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Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung
„Vorhofflimmern: Können bei mir zu tiefe Kaliumspiegel verantwortlich sein?”
Bislang 40 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)
Vor einiger Zeit wurde in der Sprechstunde der Herzstiftung die interessante Frage gestellt, was man tun kann, wenn der Kaliumspiegel ständig schwankt und als Folge davon Vorhofflimmern auftritt. Die Antwort gibt Prof. Dr. med. Dr. h. c. Berndt Lüderitz vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung.
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Die Frage: „Wäre nicht das seit 1989 immer wieder auftretende Vorhofflimmern, könnte ich über meine Gesundheit nicht klagen. Dieses Vorhofflimmern tritt in der Regel auf, wenn mein Kaliumspiegel auf einem niedrigen Niveau zwischen 3,0 und 3,9 mmol/l liegt. Das ist mein Problem. Obwohl ich täglich mehrfach Kalium zu mir nehme, schwankt mein Kaliumspiegel regelmäßig zwischen 3,0 und 5,1 mmol/l.
Meine Frage an Sie: Was kann diese Achterbahnfahrt meines Kaliumspiegels verursachen? Wie kann ich sie verhindern und damit meine Anfälligkeit für Herzrhythmusstörungen einschränken?”
Josef L., Schramberg
Die Experten-Antwort:
Kaliumspiegel außerhalb des Normbereichs können in der Tat für Herzrhythmusstörungen wie etwa Vorhofflimmern mitverantwortlich sein. Dies gilt insbesondere für zu niedrige Kaliumspiegel (Hypokaliämie). Die Normalisierung des Kaliumspiegels ist daher bei Vorhofflimmern wie auch bei vielen anderen Herzrhythmusstörungen ein sehr wichtiger Bestandteil der Therapie.
Da ein zu niedriger Kaliumspiegel verschiedene Ursachen haben kann, kommen zur Lösung des Problems auch verschiedene Therapien in Frage.
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Eine häufige Ursache sind z. B. bestimmte Entwässerungs-Medikamente (Diuretika), die als Nebenwirkung einen zu niedrigen Kaliumspiegel mit sich bringen können. Auf Ihrer Medikamentenliste, die Sie mir zusätzlich übermittelt haben, fällt mir z. B. das Entwässerungsmittel Furosemid auf, das Sie in relativ hoher Dosis, nämlich 2 x 40 mg = 80 mg täglich, einnehmen und das als Nebenwirkung zu einer verstärkten Kaliumausscheidung und somit zu einem zu niedrigen Kaliumspiegel führen kann.
Zu niedriger Kaliumspiegel: Welche Alternative zu Furosemid?
Je nach Krankheitsbild und Patient lässt sich Furosemid durch andere Medikamente ersetzen bzw. mit anderen Arzneimitteln kombinieren, was in Ihrem Fall das Problem möglicherweise löst oder sich zumindest günstig auf Ihr Vorhofflimmern auswirkt. In Frage kommen z. B. Präparate wie Moduretik, Diursan, Amilocomp beta oder Dytide H, Diuretikum Verla oder Triarese, bei denen es sich dann ebenfalls um Entwässerungsmittel handelt, die aber den Kaliumhaushalt weniger stören.
Mein Vorschlag: Klären Sie mit Ihrem betreuenden Kardiologen vor Ort, ob ein solcher Medikamentenwechsel zur Verbesserung des Vorhofflimmerns bei Ihnen in Betracht kommt.
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Autor: Professor Dr. med. Dr. h. c. Berndt Lüderitz ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten des Herzspezialisten zählt u. a. die klinische und experimentelle Rhythmologie sowie die medikamentöse und elektrische Therapie von Herzrhythmusstörungen.
(Redaktion: ebe)
Bislang 40 Kommentare zu diesem Beitrag
Loa aus M/V (16.04.2012): Es ist immer hilfreich, wenn man die Ursachen für bestimmte Vorgänge im Körper kennt und sich darauf einstellen kann. Ich selber habe auch unter Vorhofflimmern zu leiden, meine Kaliumwerte sind aber o.k.
Karl (59 Jahre) (27.03.2012): Hallo, ich habe seit ca. 2 Jahren mit spontanem Auftreten von Vorhofflimmern zu kämpfen. In zwei schweren Fällen habe ich die Herzklinik in Leipzig aufgesucht. Hier wurde jedesmal ein zu niedriger Kalium-Wert festgestellt. Dazu kommt, dass ich jedesmal vor einer neuen Attacke mit erhöhtem Harndrang zu kämpfen habe. Als langjähriger Blutdruck-Patient nehme ich Medikamente in Kombination mit wassertreibendem Anteil ein. Hier könnte eventuell die Ursache des zu niedrigen Kalium-Spiegel liegen.
Peter Stoecher aus München (08.03.2012): Ihr Artikel über Herzrhythmusstörungen / Vorhofflimmern durch zu niedrigen Kaliumspiegel ließen mich aufhorchen. Kann es sein, dass der intensive, fast ausschließliche Konsum von Grünem Tee - 1,5 - 2 Liter p. T. - zu einer Kalium-"Auswaschung", somit zu einem niedrigen Spiegel führt und die Ursache von spontanen Herzrhythmusstörungen sein könnte?
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
A. Remarque aus Dillingen (07.03.2012): Der Artikel ist sehr hilfreich, um Dinge zu verstehen. Das mit einem niedrigen Kaliumspiegel Rhythmusstörungen auftreten können, lese bzw. höre ich zum ersten Mal. Vielen Dank für diese Informationen.
Jürgen L. aus Roßdorf (bei Darmstadt) (28.02.2012): Seit mehr als 29 Jahren wird bei mir Vorhofflimmern festgestellt. Noch nie habe ich etwas davon bemerkt!
Marlies R. aus Niederzier (14.02.2012): Ich bin mit 16 Jahren am Herz operiert worden und hatte bis vor 2 Jahren keine Beschwerden. Dann fing das Vorhofflimmern an. Auch nach diversen Krankenhausaufenthalten konnte mir keiner helfen. Ich habe es meistens so alle 8 Wochen. Es dauert manchmal bis zu 10 Stunden und ist sehr unangenehm. Seit einem Jahr nehme ich täglich Magnesium und es hat sich etwas abgeschwächt. Da ich auch Wassertabletten nehmen muß, finde ich den Hinweis mit dem Kalium sehr hilfreich. Werde es direkt ausprobieren.
K. aus Bürstadt (27.01.2012): Ich litt über acht Jahre immer wieder unter Vorhofflimmern, bis zu 5 mal im Jahr. Ich führte i. d. R. Notfallmedikamente, u. a. Clexane als subcutane Injektion mit mir. Seit 1 1/2 Jahren nehme ich Lysin, eigentlich gegen Herpes simplex, der ebenso oft wie das Vorhofflimmern auftrat, allerdings nicht zeitgleich. Seit dem habe ich weder Herpes noch Vorhofflimmern.
Udo N. aus Aachen (01.01.2012): Ich leide seit 5 Jahren unter permanentem Vorhofflimmern. Die neuen Medikamente Amiodaron und Multaq haben bei mir keine Wirkung gebracht. Ich nehme seit 5 Jahren Marcumar und hatte zusätzlich gegen den hohen Blutdruck Verahexal. ACE-Hemmer vertrage ich überhaupt nicht, weil ich einen enormen Hustenreiz bekomme. Nun bekomme ich ein Medikament mit dem Wirkstoff Sartan. Frage: kann ich den Kaliumspiegel regelmäßig über den Hausarzt prüfen lassen? Ich wäre sehr dankbar, wenn ich ein Medikament finden würde, um mein Vorhofflimmern zumindest wesentlich zu reduzieren.
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
Hans-Thilo Burgard aus Dillingen (Saar) (16.12.2011): Wenn drei Familienangehörige da sind, kann einer den Notarzt rufen, der andere Herzdruckmassage und Atemspende geben und der dritte den Defi ansetzen. Risikopatienten haben oft eine Familie, die natürlich geschult werden muss.
Maria aus Radeberg (28.11.2011): Mein Kaliumspiegel ist immer sehr hoch, meist grenzwertig, aber auch schon mal zu hoch. Kann es da auch zu Herzstolpern kommen und was kann ich tun, damit der Kaliumspiegel wieder im Normalbereich liegt?Leide oft tagelang an Herzstolpern mit Herzschmerz und Atemnot! Hatte 2010 eine Krebserkrankung mit Total-OP und anschliessender Chemo.
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Hans S. aus Krefeld (27.11.2011): Hallo. Ich habe auch Vorhofflimmern und nehme Furosemid 40. Kann es davon kommen? Ich merke jeden Schlag, der daneben geht. Macht mich unheimlich nervös und muss des öfteren Wasserlassen.
Doris M. aus Worms (03.10.2011): Ich nehme Blutdrucksenker mit 25 mg Entwässerung, sowie Betablocker und Marcumar. Morgens noch eine Schilddrüsentablette. Werde mir den Kaliumspiegel mal messen lassen. Ich leide seit fast einem Jahr unter Vorhofflimmern, mindestens 1 x die Woche. Das ist sehr sehr unangenehm.
Lutz aus dem Kurort Oberwiesenthal (05.07.2011): Leide seit Jahren an VHF und werde zur Zeit mit Tramadol und einem Betablocker behandelt, mit wechselndem Erfolg. Auch mein Kaliumspiegel ist oft zu niedrig. Meine Frage: Bei sportlicher Betätigung schwitze ich sehr stark. Wird Kalium auch über den Schweiß ausgeschieden?
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Heinrich W. aus Diekholzen (11.04.2011): Ich hatte Vorhofflimmern durch Kaliummangel. Ich lasse den regelmäßig getrunkenen Bohnenkaffee weg und esse in meinem Müsli jeden Morgen eine Banane. Seit der Zeit geht es mir gut.
Dr. Klaus G. R. aus Nordhorn (28.03.2011): Seitdem ich täglich 300 mg Magnesium und 300 mg Kalium einnehme, ist mein seit Jahren temporär auftretendes Vorhofflimmern verschwunden. Der Sinusrhythmus ist normal und die Elektrolyte liegen ebenfalls im Normbereich.
Margit K. aus Altendorf (07.03.2011): Guten Tag! Ich leide seit meiner Erkrankung vor 16 Jahren an Morbus Basedow an Vorhofflimmern. Die Anfälle (Dauer 10 Stunden) kamen zunächst alle paar Monate, werden jedoch in letzter Zeit immer häufiger. Alle Ärzte, die ich bisher aufsuchte, konnten mir nur mit Betablockern weiterhelfen - die Ursache hat bisher noch keiner gefunden. Ich werde selbst jetzt mal meinen Kaliumspiegel überprüfen lassen. Ansonsten bin ich völlig gesund und nehme außer Schilddrüsenhormonen keine Tabletten ein. Inzwischen sind auch keine Antikörper mehr im Blut zu finden - nur die Rhythmusstörungen sind mir geblieben. Ich bin 63 Jahre alt Ihre Internetseite ist unheimlich wichtig für mich, schade, daß ich sie erst heute entdeckt habe!
Klaus A. aus Rodalben (30.01.2011): Rund 3 Jahre lange hatte ich immer wiederkehrendes Vorhofflimmern (VHF). Bei einem der zahlreichen Krankenhausaufenthalte entdeckte ein erfahrener Kardiologe, dass mir bei jedem Klinikaufenthalt Kalium verabreicht wurde. Es wurde der Aldosteronspiegel (Hormon) und der Reninwert im Labor ermittelt. Beide waren außer Norm. Eine Kernspintomographie der Nebennieren brachte zwei Adenome zu Tage, die für die veränderten Blutwerte verantwortlich waren (Conn-Syndrom). Die befallene Nebenniere wurde entfernt und das Vorhofflimmern hörte schlagartig auf. Info: Auch ich nahm gegen Bluthochdruck jahrelang Diuretika (Entwässerungsmittel) ein. Diuretika schwemmt zu viel Kalium aus dem Körper!
Enrique L. aus Emmerich am Rhein (11.01.2011): Ich leide auch unter Vorhofflimmern (Ich bin 66 Jahre alt), wenn ich stark Sport getrieben habe (1,5 Stunden Muskeltraining), gleich danach in die Sauna gegangen bin und nachher ein Glas Bier getrunken habe. Ich kenne meine Kaliumspiegel nicht, aber an Hand dieses Artikels werde ich ihn kontrollieren lassen unter solchen Umständen. Vielen Dank für den informativen Artikel.
Karl Vaith aus Friedberg (01.09.2010): Interessante Aspekte auf einen kurzen Nenner gebracht! Geht es hier um persistierende Herzrhythmusstörungen oder um konsekutives permanentes VHF?
Reinhard Just (13.05.2010): Seitdem ich für einen hohen Magnesium- und Kaliumspiegel sorge sowie max. ein Glas Rotwein höchstens zweimal pro Woche trinke, keinen Kaffe mehr trinke und für ausreichend Schlaf und Entspannung sorge, habe ich kein Vorhofflimmern mehr.
Erika Boll aus Greifswald (11.05.2010): 2003 erhielt ich einen Herzschrittmacher. Etwas später wurde bei den Kontrollen ein ständiges Vorhofflimmern festgestellt. Ich nehme Digitoxin, Concor und Falithrom. Der Kaliumspiegel wurde nie kontrolliert.
E. Sapia aus Neumünster (09.05.2010): Habe Ihren Empfehlungen entsprechend mit der Einnahme von Kalium begonnen. Es ist eine spürbare Besserung eingetreten.
Horst Kuhlmann aus Kaltenkirchen (06.05.2010): Die Expertenantworten auf die Fragen der Herzkranken sind in jedem Fall sehr treffend und hilfreich. Der niedergelassene Arzt hat aus Zeitgründen nicht immer die Möglichkeit das alles zu beantworten.
Reinhard Joneitis aus Windischeschenbach (05.05.2010): Für mich sind diese Informationen das Beste, was ich je gelesen habe.
Burkhard Gödecke aus Verden (02.05.2010): Ich leide seit vielen Jahren unter chron. Vorhofflimmern, wofür mir früher Kalium verschrieben wurde. Bei meiner letzten Blutuntersuchung hatte ich einen Kaliumwert von 3,64. Es kommt jedoch häufig vor, dass ich gute 3 kg an einem Tag entwässere, wo vermutlich der Kaliumwert wesentlich niedriger sein dürfte. Mein Arzt verschreibt mir aber kein Kalium mehr, da nach seinen Aussagen er das nicht mehr verschreiben darf. Ist das Richtig?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung:
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Hermann Saathoff (02.05.2010): Nach einem AKE im Jahr 1988 habe ich als Spätfolge, so mein Kardiologe, seit einigen Jahren Vorhofflimmern. 4 x war eine Kardioversion über mehrere Monate hinweg erfolgreich, 2 x nur von kurzer Dauer und 1 x gar nicht. Eine erneute Kardioversion lehnen die Kardiologen wegen der hohen Risiken und der geringen Erfolgsaussichten ab. Meine regelmäßigen Blutuntersuchungen sind ohne auffälligen Befund. Mein Kaliumspiegel liegt im Bereich 4 - 4,5 mmol/L. Einem Einsatz des neuen Medikamentes "Dronedaron" äußerten sich die Kardiologen eher zurückhaltend als empfehlend. Ich kann mit den Rhythmusstörungen gut leben, nachdem ich mich mit der doch enormen Leistungsminderung abgefunden habe. Mit meinen 64 Jahren fühle ich mich ansonsten ganz fit, spaziere oder fahrradfahre sehr viel. Es hätte viel schlimmer sein können. Mit freundlichen Grüßen Hermann Saathoff
Hans-Hermann Zensen aus St. Leon-Rot (02.05.2010): Habe selber die Erfahrung gemacht , dass verschiedene Diuretika zu einer erhöhten Ausschwemmung von Kalium führt und daher verstärkt Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern auslöst. Beim Wechsel der Medikamente war das Problem behoben.
Dr A. Azirhi (01.05.2010): Vorschläge zu nicht-medikamentösen Therapien zur Stabilisierung bzw. Erhöhung des Kaliumspiegels wären sehr hilfreich Besten Dank und MfG Dr. A. Azirhi
Ulrich Siegert aus Cottbus (01.05.2010): Ich finde sowohl die Hefte als auch die Internet-Angebote der Deutschen Herzstiftung sehr informativ und hilfreich. Die schnellen und konkreten Antworten auf Patientenfragen sind beispielhaft.
Zuffinger aus Kelkheim (01.05.2010): Klare Antwort auf die Frage und Lösungsvorschläge.
Hans Wittich aus Saarbrücken (01.05.2010): Ich habe vor einem Jahr eine neue Herzklappe (Rind) bekommen. Nehme täglich 600 mg Kalium... Reicht diese Menge aus? Zusätzlich nehme ich ein leichtes Mittel gegen Bluthochdruck ein, welches außerdem noch Hydrochlorothiazid enthält.
Ich messe meinen Blutdruck jeden Morgen, und es gibt Schwankungen zwischen 115-80 bis 145-90...
Ist das normal...?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung:
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Evelyne Schmitt aus Saarbrücken (01.05.2010): Ich hatte das Problem auch, bei mir hat es geholfen, was Herr Prof. Lüderitz vorschlägt. Statt 1 x 40 mg Furosemid wurde ich umgestellt auf 1/2 Xipamid und 1/2 Spironolacton und 1 x täglich Rekawan und 1 Banane damit kommt es zu viel weniger Rhythmusstörungen als früher. Auch die Wasserausscheidung ist sanfter und passt besser in meinen Alltag.
Peter Samulski aus Bedburg-Hau (30.04.2010): Meine Frau hat Vorhofflimmern. Insofern ist der Artikel für uns interessant.
Marie-Luise Leisewitz aus Bremen (30.04.2010): Ich nehme auch Furosemid und bekomme starke Krämpfe in Beinen und auch Armen davon. Spironolacton hat meinen Kaliumspiegel auf 6,1 erhöht und wurde abgesetzt. Jetzt lagert sich wieder Wasser in den Beinen ab.
Pfister Elmar aus Hausen (30.04.2010): Der Artikel über den Zusammenhang des Kaliumspiegels und Herzrhythmusstörungen ist sehr gut verfasst und kann vom Patienten auch gut verstanden werden. Gerade für Patienten, die verschiedene Medikamente einnehmen müssen, gibt der Artikel einen Leitfaden an die Hand, worauf sie selbst auch eigenverantwortlich achten können, um dann ggf. mit dem Arzt die geeignete Medikation zu besprechen. Dies erhöht gewiss die Effizient der Therapie. Vielen Dank für den informativen Artikel!
D. Eulitz aus Niederwiesa b. Chemnitz (30.04.2010): Ich nehme seit vielen Jahren Diovan, kann es an meinen Herzrhythmusstörungen als Verursacher beteiligt sein?
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Wolfgang Schäfer aus Hagen (30.04.2010): Bisher wg. Vorhofflimmern, Bluthockdruck und Zusatzsystolen: Marcumar, Votum20 und 10 mg Xipamid tgl. Vielleicht gibt es ja eine noch bessere Möglichkeit.
Erhard Huesken aus Elztal (30.04.2010): Wie hoch sollte denn der Kaliumspiegel sein?
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Rainer Jacobs aus Iserlohn (30.04.2010): Seitdem ich Kalium-Tabletten einnehme, kann ich für mich feststellen, das meine Beschwerden (Vorhofflimmern) wesentlich seltener und dann in abgeschwächter Form auftreten. Und dabei soll ich, nach Rücksprache mit meinem Arzt, das Medikament zur Entwässerung weiter einnehmen.
Franziska Dittrich aus Bad Homburg (30.04.2010): Absetzen des Kalium-Medikamentes führte zu Wiederauftreten von Vorhofflimmern.



