Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

„Medikamente lieber morgens oder abends einnehmen?“

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Medikamente morgens oder abends einnehmen?

Sollte man seine Medikamente lieber morgens oder abends einnehmen? Zu diesem Thema ging eine interessante Frage in der Sprechstunde der Herzstiftung ein. Die Antwort, die wir auch in HERZ HEUTE 1/2011 abgedruckt haben, gibt Prof. Dr. med. Rüdiger Hopf vom Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung.

Die Frage: „Meine Frau ist in einem Seniorenheim gut untergebracht mit folgender Diagnose: 85 Jahre alt, dekompensierte Herzinsuffizienz, dilatative Kardiomyopathie, implantierter Schrittmacher, Diabetes mellitus, latente Hyperthyreose, chronische Niereninsuffizienz Stadium III, OSAS, Demenz, Marcumartherapie, Auswurffraktion unter 20 %, Dauerkatheter seit Dezember 2009, zeitweise Harnwegsinfektion, Antibiotikabehandlung. Derzeitige Medikation morgens: Torasemid, Glimepirid, Amiodaron, Spironolacton, Carbimazol, Xipamid, Valsartan. Morgens und abends: Carvedilol. Abends: Marcumar.

Warum werden derartig viele Medikamente nur morgens gegeben? Würden die Medikamente nicht besser wirken, wenn man sie etwas differenzierter zuführen würde? Was ist Ihre Ansicht zu dieser millionenfach existierenden Routine, die vielleicht geändert werden sollte?″
Claudius W., Dülmen

Die Experten-Antwort:

Sie fragen, ob es nötig/sinnvoll sei, dass Ihre Frau den Großteil der verordneten Medikamente morgens einnehmen soll. Die Einnahmezeitpunkte der Medikamente richten sich unter anderem nach folgenden Überlegungen (in Klammern die bei Ihrer Frau zutreffenden Präparate):

1. Ist ein Medikament 24 Stunden lang wirksam, wird es meist morgens gegeben, weil am Tag die maximale und nachts eine sich langsam abschwächende Wirkung erwünscht ist (z. B. Valsartan).

2. Kürzer wirksame Medikamente müssen hingegen zwei oder sogar mehrmals täglich verabfolgt werden (Carvedilol).

3. Hat ein Medikament eine harntreibende Wirkung, sollte sich dies möglichst tagsüber und nicht nachts auswirken (Torasemid, Spironolacton, Xipamid). Das Präparat wird also morgens gegeben.

4. Blutzuckersenkende Medikamente werden wegen der Mahlzeiten tagsüber benötigt (Glimepirid) und damit ebenfalls morgens gegeben.

5. Andere Medikamente werden der Stoffwechselsituation angepasst gegeben, z. B. Cholesterinsenker abends, weil der Körper insbesondere nachts Cholesterin bildet.

Insofern könnten bei Ihrer Frau neben Marcumar lediglich noch Amiodaron und Carbimazol abends verabfolgt werden, weil die beiden letztgenannten Präparate eine sehr lang anhaltende Wirkung haben.

Professor Dr. med. Rüdiger Hopf

Autor: Prof. Dr. med. Rüdiger Hopf ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen u. a. auch die Bereiche Sport- und Schlafmedizin.

(Redaktion: ebe)

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Monika H. aus Regensburg (21.02.2017): Bin eigentlich ein Tablettenmonster. Früh 6, abends 5, es nervt mich total. Dazu nun noch Schlaftabletten und Psychopharmaka. Grund dafür: Vor 5 Monaten verstarb mein 63 J. alter Mann, den ich 2 Jahre mit Parkinson-Demenz pflegte. Nerventabletten nehme ich schon 6 Jahre, denn da verstarb der einzig geliebte Sohn mit 30 J. an einem epileptischen Anfall. Es begann mit 18 und ich könnte Bücher über das Leiden schreiben. Nun hab ich durch die Jahre der Belastung und des Hebens schreckliche Bandscheiben-Probleme. Also auch noch täglich Ibu 800 und alle 3 Monate Cortison-Spritzen. Ab morgen gegen Diabetes ein neues Medikament und wieder Metformin. Ich würde am liebsten auch mal alles weglassen.
Was noch geht, werde ich jetzt auch auf den Abend verlegen. Bin tagsüber nämlich abgeschlagen und kaputt und alles ist mir eine Last. Der 110-qm-Haushalt und Riesengarten sollen immer top sein und sind es auch, was mir jedoch oft unüberwindlich scheint. Kann also nicht behaupten, dass es mir mit den vielen verordneten Medik. gut ginge.

J. aus Memmingen (13.02.2017): Sehr gut. Kann ich alles umstellen lassen, denn am Morgen acht Tabletten war mir sehr unangenehm.

P. aus Gladbeck (28.01.2017): Ich habe eine Frage, und zwar möchte ich wissen, ob ich die Tablette Ramipril am Abend einnehmen kann.

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Bernhard C. aus Vechelde (05.01.2017): Verständlich erklärt – danke. Nun kann ich nachvollziehen, warum morgens oder/und abends.

Otti R. aus Adand (06.12.2016): Tolle Information, vielen Dank. Muss morgen zur Untersuchung – nun weiß ich ein bisschen mehr darüber. Hab schon Angst davor :-((

J. aus Memmingen (10.11.2016): Dann merkt man z.T. auch nicht alle Nebenwirkungen, so komme ich mit allen Mitteln besser aus. Ich teile es auch auf, auf während, vor oder nach dem Essen. Schlimm finde ich, wie es viele Menschen machen: Handvoll 20 Stück und runter. Kaffee und/oder Saft oder Wasser hinterher. Kann so etwas gut sein?!

Roni Z. aus Schiffweiler Saar (28.09.2016): Hallo, kurz und knapp auf den Punkt gebracht, ohne großes Blabla...! Vielen herzlichen Dank, genau so wünsche ich mir Informationen! Gruß Roni Heino Z.

Martin S. aus Stephanskirchen (07.08.2016): Kann ich die Bisoprolol N1 2,5 mg auch abends einnehmen, oder muss es morgens sein?

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Inge P. aus Vex (15.06.2016): Ihre Kommentare sind sehr hilfreich, danke.

K. B. (03.05.2016): Guten Morgen. Ich muss seit Jan. 2016 auch HCT nehmen (Valsartan seit 5 Jahren). Ich kann morgens nichts essen, aber in der Packungsbeilage steht, dass man sie mit dem Frühstück nehmen muss. Soll ich die lieber nach dem Mittagessen nehmen? Oder ist es ok, wenn ich sie morgens nehme, aber erst um 11:00/12:00 esse?

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Artur aus Thailand/Frankfurt (21.04.2016): Guten Tag, 3 Jahre lang habe ich verschiedene teure Medikamente gegen Blutfette eingenommen – Ergebnis: ohne Erfolg, aber Muskelschwund und Muskelkraempfe beim Gehen. Habe alle Medikamente weggeworfen. Meine Werte: Cholest.428, Tryglyzer.1283. Muskelbeschwerden haben sich verbessert, mir gehts besser als zuvor.

Tina B. aus Freudenberg (07.03.2016): Mein Mann nimmt Marcumar und wiegt 160 kg. Würde gern eine Kohldiät probieren. Darf er das und wieviel Kohl darf er essen mit Wert 2,5 bis 3,0?

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Sandra aus Siegburg (09.02.2016): Hallo,ich nehme Torasemid 10mg (2 Tabl. am Tag). Da ich jetzt wieder arbeite, nehme ich die am Abend, wenn ich zu Hause bin. Ist das falsch?

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Vaith aus Friedberg (27.01.2016): Da kann ich Herrn Dr. Hopf nur zustimmen, es kommt eben auch auf die Halbwertszeit des betreffenden Medikamentes an. Da die Blutungsrate unter den NOAKS geringer ist als unter Phenprocoumon, ist eventuell mit dem behandelnden Arzt zu eruieren, ob eine Umstellung erfolgen kann.

Rolf B. aus Stuttgart (26.01.2016): Zu welcher Uhrzeit ist die Einnahme von Amlodipin 5mg am besten? Vielen Dank für Ihre Mühe.

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Peter B. aus Ballenstedt (29.11.2015): Bisher war mir auch nicht klar, warum ich Cholesterin-Senker am Abend einnehmen soll. Danke für die Aufklärung.

Herbert E. aus Werneuchen (19.11.2015): Ich (77 Jahre) nehme z. Z. 8 Medikamente und verteile die Einnahmen über den ganzen Tag. Beginne morgens nüchtern mit Pantoprazol, nach 1,5 Std. Torasemid, nach dem Frühstück Candesartan. Nach dem Mittag dann Allopurinol, nach 1,5 Std. Tamsulosin, vor dem Abendbrot Falithrom und danach Simva-Aristo und zur Nacht Amlodipin. Dabei habe ich gute Erfahrungen gemacht. Gibt es Erfahrungen, wie ich es noch besser machen kann?

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Wolfgang N. aus Bodmann-Ludwigshafen (14.11.2015): Ich nehme morgens: Nebivolol 5 mg + Valsartan 80 mg, abends: Amlodipin 5 mg. Ist das OK oder welche Umstellung? Danke, Wolfgang N.

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Momo aus Friesenhagen (07.11.2015): Danke für diese tollen detaillierten Erklärungen, Dr. Hopf, was wann zu nehmen sinnvoll ist.

J. H. aus Thanheim (21.09.2015): Meine Frage: Ich nehme seit einem Jahr Xarelto 20 mg, wegen tiefer Beinvenenthrombose. Nehme Xarelto immer nach dem Frühstück. Wie verträgt sich Xarelto mit Allopurinol? Ich hab eigentlich schon immer Harnsäurewerte bei 7, z. T. höher. Seit 4 Monaten hab ich ständig Probleme mit Gicht. Kann man Xarelto mit Allopurinol, Harnsäuresenker, einnehmen oder gibt es da u. U. Probleme mit inneren Blutungen? Für Nachricht danke. MFG J. H.

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Jopa aus Hannover (14.09.2015): Hallo ... sehr hilfreich. Habe dennoch eine Frage hierzu:
„5. Andere Medikamente werden der Stoffwechselsituation angepasst gegeben, z. B. Cholesterinsenker abends, weil der Körper insbesondere nachts Cholesterin bildet.“
Arbeite in der Schicht bzw. Drei-Schicht, ist das in meinem Fall genauso, dass ich es abends zu mir nehmen soll?

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Bernd K. aus Lohmar (08.09.2015): Hallo, nehme vor einer durchzuführenden Ablation (Vorhofflimmern) Xarelto 20. Da mir davon übel wurde, habe ich die Einnahme auf abends erfolgreich verlegt. Ist dies möglich und wann muss ich vor der Ablation, die vormittags durchgeführt wird, das Medikament absetzen? Gruß und Danke

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Werner W. aus Sulzbach/Saar (29.07.2015): Sehr geehrter Herr Dr. Hopf, da ich nicht heilkundig bin und mich daher diesbezüglich nicht lapidar ausdrücken kann, muss ich weiter ausholen. Seit Jahren nehme ich Simvastatin 20 mg sowie Tamsulosin 0,4 mg ein. Dies erfolgte bis vor etwa zwei Wochen abends gegen +/- 20.00 Uhr. Bis vor vier Wochen nahm ich wegen eines hartnäckigen Zehennagelpilzes Itraconazol 100 (als "Ersatz" für Sempera 7) über einen Zeitraum von etwa 9 Monaten (vom Hausarzt verordnet). Seit etwa zwei Monaten verspürte ich in unregelmäßigen Zeitabständen ein etwa zehn Sekunden andauerndes flaues Gefühl im Magen einhergehend mit einer ebenso lang dauernden Pulsfrequenz von etwa 120 bpm. Diese setzte unvermindert ein und endete ebenso abrupt, worauf sich die Frequenz wieder auf 70-75 bpm einpendelte. Seit ebenfalls etwa zwei bis drei Monaten habe ich Herzrhythmusstörungen dergestalt, dass alle drei bis acht Schläge einer aussetzte und auch die Abstände bei "normalem Betrieb" schwankten. Gelegentlich eines Besuches beim Hautarzt in anderer Sache habe ich diesem meine Zehennägel gezeigt. Dieser hat dann nach einem Abstrich festgestellt, dass der Pilz nicht mehr da ist. Also habe ich keine neue Itraconazol-Phase mehr begonnen; die letzte wurde Ende Juni dieses Jahres beendet. Und nun kommt meine Frage. Seit etwa zwei Wochen nehme ich die Tamsulosin morgens nach dem Frühstück oder, wie es im Beipackzettel heißt, "nach der ersten Mahlzeit" (zwischen 07.00 Uhr (werktags) und 10.00 Uhr (am Wochenende) und die Simvastatin wie bisher abends). Wie ich nun seit einigen Tagen bemerkt habe, sind die vorbeschriebenen Pulsunregelmäßigkeiten gänzlich verschwunden (80 bpm tagsüber und 65 - 75 früh morgens nach dem Aufwachen). Worin könnte das begründet sein? Durch das Absetzen der Itraconazol? Oder den Wechsel der Einnahmezeit der Tamsulosin? Oder gar durch beide Faktoren?
Gerne erwarte ich Ihre geschätzte Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Werner W.

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Jessi aus MD (11.07.2015): Die Informationen finde ich sehr hilfreich, so wußte ich es bisher leider auch nicht, weil fast kein Arzt etwas zur Medikamenteneinnahme erklärt - sehr schade. Dadurch könnten sicher weitere Schäden oder Unannehmlichkeiten für den Patienten verhindert werden. Ich wünschte vom Arzt bessere Aufklärung, als daß man ganz alleine mit dem langen Beipackzettel dasteht. Aus Erfahrung kann ich sagen, daß ich z. B. bei neuen Medis immer frage, ob sich die mit meinen zurzeit einzunehmenden Medis vertragen, es wird immer mit ja beantwortet. Liest man den Beipackzettel z. B. Wechselwirkungen usw. - sieht es leider oft anders aus. Hier muß noch viel getan werden.

Wilhelm G. aus Brühl (08.07.2015): Bei vielen Kommentaren wird bemängelt, dass der Arzt zwar verschreibt, aber keine Angabe macht, wann eingenommen werden soll. Meine Ärzte schreiben auf jedes Rezept die Angaben und sagen es auch ... 1 - 1 Eine Tb morgens, 1 Tb abends. In der Apotheke werde ich auch auf die Einnahme hingewiesen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

J. B. aus Wien (21.11.2014): Sehr hilfreich, da leider zu wenig auf dieses Thema eingegangen wird.

W. W. aus Düsseldorf (07.10.2014): Ich bin 67 Jahre alt, treibe Sport und ich nehme für ein paroxysmales Vorhofflimmern bei medikamentös nun gut eingestelltem arteriellen Bluthochdruck 16mg Candesartan (1-0-0) und Bisoprolol plus 5/12,5 mg (1/2-0-1/2) ein, bisher ohne Gerinnungshemmer. Ich würde gerne das Thiazid im Bisoprolol-Präparat nun im Candesartan plus-Präparat einnehmen und einen Thiazid-freien Betablocker nur morgens 5mg in einer Dosis einnehmen. Macht das Sinn oder sollte alles so bleiben?

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Biggi aus Berlin (09.09.2014): Ich nehme seit 2 Jahren Xarelto (20mg) bisher immer morgens zum Frühstück. Jetzt meinte mein Kardiologe, dass ich es abends nehmen soll. Aber Frühstück esse ich regelmäßig und abends esse ich sehr unregelmäßig, teilweise gar nicht. Warum also abends? Ich nehme es abends sehr unregelmäßig und werde es jetzt wieder umstellen auf morgens. Kann ich die letzte am Abend einnehmen und dann morgens die nächste Tablette nehmen?

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Herbert V. aus Kanada (06.08.2014): Mach ich genau so.

Vaith aus Friedberg (27.06.2014): Eine sehr gute Analyse. Es sollte für seinen Patienten der Hausarzt entscheiden, welche Medikamente zu welchen Tageszeiten eingenommen werden. So sollte z. B. L-Thyroxin mindestens eine 1/2 Std. vor dem Frühstück eingenommen werden, um die Wirksamkeit festzustellen.

Werner V. aus Neumünster (23.02.2014): Der Hinweis ist sehr gut, deckt sich mit der Vorgabe vom Krankenhaus.

Günter T. aus Türkenfeld (14.12.2013): Der Hinweis, wann ein Medikament eingenommen werden soll, wird oft von den Ärzten erst nach Nachfrage Auskunft gegeben.

P. M. aus Salzgitter (10.12.2013): Sehr geehrte Damen und Herren, außer Marcumar gibt es neue Herz-Medikamente. Welches kann ich zum Vergleich einnehmen? Marcumar muß bald selber bezahlt werden. Heutiger Zuzahlungspreis 10,99 € (Pflichtanteil). Danke für die Rückmeldung.
Mit freundlichen Gruß
P. M.

PS. Wollte den Betrag für den Sonderband statt Briefmarken überweisen, habe leider keine Kontonummer gefunden.

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Bruno B. aus Nümbrecht (28.11.2013): Ich habe die gleiche Frage im Kopf gehabt. Nehme auch die meisten Tabletten morgens, wie vom Arzt vorgesehen.

Ohne Namen (12.11.2013): Vielen Dank, diese Info ist sehr wichtig, um die Vorgänge im Körper besser zu verstehen, allerdings habe ich Mißempfindungen in den Beinen bekommen und leide sehr. Liegt es an den Nebenwirkungen von Carvedilol, Delix o. ASS100? Man freut sich ja, dass man am Leben ist und muß so vieles ertragen. Danke an die vielen Ärzte, die sich um die Kranken bemühen und auch Opfer bringen.

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Manfred S. aus Röhrnbach (02.11.2013): Da ich auch mehrere Tabletten nehme, ist dieser Hinweis sehr gut.

H. Sch. aus Mainz (24.10.2013): Bei erhöhten Blutdruckwerten in der Nacht sollte man auch an eine mögliche Schlafapnoe denken. Alleine das Umstellen der Blutdruckmittel auf abends ist dann nämlich entsprechend keine optimale Lösung und kann/muss nach einer Therapieeinleitung (z. B. CPAP-Anpassung) wahrscheinlich wieder völlig neu umgestellt werden.

Ohne Namen (09.10.2013): Wie ist es bei 3-Schichtarbeitern mit der Medikamenteneinnahme, da sie oft am Tag schlafen?

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Rolf B. aus Ibiza, Baleares (14.07.2013): Nehme seit über 5 Jahren jeden Morgen Blutdrucksenker, nun habe ich gelesen, dass neueste Studien die Einnahme abends empfehlen. Ich machte den Versuch, musste aber 3 Mal nachts aufstehen zum Urinieren, vorher nur einmal oder gar nicht, was soll ich nun tun?

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Peter L. aus Taunusstein (28.05.2013): Wieso macht man sich über so eine Frage Gedanken? Würde ich meinem Arzt die Dosierung von meiner Medizin nicht zutrauen, hätte ich in meinem Leben viel zu tun. - Dürfte ich mal eine eigene Frage stellen: Ich habe im Febr. '13 zwei Stents gesetzt bekommen. War danach 4x bei einem Internisten, und das wars. Fühle mich mit meinen sieben verschiedenen Pillen etwas alleine, und frage mich ob es das war. Habe sehr grosse Atemnot, bin nur am hecheln, (an meinem Astma kann es nicht liegen, weil ich vorher damit nie Probleme hatte), bekam eine Lektion gesund zu essen, aber ich weiss nicht wie. Ich habe keine Ahnung von ,wieviel Fett' darf dies und das enthalten, was sind, und wieviele gesättigte, und ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe, Omega 3, Omega 6, und, und, und. Frage ich in Apotheken, gibt kein Info, fragte ich den Arzt, hat keine Info. Was soll ich machen? Am besten ich lege mich hin, und warte............

Frau F. D. V. aus Neuhaus/Vornbach am Inn (27.05.2013): Danke für die Erläuterung betreffend Medikamenten-Einnahme. Wie schätzen Sie "Synervit" ein? Verursacht durch chron. prog. MS, Epilepsie und Diabetes II habe ich (73 Jahre) sehr störende Missempfindungen in Händen und Füßen. Neben Glimeperid 5 mg nehme ich Metformin 1000 ein. Dazu besteht eine KHK: Amlodipin 10 mg,ISMN AL 40, Ramipril 5 mg, Metoprolol 47,5 mg, Pantoprazol 20 mg. Bei Schilddrüsenerkrankung Hashimoto L-Thyroxin 100 mg. Ich leide unter einer überaktiven Blasenentleerung, die nicht medikamentös adressiert wird. Bei Polyarthrose nehme ich bei Bedarf Ibufen. Ich wurde diagnostiziert mit einer Myoklonen Epilepsie. Bds. besteht ein Katarakt. Ich möchte Synervit eine Chance geben. Danke für Ihre Aufmerksamkeit und Beratung. Mit fr. Grüßen, F. D. V.

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Ellen Gesang aus La Sauvetat, Frankreich (24.05.2013): Dank aus Frankreich.

Klaus E. aus Witten (13.03.2013): Morgens 1 Olmetec 40/25, 1 Bisoprolol 2,5, Amlodipin 2,5 mg und abends 1 Coumadin 5 mg nach INR, Bisoprolol 2,5, Simvabeta 20 mg und 20 mg Pantoprazol TAD. Frage, darf ich jetzt auch z. B. Meloxicam 7,5 mg gegen entzündliche Gelenk-Arthrose nehmen? Ich habe kein gutes Gefühl.

Walter K. aus Kall (12.03.2013): Weil man durch Langzeit-RR festgestellt hat, dass meine Nachtabsenkung nicht ausreichend ist, gleiche Werte wie am Tag. Daher nehme ich jetzt die Hälfte meiner Blutdruckmedikamente abends, aber es wird ja einige Wochen dauern, bis ein Ergebnis vorliegt.

Manfred von Keisenberg aus Magdeburg (18.02.2013): Wie bereits von mir angegeben, spielt eine große Rolle die zeitliche Abwägung - soweit dies medizinisch möglich ist - da bei einer Vielzahl von Medikamenten zum gleichen Zeitpunkt ds. kontraproduktiv beeinflussen. Z. B. (bei Herz- u. Lungenkrankheiten sowie Schilddrüse etc.)

Ewald A. aus Puerto de la Cruz / Teneriffa (11.02.2013): Meine Ärztin hat mir Cholesterolsenker verschrieben; dank der hiesigen Veröffentlichungen bin ich nun beruhigt und nehme die Tablette abends ein. Bisher war dies durch die Sprachprobleme nicht ganz klar. Danke hierfür!

Lothar Benesch aus Essen (29.01.2013): Bei manifester Bluthochdruckerkrankung ist der Blutdruck nachts häufig höher als tagsüber, deshalb ist in diesem Fall die Einnahme des Blutdruck senkenden Medikaments am Abend sinnvoller und verbessert lt. Studie auch die Prognose mehr als die morgendliche Einnahme!?

Klaus Jänckel aus Leipzig (17.01.2013): Danke für die Info, ich wünsche mir mehr Erläuterungen zur Einnahme von Medikamenten, denn es wird bei der Verschreibung kaum eine Hilfestellung vom Arzt dazu gegeben. MfG.

W. Körner aus Weißenfels (14.01.2013): Sehr genau beschrieben und natürlich interessant. Super.

K-H Scharm aus Schlaubetal (02.01.2013): Sehr aufschlußreich. Durch diese Aufklärung verstehe ich besser die Verordnungen des Arztes. Fühle mich dadurch nicht einfach so ausgeliefert.

Kavai aus Friedberg (29.12.2012): Sollte man einen ß-Blocker mit kurzer HWZ (Einnahme 2-3 x pro die) oder langer HWZ bevorzugen (1x pro die)? Wie ist bei Patienten mit morgendlichen Blutdruckspitzen zu verfahren?

Franziska Tesmer aus Duisburg (16.12.2012): Das ist für mich sehr hilfreich. Danke

Hans Wunder aus Berlin (30.11.2012): Es sind sehr nützliche Hinweise, die Prof. Hopf hier gegeben hat. Es wäre gegebenenfalls gut, wenn auch Hinweise auf die gegenseitige Beeinflussung der diversen Medikamente bei hohem Blutdruck kommentiert werden könnten.

Kebede aus Nürnberg (01.11.2012): Diese ist eine gute Erklärung.

Ohne Namen (27.10.2012): Ich habe eine weitere Frage bezüglich der Medikation am Morgen: Ist es sinnvoll Medikamnte nüchtern zu nehmen z. B. Nexium oder Euthyrox. Ich nehme nur Nexium nüchtern und Euthyrox kurz vor dem Frühstück. Die Nüchterneinnahme schädigt m.E. die Magenschleimhaut sehr, so dass ich jetzt eine chronische Gastritis habe neben Reiz-Magen und -darm.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Margitta Schilf aus Berlin (12.09.2012): Dieses ist nochmal eine gute Erklärung, warum die meisten Medikamente morgens eingenommen werden müssen.

Hartmut G. aus Templin (11.09.2012): Haben jährlich diese Thematik einmal in der Selbsthilfegruppe, werden dabei durch Apotheker unterstützt. Werden auch diese Ausführungen nutzen.

Martina Martin aus Berlin (07.08.2012): Ich wusste z. B. nicht, dass Cholesterin nachts gebildet wird, sehr aufschlussreich!

Josef Johann Weyergraf aus Düsseldorf-Friedrichstadt (16.07.2012): Ich hoffe sehr, dass ein Großteil der medikamenten-einnehmenden Personen dieser wirklich wichtige Information zugänglich sind. Ich denke, dass nicht alle infrage kommenden Personen, zum einen über einen IT-Zugang verfügen, zum anderen auch keine Mitglieder der Deutschen Herzstiftung sind. Aus diesem Grund wäre es sehr wichtig, dass zum Medikamenten-Thema die Presse und das TV, zusätzlich berichten. So oft - und detailliert - wie möglich, damit wirklich diese wichtige Information der Mehrheit der Betroffenen zugänglich gemacht wird. Mit freundlichen Grüßen, Josef Johann Weyergraf

A. aus Marolterode (14.07.2012): Im Bereich der Einnahme sehe ich das genauso, welches Produkt mich aber stört, ist Amiodaron. Damit habe ich selbst schlechte Erfahrung gemacht und mit Verbindung der Ärzte abgesetzt.

Erhard S. aus Lehre (13.06.2012): Die Information über das Warum geht aus Zeitnot beim Arzt oft unter, das Nachfragen wird dann schnell lästig. Danke für die verständliche Information. Weiter so!

O. aus Hamm (23.04.2012): Nehme Marcumar und Blutfettsenker. Beide Medikamente nehme ich morgens zum Frühstück. Abends habe ich die Einnahme öfter vergessen - abgelenkt durch z. B. Veranstaltungen.

Walter Urbscheit aus Münster (21.04.2012): Ja, weil ich dadurch eine - mir noch nicht bekannte - Info mehr habe.

Karin Bröker-Stadge aus Goedereede, Niederlande (21.04.2012): Weil meistens nicht mitgeteilt wird, wann das Medikament am besten eingenommen wird.

Werner Hattemer aus Kassel (21.04.2012): Ich finde die neue Meinungsbildung in schriftlicher Form sehr gut und sollte fortgesetzt werden. Vielen Dank

Filsmaier aus Senftenberg (Österreich) (14.04.2012): Eine sehr konkrete Antwort des Hr. Prof. und leicht verständlich.

Sandra aus Neuendorf (12.03.2012): Ich nehme seit einiger Zeit ein Herzschlag verlangsamendes Medikament, um eine Stabilität des Herzschlages zu bekommen und ich nehme die Medikation morgens ein. Aber das müsste jeder für sich entscheiden, oder nach Anweisung des Arztes. Generell denke ich, dass es besser ist, Medikamente morgens zu nehmen.

Anonym aus Bad Freienwalde (09.02.2012): Ein Zusatz zu diesem Thema, konkret zum Carvedilol und zum Torasemid. Carvedilol sollte ich morgens einnehmen. Habe ich nicht vertragen (Schwindel, starke RR-Senkung). Ich habe es dann nachmittags noch einmal versucht (Ca. 15.00 Uhr) und - keine Probleme. Kein Schwindel, normaler RR. Nach einem Vorderwandinfarkt habe ich vier Stents eingesetzt bekommen. Diabetes II habe ich auch noch. Zum Torasemid: Habe es immer abends eingenommen, mußte dann nachts 3 bis 4 mal Wasser lassen. Das ist sicherlich hinderlich. Nur, wenn ich es früh einnehme, dann muß ich immer darauf achten, dass eine Toilette in der Nähe ist. Für mich ergibt sich nun ein Dilemma. Ist es von großem Nachteil, wenn man das Torasemid nachmittags oder abends nimmt?

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Renate Körner aus Hamburg (04.02.2012): Ich habe mir diese Frage auch schon gestellt. Danke!!

Karl Vaith aus Friedberg (08.01.2012): Z. B. bei Hypertonie sind die evtl. auftretenden morgendlichen Blutdruckspitzen nicht zu vernachlässigen. Gerade bei ß-Blocker u. weiteren Antihypertensiva ist zu eruieren, ob die Hälfte der Dosis nicht abends genommen werden soll, um diesen morgendlichen Blutdruckspitzen entgegenzuwirken. Am besten eine 24-Std.-Blutdruckmessung durchführen, um festzustellen, ob die Gabe am Abend notwendig ist.

Herbert B. aus Ratingen (25.11.2011): Eine spanische Studie hat gezeigt, dass Personen, die abends ihre Medikamente eingenommen hatten, sich wohler fühlten und nicht so sehr unter Nebenwirkungen litten. Auch war die Todesrate geringer. Seitdem ich ebenfalls meine Tabletten Aspirin, Atacand, Nebilet, Procoralon und Simvastatin nur noch abends einnehme, kann ich besser schlafen und fühle mich tagsüber fitter. Sporttreiben fällt mir auch leichter. Meine Blutdruck ist morgens anstatt 135/88/90 120/68/62. Was will ich mehr?

Kavai aus Friedberg (24.11.2011): Aktion bei morgendlichen Blutdruckspitzen! Da erhöhte Blutdruckwerte meist tagsüber vorhanden sind, abends und nachts wird der Blutdruck oft reduziert bis in den Normbereich, (lt. Schema DVD der DH) sollte hier ja kein Langzeitmedikament (z. B. 24 Std.) gegeben werden. Was wird empfohlen, wenn der Patient morgendliche Blutdruckspitzen aufweist?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Erika G. aus Aschaffenburg (16.11.2011): Ich nehme meine Medikamente so, wie ich es von der Uni-Klinik in Frankfurt verordnet bekam (Medikamentenplan). Da wird man wohl wissen, warum man es so nehmen sollte.

Rainer W. aus Bad Kissingen (15.11.2011): Ich nehme die Medikamente über den Tag verteilt ein, nachdem so die günstigsten Blutdruckwerte eingependelt wurden.

J. K. aus Berlin (09.11.2011): Meine Medikamente: Morgens: Allopurinol 100, Amlodipin 10 mg, Bisoprolol 5 mg, Ramipril 10 mg, Torasemid 5 mg, Herz ASS100, Tamsulosin 0,4 mg. Abends: Simvastatin 20 mg und Mirtazapin 15 mg. Meine Frage: Ist das korrekt? Ich habe 100 % Vertrauen zum meinem Arzt, aber jeder kann Fehler machen.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Hans Wolski (01.11.2011): Es wäre nützlich, wenn für andere gängige Medikamente, wie z. B. Blutdrucksenker Empfehlungen gegeben werden könnten.

Karl-Ernst K. aus Niedenstein (12.09.2011): Hallo, ich nehme wegen 9-jährigem rechtsseitigen Arterienverschluss (5 erfolglose Katheter-Versuche mit Cross-X Draht Amb. Herzzentrum Kassel. Seitdem werde ich nur noch "verwaltet", das heißt, Fitness-Untersuchungen). ASS Protect 100 mittags nach dem Essen.
Entsetzt bin ich über das Bild des Sportlers, dem man den Brustkorb aufgesägt hat. Auch bin ich erstaunt, dass das HKZ Rotenburg eine angebl. sinnlose linke Aorta nach rechts versetzen will. Wer hat denn Erfahrung über Aortenöffnung mittels Laser (Jüdisches Krankenhaus Berlin oder Razorblade-Angiographie (Rotes Kreutz Berlin)? Und wo wird diese Methode noch angewendet? Thema: Medikamente sollen wegen Magenunverträglichkeit immer erst nach den Mahlzeiten eingenommen werden. MfG

I. D. aus D. (16.06.2011): Sehr hilfreich und einsichtig. Ein Kurarzt empfahl mir Torasemid und Inspra mittags zu nehmen, ich nehme sie weiterhin morgens! Mein Hausarzt nimmt Ezetrol im Laufe des Tages - ich abends. Danke für meine Einnahmebestätigung.

PL aus Mainz (13.06.2011): Das ist eine wirklich hilfreiche Stellungnahme zu diesem sehr oft gefragten und selten qualifiziert beantworteten Thema. Danke an Prof. Hopf!

Horst M. B. aus Bergisch Gladbach (07.06.2011): ...aber für meinen Bedarfsfall nur teilweise, da ich nach einem Herzinfarkt Medikamente wie folgt einnehme bzw. einnehmen soll. Als zusätzliche Indikation kommt Hypertonie infrage, gegen die ich gut eingestellt bin.

1) Morgens vor dem Frühstück: Je eine Tablette
- HCT-25
- L-Thyroxin 75
- Micardi8s 80
- Norvasc 5 mg

2) Morgens unmittelbar nach dem Frühstück:
- Clopidogrel AL 75

3) Abends nach dem Essen:
- ASS 100
- Atorvastatin Sortis 20.

Bemerkung:
Bei meinem Gewicht von 90 kg und einer Größe von 176 cm bei einem Alter von nun 76 Jahren verordneten mir indische Kardiologen eine zusätzliche Tablette Clopidogrel zur abendlichen Einnahme; dies sei zur beschleunigten Auflösung von Stenosen-bildenden Restablagerungen sehr notwendig. Deutsche Ärzte dagegen sagen, dies sei völlig überflüssig. Ob es wohl am Geld liegt? Denn: Clopidogrel ist sehr teuer, die Kosten hierfür würden aber v. meiner Kasse (privat) übernommen. Ich wäre dankbar für eine Studien-belegte verbindliche Aussage.

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V. aus Friedberg (04.06.2011): Nehme Marcumar auch abends vor dem Schlafengehen ein. Die Kontraindikationen bestimmter Präparate (vor allem wenn viele Medikamente wie in diesem Fall gegeben werden), muß der Therapeut vorher berücksichtigen und abklären.
Gerade Amiodaron könnte starke NW in der Langzeitmedikation aufweisen und Probleme (Leber) verursachen. Die Wirkungsverstärkung oder die Wirkungsabschwächung bei bestimmten Substanzen (z.B. Digitalis) ist nicht zu vernachlässigen.
Bei den Marcumar Werten sollten nur noch die INR-Werte gemessen werden, da ein genaues Management betrieben werden kann. Die Quick-Tests sind unterschiedlich einzustufen, so daß unterschiedliche Werte festgestellt werden. Der internationale Wert ist der INR-Wert!

Maximilian Heilmeier aus München (24.05.2011): Die Empfehlungen von Prof. Dr. Hopf sind allgemeinverständlich formuliert und nicht nur deshalb überzeugend. Ich habe zwar schon einiges gewußt, aber die ebenso fachgerechten wie verständlichen Begründungen haben auch für mich zusätzlichen, wichtigen Informationswert.

Bernd N. (21.05.2011): Die Mitgliedschaft in der Deutschen Herzstiftung ist ganz einfach Gold wert. Auch hier wieder eine kompetente und auch für den Laien gut verständliche Antwort.

S. Frühauf aus Lindlar (10.05.2011): Prima!! Das war eine sehr gute und informative Antwort, die wirklich jeder verstehen kann, auch Laien! Warum kann das nicht immer so sein? Habe z. Zt. beide Elternteile im Krankenhaus liegen u. erlebe dort tagtäglich, wie schwer sich die Ärzte mit Antworten tun.

Reinhard S. aus Uelzen (06.05.2011): Endlich einmal klare, verständliche Worte! Warum schafft das kein Hausarzt oder Apotheker? Verständliche Aussagen würden dem Patienten bzw. Bedürftigen viele Bedenken zu Nebenwirkungen ausräumen. Glücklicherweise bin ich bis heute nach meinen beiden Herzinfarkten zum Jahreswechsel vor solchen verschont geblieben.

Heinz V. aus Lahr/Schwarzwald (06.05.2011): Als ich mein stressiges Berufsleben beendete, stellte sich sehr bald Diabetes ein. Mein Hausarzt verordnete mir täglich eine halbe Tablette Euglucon - morgens einzunehmen. Nachdem sich keine Besserung ergab, erhielt ich von meinem Heilpraktiker den Rat, die Einnahme auf abends vor dem Schlafengehen zu verschieben. Innerhalb kurzer Zeit sank mein Langzeit-Zuckerwert von 8,7 auf 5,4 und ich konnte darauf die Medikamenteneinnahme erfolgreich beenden.

Josef B. aus Ergolding (05.05.2011): Ich muß auch Medikamente abends nehmen und wußte auch nicht warum.

Pillendreher aus Friedberg (05.05.2011): Jedes Medikament, das wirkt, hat auch diverse Nebenwirkungen, darum sollte man wie mitgeteilt, die Halbwertszeiten berücksichtigen. Herzlichen Dank Herr Prof. Hopf, dass sie dieses Thema auch für Laien aufbereitet haben.

Opi-Werner aus Delmenhorst (05.05.2011): Durch den Medikamententausch mit meinem Arzt, kann ich jetzt nachts besser und vor allen Dingen durchschlafen, ohne dass es sich am Tag negativ ausgewirkt hat.

Michael H. aus Berlin (05.05.2011): Meine Medikamente sind über den Tag gut verteilt und gut eingestellt, wie vom Professor beschrieben.

Susanne H. aus Breddorf (05.05.2011): Ich fand das Thema sehr interessant, weil ich trotz meinen jungen Alters vor 3 Wochen dringend einen Herzschrittmacher bekommen habe. Ich nehme allerdings Belok-Zok 95 mg und Ramipril 2,5 mg morgens und abends.

Thema Herzinfarkt

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