Aktuelle Mitglieder-Zahl
70.000
Die Herzstiftung wurde 1979 gegründet und hat heute mehr als 70.000 Mitglieder (einschließlich 1.700 Eltern herzkranker Kinder).
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Tipp für Herzpatienten
Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen
In HERZ HEUTE geben unabhängige Herzexperten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Universitätskliniken tätig sind, wertvolle Ratschläge zu Herzkrankheiten (welche neuen Therapien tatsächlich zu empfehlen sind oder wie Betroffene ihre Erkrankung selbst positiv beeinflussen können).
Mitglieder bekommen die exklusive Zeitschrift, die nur über die Deutsche Herzstiftung und nicht am Kiosk erhältlich ist, kostenfrei im Abonnement nach Hause geliefert.
Hinweis: 2007 wurde die Chefredakteurin von HERZ HEUTE, Dr. Irene Oswalt, für die kompetente Berichterstattung in HERZ HEUTE mit dem Preis für Wissenschaftsjournalismus der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) geehrt. Zuvor war die hohe Auszeichnung u. a. an Redakteure der FAZ und Süddeutschen Zeitung gegangen, was die hohe Qualität von HERZ HEUTE verdeutlicht.
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Aktuelle Frage aus der Online-Sprechstunde
„Medikamente lieber morgens oder abends einnehmen?“
Wie sich Höhenluft beim Skifahren und Wandern auswirkt
Ist Urlaub in den Bergen für Herzpatienten gefährlich?
Aufenthalte in großen Höhen können bei manchen Herzerkrankungen zu massiven Problemen führen. Denn der geringere Sauerstoffgehalt in der Höhe bedeutet für den Herzmuskel eine Zusatzbelastung, die das Herz unter bestimmten Bedingungen schädigen kann.
Vorsichtig sollten vor allem Menschen mit verengten Herzkranzgefäßen sein (koronare Herzkrankheit). Denn der verminderte Sauerstoffgehalt in der Höhe kann dazu führen, dass einzelne Herzmuskelbereiche, die aufgrund der koronaren Herzkrankheit sowieso schon minderdurchblutet werden, nicht mehr ausreichend Sauerstoff erhalten. Als Folge können Angina pectoris-Anfälle auftreten und im Extremfall auch Herzinfarkte.
Auf Urlaube in den Bergen nicht generell verzichten!
Trotz dieser Problematik sollten Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit keinesfalls generell auf Skifahren und Wandern in den Bergen verzichten. Im Gegenteil: Bewegung ist eines der besten Mittel, um ein Voranschreiten dieser Herzerkrankung zu verhindern. Statt eines generellen Verzichts sollte vielmehr auf ein paar Vorsichtsmaßnahmen geachtet werden, mit denen sich Überbelastungen des Herzmuskels zuverlässig verhindern lassen, die in dünner Höhenluft ansonsten schnell auftreten können. Zu empfehlen ist vor dem Höhenaufenthalt insbesondere ein kurzer Check beim Hausarzt oder Herzspezialisten mit Durchführung eines Belastungs-EKGs. Werden dabei 120 bis 150 Watt problemlos erreicht, kann der Arzt seine Zustimmung geben und dem Urlaub steht nichts im Wege.
Tipp: Simple Pulsuhr besorgen
Empfehlenswert sind Belastungs-EKGs auch deshalb, weil sich damit die Pulsobergrenze ermitteln lässt, bis zu der körperliche Belastungen sicher möglich sind. Beim Skifahren oder Wandern wird dann einfach eine kleine Pulsuhr am Handgelenk getragen, die mit akustischen Signalen vor zu hohen Herzfrequenzen und somit vor Überbelastungen des Herzens warnt.
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Tipp: Billige, aber völlig ausreichende Pulsuhren werden immer wieder in Supermärkten für 10 bis 15 Euro angeboten.
Genau hinsehen sollten Herzpatienten auch bei der Wahl des Urlaubsortes. Als unproblematisch gelten je nach Grunderkrankung Mittelgebirgslagen bis 1.500 Meter, wenn dabei eine Anpassungszeit von zwei bis drei Tagen mit Spaziergängen oder anderen ähnlich leichten Belastungen eingeplant wird. Bei der maximalen Berghöhe, die es nicht zu überschreiten gilt, sind für viele Betroffene 2.500 Meter zu empfehlen. Zudem sollte bei gefährdeten Patienten die Außentemperatur nicht unter minus fünf Grad Celsius betragen, da sich extreme Kälte ebenfalls negativ auf das Herz auswirken kann.
Wenn Sie an weiteren umfassenden Informationen zum Thema „Bewegung und Sport bei koronarer Herzkrankheit” interessiert sind, empfehlen wir Ihnen den neuen Informationsband der Deutschen Herzstiftung „Medikamente, Stents, Bypass – Therapie der koronaren Herzkrankheit”, der von hochrangigen Herzspezialisten verfasst wurde und bereits im November-Newsletter großen Anklang gefunden hat.
Für Mitglieder ist der Band wie immer kostenlos erhältlich und entweder per Post oder per E-Mail bestellbar.
Nichtmitglieder: bitte per Post bestellen und eine minimale Gebühr von 3 Euro in Briefmarken für Porto und Versand beilegen.
Postanschrift: Deutsche Herzstiftung e.V., Stichwort: Informationsband „Medikamente, Stents, Bypass”, Vogtstraße 50, 60322 Frankfurt am Main. (Absender nicht vergessen).



