt den dritten. Am 29.11.2015 hat er nach langanhaltenden Tachykardien in 1 Stunde 2 x geschockt (war sehr heftig). Nehme jetzt 200 mg Amiodaron täglich. Habe mit 200 mg Amiodaron einen merklich ruhigen Puls. Ich vertraue meinem Defi sehr, wenn ich den nicht hätte... Mit dem Autofahren werde ich noch einige Monate warten. Ich bin zum Glück nicht auf das Auto angewiesen.

M. D. aus Köln (12.11.2015): Autofahren sollte jeder gewissenhafte Autofahrer in Absprache mit dem Kardiologen und eigener Befindlichkeit in Bedarfsfälle entscheiden.

Werner W. aus Hannover (12.07.2015): Unter Bezugnahme meines Kommentares vom 15.12.2013 möchte ich heute ergänzend allen Defi-Träger sagen, wenn man vom Kardiologen den Rat oder die Empfehlung bekommt, sich einen Defi implantieren zu lassen. Greift zu. Ich habe jetzt am 4.3.2015 den Zweiten bekommen und da ich gute Erfahrungen damit gemacht habe, denke ich jetzt wieder 7 - 8 Jahre Sicherheit zu haben. Meine EF beträgt 20-25 %. Letzte Defikontrolle am 3.7.2015 ohne Beanstandung und guter Aufzeichnung. Ich darf Auto fahren, da ich diabetische Füße habe mit einer schwersten Polyneuropathie. Aber bitte immer den augenblicklichen Gesundheitszustand im Auge behalten.

Wolfgang H. aus Dormagen (03.01.2015): Ich habe 2001 eine Herzklappe erneuert bekommen. 2008 bekam ich Magenkrebs, der Magen wurde entfernt. 2009 bekam ich wegen Herzschwäche einen Defi, dann bekam ich die Galle noch entfernt. Zurzeit läuft alles gut. Ich habe wegen einer täglich hohen Dosis Tilidin das Fahren seit Jahren aufgegeben.

Dr. Dieter G. aus Neuss (29.12.2014): Vielen Dank für die Infos. Ich (80 Jahre) habe seit April 1997 einen Schrittmacher und seit Nov. 2011 einen neuen mit Defi. Zunächst hatte ich regelmäßig nach dem Ablauf der 6-Monatsfrist immer wieder einen Schock. Ich bin dabei nie bewusstlos geworden. Seit Juli 2013 nehme ich tgl. 100mg Amiodaron. Danach habe ich keinen Schock und auch keine Überstimulation mehr gehabt und fahre wieder Auto, allerdings max. 70km/h. Mit den Begleiterscheinungen des Amiodaron muss man leben.

Ohne Namen (05.11.2014): Sehr interessante Info. Ich bin bei EF 37 auch Anwärter auf einen Defi, kann mich aber noch nicht entscheiden. Bei KHK 2009 herrscht stabile Lage bis jetzt.

Hans-Friedel W. aus Gilten (05.11.2014): Mir wurde im Mai 2013 ein Defi mit Schrittmacher eingesetzt und wird funküberwacht. Danach wurde mir ein berufliches Fahrverbot vom Kardiologen erteilt. Privat dürfte ich nach einem 1/2 Jahr wieder fahren. Aber um sicher zu gehen, habe ich meine Fahrerlaubnis freiwillig abgegeben. Das Herz unterscheidet nicht zwischen Beruf und privat.

B. aus Koblenz (05.11.2014): Mein Schwager hat das Brugada-Syndrom. Vor 4 Wochen hatte er innerhalb von 3-4 Stunden mehrere Schockabgaben, da er 2 bzw. 3 mal Herzstillstand hatte.

K.-H. W. aus Hamburg (03.11.2014): Anfang dieses Jahres bekam ich einen neuen Defi eingesetzt. Zwei Monate später piepte es in meiner Umgebung. Ich konnte nicht orten, woher es kam. Habe gedacht mein Nachbar betreibt irgend ein Gerät, das da piept. Das ging so zwei Tage bis aus dem Piepen ein Martinshorn zu hören war. (Als fahre ein Peterwagen mit Martinshorn auf der Straße.) Einen Tag später hörte ich das Horn wieder, und stellte fest, es kam von meinem Defi. Rief im Krankenhaus an, und man befahl mir sofort zu kommen. Eine der beiden Elektroden war gebrochen. Also bin ich drei Tage ohne den Defi rumgelaufen. Habe Glück gehabt, dass nichts passiert ist.

H. M. (22.09.2014): Ihre Erklärungen und Kommentare zu diesem Thema sind eindeutig, klar und in der Sache logisch. Man kann nur hoffen, dass die Betroffenen sich auch daran halten.

Bernhard K. aus Papenburg (18.09.2014): Mir wurde Okt. 2009 ein Defi implantiert, meine 1. Auslösung hatte ich August 2014. Mein Kardiologe meinte nach 6 Wochen, ich kann wieder Auto fahren. Fühle mich gut, werde nach den 6 Wochen auch wieder fahren.

Lothar F. aus Berlin (07.08.2014): Mir wurde 08/2012 ein Defi implantiert - Gott sei Dank hat er noch nicht angeschlagen. Habe aber die im Bericht beschriebene Gefahr unterschätzt. Danke für die (noch nicht benötigte) Hilfestellung. Ich nehme neben Marcumar auch Amiodaron. RR = gut, Puls ebenfalls - hoffe nur, es bleibt dabei trotz meiner knapp 75 Jahre.

Beate W. aus Haltern am See (04.08.2014): Bis jetzt hatte ich noch keine Schockabgabe. Bin aber in Bezug auf Autofahren verunsichert. Habe Defi und Schrittmacher seit 4 Monaten, aber kein Arzt hat mit mir bisher über solche Sachen gesprochen. Ich bin sehr froh, dass ich Mitglied bin und dadurch viele hilfreiche Infos bekomme. Schön, dass es die Stiftung gibt!

Elke B. aus Köln (04.08.2014): Ich habe seit April 2013 einen Defi und soll kein Autofahren. Werde aber nach diesem Artikel mit meinem Kardiologen noch einmal darüber sprechen.

Heike W. aus Hude (04.05.2014): Mein Mann trägt den ICD seit 7/13. Seit Nov. 13 darf er auch wieder Auto fahren. Dies macht er aber nur dann, wenn er sich auch wirklich gut fühlt.

Robert W. (04.05.2014): Hallo, ich selbst bin seit 02.2013 Träger eines Defis. Nun zu meiner Frage! Darf ich grundsätzlich Bus und Lkw Fahren? Die Meinungen hierüber gehen weit auseinander ... wer kann Helfen!!!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Berthold B. aus Wöllstein (10.04.2014): mein 1. Defi (1998) trat manchmal in Aktion, dann 2002 in zwei Tagen 120 Mal ( 1x mit Schock). Daraufhin erhielt ich Amiodaron, zunächst täglich 1 Tablette, was im Laufe der Zeit bis auf 3 Tabl. pro Woche reduziert wurde. Der 1. Defi sprang nie mehr an. der 2. Defi (2004 bis jetzt April 2014 sprang nie an, hielt deshalb 10 Jahre. Letzte Woche erhielt ich den 3. Defi. Die Einnahme von Amiodaron senkt meinen Puls auf 'normal' unter 50. Ich messe jeden Morgen. Das ist doch auch ein Erfolg! Schilddrüse und Augen werden regelmäßig kontrolliert. keine Probleme.Das ist doch auch ein Erfolg!

Werner W. aus Hannover (15.12.2013): Seit 3/2005 trage ich einen Defi, die Jahre danach habe ich stets aus der Ruhe heraus, Gott sei Dank, immer zu Hause oder im Krankenhaus Schocks bekommen - teilweise bis zu 6 hintereinander, bei zu Hause kam ich stets mit dem Notarzt in Krankenhaus. Mir hat man kein Fahrverbot erteilt, aber der Menschenverstand sagte mir, mindestens 2 Monate danach kein Auto fahren. Nach der 12/2011 vorgenommenen Ablation habe ich keine Schocks mehr bekommen, bin aber trotzdem sehr vorsichtig und fahre nur dann Auto, wenn ich ein gutes Gefühl habe.

Wolfgang S. aus Herzogenrath (15.12.2013): Ich bin seit 2 Jahren Defi-Träger. Der Defi hat bei mir 2012 einmal ausgelöst. Darauf habe ich ein halbes Jahr Fahrverbot vom Arzt bekommen. Ich fahre keine Autobahn mehr, da gerade in Baustellen das Risiko viel zu hoch ist, andere Personen zu gefährden. Es gibt Länder in Europa, die Herzschrittmacher- und Defi-Trägern die Fahrerlaubnis entziehen.

L. aus Uslar (12.12.2013): Habe am 26.11.13 3 Schockabgaben von meinem Defi gehabt. Hat mich keiner auf Fahrverbot aufmerksam gemacht.

Lothar aus Waldshut-Tiengen (09.12.2013): Ich hatte 2000 einen Herzinfarkt und in 2010 beinahe noch einen. Seit dieser Zeit trage ich einen Defi. Ich bin von 2000 bis 2010 beruflich etwa 500.000 km ohne Defi gefahren. Für mich ist er ganz einfach eine zusätzliche Sicherheit. Sollte er einmal einen Schock auslösen, würde ich mir natürlich den Rat meiner Kardiologin einholen, aber ganz sicher nicht für ewig auf das Auto verzichten.

Manfred H. aus Wien (09.12.2013): Ich bin Defi-Träger seit 2002, zum Thema: Ich fahre nur dann mit dem Auto, wenn ich mich absolut sicher fühle, und mit meinen 69 Jahren meine Wetterfühligkeit, meine leichte Sichtbehinderung (Nacht) keine Probleme für mich sind. (Bin seit dem 18. Lebensjahr unfallfrei unterwegs). Also bitte ich alle Defi-Träger nur dann Auto zu fahren, wenn man sich körperlich absolut fit fühlt.

Jürgen S. aus Oldenburg (Oldb) (08.12.2013): Ich trage bereits den 4. Defi in insgesamt 18 Jahren und bin damit gut über die Zeit gekommen. Ihre Informationen zu diesem Thema sind mir natürlich bekannt - bin aber ein höchst interessierter Leser dieser Beiträge, da es ja wieder neue Erkenntnisse der Medizin geben kann, die die Herzstiftung dankenswerterweise veröffentlicht.

Claus Dieter L. aus Neunkirchen-Seelscheid (08.12.2013): Habe und kann problemlos auch weitere Strecken mit dem Auto zurücklegen (600-700 km), aber es bleibt immer noch ein ungutes Gefühl, dass der Defi auslösen könnte.

Ohne Namen (08.12.2013): Dieser Beitrag ist sehr ernst zu nehmen und entspricht der Wahrheit. Ich hatte Wahrnehmungsstörungen im Straßenverkehr. Zum Glück ist alles gut gegangen.

Aktuelle Mitglieder-Zahl

95.000

Die Herzstiftung wurde 1979 ge­grün­det und hat heute mehr als 95.000 Mitglieder (ein­schließ­lich 1.700 Eltern herz­kran­ker Kinder).
➞ Vorteile der Mitgliedschaft u. Online-Antrag
➞ 3.175 Meinungen zur Mitgliedschaft

Kostenfrei für Mitglieder

  • Medizinische Beratung
    per E-Mail und Telefon durch unsere unabhängigen Herzexperten
  • Zeitschrift HERZ HEUTE 4x pro Jahr frei Haus mit ausführlichen Beiträgen über neue Therapiemethoden bei Herz­erkrankungen
  • Freie Auswahl aus dem umfangreichen Service-Angebot der Herzstiftung (Sonderbände, Gesundheits-Pass usw.)
  • Zugang zu allen pass­wort­geschützten Download-Schriften der Herzstiftung

Herzrhythmusstörungen

Wichtige Infos für Betroffene

Herzrhythmusstörungen

Worauf kommt es bei welcher Herzrhythmusstörung an? Diese und viele weitere Fragen beantwortet ausführlich der 144-seitige Sonderband, den die Herzstiftung allen Menschen mit Rhythmusstörungen emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Band ➞ hier kostenfrei herunterladen.

Sprechstunde

Haben Sie Fragen zu Ihrer Herzkrankheit?

Sprechstunde

© istockphoto.com/lovleah

Bei Fragen zu Ihrer Herzkrankheit können Sie als Mitglied unsere ➞ Online-Sprechstunde nutzen.

Aktuelle Medizin-Beiträge

Bluthochdruck

Tipp: Sonderband für Betroffene

Sonderband-Bluthochdruck

Was muss man über die Ne­ben­wir­kun­gen von Blutdruck-Medikamenten wissen? Welche Ernährung hilft bei einem Blut­hoch­druck? Das und vieles mehr beantwortet der Son­der­band, den die Herz­stiftung Men­schen mit einem zu hohen Blutdruck emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Sonderband ➞ hier kostenlos bestellen.

Tipp

Sonderdruck „Stress“

Sonderdruck Stress

Schützen Sie Ihr Herz und la­den Sie sich als Mit­glied auch folgende Herzstiftungs-Experten­schriften zum Thema Stress he­runter:

  • Sonderdruck Stress (inkl. prak­ti­schen Bei­spie­len und Zu­satz­er­läu­te­rungen, wie man sein Herz im Alltag vor Stress schützen kann)
  • Wie Stress den Blutdruck erhöht (mit wei­te­ren in­te­res­san­ten Tipps, um ge­fähr­li­chem Stress zu ent­kom­men)

Tipp: Wenn Sie noch kein Mit­glied sind, können Sie dies hier un­kom­pli­ziert nachholen und damit gleich die Ge­bühr für den Son­der­druck spa­ren. Alle Infos zur Mitgliedschaft

Tipp für Herzpatienten

Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen

HERZ HEUTE

In HERZ HEUTE geben un­ab­hän­gi­ge Herz­ex­per­ten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken tätig sind, wertvolle Rat­schlä­ge zu Herz­krank­hei­ten (wel­che neuen The­ra­pien tatsächlich zu em­pfeh­len sind oder wie Be­trof­fe­ne ihre Er­kran­kung selbst po­si­tiv be­ein­flus­sen können).
Mitglieder bekommen die ex­klu­si­ve Zeitschrift, die nur über die Herz­stif­tung und nicht am Kiosk erhältlich ist, kostenfrei 4x/Jahr im Abon­ne­ment nach Hause ge­lie­fert.
Weiter zum Archiv

Empfehlung

Sonderband zu KHK
und Herzinfarkt

Abbildung KHK-Herzinfarkt-Sonderband

Dieser Sonderband ist allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt zu empfehlen. Aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten er­läu­tern darin aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.