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Die Herzstiftung wurde 1979 ge­grün­det und hat heute mehr als 70.000 Mitglieder (ein­schließ­lich 1.700 Eltern herz­kran­ker Kinder).
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Tipp für Herzpatienten

Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen

In HERZ HEUTE geben unabhängige Herz­ex­per­ten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken tätig sind, wertvolle Rat­schlä­ge zu Herz­krank­hei­ten (wel­che neuen The­ra­pien tatsächlich zu em­pfeh­len sind oder wie Be­trof­fe­ne ihre Er­kran­kung selbst po­si­tiv be­ein­flus­sen können).
Mitglieder bekommen die ex­klu­si­ve Zeitschrift, die nur über die Deutsche Herzstiftung und nicht am Kiosk erhältlich ist, kostenfrei im Abon­ne­ment nach Hause ge­lie­fert.
Hinweis: 2007 wurde die Chef­re­dak­teu­rin von HERZ HEUTE, Dr. Irene Oswalt, für die kompetente Berichterstattung in HERZ HEUTE mit dem Preis für Wissen­schafts­jour­na­lis­mus der Deutschen Ge­sell­schaft für Kardiologie (DGK) geehrt. Zuvor war die hohe Aus­zeich­nung u. a. an Redakteure der FAZ und Süddeutschen Zei­tung gegangen, was die hohe Qualität von HERZ HEUTE ver­deut­licht.
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Aktuelle Frage aus der Online-Sprechstunde

„Medikamente lieber morgens oder abends einnehmen?“

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Wolfgang Reißlandt

„Warum helfen Sie anderen, Herr Reißlandt?“

Wolfgang Reißlandt

Nach meiner Herztransplantation (1990) in der Berliner Charité war ich in einer besonderen Lage. Auf der einen Seite war ich glücklich. Nie werde ich diese Heimreise zu meiner Familie nach Erfurt vergessen. Es war ein nicht zu beschreibender Augenblick, als ich nach langer Zeit meine eigenen vier Wände betreten konnte und meine gewohnte Umgebung wieder sah. Jetzt wollte ich das Leben neu beginnen.

Aber so einfach ist das nicht: Ich bin seit meiner Transplantation erwerbsunfähig. Das ist mit fünfzig Jahren nicht leicht zu verstehen, wenn man bisher als Diplomingenieur das Leben meisterte und mit beiden Beinen im Beruf stand und volle Verantwortung für viele Mitarbeiter hatte. Jetzt soll auf einmal alles vorbei sein? Aber auch in dieser Situation haben sich für mich neue Wege gezeigt. Ich war nicht gewillt, beide Hände in den Schoß zu legen. Ich wurde durch meine behandelnde Ärztin angesprochen, ob ich nicht bereit wäre, für die Deutsche Herzstiftung ehrenamtlich zu arbeiten. Nach einem informativen Gespräch mit der Deutschen Herzstiftung sagte ich sofort meine Bereitschaft zu. Aus meinem vorgesehen Einsatz für den Bereich Erfurt und Umgebung ist mittlerweile ein ehrenamtlicher Beauftragter für Thüringen geworden.

Wenn Leute mich fragen, warum ich für die Deutsche Herzstiftung arbeite, antworte ich: „Mir ist geholfen worden. Warum soll ich nicht anderen helfen?“ Dafür zu sorgen, dass Menschen über Herzerkrankungen aufgeklärt werden, meine Erfahrungen an andere weiterzugeben und sie notfalls bei schwierigen Entscheidungen mit Rat und Tat zu unterstützen, das ist eine Aufgabe, die mich erfüllt.

Rolf Jaksties

Leben mit dem zweiten Herzen

Rolf Jaksties

Im Frühjahr 1996 begab ich mich nach der Rückkehr von einer Geschäftsreise in stark geschwächtem Zustand in ärztliche Behandlung. Trotz warnender Grippesymptome war ich zu Verhandlungen nach Südeuropa geflogen. Der Besuch beim Hausarzt war der Beginn einer umfangreichen Diagnostik. Das EKG war auffällig, deshalb wurde ich mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert. Dort stellten die Kardiologen nach eingehenden Untersuchungen fest: dilatative Kardiomyopathie! Die leichtfertig verschleppte Grippe wurde als wahrscheinliche Ursache vermutet. Nach längerem Aufenthalt in der Klinik und einer kurzen Erholungsphase nahm ich wieder meine beruflichen Aufgaben wahr. Wie ernst die Diagnose war, habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich begriffen.

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