Richtiges Verhalten bei einem Herzstillstand

Können Sie noch reanimieren? Vier Dinge, die jeder wissen sollte

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Herz-Lungen-Wiederbelebung

Stellen Sie sich vor, jemand bricht vor Ihren Augen zusammen und Sie müssen reanimieren. Wovor hätten Sie dann am meisten Angst? Vor der Mund-zu-Mund-Beatmung? Dass Sie mit einer fehlerhaften Herzmassage Schäden anrichten, z. B. eine Rippe brechen? Oder dass Sie reanimieren, obwohl die Person zwar bewusstlos ist, aber kein Herzstillstand vorliegt? Lesen Sie hier vier wichtige Antworten auf Fragen, die bei Notfällen immer wieder für Verunsicherung sorgen.

Laienhelfern wird heute häufig empfohlen, sich auf die Herzmassage zu beschränken (mindestens 100-mal pro Minute das Brustbein mindestens 5 cm tief eindrücken). In diesem Zusammenhang erhält die Herzstiftung immer wieder die Frage:

Leiste ich tatsächlich vollwertige Hilfe, wenn ich nur die Herzdruckmassage ausübe und die Mund-zu-Mund-Beatmung weglasse?

Ja! Forschungsergebnisse aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass bei einem plötzlichen Herzstillstand eines Erwachsenen für etwa 8 Minuten ausreichend Sauerstoff im Blut ist. Das Problem ist jedoch, dass der Sauerstoff bei einem Herzstillstand nicht dort ankommt, wo er gebraucht wird: im Gehirn. Dorthin muss er also gepumpt werden. Das wird mit einer wirksamen Herzdruckmassage erreicht. Laienhelfer, die die Mund-zu-Mund-Beatmung nicht beherrschen, machen oft Fehler. Ungeübte sollten sich daher auf die Herzdruckmassage beschränken.

Was also tun? Wenn die bewusstlose Person nicht auf lautes Zurufen, Zwicken oder Kneifen reagiert, muss als erstes die 112 gewählt werden, damit so schnell wie möglich professionelle Hilfe vor Ort ist. Danach muss sofort mit der Wiederbelebung begonnen und nicht nach dem Puls gesucht werden. Warum?

Selbst für geübte Helfer ist es schwer, bei einer bewusstlosen Person den Puls zu beurteilen. Die Erfahrung zeigt, dass mit der Suche nach dem Puls wertvolle Zeit verloren geht.

Kann ich mit der Herzdruckmassage Schäden anrichten, wenn gar kein Herzstillstand vorliegt?

Nein. In diesem Fall kommt der Betroffene wieder zu Bewusstsein und Sie können mit der Herzdruckmassage aufhören.

Ich habe Angst, dass ich den Betroffenen bei der Herzdruckmassage verletze, zum Beispiel durch Rippenbrüche.

Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung kann es zu Rippenbrüchen kommen. Dies ist kein Fehler der Herzdruckmassage, sondern bisweilen eine unvermeidbare Begleitwirkung. Eine oder mehrere gebrochene Rippen sind aber in einer solchen Situation das kleinere Problem.


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Herzstiftungs-Tipps zum Thema Herzstillstand:

  • Plötzlicher Herztod: Wie man sich mit Sport vor dem fatalen Ereignis schützen kann
  • Bestimmte Herzrhythmusstörungen können zu einem plötzlichen Herztod führen, worüber die Herzstiftung ausführlich in der Expertenschrift Herzrhythmusstörungen (bitte anklicken) aufklärt.
  • Wie man eine Herzmassage korrekt durchführt und sich bei einem Herzstillstand richtig verhält, können Sie hier in der Herzstiftungs-Info „Herz-Lungen-Wiederbelebung ganz einfach“ nachlesen.
  • Termine im Bundesgebiet für Herz-Lungen-Wiederbelebungskurse können z. B. hier abgefragt werden: www.notfallmedizin.de/eh
Professor Dr. med. Dietrich Andresen

Verantwortlicher Experte dieses Beitrages: Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Mitglied im Vorstand der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für Innere Medizin - Kardiologie, Allgemeine Innere Medizin und konservative Intensivmedizin am Vivantes Klinikum Am Urban in Berlin.

(Redaktion: US/ebe)

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Bislang 56 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Barbara W. aus Bochum (07.01.2016): Eine Frage dazu: Werden Kurse zur Herz-Lungen-Wiederbelebung angeboten? Im Internet habe ich nichts (in Bochum und Umgebung) gefunden. Vielen Dank für Ihre Information.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Bundes­weite Termine für Herz-Lungen-Wiederbelebungskurse finden Sie z. B. hier: http://www.notfallmedizin.de/erste-hilfe#Deutschland
Mit herzlichen Grüßen, Ihre Deutsche Herzstiftung

Isabella aus Marktredwitz (24.11.2015): Sehr gut beschrieben.

M. H. aus Aschersleben (05.03.2015): Diese Empfehlungen waren für mich sehr hilfreich. Meine Frau kannte diese Empfehlungen schon lange, denn sie ist Mitglied der Notfallseelsorge beim ASW Aschersleben. Durch diese Hinweise ist es ihr geglückt, mich selbst zu reanimieren. Nach einem Krankenhausaufenthalt und Defi-Einsatz befinde ich mich jetzt in der Reha-Klinik in Bad Suderode und ich fühle mich wieder sehr gut.

Siegfried aus Nürnberg (02.01.2015): Es ist sehr gut, dass es Institutionen gibt, die wie hier z.B. über Reanimationen informieren. Man vergisst, auch wenn man an einem Kurs teilgenommen hat, nach ein paar Jahren die Details. Dankeschön.

Katrin aus Olching (19.07.2014): Ich hatte gerade einen Beitrag gelesen, daß zukünftig Reanimation an deutschen Schulen unterrichtet werden soll. Mir wurde wieder klar, daß mein letzter Erste-Hilfe-Kurs schon wieder viel zu lange her ist. Danke für die kurze und verständliche Erklärung! Auch wenn es natürlich im Notfall Überwindung kosten wird Hand anzulegen und eine Herzdruckmassage auszuführen, aber wenn man nichts tut und auf helfende Mitmenschen hofft, die sich auch nicht trauen, dann stirbt der Betroffene wahrscheinlich.

Ohne Namen (04.07.2014): Gut und verständlich erklärt!

A. P. aus Nordhorn (06.10.2013): Alle Betriebe sollten jedes Jahr dazu verpflichtet werden, ihre Mitarbeiter, durch entsprechendes Fachpersonal, schulen zu lassen.

Marcus Zechel aus Duisburg (16.07.2013): Ich finde es gut, dass die Deutsche Herzstiftung über die Reanimation berichtet und Tipps gibt, weil es wird heutzutage viel zu wenig da darüber berichtet und es kann jeden treffen.

Georg Maus aus Potsdam (17.02.2013): Danke für die kurze, instruktive und mutmachende Information. In meiner medizinischen Tätigkeit hatte ich oft die nötige Gelegenheit, zu reanimieren und habe zusätzlich oft mit einer Reanimationspuppe geübt und gelehrt. Ich weiß daher: Theorie ist besser als nichts, aber BEGREIFEN heißt, ANFASSEN. Hier gilt entgegen der zu recht oft in der Medizin verpönte Grundsatz: VIEL hilft VIEL!!! Am besten lassen sich Menschen zum Training von Wiederbelebungsmaßnahmen motivieren, wenn deutlich wird, dass es nicht nur um draußen und die Straße geht, sondern um die, die es im Privatbereich trifft, die man mag und liebt: Partner, Mutter, Vater, Oma, Opa und Enkel, Freunde, Nachbarn und Kollegen.

Vaith aus Friedberg (08.02.2013): Darüber kann gar nicht oft genug informiert werden! Am besten mal wieder einen Erste Hilfe Kurs besuchen! Überflüssig findet man sich nur, wenn man neben dem Menschen steht, der eigentlich der Hilfe bedarf. Und dies können wir ja vermeiden.

Jens- Uwe Scholz aus Petersberg OT Morl (10.11.2012): Ich hoffe immer, nicht in eine solche Situation zu kommen, aber wenn sind diese Fragen schon wichtig und ich glaube es hilft schon beim beherzten Helfen, wenn man nicht im Unterbewußtsein verunsichert ist.

Roesger aus Ammersbek (07.11.2012): Es wäre nur schön wenn alle Veranstalter, die das Thema Wiederbelebung propagieren, die Herzdruckmassage in den Vordergrund stellen. Viele Ersthelfer kennen die neuen Erkenntnisse nicht und haben teilweise Befürchtungen vor der Mund-zu-Mund Beatmung. Und ein ängstlicher Mensch entscheidet sich für was: eher zum Nichtstun!

Lutz Wilhelm Mischnick aus Hannover (04.11.2012): Es war sehr hilfreich dieses Basiswissen noch einmal leicht verständlich aufgezeigt zu bekommen. Mir half es auch, an die Auffrischung meiner Kenntnisse der ERSTEN-HILFE zu denken.

Friedrich M. aus Barsinghausen (03.11.2012): Es ist wichtig, daß regelmäßig zu dieser Problematik informiert wird. Nach einiger Zeit gerät das Wissen in den Hintergrund und fördert ggf. Ängste, etwas verkehrt zu machen. Gute und verständliche Darstellung zu diesem Thema, Danke.

Bojahr aus Gelsenkirchen (02.11.2012): Bekanntes wieder aufzufrischen ist richtig und wichtig. Sehr gut erklärt.

Ursula F. aus Gießen (01.11.2012): Es ist eine sehr hilfreiche Information. Ich wusste zwar grob, wie die Massage gemacht wird, aber nicht, dass man 5 cm eindrücken muss. Das ist zwar einleuchtend, aber ich hätte mich bis heute nicht getraut das Brustbein "so tief einzudrücken". Danke

Gudrun Dodel aus Rhodt unter Rietburg (01.11.2012): Ja, sie war sehr hilfreich. Sie hat ein wenig meine Unsicherheit genommen einen Fehler zu machen, wenn ich jemandem helfe. Ich frische immer mal meine erste Hilfe mit einem Kurs auf, aber die Unsicherheit bleibt doch.

Dietmar Mense aus Wadgassen-Werbeln (30.10.2012): Die Antworten sind gut verständlich begründet und es bleiben keine Unklarheiten.

Günter Halmich aus Karlsruhe (30.10.2012): Ich finde die Information sehr gut und sehr hilfreich. Ich kann nur hoffen, dass sich viele angesprochen fühlen, zu helfen. Nur so kann man einem Menschen das Leben retten. Das einzige was man falsch machen kann, ist nichts zu tun. Wieder einmal an einem HLW-Kurs teilzunehmen, wäre sicherlich für viele eine gute Gelegenheit, das Wissen aufzufrischen.

Klaus Derbe aus Veitsbronn (30.10.2012): In einer Notsituation bin ich unsicher. Ich habe nie einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Will das aber nachholen. Es kann nicht sein, dass ein Unfallopfer unter meiner Unwissenheit leidet oder vielleicht sogar verstirbt. Jeder sollte geschult werden mit der Maßgabe, sein Wissen alle 2-3 Jahre aufzufrischen.

Dr. M. Diedrich aus Nuthetal (29.10.2012): Der Artikel war sehr interessant und hilfreich. Besonders die Info zur Mund-zu-Mund-Beatmung war zum Teil neu für mich. Doch im Ernstfall würde ich es wahrscheinlich doch machen, bevor ich gar nichts unternehme (wenn z.B. der Brustkorb aus medizinischer/praktischer Sicht nicht zugänglich wäre (z.B. bei Unfall).

Dr. med. Hartmut Sartingen aus Klink (29.10.2012): Für den Laien völlig ausreichende, kompetente und verständliche Tipps. Sehr zu empfehlen.

Rita Werner aus Urschmitt (29.10.2012): Es ist gut zu wissen, dass, wenn man sich nicht sicher bei einer Mund-zu-Mund-Beatmung ist, auch eine Herzmassage ausreichend ist. Jetzt kann ich bewusster im Ernstfall reagieren. Vielen Dank für die Information. Mit freundlichen Grüßen, Rita Werner

Peter Knoth aus Griesheim (29.10.2012): Habe in unserer regionalen Zeitung erst vor kurzem gelesen, dass 2 Passanten durch ihr schnelles Eingreifen bei einer jungen Passantin, die bewusstlos auf dem Bordstein umgefallen war, diese durch die Wiederbelebungs-Massage wieder ins Leben zurückholen konnten.

Wilfried Wesemann aus Neustadt (29.10.2012): Als Erste-Hilfe-Ausbilder und Lehrrettungsassistent i.R. beim DRK Region Hannover möchte ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Beitrag zur HLW genau den Nagel auf den Kopf trifft. Die gleichen Probleme tauchen in der Praxis immer wieder auf.

Claudia L.-S. aus Grömitz (28.10.2012): In meinem Beruf ist es eine Pflichtfortbildung alle 2 Jahre an dem Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" teilzunehmen. Ich finde, jeder sollte in regelmäßigen Abständen solche Kurse besuchen und keine Angst haben, dorthin zu gehen. Diese Kurse sind sehr lehrreich und nehmen einem auch die Angst, etwas falsch zu machen. Schließlich ist es doch das Verkehrteste einfach untätig zu bleiben. In unseren Kursen wird immer die HLW erklärt und anschließend selbst durchgeführt. Das regelmäßige Training führt bei mir dazu, dass ich mich sicher in diesen Dinge fühle, auch wenn ich es noch nie im Ernstfall machen musste.

(28.10.2012): Ich wünsche mir in der näheren Umgebung Kurse, die in verständlicher Form die wichtigsten Erste Hilfe-Maßnahmen aufzeigen, z.B. Lagerung, Herzdruckmassage u.a. - am Betroffenen - mit praktischer Einweisung.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Deutsche Herzstiftung bietet im gesamten Bundesgebiet regelmäßig interessante Informations-Veranstaltungen zu Herzerkrankungen an. Allein im November während der Herzwochen können Sie sich » auf unserer Termine-Seite mehr als 1.000 Herz-Seminare, Vorträge und andere Veranstaltungen, wie z.B. Herz-Lungen-Wiederbelebungskurse, anzeigen lassen. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein und rufen Sie alle Herzstiftungs-Veranstaltungen in Ihrer Nähe ab. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Gerd B. aus Gettorf (28.10.2012): Mir sind die Reanimierungsmaßnahmen bekannt (selbst schon geprobt!). Als Betroffener (3 Infarkte) könnte ich jedoch die Wiederbelebungsversuche mit meinen 76 Jahren körperlich und konditionell nicht durchführen! Was dann???

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Peter Biechele aus Endingen (28.10.2012): Es ist gut, verlässliche Informationen fürs tägliche Leben zu erhalten und was für mich wichtig ist, eben im Notfall sinnvolle Hilfe zu leisten. Das gibt mir ein gutes Gefühl beim Helfen.

Peter Hochwald aus Wehr (28.10.2012): Es wäre sehr gut, wenn Sie z.B. in einer der nächsten Ausgaben von HERZ HEUTE einen Flyer zum Thema beilegen könnten. Viele, speziell auch ältere Mitglieder, haben nicht unbedingt einen Computer, wo solche doch wichtigen Informationen nachgelesen werden können.

Maria Luise Julien (28.10.2012): Es wäre gut, wenn überall Auffrischungskurse in "Erster Hilfe" gegeben würden. Mein Führerschein wird im März 2013 60 Jahre alt, ich bin 77 Jahre alt. Vieles habe ich vergessen, eine Auffrischung täte gut.

Gerhard Thiel aus Blender (28.10.2012): Nur einmal gelernt und fertig kann nicht genügen. Danke für jede gebotene, erneute Möglichkeit, sein Wissen aufzufrischen und auf dem neuesten Stand zu halten. Es kann lebensrettend sein und beteiligt bitte auch Jugendliche ernsthaft an diesem Wissen.

Karlo V. aus Friedberg (27.10.2012): Ich habe bei meiner Erste Hilfe-Packung immer eine Atemmaske dabei, um eine Beatmung durchzuführen. Also 30x Herzmassage, zweimal Beatmung, 30x Herzmassage usw. An ein Defi-Gerät zu kommen ist Glückssache.

W. St. aus Leverkusen (27.10.2012): Nicht mit der HLW zu beginnen, ist das Schlimmste, was dem Patienten passieren kann. Meine Erfahrungen aus dem Rettungsdienst zeigen, dass Patienten bei umgehend durchgeführter HLW durch Ersthelfer bessere Überlebenschancen haben als andere. Eine gebrochene Rippe verheilt irgendwann, aber mit einem "gebrochenen Herzen" kann man nicht leben.

Herbert Jung aus Heidelberg (27.10.2012): Es wird leider immer noch zu wenig auf Hilfe hingewiesen.

Branka aus Augsburg (27.10.2012): Wenn keiner helfen will, bin ich sicher, dass es besser ist zu helfen, als schauen und nichts zu tun. Ich bin ein hilfsbereiter Mensch und bin sicher, dass was ich könnte ist besser, und habe keine Angst etwas in der Situation falsch zu machen. Ich finde in der Schule muss man ein Fach haben über viel notwendiges medizinisches Wissen.

Helmut Schrader aus Offenbach a.M. (27.10.2012): Ich bin froh, so eine Situation noch nicht erlebt zu haben. Nachdem ich aber Ihre Information dazu gelesen habe, würde ich bei einem Ernstfall sofort versuchen zu helfen.

Bernd-Michael Bläß aus Mannheim (27.10.2012): Super erklärt, kann man nur empfehlen. Sehr hilfreich die Anleitung zum Ausdrucken. Ich hoffe, daß mir selbst in einem Notfall kompetent geholfen werden kann. Selbst wenn die Hilfe nicht ganz richtig ist, denn eine nicht ganz korrekte Hilfe ist immer noch besser als keine Hilfe.

Kuteer Helga Schäfer aus Alpirsbach (27.10.2012): Ich hatte schon gehört, dass nur Herzmassage reichen soll - dies jetzt hier so definitiv zu lesen, gibt mir die Sicherheit, im Fall des Falles das Richtige und Ausreichende zu tun.

Hartmut G. aus Templin (27.10.2012): Eine sehr gute und hilfreiche Information! In unserer SHG haben wir dieses Thema jedes Jahr einmal. Ansonsten, wer hat sich damit letztmalig beschäftigt, sicherlich kommt als Antwort beim DRK-Lehrgang beim Erwerb der Fahrerlaubnis, danach nicht mehr. Thematik müßte nach meiner Meinung mehr in der Öffentlichkeit behandelt werden!

Hedi Bollnow aus Niederdorfelden (27.10.2012): Eine gute Erinnerung und sehr hilfreich für mich.

Biene aus Rostock (27.10.2012): Besonders gut fand ich die einfache Anleitung zur Wiederbelebung zum Ausdrucken, habe ich sofort an die Pinnwand gehängt. Wir sollten hoffen und vielleicht auch sicher sein, dass uns selbst in einem Notfall kompetent geholfen werden kann. Ich denke, es ist Bürgerpflicht, sich in der Reanimation auszukennen. Üben an einem Dummie wäre von großem Vorteil. Autofahrer sollten in regelmäßigen Abständen einen Nachweis über Schulungen beibringen.

Brigitte R. aus Berlin (27.10.2012): Diese lebensrettenden Hinweise und Anleitungen sind natürlich im Notfall überlebenswichtig! Regelmäßiges Training und richtige Anwendung rettet Leben. Deshalb befürworte ich die Einführung einer Pflicht in zumindest jedem größeren Unternehmen und Behörden, Erste-Hilfe-Kurse und Informationen zu (Herz-) Erkrankungen mit den lebensrettenden Maßnahmen regelmäßig durchzuführen. Wichtig ist, die Maßnahmen als Übung zu praktizieren, um gut vorbereitet im Notfall richtig reagieren zu können. Prima, hier wieder Anregungen zu erhalten und den Anstoß zu bekommen, eigeninitiativ Kurse zu besuchen.

Günter Truger aus Türkenfeld (27.10.2012): Durch ihre Beiträge lerne ich, wie wichtig es ist, intensiv auf die Gesundheit zu achten.

Eckhardt Guthardt aus Frielendorf (27.10.2012): Es sollte sich jeder damit beschäftigen und es auch in Notfallsituationen können!!

Carmen Ulbrich aus Griechenland (27.10.2012): Es war sehr hilfreich und nimmt einem im Notfall vielleicht die Angst etwas Falsches zu tun. Das sollten alle Familien lesen.

Bernd aus Burgdorf (27.10.2012): Anfangen - Fehler macht nur der, der nichts macht!!

Iris E. aus Halle/Saale (27.10.2012): Juni 2012 hatte mein Mann einen zweiten überlebten plötzlichen Herztod, infolge eines verschwitzten Defis vom Hausarzt. Dieses Mal erlitt ich keinen Schock, sondern war innerhalb von Sekunden bei meinem Mann und reanimierte ihn 9 Minuten lang, bis der Notarzt eintraf. Danach war ich ganz schön fertig. Sehr anstrengend. Gedanken habe ich mir nicht gemacht, ob ich vielleicht etwas beschädigen kann oder nicht. Im Gegenteil. Habe ein paarmal richtig mit der Faust auf die Brust geschlagen und dabei laut gerufen: komm ja wieder - lass mich nicht allein. Jetzt befindet sich mein Mann in einem Zustand - angeblich apallisches Syndrom -, was ich jedoch nicht glauben kann. Ich mache ihn richtig wach und er kommuniziert über die Augen mit mir. Da wir uns aus der Schulklasse kennen (seit 45 Jahren u. davon 40 Jahre verheiratet sind), kenne ich jede Mimik etc. Auch wenn es Jahre dauert, und das wird ein langer harter Weg, gebe ich den Kampf um meinen Mann nicht auf. Von nichts kommt nichts! Wir sind beide Kämpfernaturen. Auf mich reagiert mein Mann besser als auf Fremde (Ärzte etc.).

Sabine P. aus Berlin (26.10.2012): Die Aufklärung ist gut, nur hätte ich Angst mich selbst dabei zu überfordern, weil ich selbst an einem Herzleiden leide und würde nur die Herzdruckmassage versuchen.

Prof. Dr. Jürgen Hacke aus 14109 Berlin (26.10.2012): Man kann diese Dinge nicht oft genug hören bzw. lesen (und sollte eigentlich die Möglichkeit haben, sie auch "am Modell" zu üben).

Renate Gläßner aus Würselen (26.10.2012): Ganz klare Aussagen, die die Hemmschwelle des 'Helfen-wollens' - und damit die Angst vor Negativkonsequenzen für die eigene Person - abbauen

Winfried Lohrie aus Neuss (26.10.2012): Irgendwann steht man plötzlich vor der Situation. Gut, wenn man dann ein bißchen Bescheid weiß.

E + C (26.10.2012): Für den Notfall gerüstet zu sein, läßt meine Frau und mich ruhiger leben.

Willy (26.10.2012): Es müsste Pflicht werden mind. alle 2 Jahre einen 1. Hilfekurs zu machen oder aufzufrischen. Ersthelfer z. B. im Baugewerbe müssen jedes Jahr einen Lehrgang absolvieren.

Gerhard R. aus Laubach-Röthges (26.10.2012): Hallo, für jeden Bundesbürger wäre es angebracht, spätestens alle 2 Jahre einen Fortbildungs-Lehrgang zu besuchen, damit jeder auch in der Lage ist im Ernstfall helfen zu können. Auch den mobilen Defi bedienen zu lernen, müßte gesetzlich vorgegeben werden. Ich persönlich habe einige Lehrgänge als Kraftfahrer u. Ersthelfer absolviert, das kam meiner Frau zugute, als Sie schon 2 x ohnmächtig auf dem Boden lag u. danach der gerufene Notarzt zu mir gesagt hat, ich habe alles richtig gemacht. Da bin ich heute noch stolz drauf. Viele gesundheitliche u. herzliche Grüße. Gerhard R.

Bernd Rinke aus Berlin (26.10.2012): Man müsste in jeder Stadt eine Praxis o. Ä. wissen, die sofort und kurzfristig eine Herzmassage trainiert. Wenn ich solch einen Ort in meiner Stadt wüsste, würde ich "zwischendurch" einfach mal hingehen. 1 x üben und schon weiß man im Bedarfsfall, worauf es ankommt. Bernd Rinke aus Berlin

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