Informationen der Deutschen Herzstiftung

Welche Sportarten sind bei einer KHK zu empfehlen?

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Abbildung Sportarten

Wer regelmäßig Sport treibt, kann sein Risiko für Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen erwiesenermaßen senken. Dies trifft auch bei einer koronaren Herzkrankheit zu, die in den meisten Fällen die Grunderkrankung des Herzinfarkts darstellt und sich mit Sport in Einzelfällen sogar teilweise zurückbilden kann. Wichtig ist allerdings, dass man die richtige Sportart auswählt und den Schlussspurt als klassischen Fehler vermeidet.

Nicht jede Sportart ist für Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit empfehlenswert. Eher ungeeignet ist z. B. Sport, bei dem ein Ball im Spiel ist wie etwa Fußball, Handball, Squash, Badminton oder Tennis. Denn "bei Ballsportarten erwacht schnell der Ehrgeiz, den Ball unbedingt noch erreichen zu wollen, wofür oft ein hoher Krafteinsatz erforderlich ist und als Folge Überlastungen des Herzmuskels auftreten können", wie der Herzspezialist Dr. med. Frank Sonntag vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung betont.

Sport ohne Überlastungspotenzial wählen

Deutlich geeigneter sind dagegen für Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) Ausdauersportarten, die sich problemlos mit niedriger Intensität durchführen lassen, wie z. B. Joggen, Radfahren, Schwimmen, Rudern, Wandern, Walken bzw. flottes Gehen oder Skilanglauf. All diese Sportarten können so ausgeübt werden, dass die Gefahr für eine Überlastung des Herzens gering bleibt.

Wichtiger Hinweis: Bei Ausdauersportarten sollte am Ende der Trainingseinheit kein Endspurt erfolgen. Zwar ist es für viele Menschen verlockend, z. B. beim Joggen auf den letzten 400 Metern noch einmal richtig aufzudrehen und vielleicht noch ein paar Vorderleute zu überholen, doch mit solchen Maximal-Belastungen steigt die Gefahr, das Herz zu überlasten und gesundheitliche Schäden davonzutragen. Zudem sollten maximale Belastungen beim Sport nicht den Abschluss einer Trainingseinheit bilden. Deutlich empfehlenswerter ist es zum Abschluss einer Übungseinheit gemütlich auszulaufen, was die Regeneration der Muskulatur unterstützen kann.


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Wie oft pro Woche Sport treiben?

Nach Empfehlungen der Deutschen Herzstiftung sollten sich Patienten mit koronarer Herzkrankheit dreimal pro Woche für mindestens 30 Minuten körperlich betätigen, am besten sogar täglich. Für alle Menschen, die wenig Zeit zum Sport haben, hier zwei Tipps von Dr. Sonntag:

Tipp Nr. 1: Wer regelmäßig mit dem Bus oder der U-Bahn nach Hause fährt, kann jeden zweiten Tag zwei oder drei Stationen früher aussteigen und den Rest zu Fuß nach Hause gehen. Das lässt sich völlig unkompliziert in den Tagesablauf einbauen, ohne dass dafür eine aufwendige Sportausrüstung erforderlich ist. Man braucht lediglich geeignete Schuhe, in denen einem die Füße nicht schon nach 100 Metern weh tun. Das Tragen von Arbeitskleidung oder auch die Aktentasche unter dem Arm stellen dabei kein Problem dar.

Tipp Nr. 2: Abends einfach noch einmal eine halbe Stunde rausgehen und dabei dreimal das Tempo für jeweils fünf Minuten so steigern, dass die Nachbarn sagen würden: "Der hat es aber heute eilig." Erstaunlicherweise werden solche Intervallbelastungen oft als weniger anstrengend empfunden als Ausdauerbelastungen gleicher Dauer.
Wichtiger Hinweis: Während der höheren Belastungen eines Intervalltrainings sollte darauf geachtet werden, dass der Puls nicht zu stark ansteigt bzw. Pulsgrenzen, die Ihr Arzt ggf. für Sie ermittelt hat, nicht überschritten werden.

Dr. med. Frank Sonntag

Autor: Dr. med. Frank Sonntag ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Kardiologen und Sportmediziners zählt u. a. der Einfluss von Bewegung auf Herzerkrankungen.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 112 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Klaus S. aus Oldenburg (03.11.2016): Moin Herzstiftung! Eigentlich suchte ich einen einfachen Trainingsplan, um nach der Reha-Klinik mit regelmäßigen und einfachen Sportideen mehrmals am Tage die ganze Woche zu füllen (30 Min. Spazieren, 30 Minuten Rad, 10 Min. Latexband, 15 Minuten Wasserflaschen, 10 Min. Ball ...). Vielleicht muss ich ja nur noch ein bisschen googeln. Gruß, Klaus

Angela L. aus Mechernich (20.10.2016): Hallo, meine Frage: Darf man mit KHK und Stent im Fitnessstudio an die Geräte zum Muskelaufbau? Lg, Angela

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Rudolf M. aus Kirchheim Teck (18.10.2016): Ich (64 m) betreibe seit 35 Jahren Ausdauersport und nehme jetzt noch regelmäßig an Volkssportläufen (10 KM) teil. Trotzdem stand ich im 09/16 kurz vor einem Herzinfarkt. Für mich unerklärlich aber leider wahr. Mir wurde ein Stent gesetzt. Schon einige Tage danach bin ich wieder gejoggt – ich kann es nicht lassen. Es geht jetzt irgendwie freier. „Ich höre aber immer in mich rein.“ Ich werde mich jetzt regelmäßig beim Arzt untersuchen lassen. Vielleicht laufe ich auch mal wieder einen Marathon ...

D. F. aus Berlin (03.10.2016): Wollte mit meiner herzkranken aber faustballbegeisterten Mutter (75) nächste Woche im Freien locker ein paar Bälle hin und her werfen. Dank dieser Infos lasse ich das jetzt lieber!

Jörg M. aus Gelsenkirchen (26.07.2016): Hallo, ich war in der Reha im September 2015 und habe dort mit dem Fahrradfahren wieder begonnen. Ich muss feststellen, das tut mir ganz gut. Nur in letzter Zeit war ich oft am Unterzucker und musste was weniger machen, damit ich noch heil zu Hause ankam.

Klaus S. aus Oberaspach (20.07.2016): Ich finde diesen Kommentar sehr hilfreich. Da ich schon einmal einen Herzinfarkt hatte, möchte ich mich jetzt etwas sportlich betätigen. Und dafür sind diese Aussagen für mich sehr wichtig.

Horst aus Stuttgart (06.06.2016): Ich selber bin heute 50 J. und hatte im Jahr 2010 einen Herzinfarkt mit 2-maligem Herzstillstand, durch Arterienverschluss. Mein Arzt in der REHA wollte, dass ich mit meinem Fußballsport aufhören soll. Ich konnte und ich kann damit aber nicht aufhören, denn ich liebe diesen Sport sowie Waldläufe und Kraftsport im gesunden Maß. Da auch mein Kardiologe keine Einwände hat und meine Untersuchungen in den letzten 5 Jahren immer gut waren (1 x im Jahr / Belastung 125 kW ohne Zwischenfall), war ich nun überrascht, hier zu lesen, dass gerade Fußball (allgemein Ballsport) schädlich sein soll. Ich denke, dass man hier jeden Patienten individuell einordnen sollte, aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung, dies soll auch keine Kritik sein, nein, im Gegenteil, ich möchte all denen, die einen Infarkt hatten und unsicher sind, zeigen, es geht weiter und das Leben ist nicht nur eingeschränkt (es kommt darauf an, wie man damit umgeht). MfG Horst L.

Shirley R. aus Dorsten (05.06.2016): Da ich nach Feststellung meiner Herzerkrankung bisher keinerlei Verhaltensmaßnahmen erklärt bekam, bin ich froh über jeden Hinweis dieser Art.

Traute aus Groß-Zimmern (17.04.2016): Sehr verständliche Informationen. Ich danke.

Helmut H. aus Brilon (23.03.2016): Hatte im September 15 eine OP - 3 Bypässe, und im Nov. 15 nochmal einen Stent. Habe jetzt wieder mit dem Radfahren begonnen. Überwache dabei die Herzfrequenz. In der Ebene liegt der Puls zw. 120-140, am Berg geht er schon mal bis 160 hoch. Ist das ok oder sollte die Belastung jetzt noch niedriger sein?

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R. aus Hofgeismar (04.02.2016): Gibt es noch andere Sportarten, die ich machen darf? Darf ich nur 30 min oder auch länger Joggen, schnelles laufen und Radfahren? Da ich wieder mehr Sport machen möchte. Wie kann ich meinen Puls trainieren, dass er nicht so schnell nach oben geht?

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Gundi S. aus Hildesheim (30.01.2016): Da ich mich schon immer schwer zum Sport aufraffen konnte, beherzige ich wenigstens den Rat, mehrmals in der Woche einige Kilometer zum Arbeitsplatz hin und zurück - zeitweise auch im Schnellgang - zu gehen. In meinem Wohnzimmer steht seit kurzem auch ein kleines Trampolin für "mal zwischendurch"... Nach 2 Bypässen und mehreren Stents darf ich einfach nicht faul auf dem Sofa liegen.

Annette J. aus Herten (19.01.2016): Ich gehe jeden Tag ein bis zwei Stunden spazieren und habe festgestellt, dass es mir sehr gut tut und ich mich wohl fühle. Wenn ich mal nicht gut drauf bin, dann mache ich einige leichte Übungen oder gehe vier Etagen im Haus Treppen laufen, und ich fühle mich wieder fit.

Magret K. aus Norderney (24.02.2015): Auch ich hatte Ende September 2014 einen Herzinfarkt und mir wurde ein Stent gesetzt. Danach war ich 4 Wochen in der Reha in Oldenburg, was mir sehr gut Tat. Jetzt im Februar habe ich mit dem Reha-Sport angefangen und ich muß sagen, es ist super. Ein Arzt ist immer anwesend und man fühlt sich geborgen. Habe immer alles vor mir hergeschoben und innerlich eine Ausrede für mich gefunden, dass ich nicht zum Sport hingehe, was ich heute noch bereue. Diese positive Erfahrung und das "Wohlfühlen" hätte ich schon die ganze verloren Zeit haben können. Also, mein Innerer Schweinehund, den habe ich eingeschlossen. Empfehle wirklich jedem sich sportlich zu betätigen. In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute sportliche Zeit ...

Thomas M. aus Haßfurt (21.01.2015): Habe vor 2 Wochen einen Stent bekommen. Die Infos sind für den "Neuanfang" sehr hilfreich.

Andreas S. aus Greven (30.12.2014): Ich frage mich ob das Tabletten-Einnehmen mit den ganzen Nebenwirkungen überhaupt Sinn macht. Ich nehme Metoprololsuccinat, Simvastin, Ass, Pantoprazol, Foradil. Nach meiner Herz-OP im Januar mit 3 Bypässen hat sich mein Zustand verschlechtert Atemnot (COPD) Müdigkeit, Gewichtszunahme (20 kg) Gelenkschmerzen, Wasser in den Beinen usw usw. Das könnten alles Nebenwirkungen der Medikamente sein. Vom Arzt bekomme ich keine positiven Antworten. Frage ganz einfach, kann ich die Medikamente so absetzen ohne meinen Zustand noch mehr zu verschlechtern.

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Edmund K. aus Kisselbach (18.12.2014): Gut, genau richtig für mich. Ich fahre Rad und bewege mich viel. Kraftsport mehrmals die Woche, schnelles Gehen eine Stunde am Tag. Das ist gut für mich. Vor 11 Wochen habe ich einen Stent bekommen.

Karlheinz aus Rosenheim (16.12.2014): Ich leide an Arteriosklerose, diese Info beruhigt mich, da ich sehr gerne Ausdauersport betreibe, dies werde ich jetzt regelmäßig (öfter) tun. Danke für die Info.

L. B. aus Burscheid (28.11.2014): Sie empfehlen: "Pulsgrenzen, die der Arzt ermittelt hat, nicht überschreiten". Meine Pulsgrenze wurde von einem Reha-Arzt ermittelt. Das war vor drei Jahren. Haben die vor 3 Jahren ermittelten Werte noch Gültigkeit?

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Christine B. aus Göttingen (28.10.2014): Ich war leider in diesem Jahr sehr krank (Brust-Ca. mit Op., Entfernung der ges. LK re. Seite (auch dem Wächter-LK)). Leider hatte der Brustkrebs in den oberen Rücken und WS metastasiert. Ich bekomme AREDIA-Infusionen (Bisphosphonate); angeblich erforderlich bis an mein "Lebensende" - habe ich heute erfragt! Ist es überhaupt sinnvoll, Sport zu betreiben, da ich immer sehr müde bin? Danke für die Antwort.

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Jutta E. aus Rodgau (29.07.2014): Danke für die Tipps, das kann man am Feierabend gut auf dem Nachhauseweg einbauen.

Andreas B. (28.04.2014): Ich fahre fast täglich 10 - 15 km Rad (15 km/h Schnitt). Habe eine KHK. Hat das Sinn?

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Ulrich W. (13.03.2014): Laufe gern weitere Strecken, mal schneller, fahre Rad - werde viel schwimmen - spiele ein Instrument.

Mario M. aus Neu Boltenhagen (06.02.2014): Hallo! Habe seit einer Woche wieder mit Kraftsport angefangen. Meine Bypass-OP war im Juli 2012. Natürlich betreibe ich diesen Sport so, wie es mein Körper zulässt.

Monika W. aus Duisburg (05.02.2014): Mein Blutdruck ist sehr hoch und ich bin kurzatmig. Der Internist sagte, ich solle keinen Sport machen. Die Beiträge machen mir Mut. Wenn der Blutdruck durch Medis gesunken ist, werde ich wieder langsam anfangen zu laufen. Jetzt habe ich eine Frage. Leider rauche ich. Gerne würde ich aufhören. Wer hat einen Tipp, wie ich es machen soll.

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Andreas R. aus Rheda-Wiedenbrück (29.07.2013): Hallo, am 22.07.2012 habe ich einen plötzlichen Herztod beim Radfahren erlitten. Nach einer Woche Koma wurden mir dann vier Bypässe gelegt. Vor dem Infarkt habe ich kaum Sport betrieben und stark geraucht. Jetzt fahre ich in der Woche ca. 150 - 200 km Rennrad, gehe walken und ab und an ins Studio. Ich fühle mich gut und hoffe, es nicht zu übertreiben.

Vaith aus Friedberg (19.10.2012): Das Thema mehr Bewegung ohne Überlastungspotential ist sowohl für die Prävention bei Gesunden, wie auch für die Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen wichtig.

H. aus Wolfsburg (05.07.2012): Nach 46 Jahren Sport-Abstinenz, hat mich mein Infarkt zum Nichtraucher und Sportler gemacht, 7 Monate nach dem Infarkt (Stent LAD) bin ich fitter als je zuvor und fahre pro Woche 200 km mit dem Mountainbike (mit Pulsüberwachung max. 150), jetzt mache ich mir eher Gedanken ab wann es denn zu viel wird. Noch ein Tipp: Anfangs machte ich mir Gedanken alleine durch den Wald zu fahren, es könnte ja was passieren, dann kam ich auf die Idee mit dem iPhone alle 5 Minuten meine Position nach Hause zu senden. Funktioniert prima und gibt noch etwas mehr Sicherheit.

Paul L. aus Redange/Attert (Luxemburg) (07.04.2012): Wurde 2009 am Herzen operiert. 3 Bypässe + öffnen der Halsarterie. 2011 wurde bei mir ein Stent eingesetzt. Mache jeden Tag 50 Minuten Sport (Ergometer-Rad sowie Ergo-/Crosstrainer). Bis zu 125 Watt und bis zu 125 Puls. Fühle mich wohl dabei, trotzdem stelle ich mir öfter selber die Frage, ob ich manchmal, des Guten nicht zu viel mache.

Herbert K. aus Ludwigshafen (10.03.2012): Suche eine Herzsportgruppe im Raum Ludwigshafen, Bad Dürkheim, Frankenthal! Wer hilft mir weiter?

Werner G.Kießig aus Berlin (20.10.2010): Wenn man seit 60 Jahren Tennis spielt, fällt es schwer, auf eine andere Sportart umzusteigen! Aber öfter eine Runde laufen sollte schon drin sein.

Klaus D. aus Neumünster (15.10.2010): Ich hatte im Januar 2010 einen Herzinfarkt. Als Leistungssportler (Langstreckenläufer) und immer normalen Blutdruck- und Cholesterinwerten kam der Infarkt für mich sehr überraschend. Beruflichen Stress versuche ich abzubauen - gegen genetische Veranlagungen ist wohl nichts zu machen. Gleich nach der Reha habe ich wieder mit dem Laufen angefangen. Ich laufe zur Zeit zwischen 30 und 50 Minuten ca. 5 x wöchentlich. Ist ein Ausdehnen der Läufe auf 90 Minuten möglich oder sinnvoll, natürlich unter Beachtung des von den Ärzten vorgegebenen Maximalpulses von 130? Ist von Bowling abzuraten (nur 1x im Jahr als Bürofeier).
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren interessanten Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Vikt (11.10.2010): Nach Implantierung eines ICD treibe ich relativ regelmäßig Sport auf dem Fahrradergometer (Winter) und Radfahren (übrige Jahreszeit fast täglich 5-15 km). Ich fühle mich wohl und deutlich belastbarer als zuvor. Ich bedanke mich für die Broschüren und die Hinweise zu Sport und Ernährung.

Dietlinde A. aus Friedberg (07.10.2010): Bin seit 3 Jahren 3x wöchentlich im Fitness-Studio beim Ausdauertraining am Ergometer und Laufband. Abwechselnd auch noch Muskelaufbautraining. Seitdem geht es mir besser und ich fühle mich wesentlich belastbarer als vorher.

Wagner aus Salzbergen (07.10.2010): Super weiter so.

Reinhard J. aus Windischeschenbach (02.10.2010): Genauso werde ich es so machen. Diese Informationen sind sehr hilfreich.

Siegfried H. aus Potsdam (28.09.2010): Seit einiger Zeit habe ich mich einer Herzsportgruppe angeschlossen. Aus dieser Erfahrung heraus, kann ich Ihre Kommentare nur unterstreichen. Ich habe einen Herzklappenfehler, fühle mich aber seit meiner Teilnahme am Sport deutlich besser.

Erika Senitsch aus Duisburg (27.09.2010): Ihre Informationen sind sehr hilfreich und werden von mir immer wieder gerne gelesen.

Marion S. aus Neu-Ulm (21.09.2010): Nach einem Herzinfarkt und anschließender 4-wöchiger Reha halte ich mich jeden Tag an die Trainingseinheit. Ausdauersport, 1 Stunde laufen, oder Radfahren. Es macht Spaß, vor allem, wenn man nicht alleine Sport betreibt. Evtl. hilft ja auch das Fahrergo oder Laufband im Fitness-Studio über die kältere Jahreszeit hinweg.

Thomas H. aus Burgrieden (20.09.2010): Fahre mit dem Fahrrad zur Herzsportgruppe ca. 6 km. Da wird aber mit Ball gespielt (Volleyball). Jeden Tag Sport treiben fällt nicht jeden Tag gleich leicht. Schwierig ist nur bis angefangen ist.

Wilfried F. aus Erkrath-Hochdahl (13.09.2010): Seit meiner Kindheit habe ich mich vor Sport jeder Art gedrückt und bin damit ganz gut durchs Leben gekommen. Ich bin jetzt 82, habe keine Gelenkprobleme, keinen Diabetes oder sonstige Alterswehwehchen und halte meine sechs Bypässe seit nunmehr 11 Jahren mit Ihrem Tipp 2: "der hat´s aber eilig..." auf Trab.

Otto Oster aus Münstermaifeld (13.09.2010): Seit meinem sechsten Lebensjahr war ich rund 40 Jahre sportlich aktiv, seit 15 Jahren beschränkten sich die Aktivitäten auf gelegentliche Spaziergänge. Nun bin ich im Ruhestand und möchte wieder aktiver werden, jedoch zwei Erkenntnisse habe ich gewonnen: 1. "Der Wille ist stark jedoch das Fleisch ist schwach..." 2. "Ich m u s s den inneren Schweinehund besiegen...!!! Nur so kann ich wieder aktiver werden. Die Tipps spornen mich zusätzlich an!

L. T. aus Berlin (11.09.2010): Die Hinweise und Tipps bestätigen mir, dass ich es seit dem Ende der Herzsportgruppe einigermaßen richtig mache. Fast täglich laufe ich (schnelles Gehen) mindestens 30 Minuten am Tag unter Beobachtung des Pulses, und natürlich auch bei miesem Wetter. Beim Laufen kann ich den Puls konstant halten, anders als beim Radfahren. Oft nehme ich auch lieber die Treppe als eine Rolltreppe.

Siegbert A. aus Neuenkirchen (11.09.2010): Hatte 1997 eine 5-fache Bypass-Op. Habe mich 6 Monate später einer "Herzsportgruppe" angeschlossen, deren Training ich nach 1 Jahr verließ, weil sie mich - nach eigenen Erfahrungen - nicht genügend forderte. Bin im Anschluß daran in eine - volkstümlich genannt - "Muckibude" eines Sportzentrums gegangen. Dort trainiere ich 2-mal in der Woche anhand eines persönlichen Trainingsplanes. Dieses Training gibt mir die Basis für die Ausübung alpinen Skifahrens und Bergwanderns in Höhen bis zu 2500 m. Ich überwache mich dabei kontinuierlich mit einem Pulsfrequenzmesser und habe bisher keine negativen Erfahrungen mit dieser Methode gemacht. Bin jetzt 70 Jahre alt; eine vor 4 Monaten durchgeführte Katheteruntersuchung der Bypässe hatte als Ergebnis: Von 5 gelegten Bypässen war lediglich 1 Venenbypass verschlossen, der für mich aber keine körperliche Einschränkung bedeutet.

Otto Holtkamp aus Bremen (10.09.2010): Es fehlt mir der Verweis auf die Herzsportgruppen in den Sportvereinen die gute Arbeit leisten.

Ursula L. aus Salzburg/Österreich (09.09.2010): Ich bin 66 Jahre alt, Diabetikerin und mit Stent nach einem Infarkt im letzten Jahr versorgt. Reha kann nur wärmstens empfohlen werden nach einem Ereignis. Ich konnte nach dem Infarkt kaum gehen, atmen und war geschwächt ohne Ende, was natürlich auch der Zucker bewirkte. ohne Ernährungsumstellung würde auch eine Bewegung keinen Erfolg bringen, da die zuckerbedingte Endlosmüdigkeit nur noch ein Schlafen erlaubt. Dasselbe gilt für Depressionen, auch sie machen - je nach Grad der Intensität - bewegungsunfähig mitunter. Also alles in allem - eine Ernährungsumstellung wäre vorrangig und dann die Bewegung, die alles stärkt. Eine vegane Ernährung wäre das Optimum. Sie verjüngt zudem. Schmunzel. Mit herzlichem Gruss aus unserem schönen Österreich wünsche ich allen, die auch so kämpfen müssen wie ich alles alles liebe und nicht zu vergessen - Humor bleibt doch das Schönste im Leben (neben anderen Dingen - schmunzel) ihre U. L.

Siegfried H. aus Potsdam (09.09.2010): Die Hinweise stellen für mich immer eine wertvolle Hilfe für den Umgang mit meiner Krankheit dar. Dafür ein großes Dankeschön!!! Siggi

Helmut M. aus Norden (09.09.2010): Vor allem war für mich interessant, dass Ballsportarten nicht geeignet sind. In unserer Koronar-Sportgruppe findet wöchentlich 30 Minuten Gymnastik und 30 Minuten eine Ballsportart z. B. Basketball statt. Das ist also wenig sinnvoll.

Reiner Bettin aus Bad Schwartau (08.09.2010): Es ist eine Bestätigung zu meiner Bewegungstherapie, die ich in einem med. Fitness-Studio mache.

Michael Rau aus Tettnang (08.09.2010): 2 mal in der Woche Nordic Walking a 40 Min. reichen mir. Man fühlt sich wie neugeboren. MfG Michael Rau

Helga B. aus Halle (08.09.2010): Ich gehe 3x in der Woche zum Reha-Fitness, wo ich 30 Min. Rad fahre und danach an den Geräten noch meine Muskeln stärke. Also weiß ich doch, dass ich nichts falsch mache. Zum Schluß laufe ich noch mäßig 20 Min. auf dem Laufband, da ich ansonsten nicht gut zu Fuß bin, durch Rücken-OP.

Will S. aus Otterndorf (08.09.2010): Leider wurde auf bestimmte nicht empfehlenswerte Sportarten nicht eingegangen. In meiner Koronarsportgruppe wird z. B. nach ca. 45 Minuten Gymnastik ca. 30 Minuten Volleyball gespielt. Meines Erachtens wird man als KHK hierbei durch die plötzlich erforderlichen Anstrengungen und Höchstleistungen überlastet. Volleyball macht Spaß, ist aber kein Ausdauersport. Was ist Ihre Meinung, Herr Dr. Sonntag?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Dieter Neff aus Arnsberg (08.09.2010): Auf mich ist es immer, nach einem 5 km Walken, wie eine Befreiung.

Maria E. aus Reinbek (08.09.2010): In einer Herzsportgruppe, an der ich wöchentlich teilnehme, kommen in der Runde regelmäßig auch Bälle zum Einsatz, und ich habe festgestellt, daß ich mich dabei zurückhalten muß, um nicht tags darauf mit großer Abgeschlagenheit belastet zu sein. Jetzt habe ich die Bestätigung für meine Beobachtung auch von fachlicher Seite - Danke!

Kerstin Flimm aus Hannover (08.09.2010): Besonders der Hinweis mit dem Schluss-Spurt ist sehr nützlich, da viele Sportler den Glauben vermitteln, auf diesen kommt es besonders an.

HaJo K. aus Duisburg (07.09.2010): Ich selbst bin mehr ein "Sportmuffel". Ab und zu Fahrradfahren, stramm Spazierengehen, aber im Wesentlichen: vom Frühjahr bis zum Winteranfang fast täglich im Garten 1 - 4 Std. arbeiten und dabei auch schwitzen .... Mittlerweile bin ich ein Gartenfreak und fühle mich s..wohl dabei. Im Winter gehen wir aber auch öfter stramm spazieren ( 30-40 Min ). Offensichtlich mache ich dann ja wohl alles / vieles richtig um der KHK entgegenzuwirken.

Kurt Dowideit aus Kippenheim (07.09.2010): Ich bin dankbar für diese Fachberichte, lese sie mit Interesse und versuche auch, mich daran zu halten. Besonders erfreulich fand ich die Feststellung des Kardiologen, auf Schlussspurts zu verzichten. Jeder, der Sport gemacht hat - auch als Amateur - will sich zum Schluss noch einmal beweisen, so auch natürlich ich. Ich werde dies ab sofort unterlassen und mich an diese Anweisungen halten. Vielen Dank für die immer wertvollen Berichte.

Udo H. aus Siegburg (07.09.2010): Ausdauersport ohne finale Anstrengung ist okay und kann sehr gut beim Radfahren ausgeübt werden, da ich auch Tischtennis spiele, kann ich bestätigen, dass man es nicht übertreiben soll und auch mal verlieren kann, d.h. man muss nicht jeden Ball um jeden Preis erreichen, auch hier ist eine leichte Dauerbelastung bei entsprechender Disziplin möglich. Ich selbst fahre wann immer es möglich ist mit meinem Pedelec und habe so in etwa eine Anstrengung wie 60 bis 70 Watt auf dem Ergometer. Ich kann so in der Regel 20 bis 30 km zurücklegen, wobei mein Puls selten über 90 geht, ärztlicherseits sind bis 130 erlaubt. Ihre Anregungen finde ich sehr hilfreich, danke.

Gerd P. aus Hamburg (07.09.2010): Ich kann dem Beitrag nur voll zustimmen - mache selbst 3x die Woche Sport - ca. 1 1/2 Std. in einem Fitnessstudio - ein mit den Trainern abgestimmtes Programm - es bekommt mir hervorragend (trotz Bypassoperation). Ich mache aber zum Abschluß ca. 15 Min. ein koronares Training am "Cross- Trainingsgerät" allerdings mit max. 115 Puls. Danach bin ich wie "neugeboren".

Gertrud G. aus Bochum (07.09.2010): Danke für die Tips. Muss mich unbedingt bewegen - den inneren "Schweinehund" besiegen, dann werde ich sicherlich wieder fit und gesund und werde abnehmen, was für mich dazugehört ;-)) Brauche eigentlich einen Motivationstrainer!

Dieter Emler aus Aurich (07.09.2010): Eine der schwierigsten Aufgaben: alte Gewohnheiten ändern! Deshalb mit kleinen, einfachen Schritten beginnen. Erste Wege mit dem Rad, häufiger Fußwege.

Edgar Peter aus Wettenberg (07.09.2010): Die Teilnahme an einer Herzsportgruppe ist immer empfehlenswert. Das richtige Maß finden geschulte Trainer.

Karl Krebs aus St. Ingbert (07.09.2010): Ich finde, dass man die Sportart ausübt, die einem Spa macht. Denn, dass man in der heutigen (mobilen) Zeit sich überhaupt bewegt, finde ich sehr wichtig.

Margitta Schilf aus Berlin (07.09.2010): Ein sehr nützlicher Hinweis.

Hans-Peter Blöcker aus Neumünster (07.09.2010): Eine sehr gute Empfehlung von Dr. Sonntag über Ausdauersport für KHK-Patienten. Ich selber praktiziere diesen Sport seit über 6 Jahren und fühle mich pudelwohl, meine med. Werte super!

Iris M. aus Dülmen (07.09.2010): Hallo. Auch mir hat mehr Bewegung gut getan. Ich habe Vorhofflimmern und nehme seit März 2007 (Schlaganfall) Marcumar und Betablocker (hoher Blutdruck). Mir geht`s top... Hoffe bald auf eine Reduzierung der Blutdruckmittel. Laufe jeden Morgen gut 4 km. Liebe Grüße Iris M.

Willi B. aus Helsa (07.09.2010): Obwohl ich laufend Sport gemacht habe, bekam ich im Juli 2009 einen Herzinfarkt. Dieses kam mir aber in der Reha zu gute da ich belastbarer als andere Patienten war, ich gehe heute 3 mal in der Woche ins Fitnessstudio, wo mir mein Trainer einen Plan ausgearbeitet hat, der sich aus 1 Stunde Krafttraining an Geräten und 40 Minuten Joggen auf dem Laufband zusammensetzt, ich fühle hinterher immer sehr gut und ich möchte diese Tage nicht missen.

Ingrid Gottlieb aus Moers (07.09.2010): Sehr geehrte Damen und Herren, bei der Aufzählung der empfehlenswerten Sportarten vermisse ich das Tanzen. Tanzen ist eine Sportart, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Da es Tänze sowohl im langsamen als auch im schnelleren Tempo gibt, kann sich jeder seinen Möglichkeiten entsprechend bewegen. Außerdem hat man beim Tanzen nicht das Gefühl, ein Pflichtprogramm zu absolvieren, sondern hat in der Regel gemeinsam mit anderen Tänzern sehr viel Freude dabei. Ich selber bin 71 Jahre und tanze regelmäßig seit meinem 15. Lebensjahr. Freundliche Grüße Ingrid Gottlieb
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Liebe Frau Gottlieb, vielen Dank für Ihren Hinweis, den wir in Zukunft gerne aufgreifen wollen. Herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Edith G. aus Goldbach (07.09.2010): Ich habe eine dilatative Kardiomyopathie und die 5-6 mal sportliche Betätigung in der Woche, ohne Überanstrengung. Das tut mir sehr gut und meine Pumpleistung ist von ca. 38 % wieder bei 55 %! Verdanke ich sicher auch der regelmäßigen Bewegung.

Ernst Fiehler aus Oberursel (07.09.2010): Bei der Aufzählung der Sportarten vermisse ich das Mini-Trampolin (Dynamik Rebounding). Ist dieses Gerät für KHK-Patienten doch nicht so gut geeignet wie in der Werbung behauptet? Mit freundlichen Grüßen Ernst Fiehler
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Rückfragen zu dem Thema bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Werner Heizmann aus Freiburg (07.09.2010): Der Bericht war informativ. Mir war nicht bewusst, dass man am Ende von den jeweiligen Trainingseinheiten das Tempo nicht mehr beschleunigen (so genannter Schlußspurt) darf. Gruß W. Heizmann

Bernhard Holst (07.09.2010): Meine Erfahrung ist, tägliches Joggen verbessert das gesamte körperliche wohlbefinden. Es erfordert natürlich eine eiserne Disziplin, bei Wind und Wetter sich zu bewegen. Aber es lohnt sich. MfG. Holst, Bernhard

Heidi L. aus Erbach/Odw. (07.09.2010): Diese Information ist sehr hilfreich für j e d e n. Davon profitiere auch ich als Ehefrau eines Herz-Patienten, da diese Tipps auch Gesunden helfen, ihre körperliche Fitness zu steigern und vor allem so lange wie möglich zu erhalten. Vielen Dank.

Ralf S. aus Rodgau (07.09.2010): Fand ich interessant, da es sich exakt mit dem deckt, was mein Kardiologe mir empfohlen hat. Ich halte mich seit März daran, und es geht mir deutlich besser. Die letzte Untersuchung unterstreicht dies.

Edgar M. aus Eisenach/Thüriongen (07.09.2010): Ich kann bestätigen, es nutzt. Hatte 2002 einen Herzinfarkt mit anschließender Bypassoperation. Habe die Empfehlung der Ärzte der m&i Rehaklinik in Bad Liebenstein zur sportlichen Betätigung in einer Herzsportgruppe mit Erfolg realisiert. Die Sportgruppe wird von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt.

Johann J. aus Waxweiler (07.09.2010): Durch meine regelmäßige Bewegung habe ich nach meinem Herzinfarkt (2006) keine Beschwerden mehr.

W. Schäfer aus Delmenhorst (07.09.2010): Schwimmen ja, wer es verträgt, da der hydrostatische Druck auf den Brustkorb drückt. Rückenschwimmen ist besser. Skilanglauf aufgrund der Bein- und Armbelastung ggf. zu anstrengend.

Lutz (07.09.2010): Auch wenn man schon vieles so macht, ist es immer wieder ein Ansporn und eine kleine Kontrolle dessen, was man so macht. Ich bin froh um diese Infos. Weiter so.

Gerhard Hondl aus Gaggenau (07.09.2010): Tipp Nr. 3: Für jede Flasche Wein oder Bier die 30 Stufen in den Keller gehen und wieder hinauf und nicht nur eine Kniebeuge vor dem Kühlschrank machen.

Klaus H. Fischer (07.09.2010): Bevor ich arbeitstechnisch morgens "durchstarte", habe ich meist schon einen Spaziergang gemacht. Vor meiner KHK und dem Diabetes undenkbar; heute "normal" für mich. Ich habe mir auch angewöhnt möglichst alle Besorgungen unter 3 km zu erlaufen und alles unter 10 km mit dem Rad zu erledigen und dass mein Ergometer im Wohnzimmer steht, ist für mich selbstverständlich geworden. Das ist vielleicht nicht sehr schön, aber sehr effektiv, denn meine Herzleistung ist schon deutlich besser geworden und ein HbA1c von unter 6 (mittlerweile auch ohne Medikamente!) spricht für sich. Also immer schön in Bewegung bleiben.

Werner Krüger aus Hamburg (06.09.2010): Das gemütliche Auslaufen nach einer Trainingseinheit empfinde ich auch als sehr wichtig.

P. Fischer aus Düsseldorf (06.09.2010): Sport ist Mord? Im GEGENTEIL! Aufi geht`s :-)

Peter Wiesner aus Meschede (06.09.2010): Sehr informativ und hilfreich.

A. Brauweiler aus Osthofen (06.09.2010): Mir hilft auch gut, wenn ich zügig gelaufen bin, leicht breitbeinig hinzustehen, den Kopf und die Arme locker hängenzulassen und zwei bis dreimal langsam tief ein- und auszuatmen.

Angelika R. (06.09.2010): Die Tipps decken sich mit meinen Erfahrungen. Dank des regelmäßigen Ausdauersportes - auch vor meinem AV-Block III. Grades und der Implantation eines Herzschrittmachers sind die Cholesterinwerte top und ein Beta-Blocker ist nicht notwendig.

Karin E. aus Hagen (06.09.2010): Ihr Beitrag war super hilfreich. Jetzt endlich kann sich mein Mann, der an KHK leidet, selbst davon überzeugen, wie wichtig es ist, Sport (Ausdauersport) zu betreiben. Selbstverständlich in dem Rahmen, wie es ihm mit seinem Herzen möglich ist. Vielen Dank.

Herbert H. aus Isselburg (06.09.2010): Ich (72 Jahre) gehe 2 x in der Woche in ein Fitness-Studio. Ich habe eine TEP (künstliches Knie), das nicht regelrecht funktioniert. Daher kann ich nur bedingt Ausdauertraining, wie empfohlen, machen. Aber mein Trainer sagt immer, etwas tun ist besser als nichts tun.

Klaus Peter C. aus Salzgitter (06.09.2010): Ich fahre nach meiner Bypassoperation (4 Bypässe) jedes Jahr 4 Jedermannrennen zwischen 55 und 90 km mit dem Rennrad. Mein Trainingsumfang beträgt im Sommer mit dem Rennrad in der Woche zwischen 120 und 150 km. Des Weiteren kraule ich 5x die Woche 1000 Meter und habe bisher überhaupt keine Probleme.

Hans-J. Czeloth aus DK 6360 Tinglev (06.09.2010): Hilfreich deswegen, weil sie meine eigene, bisher schon geübte "Lebens- und Bewegungspraxis" - mit der ich mich wohlfühle - bestätigt. Das gibt das gute Gefühl, auf dem richtigen Wege zu sein.

Wolfgang Polatzek aus Steinau (06.09.2010): Ich kann nur sagen, dass die beste Reha nach einem Infarkt viel laufen heißt, bewegen ist die beste Medizin.

Friedo Metjer aus Oldenburg (06.09.2010): Ich mache seit 2007 regelmäßig dreimal die Woche Sport, und ich finde Bewegung tut gut.

W. H. aus Düsseldorf (06.09.2010): Bei mir wurde vor ca. 11 Jahren eine Herzmuskelschwäche festgestellt. Laut meinen Fachärzten sollte ich jede Anstrengung meiden. Ich selber habe dann festgestellt, dass ich mich nach leichter Gartenarbeit sowie Wanderungen mit kurzen Anstrengungen sehr wohl fühle.

Klaus Walter aus Hamburg (06.09.2010): Einmal Herzsport pro Woche ist wohl zu wenig. Vielen Dank für die weitere Empfehlung. Wichtig war für mich der Tipp mit dem Belastungspuls.

Klaus Raabs aus Strausberg (06.09.2010): Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren, aus eigener Erfahrung kann ich den Ausführungen von Dr. med Sonntag nur zustimmen. Ich treibe jeden Tag Sport in unterschiedlicher Intensität und mit unterschiedlicher Dauer und fühle mich sehr wohl dabei, wenn auch ich mich manchmal etwas "heranprügeln" muss. Die Auflistung der auszuübenden Sportarten hat mich nochmals in meinem Tun bestätigt, vielen Dank dafür. Mit freundlichen Grüßen Klaus Raabs

Gerda C. aus London (06.09.2010): Unbedingt wichtige Empfehlung. Ich habe gleich nach einem Herzinfarkt Spaziergänge gemacht, erst sehr langsam und 10-15 Minuten, dann ansteigend bis zu 1 Stunde mit öfterem Stehenbleiben. - Ich bin sicher, dass ich meine Grenzen überschritten habe - im Eifer meinem Herz- Kreislaufsystem Gutes zu tun. Jetzt, nach einem Jahr, fällt mit das Gehen viel schwerer mit öfterer Brustenge. - Ich wünschte, ich hätte Ihre Information eher gehabt. Danke!

Regina Klefler aus Gera (06.09.2010): Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich Nordic Walking hervorragend für HK-Patienten eignet. Der Bewegungsablauf stärkt viele Muskelgruppen und das Training an der frischen Luft, in einer Gruppe macht Spaß. Die Teilnehmer unserer SH-Gruppen sind begeistert. (Alter 32 bis 82 Jahre).

Axel Räpsch aus Klensby (06.09.2010): Die Information war verständlich und übersichtlich dargestellt. Der Beitrag hat einen sehr hohen Informationsgrad, dass ich - selbst zum Glück mit 70 Jahren nicht herzkrank - den Beitrag meinen herzkranken Bekannten diesen als Info und handeln danach empfohlen habe.

Opi Werner aus Delmenhorst (06.09.2010): Was ist aber wenn man noch andere Erkrankungen hat? Ich habe z. B. künstliche Hüfte und ein steif gelegtes Knie, welche Sportart kann ich ausüben? Was ist aber wenn man noch andere Erkrankungen hat? Ich habe z. B. künstliche Hüfte und ein steif gelegtes Knie, welche Sportart kann ich ausüben?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu eigenen Erkrankungen bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Gerhard Bischoff aus Cottbus (06.09.2010): Ich habe mein Ergometertraining stark reduziert, vor allem durch Senkung des Trainingspulses.

Wegner Hartmut aus Hemsbach (06.09.2010): Das Ausdauertraining verbunden mit Bewegungstraining vermittelt eine neue Lebensqualität, die ich nicht mehr missen möchte.

Christa F. aus Erfurt (06.09.2010): Ich möchte gern etwas Sport treiben, aber hatte nie gewusst, was für Sportarten. Ich hatte Herzinfarkt und seid 2007 ein neues Herz. Danke!

Heinz B. aus Bad Aibling (06.09.2010): Mir wurde in der Reha gesagt, Schwimmen sei nicht sinnvoll weil Wasserdruck auf die Gefäße entsteht. Der Artikel empfiehlt Schwimmen. Ich würde schon gerne wieder schwimmen. Was wird vorgeschlagen? Vielen Dank im voraus für die Antwort.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

manfred schröter aus neumünster (06.09.2010): Ich muß mich auch wesentlich mehr bewegen. Evtl. ein tägliches Hanteltraining einschieben. Jedenfalls werde ich etwas tun...

H. Rössler aus Düsseldorf (06.09.2010): Fahre nun, nachdem KHK festgestellt wurde, jeden Tag mindestens 20 - 45 Minuten mit dem Fahrrad, das seit ca. 10 Wochen. Macht richtig Laune.

Ralf Blaurock aus Prittriching (06.09.2010): Das schwierigste ist es meiner Meinung nach, nach einem harten Arbeitstag noch den Elan zu haben sportlich aktiv zu sein!

Rudolf aus Bad Dürrheim (06.09.2010): Sehr gute Tipps.

Marlene J. aus Mülheim-Ruhr (06.09.2010): Ja, ich finde die Angeben sehr hilfreich, dass man beim Sport nicht übertrieben darf. Meine eigene Erfahrung war: Sieben Jahre nach einer Dreifach-Bypassoperation haben wir während einer Wassergymnastikstunde ein Spielchen gemacht, bei dem mehrere Riegen von einem bis zum anderen Ende des Beckens um die Wette schwimmen sollten. Da ich meine Riege nicht verlieren lassen wollte, habe ich mich sehr angestrengt und landete im Krankenhaus. Gott-sei-Dank war nichts passiert. Nach drei Tagen konnte ich wieder nach Hause gehen. Besser hätte ich diese Tipps vorher bekommen.

Jürgen Groger aus Berlin-Mariendorf (06.09.2010): Die genannten Hinweise sind gut und wichtig, weil ja auch die gleiche Belastungsgröße von unterschiedlichen Tageszeiten als auch Konditionszuständen abhängig ist.

E. Kortüm aus Tegernsee (06.09.2010): Wieder einmal genau der richtige Tip zur rechten Zeit :-)

Günther W. aus Bad Soden-Salmünster (06.09.2010): Ich hatte während der Anschlußheilbehandlung nach einem Herzinfarkt in der Klinik eine Broschüre mit dem Titel "Laufen ohne zu schnaufen" erhalten. Leider habe ich sie verfindert. Kann mir eventuell jemand helfen? Besten Dank.

Jutta Weber aus Oberhausen (06.09.2010): Es ist immer interessant, was man tun darf und was nicht.

Siegfried Mühlbauer aus Gauting (06.09.2010): Bewegen, bewegen, bewegen, das A und O bei Herzproblemen. Danke für die wichtigen Hinweise. Siegfried Mühlbauer

Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Impotenz: „Muss ich befürchten, dass Potenzmittel wie Viagra bei mir irgendwann nicht mehr helfen?“

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