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Positive Effekte auf Herz und Gefäße
Wandern ist bei Herzerkrankungen ideal
Bislang 45 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Freitag, 03.02.2012)

Zum Schutz vor Erkrankungen am Herz werden immer wieder Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren empfohlen. Darüber hinaus bietet aber auch Wandern eine gute Möglichkeit, einen aktiven Lebensstil zu führen. Zwar werden beim Wandern nur relativ geringe Belastungsintensitäten erreicht, dennoch kommt es zu günstigen Effekten auf das Herz und den Kreislauf, wie Forschungsergebnisse nahe legen.
Regelmäßige körperliche Aktivität kann erwiesenermaßen das Risiko für Herzinfarkte und andere Erkrankungen am Herz verringern. „Den größten Nutzen pro aufgewendeter Zeit hat dabei ein Training bei 60 bis 75 % der maximalen Herzfrequenz”, wie der Kardiologe Dr. med. Frank Sonntag vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung erläutert. Je nach Mensch kann dies z. B. einem Trainingspuls von 120 bis 150 Schlägen pro Minute entsprechen, der sich oft durch leichtes Joggen erreichen lässt.
Experten-Interview
Weitere Tipps und Infos zum Thema „Wandern bei Herzerkrankungen” können Sie in dem interessanten HERZ HEUTE-Interview mit dem Herzexperten Dr. med. Frank Sonntag nachlesen. Als Mitglied können Sie sich das Interview wie immer kostenlos hier herunterladen.

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Allerdings sind nicht nur Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen zu empfehlen, auch regelmäßiges Wandern kann deutlich positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben. Zwar existieren bislang keine gesicherten Daten zur Frage, ob mehrere Stunden Wandern pro Woche genauso wirksam sind wie z. B. fünfmal pro Woche für eine halbe Stunde Joggen zu gehen, „doch Forschungsergebnisse legen nahe, dass sich auch mit Wandern überaus günstige Trainingseffekte erzielen lassen. Möglich sind z. B. positive Effekte auf die Blutgefäßinnenwand, eine vermehrte Bildung von zusätzlichen Blutgefäßen und nicht zuletzt eine Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte”, wie Dr. Sonntag ergänzt. Nach Hinweisen des Herzspezialisten ist Wandern daher als sinnvolle Ergänzung zu anderen Ausdauersportarten anzusehen, wodurch Herzpatienten ihre körperliche Aktivität auf einfache und zudem sehr angenehme Weise erhöhen können.
Bei Herzerkrankung nur im Flachland wandern?
Patienten, deren koronare Herzkrankheit (KHK) ausreichend behandelt ist und sich als stabil erwiesen hat, können im Flachland normalerweise ohne besondere Risiken zum Wandern gehen. "Die Intensität in der Ebene ist meistens so gering, dass keine Überlastungsgefahr für das Herz besteht", betont Dr. Sonntag. Anders sieht es beim Wandern in den Bergen aus, wo die Belastungsgrenze in der dünneren Luft schnell überschritten ist, insbesondere wenn steilere Berge auf dem Programm stehen und das Herz wegen des niedrigeren Sauerstoffgehaltes eine höhere Pumpleistung erbringen muss.
Mittelgebirge bis 1.500 Meter meist keine Gefahr
Ab welcher Höhe es für Herzpatienten in den Bergen gefährlich wird, hängt von der jeweiligen Herzerkrankung und dem aktuellen Trainingszustand ab. Z. B. stellen Wanderungen bis in 1.500 Meter Höhe für KHK-Patienten meistens keine Gefahr dar, wenn es sich um eine stabile koronare Herzkrankheit handelt. Dagegen sollte für Wanderungen im Hochgebirge vorher unbedingt mit dem Arzt über das Vorhaben gesprochen werden. Für eine genauere Einschätzung kann in der Sprechstunde dann z. B. ein Belastungs-EKG zum Einsatz kommen, das oft wertvolle Informationen bezüglich des Herzmuskels liefert.
Damit man sein Herz nicht überlastet, ist außerdem die folgende einfache Faustregel empfehlenswert: Solange man sich beim Wandern ohne Atemnot unterhalten kann, besteht kaum Gefahr, dass man sein Herz überlastet. Wer beim Wandern dagegen einen Angina pectoris-Anfall erleidet oder in Atemnot gerät, hat die Grenze auf jeden Fall überschritten.
Tipp: Für Herzpatienten, die zum Wandern in die Berge gehen, ist vor Ort eine Eingewöhnungszeit von ein bis zwei Tagen zu empfehlen. In diesem Zeitraum kann man sich mit kurzen und einfachen Wanderungen an das Klima und die Höhe gewöhnen, während längere Etappen erst in den darauffolgenden Tagen auf dem Programm stehen sollten.
Autor: Dr. med. Frank Sonntag ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Kardiologen und Sportmediziners zählt u. a. der Einfluss von Bewegung auf Herzerkrankungen.
(Redaktion: ebe)
Bislang 45 Kommentare zu diesem Beitrag
Werner Rüttiger aus Oberbach (03.02.2012): Die Rhöner Luft bekommt mir gut.
Dieter Reitemeyer aus Wuppertal (25.11.2011): Last mal Geschwindigkeit macht die Leistungsanforderung. Wer also den Berg raufrennt, darf sich über den Notfall nicht wundern. Das Schöne am Wandern ist: Man kann nicht nur sein Tempo dem eigenen Vermögen anpassen, sondern auch mal stehen bleiben, um den Rundblick erholsam in die Natur schweifen zu lassen - so oft man es braucht. Bloß keinen übertriebenen Ehrgeiz entwickeln, lass Schnellere ganz locker vorbei.
E. Helm aus Ostheim v. d. Rhön (31.10.2011): Ich wandere selbst gerne und bin morgen auf dem Hochrhöner mit Freunden unterwegs !
Erhard S. aus Neumünster (06.10.2011): Habe mich nach einer Aotenklappen-OP. langsam an körperliche Aktivitäten "herangetastet". Meine Erfahrung: Bei Eintreten einer starken Atemtätigkeit die Belastung reduzieren oder vorübergehend einstellen. Beschwerden bleiben dann aus. Herzliche Grüße E. S.
Hans-D. B. aus Attendorn (19.08.2011): Vor zwei Jahren hatte ich einen Herzinfarkt. Ich habe nach der Reha in Bad Berleburg leider wieder alles in den alten Trott fahren lassen. Ich merkte Anfang dieses Jahres, dass meine Leistungsfähigkeit immer mehr abnahm. Ich schafte mir daraufhin jetzt im Mai einen neuen Hund an, um gezwungen zu sein aus dem alten trott rauszukommen und wieder an die Luft zugehen. Am Anfang meiner Wanderungen mit dem Hund war ich fast an meiner Leistungsgrenze. Jetzt nach drei Monaten sind die Wanderungen im Wald so selbstverständlich und hilfreich. Ich fühle mich sehr fit so das ich die länge der Wanderungen immer mehr steigern konnte. Ich wohne direkt in den Wäldern vom Sauerland dort geht es bergauf und bergab. Also an alle Herzkranken, haltet euch an diesenm Artikel der ist sehr gut und hilfreich.
Aurelia Bothe aus Berlin (19.08.2011): Kann ich alles bestätigen, auch ich mache 2x wöchentlich Nordic-Walking und Radfahren ist selbstverständlich, dazwischen zügig gehen beim Einkaufen und Treppen nehmen zum 7. Stock. Allen Mitstreitern angenehme Zeit!!!
Josef Hannebach aus Lohr (Main) (08.03.2011): Die Empfehlung für Herzkranke sich im Gebirge erst an die Höhe zu gewöhnen und dann erst zu einer anspruchsvolleren Tour aufzubrechen, gilt generell für alle "Flachlandtiroler", vor allem wenn sie (weitgehend) untrainiert sind. Der vermeidbare Teil von Unfällen im Gebirge ist auf mangelnde Ausrüstung (vor allem schlechtes Schuhwerk und Bekleidung, die zu wenig vor Nässe und Auskühlung schützt) und fehlendes Training zurückzuführen.
W. A. aus Mainz-Kostheim (05.02.2011): Habe seit 1997 eine Mitralersatzklappe. Das Wandern (Spazieren gehen) macht mir oft Schwierigkeiten. Nach einer 1/2 Stunde bin ich richtig fix und alle. Habe keine Kraft mehr und mir es fast schwindlig. Ich gehe fast jeden Tag spazieren, weil ich denke, Bewegung ist alles.
Hella M. (06.09.2010): Nachdem ich nach längerer "Sportpause" einen steileren Anstieg im Mittelgebirge nur mit Mühe bewältigt habe, konnte ich meine Fitness im Studio so verbessern, daß ich nun problemlos bei Steigungen erzählen kann. Leider gelingt es selten, Andere zu überzeugen, Ausdauersport zu betreiben.
Brigitte Schmidt aus Köln (02.08.2010): Ich mache 1x wöch. Nordic Walking und gehe tägl. mindestens 1 halbe Stunde zügig spazieren: Ich fühle mich danach pudelwohl: also kein Grund damit aufzuhören.
Renate Schumacher aus Buchenbach (28.06.2010): Da ich gerade aus dem Urlaub aus Oberstdorf zurückgekehrt bin, kann ich die Empfehlungen nur bestätigen. Bergauf kommt man schon ins schnaufen...
Klaus Stupp aus Remscheid (25.06.2010): Ich gehe jeden Tag ca. 1 - 1 1/2 Stunden spazieren, habe seit 4 Jahren einen Bypass, fühle mich sehr wohl. Ich hoffe, dass die frische Luft und meine gesunde Lebensweise dazu beiträgt, mein Herz gesund zu erhalten. Ich hoffe, das ist der richtige Weg. Mit freundlichen Grüßen Klaus Stupp
Karl Vaith aus Friedberg/Bayern (23.06.2010): Mehr Bewegung des Patienten ist das A und O dieser Therapie. In den Reha-Zentren hat man das schon lange erkannt. Wenn man in Deutschland rechtzeitig primär die Prävention in den Vordergrund stellen würde, gäbe es deutlich weniger Krankheiten, die auf ungesunden Lebenswandel zurückzuführen sind.
Sigrid Zervas aus Unnau (22.06.2010): Ich fühle mich immer sehr wohl beim wandern und fühle mich durch den Bericht auch weiterhin darin bestärkt.
E. Kämpf aus Siegen (30.05.2010): Durch Nordic-Walking habe ich meine Belastungsgrenze enorm gesteigert. Auch Fitnessstudio ist für das Allgemeinempfinden unbedingt zu empfehlen - mir tut es sehr gut!!
Brumme aus Chemnitz (29.05.2010): Durch tägliches Laufen hat sich mein Gesundheitszustand gebessert. Vor 2 Jahren fühlte ich mich oft sehr schwach und müde. Das ist jetzt nicht mehr so.
Renate Schumacher aus Buchenbach (26.05.2010): Da ich für 3 Wochen nach Oberstdorf fahre und unter gut eingestelltem Blutdruck lebe, war dieser Bericht sehr lehrreich für mich.
Roswitha Salomon aus Nepzin (25.05.2010): Ich kann die Ausführungen von Dr. Sonntag nur bestätigen. Ich bin 58-jährige KHK-Patientin (stabiler Zustand nach Hinterwandinfarkt mit Stentimplantation im August 2007) und wandere seit einigen Wochen in Andalusien bis in 1600m Höhe täglich zwischen 3-5 Std., (aufgeteilt in 2 Etappen - eine morgens und die andere abends) und fühle mich sehr wohl dabei. Auch ich habe zuerst hier eine Adaptionszeit gebraucht, um mich an das Klima zu gewöhnen und währenddessen leichte Wanderungen im auch sehr schönen Flachland um Castellar de la Frontera bei wunderschönen Wildbeobachtungen gemacht. Mir geht es so gut, dass ich nun schon mit dem Gedanken spiele, den Betablocker 1,25mg Bisoprolol, ganz wegzulassen ;-) ??? Aber das wird wohl keine gute Idee sein! Diese Lebensart, hier in dem Klima, ist für mich die beste Medizin und geht nun aber vorerst erst einmal zu Ende.... ;(
J. E. Meier aus München (18.05.2010): Absolut richtig... Habe ich so selbst erfahren.
Herbert Wickles aus Mistelgau (17.05.2010): Sehr geehrter Herr Dr. Sonntag, Sie Schreiben in Ihrem Bericht von einem Trainingspuls von 120 bis 150 Schlägen pro Minute. Ich fahre täglich mit dem Fahrrad. Ich fahre mit dem Fahrrad einen 1,5 km langen Berg mit 14% Steigung hoch, nehme am Ende meine Uhr, zähle innerhalb von 15 Sek maximal 25 (100/Min) Pulsschläge und fühle mich aber pumperl fit. Da stimmt doch dann was nicht mit meinem Herz. Bin 63 Jahre alt, 178 cm, 69 Kilo, Gürtelumfang 85 cm. Empfehlen Sie mir eine ärztliche Untersuchung. Vielen Dank. Herbert Wickles
Bernd Lehmann aus Fehrbellin (15.05.2010): Ich bin jetzt 68 Jahre alt, habe seit 30 Jahren behandelten Bluthochdruck, mein Herz ist vergrößert. Seit 30 Jahren betreibe ich Ausdauersport wie Jogging, Radfahren usw., in den letzten 5 Jahren bin ich sehr viel gewandert und Rad gefahren, aber selten gejoggt. Kaum Genussgifte zu mir genommen. Hatte vergangenes Jahr im September einen Schlaganfall, Blutgerinnsel im Gehirn. Habe mich wieder einigermaßen erholt, nehme jetzt zusätzlich Blutverdünner Falithrom und Cholesterinsenker. Wandere wieder und fahre Rad, aber ich bin nicht mehr so belastbar. Nichts ist mehr so wie es war.
Harald Halder aus Nehren (09.05.2010): Kann ich nur zustimmen. Nach Stent-Op fing ich an zu wandern, Walking und Radfahren und bin bis jetzt gut damit klar gekommen. Ich finde es sehr wichtig für sich selbst was zu tun. Wie und was sollte jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist es was zu machen.
Dr.- Ing. Franz-Joseph Hans aus Waldbrunn Ww (07.05.2010): Die Statements und Empfehlungen von Dr. F. Sonntag kann ich, 66, mit der persönlichen Erfahrung von 18 Jahren "Nachinfarktzeit" für das Wandern/Bergwandern voll als nützlich und zutreffend bestätigen und zur Anwendung empfehlen. Zum Vergleich meine sportlichen Aktivitäten: Vorbereitung und Stabilisierung des persönlichen Leistungsniveaus durch regelmäßigen! Dauerlauf an 3 Tagen pro Woche über 7 km mit ca. 120 Hm von März bis Okt/Nov. Winterpause bewusst wegen naturbedingtem Biorhythmus und Schwachstelle Bronchien. Ergänzender Hinweis: nicht an fixierte Vorgabenwerte klammern, sondern unbedingt immer die aktuelle Tagesform beachten und mal schlaff sein dürfen. Berg Heil! Dr.- Ing. Franz-Joseph Hans
Hortenbach aus Dresden (07.05.2010): Ich finde Wanderungen vor allem in "Familie" sehr angenem, vor allem auch in dem Bezug auf Leistungssteigerungen über einen bestimmten Zeitraum nach einem Eingriff.
Heidi Fest aus Lindau (06.05.2010): Das ist ein sehr hilfreicher, gut gemachter Artikel, danke! Heidi Fest, Lindau
Peter Ostermeir aus Wäschenbeuren (06.05.2010): Gerade zum Start der Urlaubszeit kamen diese Infos genau richtig.
Reinhold Piwek aus Bochum (06.05.2010): Eine gute Information, wobei sich gleich wieder eine neue Frage stellt. Wie ist es mit Wandern an der See, Nordseeinseln? Oft hört man, das dort das Reizklima gefährlich für Herzpatienten wäre.
E. Kämpf aus Siegen (05.05.2010): Wandern und Nordic Walken ist eine ideale Betätigung nicht nur für Herzkranke!! Da ich mit Vorhofflimmern zu tun habe und Betablocker nehme, ist die Intensität des Walkens etwas eingeschränkt, aber trotzdem fühle ich mich nach jedem Walken oder Wandern richtig wohl.
Sigrid Katz aus Freilassing (05.05.2010): Der Beitrag betrifft auch mich, somit habe ich neue Erkenntnisse gewonnen.
Günter Marquardt aus Bernau (04.05.2010): Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die Veröffentlichung dieses Artikels von Herrn Dr. Sonntag. Er liefert mir als KHK-Patient überzeugende Argumente, wenn ich Kritik im Familienkreis (vor allem der etwas älteren Generation) wegen "übermäßiger" sportlicher Betätigung zurückweisen muß. Offensichtlich wird Ruhe in Form von so genannter Schonung bei Herzkrankheiten immer noch für wertvoller angesehen als Bewegung.
Mit freundlichen Grüßen,
Günter Marquardt
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Lieber Herr Marquardt, Sie haben Recht. Bei vielen Herzerkrankung ist Schonung nicht der richtige Weg. Dies gilt z. B. auch für die Herzschwäche, bei der lange Zeit sogar von Herzexperten Schonung empfohlen wurde. Siehe Newsletter-Beitrag zum Thema Herzschwäche & Sport vom August des letzten Jahres.
Brigitte Apel aus Wietze (04.05.2010): Ich gehe jeden Tag mit meinem Dackel ca. 8500 Schritte, bei einer Halbtagsbeschäftigung. Seitdem ich dies tue, ist mein Herz nach erfolgter Bypass-Operation im Jahr 2005 viel leistungsfähiger geworden als vorher. Ich fühle mich sehr viel fitter. Vielen Dank für die schönen Ratschläge.
Sigi Grüner aus Sölden (03.05.2010): Es ist sehr wichtig, diese Dinge anzusprechen und Tipps zu geben. Was ist zu tun, wenn die Grenze überschritten wird??
Gerd Karl aus Großhabersdorf (03.05.2010): Den Ausführungen kann ich nur zustimmen. Auch bei anderen Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus) wirkt sich das Wandern nur positiv aus.
Christel Schmidt aus Mahlow (03.05.2010): Ich finde den Hinweis prima, weil ich glaube, daß das Wandern unter gesundheitlichen Gesichtspunkten zu wenig Berücksichtigung findet.
Wolfgang Richter aus Bermatingen (02.05.2010): Hallo, nach einem Herzinfarkt riet mir der Kardiologe nicht über 2000 m hinaus zu steigen. Er ließ sich noch auf 3000 m "heraufhandeln". Ich stand schon ohne Probleme auf dem Tödi (3614 m) und würde gerne wie früher noch auf einige 4000er gehen. Ist es auch bei einem Herzpatienten nicht nur eine Frage der Akklimatisation wie hoch man steigen darf? Mit freundlichem Gruß Wolfgang Richter
Horst Frunzke aus Leonberg (02.05.2010): Ich wander 3-4 mal in der Woche. Danach fühle ich mich ausgeglichen und wohl manchmal auch etwas glücklich.
Karin Elvers aus Hagen (01.05.2010): Da mein Ehemann an einer koronaren Herzerkrankung leidet und dem Hausarzt für ein so ausführliches Gespräch keine Zeit bleibt, sind Ihre Informationen für uns sehr wichtig. Da wir sehr gerne in den Bergen wandern, haben wir jetzt hilfreiche Informationen mit Ihrem Artikel erhalten. Sehr oft haben wir schon die Grenze der "Belastung" überschritten. Jetzt werden wir uns auf alle Fälle nach Ihren Informationen richten und uns nicht mehr in "Gefahr" in den Bergen begeben. Vielen Dank.
Rita Dangrieß aus Trostberg (01.05.2010): Seit Jahren mache ich mit meinen Herzsportgruppen Tageswanderungen, auch leichte Bergwanderungen. Es tut gut, macht Spaß und jeder kann mit.
Helmer Schölermann aus Hetlingen (01.05.2010): Ich bin auf Teneriffa täglich mehrere Stunden gewandert und Treppen (mehrere Stufen), es ist mir sehr gut bekommen. Liegt es vieleicht am Klima? Ich habe 2oo6 eine Bypass-OP gehabt und 2oo8 wurde mir ein Herzschrittmacher eingesetzt. Medikamentös: 1 Tabl. ASS 100, 2,5 mg Ramipril und 47,5 mg Metropolol täglich.
Ruth Hanna aus Denia, Spanien (01.05.2010): Mit 80 Jahren ist es schon schwieriger außer kurzen Spaziergängen, wandern zu gehen. Warum wird nicht auch öfters für alte Leute ein Programm veröffentlicht?
Subi aus Brühl (30.04.2010): Sehr schön und interessant.
Peter Mattlinger aus Grosshansdorf (30.04.2010): Ich werde im Juni 84. Ich wandere zwar nicht im ursprünglichen Sinne, aber meine Woche sieht wie folgt aus: Dienstag Gymnastik, Donnerstag Tennis, Sonntag Nordic Walking. Dabei geht es mir bis auf Schmerzen beim Treppen steigen gut. Außerdem beschäftigt mich mein Garten und ich fahre jeden Tag 30 Min. auf meinem Hometrainer oder draußen.
Klaus Stupp aus Remscheid (30.04.2010): Seit meiner Bypass-Operation im Jahr 2006 gehe ich jeden Tag, Sommer wie im strengsten Winter, ca. eine bis eineinhalb Stunden Wandern. Außerdem achte ich sehr auf meine Ernährung. Meine Blutwerte sind optimal. Also tägliche frische Luft und Bewegung sind für Herzpatienten sinnvoll. Möchte noch bemerken, dass ich in diesem Jahr 72 Jahre werde und mich sehr gut fühle.
SHG für HOCM, HNCM, HCM aus Köln (30.04.2010): Es ist sehr wichtig zu wissen, wie weit man sein Herz belasten sollte/kann. Ich sehe daher diese Informationen für sehr wichtig.
Peter Stark aus Stromberg (30.04.2010): Als Wander-Funktionär kann ich von vielen Wanderfreundinnen und Wanderfreunden berichten, die mittels wandern ihre Herzprobleme deutlich gebessert haben!



