Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

Können Betablocker für Schwindel verantwortlich sein?

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Betablocker gehören bei vielen Herzerkrankungen zu den wichtigsten therapeutischen Maßnahmen, allerdings können Betablocker auch Nebenwirkungen haben, die gegen eine dauerhafte Einnahme sprechen. In der Sprechstunde der Herzstiftung wurde in diesem Zusammenhang die Frage gestellt, ob auch Schwindel eine mögliche Folge von Betablockern sein kann. Die Antwort, die wir bereits in HERZ HEUTE ab­ge­druckt haben, kommt von Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, dem Vorsitzenden der Herzstiftung.

Die Frage: „Können Betablocker den Puls zu stark absenken? Ich habe Vorhofflimmern und nehme seit längerer Zeit Betablocker (Bisoprolol). Vor ca. vier Monaten ist mein Puls auf 50 heruntergegangen, normalerweise liegt er zwischen 80 und 100. Das Atmen wurde schwerer, und ich bekam ein starkes Schwindelgefühl.

Ich habe dann die Betablocker nicht mehr genommen, und nach ein bis zwei Tagen hat sich der Puls wieder in meinem Normalbereich eingependelt. Das habe ich danach noch drei Mal gehabt, und jedes Mal der gleiche Verlauf.

Nach dem Normalisieren habe ich immer wieder die Betablocker genommen, und nach einiger Zeit sank der Puls wieder ab. Die letzte Woche war er zwischen 40 und 50, und der gefühlte Schwindel war sehr stark. Ich habe mich nur dann aus dem Haus begeben, wenn es dringend notwendig war (Einkaufen usw.). Ich hatte Angst, umfallen zu müssen. Vorgestern hatte ich wieder die Betablocker abgesetzt, und der Puls ging heute wieder nach oben, nachdem ich eine Stunde Fahrrad gefahren bin.

Kann es sein, dass die Betablocker der Auslöser sind?”
Anna H., Waldkirch

Die Experten-Antwort:

Es kann nicht nur sein, sondern es ist so, dass Betablocker die Herzschlagfolge vermindern.

Der Effekt kann so ausgeprägt sein, dass es zu einem Schwindelgefühl kommen kann. Daher sollten Sie – soweit man das als Arzt aus der Ferne beurteilen kann – keinen Betablocker mehr einnehmen. Eine Herzschlagfolge von 80 bis 100 pro Minute ist in Ordnung.
Allerdings: Betablocker sollten nie schlagartig abgesetzt werden, weil dann Blutdruck und Herzschlagfolge schlagartig in die Höhe schießen können (Rebound-Phänomen). Die Dosis sollte nur in Absprache mit dem Arzt nach und nach verringert werden.

Professor Dr. med. Christian Hamm
Professor Dr. med. Thomas Meinertz

Autor: Professor Dr. med. Thomas Meinertz ist Vor­sitzender der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen Herz­rhyth­mus­stö­rungen, die koronare Herzkrankheit und Herzklappen-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Prof. Thomas Meinertz

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Bislang 90 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Stefan M. aus Magdeburg (15.09.2016): Ich nehme die Betablocker seit 7 Wochen und ich habe auch die Schwindelgefühle, mal stark, mal schwach, und hohe Temperaturen muss ich meiden. Was kann ich dagegen machen?

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Margherita F. aus Ravenna (Italien) (09.09.2016): Ich nehme auch Bisoprolol 1,25 x 2 und ASS 100 und fühle mich aber müde. Darf ich auf 1,25 x 1 senken? Mein Puls liegt nun nach einem Monat um 60-70. Am Anfang war er um 50! Ich möchte keinen Blutverflüssiger (Coumadin) nehmen: Meine Herzrhythmusstörung hängt immer von emotionalen Umständen ab.

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Wolf aus Ostelsheim (08.09.2016): Auch mein Blutdruck ging nach Bisoprolol-Einnahme (5 mg) stark nach unten: 110/70, Puls 51. Zusätzlich hatte ich häufig Durchfall. Vor 3 Monaten nahm ich statt 2 Tabletten nur noch eine pro Tag. Durchfall ist weg, dafür habe ich jetzt häufig Drehschwindel. Das hatte ich vor 2 Jahren schon mal. Nach dem Absetzen von Ramipril war alles wieder gut. Mein Hausarzt glaubt nicht an ein Problem durch die Tabletten, der Ohrenarzt hat auch nichts festgestellt, jetzt soll ich zum Orthopäden und Neurologen?

Hans-Peter V. aus Dorsten (15.08.2016): Das hat mir sehr geholfen, danke.

Sabine H. aus Rötha (30.07.2016): Ich habe Bisoprolol-CT 2.5, eine 1/2, ca. 1 Jahr täglich eingenommen. Vor etwa 3 Wochen war mein Blutdruck 89/62/75 oder 96/71/83, Atembeschwerden stellten sich auch ein. Die Hausärztin hörte mich ab. Ich bekam Salbuhexal täglich und vor Anstrengungen. Nach dem Lungenfunktionstest erhielt ich Foster Nexthaler 200/6. Auf Nachfrage, warum, wurde mir gesagt, es sei Asthma. Bisoprolol müsse ich ausschleichen. Habe ich mit 1/4-Tablette für 4 Tage gemacht. Nach Foster bin ich nur am Zittern, heiser, Schweißausbrüche, schlafen ist auch nicht. Und Salbuhexal jagt den Puls auf 109 hoch. Jetzt nehme ich Salbuhexal bei Bedarf. In den Beipackinfos steht ja auch, dass Betablocker bei Asthma nicht sein dürfen. Es ist halt ein zweischneidiges Schwert. Liebe Grüße

Tanja B. aus Nenndorf (27.07.2016): Ich nehme Metoprolol 47,5 1-0-0 und Ramipril 2,5 1-0-0. Mein Blutdruck ist niedrig und der Puls ist weiterhin recht hoch und dann wird mir schwindelig, zurzeit habe ich einen Durchschnittswert von 107/60/90.

R. aus der Schweiz (05.07.2016): Ich nehme nur eine Viertel-Tabl. Concor 2,5 mg und nach etwa einer Stunde nach der Einnahme verspüre ich Uebelkeit und Schwindel. Ob ich diese 1/4-Tabl. einfach absetzen kann?

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Gert K. aus Zittau (20.06.2016): Ich nehme seit geraumer Zeit Betablocker (Bisoprolol 2,5 mg) und mein Puls war meist im Bereich 50-60. Am 19. Juni abends allerdings war er nur bei 48. Am 20. Juni dann wieder bei 60. Mein Blutdruck ist meist niedrig (um die 100-110/65-68) und in jüngster Zeit verspüre ich einen leichten Druck der linken Halsseite (Carotis?) sowie Druck auf dem linken Auge mit unregelmäßigen "Blitzen". Manchmal verspüre ich auch einen stechenden Schmerz bzw. Druck der linken Brusthälfte, Übelkeit sowie leichte Benommenheit und ein taubes Gefühl der linken Hand.

Ohne Namen aus Zeven (14.06.2016): Was soll man dann einnehmen, wenn der Puls zu hoch ist und einem schwindelig wird vom Betablocker? Gibt es Ersatzmedikamente mit gleicher Wirkung, ohne diese Nebenwirkungen? Ich nehme Bisoprolol 1,25 mg. Oder muss man mit dieser Lebensqualitätseinschränkung leben?

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Friedlinde B. aus Jena (11.06.2016): Ich nehme seit Anfang Mai einen Betablocker, der bei mir einen Tremor lindern soll, das macht er auch, aber nicht in dem Umfang, wie ich erhofft hatte. Ich habe auch ohne diesen Betablocker einen niedrigen Blutdruck und auch mein Puls ist schon immer sehr langsam. Aber wenn ich mir meine Werte ansehe, dann weiß ich echt nicht, ob das wirklich das richtige Medikament ist. Ein Ruhepuls von 49 und Blutdruck 98 zu 45 ist mir wirklich ein bissel zu wenig, zumal auch ich ziemliche Schwindelgefühle habe, und ich habe Angst, wieder mal einfach umzufallen.

Margot B. aus Krumbach (02.06.2016): Nehme Betablocker seit ca. 10 Jahren zusammen mit Paroxetin und seit 2 Jahren mit unterschiedlichen Schmerztabletten. Habe seitdem starken Schwindel und bin der Meinung, dass dieser extreme Schwindel vom Betablocker kommt und niemand kann mir darüber Auskunft geben.

Annett E. aus Mömlingen (09.05.2016): Hallo, hatte im Okt. 2012 eine Myokarditis, mit 30 % Pumpfunktion, heute durch Beta-Blocker Carvedilol u. Ramilich 45-48 %. Bin 65 J. Seit 4 Wo. gehe ich ins Fitnessstudio mit Sportarztbetreuung. Mein Puls geht nie über 105, habe generell den Eindruck, dass ich nie Wassereinlagerungen habe, jedoch Fetteinlagerungen seit der Tabl., die mir das ganze Bewegungssystem erschweren. Meine Hausärztin ist dafür, 1 Tabl. 6,25 g abends mit laufender Zeit auszuschleichen, da ich nie hohen Blutdruck hatte, u. 1 Tabl. Carvedilol würde dann für den Tag reichen. Der Kardiologe ist immer so im Zwiespalt: Er sagt, soll die abends reduzieren u. dann wieder nicht. Habe den Eindruck, er will nicht die Verantwortung übernehmen??
Mein Herz soll sich wieder erholen, die linke Herzkammer eiert eben ein wenig. Die rechte ist ok. Ich sah es beim Kardioecho. Der linke Herzmuskel hatte damals was abbekommen. Doch irgendwann, wenn auch nie wieder 100 %, wird sich doch das Herz auch regenerieren? Nur, wenn es ständig mit den Tabl. auf Sparflamme läuft, dann wird die rechte Seite auch noch lahmgelegt. Sowas kotzt mich an. Der ACE-Hemmer Ramilich von 5 mg am Tag ist ok, aber der Betablocker nicht. Natürlich, wenn ich den allmählich ausschleiche, dann bekomme ich vorübergehend immer mal einen Puls von 104 Sekunden aus dem Nichts heraus. Es wird im Körper alles blockiert (Stoffwechsel).
Bin kein Fleischesser, lebe schon immer vegetarisch/Fisch u. habe hohen Cholesterin ab u. an, zum Kotzen. Seitdem habe ich auch 8 kg zugenommen, ohne Essen. Es staut sich alles auf, auch die Bewegung ist eingeschränkt, trotz ich gut sportlich vor dem Ganzen unterwegs war. Heute versuche ich es wieder, nur sehr beschwerliche Fortschritte! Das kann es nicht sein. Vielleicht reicht der ACE-Hemmer? Wäre schön eine 2. Meinung zu erhalten. MFG Annett E.

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Elizabeth aus Geldern (09.05.2016): Diese Problematik hatte ich selbst auch, nach Halbierung der Dosis ist mein Puls wieder gestiegen. Bisoprolol 10 mg, wird in einem Zeitraum von 16 Wochen langsam runter reduziert auf 0, wenn es klappt...

Ohne Namen (05.05.2016): Bin seit 7 Jahren Dialysepatient, hatte vor 5 Jahren eine 5x-Bypass-Op und nehme seitdem Bisoprolol. In letzter Zeit habe ich mit den gleichen teils starken Blutdruckabfall und Schwindel. Nach Absetzen geht es mir besser (kein Schwindel, besserer Schlaf) und der Puls normalisiert sich. Der Nephrologe will jedoch, dass ich die Tabletten weiter nehme.

Barbara S. aus Leipzig (15.04.2016): Habe auch Herzrhythmusstörungen, mal Vorhofflimmern, mal ist alles i. O. Seit dem letzten Vorhofflimmern habe ich 2 x 5 mg Bisoprolol und 1 x Digitoxin verabreicht bekommen. Seitdem ist das Vorhofflimmern fast gänzlich weg, aber ich bin total kaputt, mir ist schwindelig und ich habe noch mehr Schlafprobleme, welche meine Nervenärztin mit Medikamenten einigermaßen bei mir in den Griff bekommen hatte. Auch meine nervliche Situation ist wieder viel schlimmer geworden. Nächste Woche gehe ich zur Ablation. Ich hoffe es geht mir dann wieder besser, und ich brauche nicht mehr so viel Tabletten einnehmen.

Angelika aus Wilhelmshaven (15.04.2016): Ich habe wegen Schwindel den Betablocker bekommen. Mein Puls liegt bei 79.

Peter F. aus Hannover (12.04.2016): Danke, bin gerade mit starkem Schwindel eingeliefert worden. Puls lag nach 24-Std-Messung zw. 40 u. 50. Habe jahrelang 1/2 Bisoprolol genommen. Nach Weglassen derselben stieg der Puls leicht u. der Schwindel verschwand!

Andrea W. aus Rostock (05.04.2016): Auch ich habe seit der Einnahme von Betablockern jeden Tag starke Schwindelgefühle, Müdigkeit und Schweißausbrüche.

Hans-Dieter B. aus Langerwehe (15.03.2016): Seitdem ich Bisohexal nehme, habe ich alle Symptome, die es laut Beipackzettelt gibt: Schwindel, zweimal sehr stark, sonst wenn ich aufstehe. Harnsäureschübe in 3 Monaten 6 x. Keine Kraft, vielleicht Muskelschwund! Gicht, Impotenz, Juckreiz. Verstärkte Kurzsichtigkeit, Erektionsschwierigkeit. Gehe heute nochmals zum Arzt.

Karin P. aus Zeitz (04.03.2016): Ich nehme auch Bisoprolol ein, Resultat: Brustschmerzen und Schwindel, möchte gar nicht mehr auf die Straße.

Eva W. aus Erftstadt (03.03.2016): Ich nehme die auch seit 2 Tagen (1. Tag 5 mg 2. Tag 2,5 mg) und hab massiv Schwindel, traue mich kaum raus. Puls ist in den 50ern, schlappe Arme /Beine. Werde morgen nochmal mit HA sprechen, ob vierteln oder absetzen, muss Montag wieder arbeiten.

Katharina B. aus Göttingen (30.01.2016): Seit dem ich Bisoprolol 2,5mg einnehme, habe ich häufig Schwindelgefühle. Das ist besonders unangenehm, da ich mich beim Autofahren, nämlich wenn ich anhalte, das Gefühl habe weiterzufahren. Und das wiederum versetzt mich in die Situation zurück, als ich einen Autounfall hatte. Das Auto kam nicht zum Stehen, obwohl ich lange voll bremste. Mir war jemand frontal hineingefahren und ich brachte das Auto nicht zu stehen, es sauste immer weiter. In diese angstbesetzte Situation gerate ich jetzt immer wieder, da ich das Gefühl habe, weiterzufahren, obwohl das Auto längst steht. Gibt es Alternativen zu Bisoporol? Leider habe ich derzeit keine verständnisvolle Ärztin. Meine Ärztin, die mich verstand, ist in den Ruhestand gegangen. Ihre Nachfolgerin ist sehr jung, belächelt mich und hält mich offenbar für eine Spinnerin.

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Hubert S. aus Winnenden (27.01.2016): Die o.g. Symptome kann ich bestätigen wie: Schwindel, Müdigkeit und Puls unter 50, um nur die Wichtigsten zu nennen.

Nadine L. aus Neuhäusel (27.12.2015): Ich habe seit Heiligabend Schwindel. Ich werde morgen früh meinen halben Blocker (Metoprolol 47, 5), den ich damals selbst schon reduziert hab, auf eine halbe morgens, auch auf Anraten meines Ex-Freundes (Krankenpfleger/Ambulanz), weglassen. Sodann Hausarzt und Kardiologe. Hoffe, das bringt was.

Henning B. aus Bonn (15.12.2015): Ich habe ca. 25 Jahre lang 1-mal tgl. 1,25 mg Bisoprololfumarat genommen ohne spürbare Nebenwirkung. Wegen Vorhofflimmern wurde die Dosis auf 7,5 mg tgl. durch Verordnung erhöht. Danach hatte ich 2-mal einen schweren Schwindelanfall. Ich habe dann die Dosis auf 5 mg gesenkt, seitdem kein Schwindel mehr.

Ellen R. aus Mallorca (28.10.2015): Bitte, ich lese, Betablocker verursachen Schwindel beim Einnehmen und Absetzen sowie bei Nicht-Nehmen! Was nun? Mein Schwindel kommt nicht von den Ohren! Habe Tinitus, ein Schwarm Grillen im Kopf! Bin verunsichert, wer weiss was? Danke, Ellen R.

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B. aus Wetter (27.09.2015): Ich nehme seitdem ich aus dem Krankenhaus gekommen bin die Betablocker, und das ist jetzt ca. 1 Woche her. Mir ist sehr oft schwindelig, sogar beim Sitzen. Ich hoffe, dass ich sie ab morgen absetzen kann, wenn ich mit meiner Ärztin gesprochen habe. Von allein möchte ich sie nicht absetzen.

T. U. aus Unna (27.08.2015): Ich (70) hatte nach 10 Jahren Einnahme von Metoprolol (Beloc Zok) ähnliche Erfahrungen gemacht. Eine schleichende Dosisreduzierung ging immer mit Arrhythmien einher. Der Blutdruck hat sich kontinuierlich erhöht. Mir wurde dann Nebivolol empfohlen, das ich zeitweise erfolgreich ausgeschlichen habe. Zzt. nehme ich 1/4 Tablette täglich. Bei Aufregung 1 Tablette. Ergänzend nehme ich 3 x 190 mg Weißdorn gegen den Rat meines Kardiologen, der meinte, "Weißdorn würde die Reizleitung stören", 3 x 30 mg Q10, 1 x wöchentlich ein pflanzliches Mittel zur Unterstützung des Kreislaufs und des Herzens (Cardiodoron 5%, war eine Empfehlung eines antroposophisch geprägten Arztes), Vit. B12, Calcium plus Vitamin D3, ein Vitamin-D-Präparat (Dekristol 20000 I.E. 1 x wöchentlich), Ginko Biloba 240 mg, 2 x 240 mg Magnesium, Vit. B3, Folsäure, Multivitaminpräparat.
Bin seit 4 Jahren nahezu frei von Arrhythmien bei dauerhaftem Vorhofflimmern und zufriedenstellender Leistungsfähigkeit. Puls zwischen 65 und 75, Blutdruck systolisch 110-130, diastolisch 65-80. Den Blutdrucksenker habe ich seit 5 Monaten abgesetzt, weil ich sonst unter die "Nierenschwelle" (systolisch < 100) kommen würde. Nur bei Phasen erhöhter Aufregung bzw. schwülem Wetter, oberhalb 140 systolisch und 80 diastolisch, nehme ich eine Tablette. Keine Schwindelattacken und Ohrgeräusche mehr.
7 Elektroschocks und 1 Ablation waren ergebnislos, insbesondere wegen ärztlicher Nichtbeachtung mehrfacher Hinweise auf ein Reizdarmsyndrom. Im Nachhinein hätte nach dem Übergang von Flattern zum Vorhofflimmern die Ablation in der Nähe des Herzohres durchgeführt werden müssen. Siehe Behandlungsmethodik in Bordeaux! Die Ablation des rechten Vorhofes in der Nähe des Sinusknotens ist bei Vorhofflimmern Unsinn. Es wurde nach "Erfahrungswerten des Chirurgen in Köln" punktuell abladiert. Auf eine weitere Ablation habe ich dankend verzichtet, nachdem mir 2 Patientenschicksale bekannt wurden, die den Einsatz von Schrittmachern notwendig machten.
Dass ein Mangel an Q10 Arrhythmien auslösen kann, hat sich wohl noch nicht rumgesprochen. Bei einem Reizdarmsyndrom bereitet der Vagusnerv schlimme Irritationen, die Herzrhythmusstörungen auslösen können. Die o.a. Medikation habe ich selbst ohne ärztliche Hilfe herausgefunden. Einige Ärzte wussten nicht einmal, was Coenzym Q10 ist und was es bewirkt.
Auf Alkohol verzichte ich weitgehend. Mit Supplementierung von Bohnenmehl (2-3 Teelöffel pro Tag) vermeide ich Hungerattacken und konnte mein Gewicht von 125 kg auf ca. 100 kg senken. Durch die seit 14 Jahren erfolgte Einnahme von Calcium + D3 habe ich meinen Osteoporosestatus umkehren können. Die letzte DXA-Messung ergab Werte eines 40 Jährigen.

A. K. aus Geislingen (27.07.2015): Ich hatte vor zweieinhalb Jahren einen Herzinfarkt trotz fehlender Risikofaktoren, bin schlank, Nichtraucher und 45 Jahre alt. Führe es auf zu langen Gebrauch von Nasentropfen zurück. Hatte stets eher niedrigen Blutdruck und eher geringe Herzfrequenz. Trotzdem wurden mir laufend Betablocker verschrieben, bis ich letzte Woche zweimal Herzstillstand hatte und mir ein Herzschrittmacher eingesetzt werden musste. Also: kritischer sein und Betablocker ausschleichend absetzen, wenn Blutdruck und Pulsfrequenz es erlauben!

A. K. aus Essen (01.03.2015): Mir geht es ähnlich wie Anna H. Ich nehme die Betablocker seit über 20 Jahren. Man hat mir nun geraten, abends nur noch die halbe Dosis zu nehmen, morgens die volle Dosis. Es ist nun so, dass es mir vormittags relativ schlecht geht und sich mein Befinden im Laufe des Tages verbessert. Das würde evtl. dafür sprechen, dass ich morgens auch nur die halbe Dosis nehmen sollte. Was mich an der Sache stört ist, dass ich über 20 Jahre Betablocker nehme und dieses Phänomen bei mir erst jetzt vor einer Woche aufgetreten ist.

Gabriela M. (18.01.2015): Hallo zusammen. Ich bin erschrocken zu lesen, wie viele Menschen mit den Nebenwirkungen von Bisoprolol zu kämpfen haben. Ich hatte 2013 Vorhofflimmern. Bin erst sehr spät ins Krankenhaus gekommen, da ich meine Beschwerden nicht meinem Herz zugeordnet habe. Im Krankenhaus wurde zwei Mal eine Elektro-Kardioversion versucht, die aber nicht geglückt sind. Mir wurde eine Blutverdünner verordnet (Xarelto 20 mg) und wurde entlassen. Nach 3 Monaten überwies mich meine Hausärztin zum Kardiologen. Dieser klärte mich erstmalig über die Möglichkeit der Ablation (Verödung auf). Wies mich aber darauf hin, dass die Erfolgsaussichten beim ersten Versuch Richtung Null gingen. Er hatte Gott sei Dank Unrecht, der erste Versuch war von Erfolg gekrönt. Das Bisoprolol wurde abgesetzt, ich erhielt einen Calzium-Antagonisten (Multaq 500). Diesen nahm ich bis ca. August 2014. Dann wurde dieser nach einem 7 Tage-Kontroll-EKG abgesetzt. Bisoprolol 5 mg 1/2 morgens wieder eingesetzt. Bis dahin hatte ich gelegentlich Gleichgewichtsstörungen. Am 22.12.2014 stellte meine Hausärztin wieder Vorhofflimmern fest, nachdem es mir seit geraumer Zeit wieder schlecht ging. Kurz vor Weihnachten ging nun nichts mehr. Sie erhöhte das Bisoprolol auf 3x 5 mg. Mir ist seit dem übel, Kopfschmerzen und meine Kurzatmigkeit nahm drastisch zu. Ich habe allergisches Asthma. Der derzeitige Stand ist, dass mein Kardiologe mich zu einem Pulmologen (Lungenfacharzt) überweist. Wenn die Ursache der extremen Kurzatmigkeit das Bisoprolol ist, was ich vermute, wird das Multaq wieder eingesetzt. Obwohl das auch nicht nebenwirkungsfrei, aber nicht so schlimm wie Bisoprolol ist. Auch jetzt, während ich diesen Beitrag schreibe, ist mir wieder speiübel. Aber eins ist für mich klar, nie wieder Bisoprolol, wenn es Alternativen gibt. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Gleichgewichts- und Schlafstörungen, Kopfschmerzen nehmen jegliche Lebensfreude. Gruß an alle Betroffenen.

Fred E. aus Bad Schwartau (20.12.2014): Wenn Probleme auftauchen, die Autoren der Herzstiftung sind kompetent und hilfreich.

Robert S. aus Freiburg im Breisgau (12.11.2014): Seit einiger Zeit nehme ich MetoHexal 47,5mg. Ich bekomme sehr starke Kopfschmerzen und Schwindel. Die Tabletten habe ich jetzt halbiert und während der Einnahme bekomme ich trotzdem diese Schmerzen. Kann ich sie ganz weglassen?

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Gabriele K. aus Suhl (10.10.2014): Meine Frau nimmt seit Jahren Bisoprolol 2,5 mg - jetzt tritt öfter morgens Schwindel auf. Wir haben die Blocker-Dosis halbiert (Arzt einverstanden), aber jetzt liegt der Blutdruck morgens bei 150/60, bei Erhöhung der Dosis auf 2,5 mg sinkt der Druck auf 140 / 65, aber der Puls liegt bei 56. Was tun (waren vor 1 Woche beim Hausarzt EKG - keine neue Therapie). Was tun?

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Regina aus Berlin (26.09.2014): Ich bin 58 Jahre und seit 3 Wochen habe ich sehr störende Herzrhythmusstörungen. Das 24-Stunden-EKG zeigte 319 VES. Ich sollte 1,25 mg Bisoprolol nehmen. Die Tabl. nehme ich seit 4 Tage. Eine Stunde nach Einnahme bekomme ich Schmerzen in der Herzgegend und noch stärkere Herzrhythmusstörungen. Es dauert bis 6 Stunden. Mein RR sinkt bis 90/50. Soll ich die Tabl. absetzen oder wird es besser?

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H. aus Niedernhausen (23.07.2014): Ich hatte im Januar 2012 und im November 2013 einen Herzinfarkt. Seitdem nehme ich 1x täglich Bisoprolol 2,5 mg. Mein Puls geht oft runter auf 50 und mir ist es besonders in der Nacht übel und ich habe Schwindelgefühl. Nach Absprache mit dem Arzt nehme ich seit 2 Wochen nur noch eine halbe Tablette und ab morgen werde ich die dann auch noch weglassen. Mein Puls liegt nun bei 70 und die Übelkeit hat sich verbessert. Ich glaube, dass die Beta-Blocker die Auslösung der Schwindelgefühle sind, und jeder sollte nach Möglichkeit Beta-Blocker langsam absetzten.

Ohne Namen (21.05.2014): Sehr hilfreicher Kommentar.

Ohne Namen (13.05.2014): Meine Frau (64) nimmt seit Jahren Bisoprolol 2,5 mg täglich = Pulsfrequenz 51, Blutdruck 137/73. Schwindel hat sie öfter, im Moment sehr stark am Morgen, wird langsam besser - Bisoprolol langsam absetzen?

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Uta aus Altenmarkt (03.05.2014): Ich konnte mich nur noch sehr langsam bewegen und hatte immer kalte Hände und Füße. Mein Puls war auch sehr niedrig. Ich habe daraufhin den Betablocker abgesetzt.

Paul K. aus Düsseldorf (04.03.2014): Hallo nehme Metoprololsuccinat 47,5 zweimal täglich und habe Schwindel. Können Sie mir sagen, ob das von meinen Tabletten kommt? Danke

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Karin L. aus Zwickau (08.02.2014): Ich habe auch ein Problem, nehme früh 1x 47,5 mg Metoprolol und 1x Ebrantil 60 REK und am Abend 1x Metoprolol 47,5 mg, 1x Ebrantil 60 REK und 1x Candesartan 32 mg. Trotzdem habe ich oftmals zu hohen Blutdruck 170 bis über 200, dazu kommt dann immer Übelkeit und Angst. Ich bringe dann Tavor und Bayotensin zum Einsatz, um es etwas zu normalisieren, aber oftmals gelingt mir das nicht und meine Angst und Übelkeit bleibt. Ich merke wenn der Blutdruck über 160 ansteigt, beginnt die Übelkeit. Habe jetzt einen Krankenhaustermin bekommen, der sich aber erst am 31.3. realisieren lässt. Können Sie mir sagen, ob ich evtl. dieses Metoprolol auch 1x am Mittag nehmen könnte, dass der Blutdruck nicht zu sehr ansteigt?
Es wäre schön wenn Sie mir da eine Antwort geben könnten, da ich den Eindruck habe, dass meine Hausärztin mich nicht richtig für voll nimmt und meint, es sei normal, wenn der Blutdruck wechselnde Werte zeigt. Diese Medikamente wurden von einem Kardiologen festgelegt, der eine Empfehlung gegeben hat, dass dieses Metoprolol auf 1x am Tag zurückgefahren werden sollte!!!

Steffen aus Frankfurt (06.02.2014): Ich, 45, habe seit einiger zeit gelegentlich Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen, worauf mir Bisoprolol verordnet wurde. Ich hatte nie zu hohen Blutdruck. Folge: Das Vorhofflimmern kam öfter und jetzt habe ich ständig große Probleme mit extrem niedrigem Puls (bis 35) und Blutdruck (65/100), weshalb ich mich kaum noch auf die Straße traue. Aktuell versuche ich die Dosis Betablocker zu reduzieren, wodurch es mir etwas besser geht. Fazit: Ohne Betablocker ging es mir viel besser!

Liane aus Castrop-Rauxel (24.12.2013): Diese Informationen haben mir sehr geholfen, um dieses Thema noch einmal mit dem Arzt meiner Mutter aufzunehmen. Sie hat zusätzlich auch noch eine Schuppenflechte bekommen und fühlt sich nur noch elend mit den Betablockern.

Hartmut aus Döbeln (16.10.2013): Mir geht es genauso. Nach Herz-Op wie ein junger Gott und jetzt wird es mir schwarz vor Augen wenn ich mich bücke. Gruß Hartmut aus Döbeln

Jürgen aus Hameln (12.10.2013): 2011 wurde ich an der Hüfte operiert. Während der Op ging alles schief, verlor sehr viel Blut, musste dann Tabletten nehmen. Jetzt bin ich bei Bisoprolol gelandet. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mein Blutdruck und Puls relativ niedrig sind und mir des Öfteren schwindlig wird. Ich habe von Weißdorn gehört. Kann man beides kombinieren oder sollte man Betablocker absetzen. Ich werde auch mit meinem Arzt darüber sprechen. LG Jürgen

Andrea P. aus Oyten (17.08.2013): Ich hatte fast 2 Jahre Metoprolol (Metohexal) 100. Anfangs 2x 1 tägl. genommen, anfangs lief es gut, bis dann keine Wirkung mehr war - somit Candesartan einzunehmen 2x 1 tägl. Nach Wochen wieder das gleiche, RR auf 185/140, somit hat mein Hausarzt Metoprolol nochmals erhöht, zusätzlich morgens noch eine 1/2 Tabl. = 1,5 morgens (150 mg). Bis es jetzt vor paar Wochen so extrem wurde, dass ich immer das Gefühl hatte, ohnmächtig zu werden. Der Schwindel war so stark, dass ich beim Haareföhnen zusammensackte, während der Arbeit kam es auch vor, dass ich mich auf den Boden setzen mußte. Ich war nicht mehr in der Lage zu arbeiten, habe mir somit einen neuen Hausarzt gesucht, wo ich sehr mit zufrieden bin. Metoprolol wurde langsam und ausschleichend abgesetzt. Dafür jetzt HCT 25 1x 1 morgens und Candesartan 32 mg 2x 1 weiter. Die ersten Tage waren nicht so gut. Jetzt habe ich seit gestern einen RR von 120/80. Brauche auch seit 2 Tagen keine Nifedepin-Tropfen bei Bedarf nicht mehr (waren immer nur 5 Tropfen), aber es half, habe aber dafür jetzt immer einen hohen Puls, 100-130 auch im Ruhezustand.

Klaus S. aus Rhauderfehn (03.08.2013): Nehme selber 2 Betablocker täglich.

Manuel aus Diessen (01.07.2013): Ich nehme seit gut 1 Jahr Betablocker, anfangs Metoprolol, mein Arzt hat nun auf Bisoprolol 5 mg gewechselt, da er meinte, die haben weniger Nebenwirkungen. Bis auf hin und wieder mal leichten Schwindel und Müdigkeit merke ich keine Nebenwirkungen.

Ohne Namen (24.05.2013): Ich nehme zur Zeit - nach längerem Zögern - 1 Betablocker (Bisoprolol, morgens), ergänzend zu Vocabo. Gelegentlicher Schwindel, den ich schon hatte, tritt gehäuft auf, und ich fühle mich "dauermüde". Ich überlege, das Bisoprolol wegzulassen, und mich noch besser zu informieren.

Bernd Z. aus Bindflach (23.05.2013): Ich habe seit längerer Zeit schwere Depressionen, hauptsächlich beim Schlafen nachts und frühmorgens komme ich nicht raus. Mir wurden schon sämtliche Antidepressiva verschrieben, aber nichts half, nahm immer nur minimale Mengen, manchmal fühle ich mich wie im Delir, obwohl ich nie mehrere Tabletten zusammen nehme. Ich habe seit ca. 30 J. auch Betablocker 5 mg am Morgen - kann das was ausmachen, dass ich die nicht mehr vertrage?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Johannes P. aus Oer-Erkenschwick (23.05.2013): Gibt es eine Alternative zu Betablockern, die die Pulsfrequenz nicht so stark drosseln?

Fr. H. (19.02.2013): Ich habe Betablocker eigentlich als Prophylaxe gegen Migräne erhalten. Mit mäßigem Erfolg. Nach einer Scheidung stellte sich auf Grund psychischer Belastung und Dauerstress eine Erhöhung der Blutdruckwerte ein, die aber sehr schwankend hoch / niedrig auftraten und auch migräneartige Kopfschmerzen zur Folge hatte. Eine parallel empfohlene Untersuchung beim Augenarzt ergab einen erhöhten Innenaugendruck und Ansatz zu grünem Star (Nervschädigung) warscheinlich Folge erhöhten Blutdrucks.
Die Verabreichung von Betablockern (Metohexal 100) und Ramipril comp (Blutdrucksenker) ist durch, Hausarzt und Kardiologen, befürwortet worden, aber auch vom HNO Arzt in Frage gestellt, in Bezug auf das Medikament, da sie sich negativ auf die Bronchien auswirken z. T. asthmaartig. Eine ständig belegte Stimme und in letzter Zeit Schwindelgefühle verursachen. Ich bin verunsichert, was ich tun soll. Möchte nicht einfach absetzen. Die Äußerung des Kardiologen "Einen Tod muss man eben sterben" ist nicht wirklich hilfreich. Vielleicht gibt es ja professionellen Rat mit weniger Nebenwirkungen.

Gabi H. aus Erlangen (17.10.2012): Bei mir wurde nach 1 Jahr anfallsartigen Herzrythmusstörungen (Puls 175 ca. 2-3 Stunden lang) die Krankheit AVNRT festgestellt. Leider hat man in der Klinik den entscheidenden Punkt zur Verödung nicht gefunden und nun muss ich Metoprolol 47,5 mg und ASS 100 zusätzlich zu dem Blutdrucksenker (Diovan 160), den ich bereits seit 3 Jahren nehme, einnehmen. Fazit nach 1-monatiger Einnahme der 3 Medikamente: Reizhusten, starker Schwindel und Übelkeit nachts wenn ich zu flach liege und auch tagsüber muss ich mich häufig festhalten. Ich fühle mich sehr unsicher beim Autofahren. Puls ist jetzt auf ca. 60, Blutdruck früher 90/140 jetzt 80/130. Ich habe jetzt einen Termin beim Kardiologen und versuche alles zu reduzieren. Sport ist auch sehr mühsam und ich wohne im 4. Stock - anstrengend speziell mit Wasserkasten. Mein Job, den ich gerne mache, fällt mir schwer und mein Chef wundert sich, da ich mich - sonst sehr schnell und auch sehr belastbar - nur mit halber Kraft einsetze. Ein sehr unbefriedrigender Zustand.

Rosemarie R. aus Magdeburg (08.10.2012): Mir geht es genauso wie der o. g. Patientin. Ich bin dabei auch schläfrig und müde und habe gut an Gewicht zugenommen. Deshalb erwäge ich eine Absetzung des Medikamentes, zumal sich die Rhythmus-Störungen bisher nicht gebessert haben.

Detlef K. (13.07.2012): Hallo, ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Nach 7-8 Monaten = erste Änderung > statt Bisoprolol = Celiprolol. Verteilung = dreimal / Tag 100mg. Im Laufe von 5 Jahren bei 37,5 - 50 mg angelangt, bis starker Schwindel mich zwang die 112 zu wählen. Keine Rhythmus-Störungen - alle Werte super, aber der Schwindel, inkl. der damit verbunden Gehstörungen, war erst nach ~ 4-5 Stunden verschwunden. Nach Absetzen und Umstellung auf 3 x tägl. 25 mg Flecainid war das Problem, dank optimaler Beratung, Hilfestellung und Behandlung durch das Uniklinikum Bonn aus der Welt.
Aus der Rückschau eines Betroffenen, erachte ich es als notwendig, von berufener Seite Informationen bezüglich dieser Zusammenhänge, an die Betroffenen weiterzugeben. Das wäre nicht nur für Patienten wichtig, sondern ich denke, auch für die Hausärzte und Kardiologen.

Andrea F. aus Goldbach (05.07.2012): Auch ich hatte vor kurzem für ca. 2 Wochen mit Schwindel zu tun. Eine Untersuchung beim HNO war ohne Erfolg. Der Hausarzt meinte Schwindel kann kommen und einfach wieder gehen. Zufrieden war ich nicht, aber jetzt bin ich etwas beruhigter. Werde meinen Kardiologen fragen beim nächsten Termin. Ist nicht mehr lange hin.

Klaus S. (28.05.2012): Ich habe ein ähnliches Problem, aber der Arzt sagt, es kann nicht sein.

Anonym (13.04.2012): Ich hatte genau die gleichen Erlebnisse (insbesondere extrem niedriger Puls, unter 40) und nehme deshalb ebenfalls keinen Betablocker mehr. Seitdem kann ich wieder Sport (Joggen) treiben.

Angelika R. aus Hornberg (07.04.2012): Ich nehme Bisoprolol, habe einen Puls zwischen 48 und 55 Schlägen pro Minute und mir ist häufig schwindlig. Ich habe dann das Gefühl auf Watte zu gehen. Nach dem Lesen der Information werde ich vorerst nur eine halbe Tablette nehmen. Danke für diesen Beitrag!

Josef E. aus Ruderting / BY (08.03.2012): Ich nehme seit meiner Bypass-OP das Medikament NEBILET 5 mg (Nebivolol) ein. Seit ca. 2 Monaten quälen mich Schwindel, aber auch Übelkeit. Mein Arzt sagt, ich muss Betablocker auch weiterhin einnehmen. Stimmt das? Mein Puls liegt zwischen 55 und 60 / Min.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Olaf S. aus Dargun (15.02.2012): Bin ich mit einer Tachykardie absolut todkrank?

Doris aus Schwarzenberg (17.01.2012): Ich nehme seit 10 Jahren Betablocker. Habe öfters Durchfallschübe, viele Jahre Muskelverkrampfungen und seit 4 Wochen starke Schwindelattacken. War beim Hausarzt (Gleichgewichtsorgan). Jetzt Hautausschlag. Das kommt bestimmt von den Betablockern. Hautärztin will Test machen. Vielleicht muß das Medikament mal umgestellt werden. Ich hoffe dann auf Besserung!

Mehmet aus Nördlingen (08.01.2012): Ich 46 Jahre und mit HOCM vorbelastet, Septum-Dicke 24 mm. Wurde Ende 2008 operiert. Mir ging es heute schlecht und ich hatte Schwindel-Gefühle und mir wurde sofort schwarz vor den Augen, sobald ich vom Sofa aufstand, und ich musste in der Wohnung mich an irgendetwas festhalten, damit ich nicht umfiel. Mein Puls war teilweise unter 45, weshalb ich im Internet danach google, wie gefährlich es ist, deshalb mein Entschluss. Werde wohl nach diesem Artikel versuchen, meine Betablocker langsam abzusetzen. Danke für den Artikel und allen eine gute Gesundheit aus Nördlingen.

Roswitha S. aus Züssow (12.12.2011): Die Information finde ich sehr wichtig. Ich hatte dasselbe Phänomen und schlich mein Bisoprolol langsam ganz aus und fühle mich seitdem richtig gut - Puls und RR alles bestens. Ich denke jeder Mensch ist individuell und kann nicht nach Schema F oder 08/15 behandelt werden. Und bei Frauen ist es sowieso noch "besonders", wie wir inzwischen wissen. Ich habe mich immer von meinem Körpergefühl leiten lassen mit den Medikationen und dann probiert, was wegzulassen, was mir nicht bekam. Mir ging es besser und meine Werte sind O. K. Aber ich spreche das auch mit meinem Arzt ab. Manchmal wollte er nicht mitziehen, war zu vorsichtig, aber mein Mut hat ihn nun auch überzeugt. Vielleicht bin ich ja auch ne Ausnahme ... nicht für jeden zur Nachahmung empfohlen. Ich hatte in 8/2007 einen Herzhinterwandinfarkt erlitten während einer Herzkatheteruntersuchung und bekam einen Stent implantiert.

Herma S. aus Karlshuld/Obb. (07.12.2011): Sehr hilfreich, denn endlich wird mir mal bestätigt, dass Betablocker Schwindel verursachen und die Atmung sehr schwer wird, außerdem wird die Stimmung und auch der Schlaf schlechter, aber meine mich behandelnden Ärzte verneinen dies und meinten, ich müsste sie weiterhin nehmen, obwohl mein Blutdruck nur in seltenen Fällen mal über 140/80 geht.

Bernhard (22.11.2011): Ich nehme bereits über Jahre Betablocker. Habe aber auch Herzrhythmusstörung. Aber auch mir ist öfters schwindelig. Meistens nachdem ich sitze, schnell aufstehe, spüre ich ca. 1-2 Sekunden einen hässlichen Schwindel, der aber auch im nu weg ist. Habe gehört, dass das auch durch den Betablocker passieren kann. Weil das Blut nicht so schnell in den Kopf steigt. LG Bernhard

Alfred S. aus Neuss (11.09.2011): Mein Kardiologe hat bei mir den BETA-Blocker etwas reduziert und gleich war der Schwindel weniger.

Reiner M. aus Meschede (24.04.2011): Auch ich hatte zeitweilig Schwindel und wußte nicht wovon. Mein Hausarzt sprach schon von leichtem Schlaganfall auch meine Schwägerin hat öfter Schwindelgefühle. Ich werde sie auf diesen Artikel aufmerksam machen. Auch ich werde mit meinem Hausarzt sprechen. Herzlichen Dank

Sigrid K. aus Duisburg (10.04.2011): Auch ich nehme Betablocker und Moxonidin. Puls 47 - 52. Auch ich habe Schwindelanfälle, da fühle ich mich unsicher auf der Straße. Oft schwanke ich auch. Sehr unangenehm. Der Blutdruck geht auch nicht runter. Ich habe ein PFO und Vorhofaneurysma.

Heidemarie N. aus Linkenheim (07.03.2011): Nehme Bisoprolol 2,5 seit November 2010. Habe nun Brustschmerzen, kalte Hände, Haarausfall Magenprobleme. Habe jetzt reduziert auf 1,25. Möchte ihn ganz ausschleichen. Ich suche eine Alternative. Natürlich werde ich mit dem Arzt darüber sprechen.

Michael D. aus Braubach (26.02.2011): Sehr hilfreich!!! Da ich die gleichen Beschwerden mit dem Mittel habe!

Vaith aus Friedberg (27.01.2011): Wenn ß-Blocker nicht geeignet sind, sollte man die Medikation evtl. mit Digitalis und Ca-Antagonisten vom Typ Isoptin weiterführen. Dies zählt zu den klassischen Therapieformen, die aber einen vorhandenen Leidensdruck reduzieren oder kompensieren.

Müller aus Meschede (22.01.2011): Diese Information war für mich sehr wichtig, weil auch mir das gleiche schon öfter passiert war. Jetzt ist mir sehr geholfen. Danke

Th. Nagels (05.01.2011): Ich würde eher die Dosierung des Betablockers verringern, da ich nicht glaube, dass ein Ruhepuls von 80 - 100 "normal" ist.

Andreas B. aus Frankfurt/M. (04.01.2011): Seit zwei Jahren muß ich jeden Tag zwei (morgens/abends) Bisoprolol 5mg einnehmen. Ich leide unter Schwindelgefühl, Reizhusten und verschlucke mich oft. Bei einem Seminar (Herzwochen Nov: 2009) ist uns erklärt worden, dass das bekannte Nebenwirkungen sind und wir uns damit abfinden müssen. Ich finde Ihre Informationen generell hilfreich und lese diese immer mit Interesse. Warum erhalten Patienten nicht gleich ein Merkblatt (über Nebenwirkungen etc.) im Krankenhaus bzw. vom Facharzt?

Susanna Sch. aus Erfurt (03.01.2011): Ich nehme schon seit Jahren Betablocker Bisogamma und nun Bisoprolol und bin sehr zufrieden. Mein Puls bewegt sich immer zwischen 75 und 85. Allerdings fahre ich jeden Tag 20 Minuten Fahrrad auf dem Trainer und habe das Gefühl, dass durch das kleine Training meine Blutdruck- und Pulswerte besser werden. Schwindelig ist es mir ab und zu auch, aber das kann ich nicht auf die Tabletten schieben. Ich denke Wetter und evtl. die Halswirbelsäule spielen eine große Rolle. Ohne Betablocker geht es aber leider nicht. Mein Arzt hat mich sehr gut eingestellt.

Sonja H. aus Lauda-Königshofen (27.12.2010): Guten Tag, ich leide seit langer Zeit unter Herzrasen und kollabiere ständig. Körperlich kann ich mich nicht mehr belasten. Mein Zustand ist sehr schlecht und bin sehr verzweifelt. Ich kam ins Krankenhaus und die Ärzte haben bei mir Vorhofflimmern festgestellt. Seit einigen Monaten bekomme ich 1 Tablette BisoHexal 2,5 mg und leide unter ständigen niedrigem Blutdruck 87 / 43 / Puls 53 und fühle mich nicht lebendig. In der Nacht wache ich ständig auf und kollabiere im Liegen. Um nicht in Ohnmacht zu fallen, nehme ich 7 Tropfen Korodin Herz-Kreislauf-Tropfen und mit mäßigen Erfolg. Was kann ich tun, dass ich wieder normal leben kann? Sonja H. aus Lauda-Königshofen

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Reinhard Jo aus Windischeschenbach (23.12.2010): Ich finde diese Informationen einfach super und freue mich immer diese zu lesen.

Prof. Friedhelm Sch. aus Berlin (20.12.2010): Da ich auch (nicht so extreme) Erfahrungen wie oben gesagt gemacht habe und ich bei sich andeutendem Schwindel inzwischen weiß, daß der niedrige Blutdruck die wahrscheinliche Ursache ist, erschreckt mich das nicht mehr so, und ich habe die Einnahme von Metoprolol auf je eine halbe 50 mg Tablette (morgens und abends) reduziert und komme damit bisher gut aus als "Vorkammerflimmerer".

Werner B. aus Berlin (16.12.2010): Ja, mir ging es genau so. Auch ich habe daraufhin Betablocker abgesetzt; außerdem ist mein Herz sowieso bradycard! jetzt habe ich einen Schrittmacher bekommen und fühle mich pudelwohl.

Hans W. aus Reutlingen (16.12.2010): Die gleiche Erfahrung habe ich auch gemacht. Nur nehme ich Carvedilol, mein Puls liegt ca. bei 54 bis 6o. Geringe Anstrengung wie 15 Minuten Holzhacken führen zu Schwindel. Allerdings beruhigt Ca auch bei kurzfristigem periodischem Herzschmerz.

Regina K. aus Bad Salzungen (16.12.2010): Ich habe nach einer Blutdruckkrise, die mich per Notarzt ins Krankenhaus beförderte, Betablocker verordnet bekommen. Mein Ruhepuls ist von Haus aus relativ niedrig (ca. 50 - 60/min.). Die Folge der Betablocker war nicht nur eine Verringerung der Herzschlagfolge mit begleitendem Schwindel, sondern auch ein erheblicher sehr unangenehmer Reizhusten. Nach Wechsel bzw. Neueinstellung der Medikamente hat sich die Pulsfrequenz wieder bei 50-60 pro. min eingestellt und der Reizhusten ist ebenso verschwunden.

Brigitte L. aus Berlin (16.12.2010): Hallo, auch ich nehme seit fast 10 Jahren Betablocker wegen chronischer Rhythmusstörungen. Nur gelegentlich habe ich Schwindel, allerdings gehe ich zwei mal wöchentlich zum Aquafitness. Auffallend ist, daß ich einen durchschnittlichen Puls von um 45 habe, was meine Kardiologin nicht beunruhigt. Der Puls wird mir immer nach dem Langzeit-EKG (2-mal jährlich) mitgeteilt. Im Sommer jogge ich zusätzlich noch ein mal pro Woche für ca. 40-45 Minuten neben dem Aquafitness. Meiner Ärztin sind meine Aktivitäten bekannt und deshalb scheint sie den Puls nicht zu beanstanden. Ich bin 70 Jahre alt und treibe Sport seit ungefähr 15 Jahren, überwiegend Jogging oder Nordic Walking und Spaziergänge mit dem Hund. Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr wünsche ich Ihnen allen und hoffe auf weitere interessante Informationen in 2011. Brigitte L.

R. W. (16.12.2010): Genau gleiche eigene Erfahrungen habe ich auch, mein Puls ging zeitweise auf 35 zurück! Begleitender Schwindel eingeschlossen.

Hans S. aus Freisen (16.12.2010): Ich nehme Betablocker schon seit 5 Jahren, habe einen Puls von 55-60 und habe keine Schwindelgefühle.

Dirk B. aus Gelsenkirchen (16.12.2010): Mit einem ausführlichen Gespräch beim Kardiologen läßt sich das Problem "Schwindelgefühl" gut in den Griff bekommen. Es ist einfach nur individuell regelbar. Auch ein Wechsel des Medikaments bewirkt oftmals eine Erleichterung, denn - so habe ich es in Erfahrung bringen müssen - jedes Medikament hat Nebenwirkungen.

Dieter Ruder aus Bärenstein (16.12.2010): All Ihre Ausführungen sind sehr hilfreich u. interessant.

Hans K. aus Essen (15.12.2010): Ich finde es nicht in Ordnung, dass die spezielle Medikation nicht genannt wird. Ebenso fehlen Angaben zur Indikation und Infos zum zu behandelnden Blutdruck. Etwas zu allgemein und zu pauschal. (Ich bin Laie, nehme selbst Metoprololsuccinat 47,5 mg 1-0-1 und 2,5 mg Ramipril 1-0-1 und habe keine Schwindelanfälle bei einem Blutdruck von etwa 110/85 und einem Puls von 85.)

R. T. aus Papenburg (15.12.2010): Die Betablocker sollten aufs Minimum reduziert werden. Ich z. B. nehme jeden Tag nur noch eine halbe Bisoprolol, aber ganz verzichten kann ich darauf nicht!

Heike F. aus Hennef (15.12.2010): Ja, auch ich habe mit Schwindel zu kämpfen, seitdem ich morgens und abends je 1 Betablocker nehme. Werde jetzt in Absprache mit meinem Arzt langsam die Dosis reduzieren.

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