Mythos oder Wahrheit?

Mit Schokolade das Risiko für einen Herzinfarkt verringern?

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Schokolade Herzinfarkt
Herzinfarkt-Risiko verringern durch Schokolade?

Kaum jemand wird bei einer gesundheitsfördernden Ernährung als Erstes an Schokolade denken. Mittlerweile existieren mehrere Studien, die darauf hindeuten, dass bestimmte Schokoladen-Sorten möglicherweise das Herzinfarkt-Risiko verringern. Die Herzstiftung erläutert, inwieweit ein regelmäßiger Schokoladen-Verzehr zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu empfehlen ist.

Vor einiger Zeit hatte z. B. das Deutsche Institut für Ernährungsforschung aus Potsdam eine interessante Beobachtungs-Studie veröffentlicht, die auf einen eventuellen Nutzen von Schokolade zur Verhinderung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hindeutet. Insgesamt hatten sich in der rund achtjährigen Untersuchung 39 % weniger Herzinfarkte bzw. Schlaganfälle bei jenem Viertel der Studienteilnehmer ereignet, die zu Studienbeginn in einer Befragung den höchsten Schokoladen-Konsum (durchschnittlich 7,5 g pro Tag) angegeben hatten. Als Vergleichsgruppe diente dabei das Viertel, das seinen Schokoladen-Konsum laut der Befragung mit durchschnittlich 1,5 g pro Tag am niedrigsten eingeschätzt hatte. Ausgewertet werden konnten in der groß angelegten Untersuchung die Ernährungsgewohnheiten von 19.357 Menschen, die beim Start der Studie noch keinen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hatten*.

* Buijsse B et al., Eur Heart J 2010; 31: 1616-23

Soll man also regelmäßig Schokolade essen?

Nachdem hierzulande zahlreiche Magazine und Zeitungen über die Potsdamer Studie berichtet hatten, haben sich viele Menschen gefragt, ob man nun regelmäßig Schokolade zur Verhinderung von Herzinfarkten und Schlaganfällen essen soll. Bei der Antwort ist zu bedenken, dass die Studie ähnlich wie bereits einige Untersuchungen zuvor** zwar sehr interessante Hinweise auf einen eventuellen gesundheitlichen Nutzen von Schokolade liefert, aber die Daten letztendlich keinen ausreichenden Beweis darstellen.

** Corti R et al., Circulation 2009; 119: 1433-41,
Janszky I et al., Journal of Internal Medicine 2009; 266: 248-57

Denn aufgrund des verwendeten Studientyps könnte bei dem positiven Abschneiden von Schokolade z. B. auch der Zufall oder der soziale Status der Studienteilnehmer eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt haben, was erst in weiteren Untersuchungen geklärt werden muss.


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Darüber hinaus wurde in der Potsdamer Untersuchung die verzehrte Schokoladen-Menge lediglich zum Zeitpunkt des Studienbeginns erfragt, ohne dass im weiteren Verlauf überprüft wurde, ob der Schokoladen-Konsum während der achtjährigen Beobachtungsdauer tatsächlich genauso fortgesetzt wurde. Nicht ganz plausibel erscheint in der Studie zudem, dass der vermehrte Schokoladen-Konsum das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle um fast 40 % reduzieren soll, was im Vergleich zu manch anderen Präventions-Maßnahmen enorm viel wäre und daher kritisch hinterfragt werden muss.

Eine endgültige Empfehlung für oder gegen Schokolade als gezieltes Mittel zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen lässt sich daher noch nicht geben. Aus diesem Grund sollte Schokolade zum momentanen Zeitpunkt auch nicht als gezielte Maßnahme zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Einsatz kommen bzw. die Potsdamer Studie nicht als Aufruf für den Verzehr großer Schokoladen-Mengen missverstanden werden, wobei die Deutsche Herzstiftung von Schokolade als Genussmittel nicht generell abrät, solange der Genuss in Maßen erfolgt.

Wie viel mehr muss ich mich für ein Stück Schokolade bewegen?

Würde man zusätzlich zur normalen Ernährung z. B. jeden Tag eine 100 g-Tafel (ca. 500 kcal) essen, wäre dies ohne zusätzliche Bewegung mit einer Körpergewichts-Zunahme von einem halben Kilogramm pro Woche verbunden. Und da Übergewicht zu den größten Risikofaktoren für Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählt, könnte ein derartig exzessiver Schokoladen-Konsum fatale Folgen haben.

Anders sieht es bei kleineren Mengen aus. So reicht zur Verbrennung eines einzelnen Stücks (ca. 40 kcal) je nach Mensch bereits ein zehnminütiger Spaziergang aus. Grundsätzlich muss also bei entsprechender körperlicher Bewegung auch aus Gründen der Übergewichtsvermeidung nicht komplett auf Schokolade verzichtet werden. Findet allerdings keine vermehrte Bewegung statt, sollte man bedenken, dass auch kleine Mengen im Laufe der Zeit deutliche Gewichtszunahmen bewirken können. Rein rechnerisch führt ein tägliches Stück Schokolade mit 40 kcal bereits in einem Jahr zu einer Gewichtszunahme von 1,5 kg und in zehn Jahren entsprechend von 15 kg, wenn der Konsum nicht mit zusätzlicher körperlicher Aktivität ausgeglichen wird.

Schokolade trotz Karies- und Parodontitis-Risiko?

Nicht zu unterschätzen sind beim Thema Schokolade die Auswirkungen auf die Zähne. Denn Schokolade kann aufgrund ihrer Konsistenz leicht an den Zähnen haften bleiben und entsprechend zu Karies führen.

Auch das Risiko für eine chronische Zahnfleisch-Entzündung (Parodontitis) mit freiliegenden Zahnhälsen kann bei einem häufigen Konsum von Süßigkeiten ansteigen. Eine solche chronische Entzündung ist dabei eine der wichtigsten Ursachen für Zahnverlust und Schwund des Kieferknochens. Zudem kann eine chronische Parodontitis ein Risikofaktor für eine schlechtere Funktion der Blutgefäße sein und das Fortschreiten einer koronaren Herzerkrankung (umgangssprachlich: Verkalkung der Herzkranzgefäße) begünstigen.

Dunkle Schokolade besser als helle?

Auf welche Inhaltsstoffe der erhoffte Nutzen von Schokolade zurückgehen könnte, lässt sich bislang nur vermuten. Nach Hinweisen aus anderen Studien kommen z. B. bestimmte Flavanole in Frage, die in größeren Mengen vor allem in Bitterschokolade mit einem hohen Kakao-Anteil (z. B. 70 %) zu finden sind, wohingegen der Anteil an Flavanolen in Milchschokolade deutlich geringer ausfällt und in weißer Schokolade keine nennenswerten Mengen mehr anzutreffen sind. Falls sich daher in Zukunft herausstellen sollte, dass Schokolade tatsächlich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt, könnte Schokolade mit einem hohen Kakao-Anteil möglicherweise einen leichten Vorteil gegenüber anderen Schokoladen-Sorten bieten. Darüber hinaus sei angemerkt, dass Flavanole auch in roten Weintrauben, Äpfeln und in schwarzem Tee vorkommen.

Fazit: Es gibt Daten, die darauf hindeuten, dass Schokolade eventuell das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Allerdings reicht die derzeitige Beweislage für eine abschließende Beurteilung nicht aus, weshalb Schokolade zum momentanen Zeitpunkt nicht als Maßnahme zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden sollte.
Anlässlich der derzeitigen Schokoladen-Diskussion weist die Deutsche Herzstiftung darauf hin, dass auch Herzpatienten beim gelegentlichen Genuss von moderaten Schokoladen-Mengen kein schlechtes Gewissen haben müssen. Wichtig ist nur, dass auf ausreichend Bewegung und eine gewissenhafte Zahnreinigung geachtet wird.


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Professor Dr. med. Helmut Gohlke

Autor: Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Mitglied im Vorstand der Herzstiftung und langjähriger Chef­arzt der Abt. Klinische Kardiologie II im Herz-Zentrum Bad Krozingen. Zu seinen Schwer­punk­ten zählt insbesondere die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ➞ Weitere Experten-Beiträge von Professor Helmut Gohlke

(Redaktion: ebe)

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Eva G. aus Augsburg (22.01.2016): DANKE, dass Sie darauf hinweisen, dass normale Schokolade gesünder ist als diese schrecklich entmineralisierende und meist genmanipulierte Milchschokolade.

Ekkehard H. aus Oranienbaum (20.09.2015): Länger wie 20 Jahre leide ich an Vorhofflimmern (Herzrhythmusstörungen). In der Woche 3-4-mal Herzrasen bis 147 Herzschläge in der Min. Nun merke ich schon lange Zeit, dass sich da etwas geändert hat, nämlich fast kein Herzrasen mehr. Nur warum nicht, konnte ich mir nicht denken, bis ich dazu im Internet gelesen hab, dass man mit Kakaoprodukten da was ändern kann. Ich esse nämlich schon lange Zeit abends beim Fernsehen gerne Schokoladenprodukte, habe mit Fettleibigkeit und Gewichtszunahme keine Probleme. Durch das Internet weiß ich jetzt, dass mir Kakao hilft.

Gussy Z. aus München (26.04.2015): DANKE sagt Gussy: Hatte 2 Mal in letzter Zeit einen argen, starken "Strom-Stich" von oben bis unten, ansonsten keinerlei Beschwerden.

Gerhard W. aus Ebermannstadt (21.09.2014): Jede Information von kompetenten Autoren -dafür oder dagegen- ist sinnvoll und gut.

Ohne Namen (19.09.2014): Wenigstens rät man nicht ganz zum Verzicht.

Anton K. aus Alte Donau (21.11.2013): Ich denke, wenn es mich glücklich macht, dann lacht auch mein Herz!!!

Ulf Haesen (27.10.2013): Inzwischen gibt es mehr Hinweise, dass täglich 25 g Bitterschokolade gesundheitsfördernd sind: z. B. die Mikrobiologen R. Béliveau + D. Gingras, "Krebszellen mögen keine Himbeeren", die schwarze Schokolade auch als Teil einer Antikrebsdiät empfehlen.

Hilde Becker aus Frankfurt Main (19.10.2013): Gut war auch die Differenzierung zwischen dunkler und heller Schokolade.

Henning A. aus Borne (09.09.2013): Ich habe am 03.09.2013 4 Bypässe bekommen. Die Wirkung von Schokolade bzgl. der Vorbeugung von Herzinfarkten finde ich interessant und ich werde diese Thematik weiter verfolgen. Jetzt hoffe ich erst einmal schnell wieder auf die Beine zu kommen.

F. A. aus Münster (30.08.2013): Nach einer - zunächst erfolgreichen (3 Wochen) - Elektrokardioversion (Elektroschock) wegen permanentem (persist.) Vorhofflimmern kam es zu erneutem VHF. Zu meiner Überraschung war es allerdings nach Schokoladengenuß nicht mehr meßbar. Natürlich gibt es auch die Kehrseite (Gewicht, Zähne usw.), aber haben nicht auch Medikamente Nachteile?

„Schokofan“ aus Bremen (16.08.2013): Vielen Dank für die kritische Stellungnahme. Warten wir also weitere Studien ab. Einstweilen gebe ich mich dem Genuss gern hin. Eine vielleicht auch für andere Herzpatienten nützliche Erfahrung möchte ich hier publik machen: Durch Dreifach-By-Pass-Operation am Links-der-Weser in Bremen wegen 80%iger Stenose von drei Herzkranzgefäßen mit Hauptstammbeteiligung (kurz vor dem Infarkt gerade noch rechtzeitig erkannt) habe ich 5 kg verloren und fühlte mich zwei Jahre lang zu mager (BMI 22), wenn auch wieder voll leistungsfähig (200 W auf dem Ergometer ohne Beschwerden). Obwohl ich bei sitzender Beschäftigung und täglich etwa eine Stunde Radfahren (15 km) an die 2400 kcal täglich zuführte, nahm ich nicht zu. Der Stuhlgang war hinsichtlich Konsistenz und Regelmäßigkeit normal, die Menge jedoch enorm und glitt wie gefettet heraus. Ich nehme seit der Op regelmäßig täglich 20 mg Simvastatin und hatte den Eindruck, dass diese offensichtliche Verwertungsstörung mit diesem Wirkstoff zusammenhängt, doch kein Arzt hatte Ähnliches beobachtet. Dann las ich von dem Schokoladeneffekt. Daraufhin begann ich täglich etwa 40 g Schokolade mit 85% Kakaoanteil zu essen. Innerhalb von zwei Monaten erreichte ich bei auf die von vor der Op gewohnte Lebensmittelmenge wieder mein Normalgewicht (BMI 23). Ich fühle mich wieder "richtig", Mein Körper hält dieses Gewicht wie ich es seit eh und je gewohnt bin seitdem automatisch. Offenbar hat die Schokolade, die ja bei manchen auch stopfend wirkt, meine Verdauung wieder ins Lot gebracht. Nun ist alles wieder "normal" Appetit, Gewicht, Leistung und Ausdauer. Trotz unaufhaltsam voranschreitender KHK (ST-Anstieg im Belastungs-EKG ohne Beschwerden) bin ich total glücklich mit dem Zustand, empfinde jeden Tag als ein Geschenk und esse weiter eine halbe Tafel pro Tag.

Doree dela Roche Fouqaut (10.07.2013): Hallo! Es scheint klar, dass in einem kurzen Bericht nicht alles ausreichend behandelt und hinterfragt werden kann. Ein, wie ich meine, ganz wichtiger Aspekt ist jedoch der Umstand, dass Menschen, die sich, ohne Übertreibung und unter Berücksichtigung aller sonstiger, teilweise auch in Ihrem Artikel aufgeführten Vorsicht, hin und wieder ein Stück Schokolade gönnen, vermutlich einfach "glücklicher" sind. Die psychosomatischen Aspekte sollten bei der Auswertung und Beurteilung der Wirkung von Schokolade im Besonderen und anderen vergleichbaren "Genussmitteln" als Belohnung nicht unterschätzt werden. Wenn man es nicht übertreibt und für Ausgleich sorgt, denke ich, kann man als Fazit behaupten, dass Menschen, die sich gemäßigt mal eine kleine Freude gönnen und diese auch genießen können, einfach glücklicher und damit in der Summe der Jahre und Erfahrungen vermutlich auch gesünder sind.

Elisabeth Meihofer aus Riehen, Schweiz (09.05.2013): Finde, dass etwas Schokolade auch Glücksgefühle hervorbringt und wenn ich glücklich bin, wirkt sich das auch auf das Herz aus, weil ein gutes Gefühl innere Ruhe bewirkt.

Manfred aus Magdeburg (18.02.2013): Beim Verzehr von Schokolade vermisse ich den Hinweis: Welche Schokolade welchen Anteil von Zucker und Fett enthält! Süße Schokolade fördert auf Dauer den Herzinfarkt. Das sind meine Erfahrungen, die leider vor rund achtzehn Jahren machen mußte. Heute ernähre ich mich gesund und bewege mich durch regelmäßige Spaziergänge. Außerdem kontrolliere ich täglich meine Blutdruckwerte. Da ich, wie viele andere Patienten, noch mehrere Krankheiten habe, gibt es leider immer wieder Probleme mit der spezifischen Medikation, die oft erhebliche Nebenwirkungen erzeugen. Ich bin bereit, in Ihrer Sprechstunde wichtige Details darzulegen.

Wulf E. Hackler aus Unterschleissheim (30.01.2013): Inzwischen gibt es wohl 5 g Stücke Schokolade mit Vitamin D in einigen Apotheken in München. Täglich ein Stück genossen schützt mein Herz UND meine Knochen. Herzlichst Wulf Hackler

Ohne Namen (23.11.2012): Je 25 g 85er-Schokolade mittags und abends: Das ist die Ration, die ich nach Absprache mit meinem Kardiologen seit Jahren täglich konsumiere. Mein Herz hat darauf offensichtlich gut reagiert. Doch Rhythmusstörungen wurden nicht gebessert. Und eine Gewichtszunahme kann ich in dieser Zeit auch nicht feststellen (79 kg bei 185 cm). Für mich also ein positiver Verlauf.

H. W. Heidrich aus Dachau (14.10.2012): Ich denke eine normale, aber im Rahmen gesunde Ernährung, mit Sport und auch Freizeitgestaltung ist ausreichend ...

Ursula H. aus Katzow, das Tor zur Insel Usedom (28.09.2012): Das ist eigentlich alles in Ordnung. Nur eins stört mich sehr. Der Bodymaß-Index. Ich zum Beispiel habe jetzt 32 kg schon abgenommen, weil ich das Kortison, von dem ich aussah wie ein Elefant, reduziert habe, obwohl ich weiß, dass ich mir damit keinen Gefallen tu. Ich habe seit 2000 MS und andere unliebsame Erkrankungen, Morphinpumpe, Schrittmacher etc. 60O P usw. Aber wenn man zum Arzt kommt, heißt es immer ganz am Anfang ABNEHMEN, obwohl man sich selbst nicht wohlfühlt und eigentlich weiß, wenn ich die und die Medikamente nicht nehmen würde, sähe ich auch nicht, so aus. Liebe Grüße Uschi H.

C. aus Töging (12.09.2012): Ja, denn ich nehme dunkle Schokolade manchmal als Einschlafhilfe. Jetzt weiß ich, dass es mir evtl. zusätzlich hilft. (Ich habe Herzrhythmus-Störungen und Hochdruck)

Ekkehard Wenz aus Lauffen (28.07.2012): Allerdings halte ich die Denkweise, wie viel muß ich mich bei diesem und jenem Lebensmittel zur Verbrennung bewegen, für etwas zu kurz gesprungen. Der Mensch hat auch ohne jede Bewegung einen Grundenergiebedarf. Wird dieser nicht gestillt, verhungert man. Wer also mehr tut, als von morgens bis abends auf dem Sofa zu chillen, darf m. E. ruhig auch mal eine ganze Tafel Schokolade verzehren - sonst konstatieren womöglich die Ärzte in einigen Jahren eine neue Volkskrankheit namens paranoider Anorexia!

Gertrud H. (10.05.2012): Danke, gut zu wissen.

Heinzfred K. (10.05.2012): Danke, diese Info war sehr hilfreich, denn ich habe den Herzinfarkt-Test gemacht und ich hab festgestellt, dass ich sehr gefährdet bin und habe erst fast verzweifelt, aber jetzt weiß ich ja, was gut ist.

Karl Klein (09.05.2012): Vielen Dank für diese ausgezeichnete Information. Gelegentlich trinke ich auch Kakao. Wie wirkt sich dies aus?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Dieter Amman aus Gauting (18.04.2012): Ich bin sehr erleichtert über diese Information, war ich doch immer der Meinung, daß sich das Einnehmen von Schokolade eher belastend auf meinen Herz-Kreislauf auswirkt. Denn ich esse Schokolade in Maßen für mein Leben gern.

Barbaros Orhon, Brunnen Apotheke aus Löningen (08.04.2012): Sehr ausführlich, unabhängig, ehrlich, sachlich, laienverständlich, weitsichtig und auf dem Teppich bleibend. Es schmeckt auch mit 4-5 Walnussstücken ohne Schale, die jeden motiviert 20 Minuten zu gehen. Walnuss hat sehr günstige Wirkstoffe für das Blut und Gefäß.

Kirsten Lucht aus Friedrichsort (01.04.2012): Ja, ich finde es sehr hilfreich. Da kann man viel nachlesen, was man so nicht weiß.

Wolf aus Berlin (23.03.2012): Ich bin vor zwei Tagen aus dem Krankenhaus Berlin Köpenick entlassen worden. Ihre Hinweise sind für mich hilfreich, aber nicht ausreichend. Heute ist der erste Tag, wo ich mich einigermaßen gut finde.

Jakob Maria (15.03.2012): Welchen gesundheitlichen Vorteil könnte der Verzehr von "nur" Kakao-Pulver bewirken?

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Manfred Liepe aus Erding (03.02.2012): Ich glaube es ist mit der Schokolade wie mit den anderen Genüssen. Man soll nicht übertreiben, den Rat der Ärzten beachten und trotzdem genießen die Schokolade und den Sport.

Kurt Grodtmann aus Hachenburg (31.01.2012): Ich finde den Hinweis sehr interessant, da ich sehr viel Sport treibe, gönne ich mir jetzt beim Trip mit dem Mountainbike ein Stück Bitterschokolade, als Ersatz für den Energieriegel.

Monica aus Bochum (18.01.2012): Bin nach Schokolade süchtig. Es kommt vor, dass ich zwei Tafeln auf einmal esse. Mein Gehirn verlangt es, wie eine Sucht. Dann gibt es Tage, wo ich kein Verlangen habe. Meine Frage ist, bin ich ein Risiko! Bin 168 groß - 73 kg. Mache kein Sport, aber den ganzen Tag in Bewegung.

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Manfred Liepe aus Erding (25.11.2011): Dem vorliegenden Kommentar ist nichts hinzu zufügen.

Thomas Güttler aus Chemnitz (26.10.2011): Die eigentliche "Info" sollte gleich oben stehen: Würde man zusätzlich zur normalen Ernährung z. B. jeden Tag eine 100 g-Tafel (ca. 500 kcal) essen, wäre dies ohne zusätzliche Bewegung mit einer Körpergewichts-Zunahme von einem halben Kilogramm pro Woche verbunden. Und da Übergewicht zu den größten Risikofaktoren für Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählt, könnte ein derartig exzessiver Schokoladen-Konsum fatale Folgen haben.

Ernst Krämer aus Bad Honnef (26.10.2011): Ich esse gerne ab und zu Schokolade besonders dunkele, aber in kleinen Portionen. Mein Gewicht wurde dadurch bisher nicht beeinflusst.

Johanna S. aus Kolbermoor (26.10.2011): Vor 2 Jahren hatte ich einen mittelschweren Herzinfarkt. Ich muss verschiedene Medikamente nehmen auch das ASS. Ich bin jetzt 62 Jahre, verheiratet, 2 Kinder und 5 Enkelkinder. Nach meinem Herzinfarkt sind wir umgezogen in eine bessere Wohnung. Ich lebe jetzt bewusster und ernähre mich auch anders. Aber auf Schokolade will ich nicht gerne verzichten, denn sie ist gut für die Nerven vielleicht sogar auch fürs Herz. Eine Tafel für die ganze Woche reicht mir. Da ich auch Nichtraucherin bin, ersetzt scheinbar die Schokolade die Zigarette, vor allem ist sie billiger und stinkt nicht.

Christel E. aus Tittling (25.10.2011): Ich esse eigentlich schon immer Schokolade. Aber nur einen Riegel (ein paar Stückchen). Bin jetzt umgestiegen auf dunkle. 70%. Ich nehme nicht ab, wenn ich sie weglasse. Sie macht mich happy. Ich laufe (gehe) jeden Tag 15 Minuten.

Horst Kallenbach aus Plauen (09.09.2011): Ich fand die Ausführungen für mich sehr hilfreich.

Hans Wilhelm aus Bissone (Schweiz) (21.07.2011): Man sollte nicht Studien machen, ob bei häufigem Verzehr von Schokolade weniger Herzkrankheiten auftreten, sondern man muss herausfinden, welche chemische Substanz hilft. Nahrung kann Medizin sein.

Ivan Torrico Troche aus La Paz (Bolivien) (14.05.2011): Möglicherweise ist es nicht eine gute Idee, die Schokolade zu empfehlen, um Herzerkrankungen zu verhindern. Wenn man Schokolade isst, steigen die Triglyceride und diese sind ein großer Risikofaktor für Herzerkrankungen.

Rita Winkelmann aus Ziesar (07.05.2011): Ich würde gerne jeden Tag Schokolade essen, aber ich denke es geht auf die Figur. Aber der Tipp ist gut ab heute jeden tag ein Stück. Die Informationen sind immer gut und es beruhigt einen immer, wenn man was Neues erfährt.

Leopold Faulmann aus Ruislip, London, England (16.02.2011): Sehr interessant. Würde gerne mehr über 70 % Kakao-Anteil und Diabetes erfahren.

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Dr. Harald S. aus Wiesbaden (02.02.2011): Ich esse selbst gerne, wenn auch nicht regelmäßig, Schokolade. Ich habe jetzt erfahren, dass ich mich, wenn ich - gefährliches - Übergewicht vermeiden will, nach jedem Schokoladengenuss entsprechend, d. h. ausreichend lange, bewegen sollte, auch wenn das Wetter einmal nicht ansprechend sein sollte.

Rosmarie Hindert aus Fraunberg (12.11.2010): Ist für mich ganz neu, finde es aber gut, daß man doch noch etwas Schokolade essen darf. Noch mehr Berichte wären sehr gut.

Rudi Doris aus Fürth (21.09.2010): Schade, ich hatte mich schon gefreut eine Begründung zu haben, wenn ich dann und wann ein oder mehrere Stücke Schokolade esse.

Kurt Bender (06.09.2010): Den Beitrag von Prof. Dr. Gohlke habe ich bereits kommentiert, möchte jedoch zusätzlich darauf hinweisen, dass bei abendlichem Genuss von Schokolade intensives Reinigen der Zähne erforderlich ist, um Zahnhalskaries zu vermeiden.

Gerd W. (24.08.2010): Ich finde den Beitrag ob seiner neutralen aber äußerst informativen Inhalte sehr hilfreich, kann also guten Gewissens weiterhin dunkle Schokolade essen, und werde Dank der Hinweise vermehrt von Kaffee auf schwarzen Tee umschwenken.

Manfred Braasch (09.08.2010): Süße Sünden fördern - in Maßen - vielleicht die Gesundheit, aber ohne zusätzliche Bewegung fördern sie ganz bestimmt das Gewicht. Ähnliche Studien behaupten ja auch beim Genuss von Alkohol eine gewisse Schutzwirkung gegen Arterien-Verkalkung. Aber beim Genuss ohne Bewegung wachsen nun mal die Pfunde. Ohne Bewegung wird auch das Gesündeste schnell ungesund.

Hans Jürgen D. aus Wiesbaden (09.08.2010): Ich esse regelmäßig kleine Mengen dunkle Schokolade und walke und wandere viel und bin fest davon überzeugt, dass mir das gut tut. Mein Herzproblem ist Vorhofflimmern.

Marion Büschel aus Dresden (08.08.2010): Ihren Beitrag finde ich sehr interessant, zeigt er doch, was man bei regelmäßigem Schokolade-Essen beachten sollte. Ich esse Schokolade, wenn mein Körper es verlangt, danach habe ich ein gutes Gefühl und kein schlechtes Gewissen, welche gegessen zu haben.

Dr.-Ing. Hans aus Hausen (08.08.2010): Sehr wichtig der Hinweis auf die Zuverlässigkeit von Studienergebnissen. Endlich mal ein Lebensfreude bejahendes ärztliches Statement, was gut schmeckt ist - in Maßen mit Freuden genossen - nicht gesundheitsschädlich. Sehr hilfreich, Danke.

Gerold K. aus Dötlingen (05.08.2010): Ich lebe seit 10 Jahren problemlos mit 2 Stents und belohne mich nach einem gelungenen Tagesablauf mit 2 Riegeln Bitterschokolade, das kommt fast jeden Tag vor. Trotzdem habe ich keine Gewichtsprobleme und wünsche mir, dass es noch lange so bleibt. Alter: 86 Jahre, Größe: 1,86 m, Gewicht: 82 kg naturell.

Günter Jahnke aus Wuppertal (05.08.2010): Es ist wie mit vielen anderen übereilten Erfolgsmeldungen: Meistens greift derjenige, der eine solche lapidare Äußerung für sein Produkt als einen Erfolg buchen kann, gerne auf, um sie merkantil in die Praxis umzusetzen.

Horst N. aus Zossen (05.08.2010): Die Kernaussage dieser Informationen ist meines Erachtens sehr wichtig, denn sie relativiert das Verhältnis zwischen der gegessenen Menge und die Erfolgsaussichten keinen Infarkt zu erleiden. Wichtig sind auch die Hinweise auf den Kauapparat.

Monika aus Stoudsburg (05.08.2010): Ich liebe Schokolade für mein Leben gerne. Die Kalorien sind da ja nicht gesund für mein Krankes Herz. Ich lebe in der USA und erhalte den Newsletter regelmäßig.

Brigitte Schäfer aus Berlin (04.08.2010): In der Presse erfuhr ich, und auch meine Schwägerin, als ehemalige Ärztin, war keineswegs abgeneigt, dem zu glauben, dass Schokolade (70% Kakaoanteil) nicht nur den Blutdruck nachhaltig senkt, sondern auch zum Schutz gegen Kreislauferkrankungen eingesetzt werden kann. Mir schien das recht unwahrscheinlich, aber die ständige Diskussion darüber und der steigende Schokoladenkonsum meiner Freunde, ließen mich an meiner Skepsis zweifeln. So wird man zum "Schriftgläubigen" oft recht unkompetenter Artikelchen und Diskussiönchen und zieht sogar in Erwägung, nunmehr auch viel Schokolade zu essen! Daher vielen herzlichen Dank für diesen informativen Artikel!!!!!

Klaus Distler aus Biblis (04.08.2010): Eine Veröffentlichung der "Ergebnisse" der Studie zu Auswirkungen von Schokoladenkonsum auf das individuelle Herzinfarktrisiko ist nach meiner Auffassung unverantwortlich. Die sogenannten Ergebnisse können in keinem Falle mit wissenschaftlichen Untersuchungen gleichgestellt werden. Derartige Veröffentlichungen dienen mehr der Unterhaltung und vielen Menschen als Entschuldigung für Ihr "fröhliches" Leben. Ein Hinweis auf eine konsequente Einhaltung des Idealgewichtes bei einer Mittelmehrkost, wie von der Herzstiftung immer wieder empfohlen lässt auch genug Spielraum für den einen oder anderen Essensgenuss.

Karl H. aus Welxande (04.08.2010): Ihr Bericht bestätigt mir, dass mein Genuss von Bitterschokolade (72-85 %) 1-2 Stückchen gelegentlich am Abend durchaus nicht schädlich ist. Bin seit 4 Jahren mit einem Stent bestückt und nehme wegen der Flavonoide und Phenolsäuren tgl. 100 ml Aronia-Direktsaft zusätzlich, weil ich glaube auch damit meine Blutwerte (auch Cholesterin) günstig zu beeinflussen.

Helmut Bujung aus Mehring (04.08.2010): Da ich vor ca. 15 J. das Rauchen aufgegeben habe, freue ich mich hauptsächlich im Winter sehr über den Genuss von dunkler Schokolade. Als Rentner genieße ich meine gewonnene BEWEGUNGS-Freiheit, sodass der Schokogenuss für mein Gewicht nicht von Bedeutung ist.

Iris Schwärzel aus Wiesbaden (04.08.2010): Ich denke alles, was einem gut bekommt und einen glücklich macht, kann nicht schlecht sein. Es ist wie mit allem, das Maß aller Dinge ist ausschlaggebend!

Herbert Göddel aus Herschweiler-Pettersheim (03.08.2010): Finde es doch etwas verwirrend, einerseits soll Schokolade gut sein, andererseits jedoch wegen Gewicht und erhöhten Herzinfarktrisikos wieder schlecht. Wie viel Energie muss ich verbrauchen beim Fahrradfahren, um eine Tafel Schokolade abzutrainieren?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Rückfragen zu dem Thema bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Erich Wegner aus Bielefeld (03.08.2010): Mein Spruch ist immer: Man soll nichts übertreiben. Nach dem Krieg fing es an. Gesund ist: zuerst Traubenzucker, dann Vitamin C, dann Lecithin usw. usw. Der Glaube an diese Dinge macht uns stark und einige Leute reich.

Kurt V. aus Neu-Isenburg (03.08.2010): Ich genieße ca. 25 g dunkle Schokolade (80 % Kakaoanteil) in der Woche. Meine Fettstoffwerte liegen derzeit - bei Einnahme von Sivastatin 40 mg täglich - wie folgt: Gesamtcholesterin 143, HDL 52, LDL 72, Triglyceride 89 Gewicht 72 kg, Größe 175 cm.

Joachim F. aus Kelkheim (03.08.2010): Ich esse auch gerne ein Stück Schokolade vor allem Dunkle mit 70 % Kakaoanteil. Ich habe Diabetes 2 wie sieht es da aus mit Schokolade essen??
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Helmut K. aus Waidhaus (03.08.2010): Ich habe voriges Jahr einen Defi implantiert bekommen. Esse jeden Tag ein Stückchen 70%-Schokolade. Ich treibe Sport. Mein Defi hat noch nicht angesprochen. Vielen Dank für diese Info.

Eric Linden aus Damlos (03.08.2010): Ein sehr guter Bericht, ich konnte daraus meine Schlüsse zur Erhaltung meiner Gesundheit ziehen.

Tobias aus Tengen (03.08.2010): Wenn die Nervennahrung noch nebenbei gut fürs Herz ist, ist das doch eine gute Sache. Wichtig ist, wie der Autor sagt, ausreichend Bewegung. Also gönne ich mir weiterhin ab und zu ein Stück von der guten Schokolade.

Grit Weinhold aus Strausberg (03.08.2010): Diesen Artikel könnten sicher einige Leser zum Anlass nehmen, Schokolade zu essen, obwohl ein übermäßiger und regelmäßiger Konsum mit Sicherheit nicht gesund sein kann. Wie alles im Leben, alles in Maßen nicht in Massen. Also regelmäßiger Schokoladenkonsum ist genauso schädlich wie regelmäßiger Alkoholkonsum.

Hans-Georg Schmidt aus Freiburg (03.08.2010): Für mich ein wichtiger Beitrag und hilfreicher Hinweis zum künftigen Verzehr von s. g. gesunder Schokolade. Danke!

Paula Ankera aus Innsbruck (02.08.2010): Eine 100 g-Tafel Schokolade reicht mir für die ganze Woche zum guten Einschlafen mit einem guten Gewissen. Habe ich mal Kummer, dann genieße ich etwas Schoko und es geht mir gleich wieder besser.

Siegfried Hottenrott aus Potsdam (02.08.2010): Auch ich gehöre zu den Menschen die an Schokolade nur schwer vorbeikommen. Ihr Artikel beruhigt mein schlechtes Gewissen, zumal ich nicht an Bewegungsmangel leide. Ich darf nun weiter genussvoll zugreifen, es versteht sich natürlich in vertretbaren Grenzen.

Dieter Hochmanski aus Kamen (02.08.2010): Eine notwendige Klarstellung! Prima! Danke!

Rainer S. aus Schnaittach (02.08.2010): Habe bereits 4 Bypässe. Seit ca. 3 Jahren esse ich regelmäßig 1 kleinen Riegel Bitterschokolade. Mir geht es gut.

Beate Wesseling (02.08.2010): Ich werde mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen mir ab und zu ein Stückchen Schokolade gönnen, danke für die Information.

Harry Richtsteig aus Ludwigsfelde (02.08.2010): Ich habe schon immer gesagt, dass Schokolade mit mindestens 70 % sehr gesund ist. Jeden Tag 20 g und man wird 100 Jahre alt.

Michael Kuppe aus Berlin (02.08.2010): Auch wenn die Studien noch nicht abgeschlossen sind, so ist doch der Fakt, dass Schokolade (bittere) eine positive Wirkung auf die Seele hat, ein Pluspunkt für Herz/Kreislauf. Sie ist gleichsam ein Entschleuniger und baut auch Stress ab. Mens sana in corpore sano. Zur richtigen Zeit die richtige Menge. Gruß an alle Schokoladenfreunde aus Berlin

Christine Reinhold aus Stockach (02.08.2010): Schokoladengenuss ist wie ein schöner Kuss, macht aber leider oft sehr süchtig, und alle Gesundheitstipps wieder nichtig. Schön, dass Schoko jetzt das Herz schützen soll - diese Info dazu finde ich einfach toll. Vielen Dank für den aufschlussreichen Bericht.

Ch. Seipel aus Lingen (02.08.2010): Vielen Dank für die Info! Ich habe nun doch den Mut, mir hin und wieder doch einmal ein kleines Stückchen zu gönnen. Vielen Dank.

Rainer Dufner aus Malterdingen (02.08.2010): Schokolade ist gut, wenn sie nicht zu süß ist, wie gesagt, ich habe auch Lust auf Schokolade, aber nur auf Zartbitter und das, was der Körper verlangt, soll er haben.

Alfred Grudszus aus Mannheim (02.08.2010): Wie im Artikel schon geschrieben, verbirgt sich hinter diesem "Zusammenhang" eine ganze Kette weiterer Zusammenhänge - wie so oft bei Studien. Letztendlich kann keine Handlungsempfehlung gegeben werden. Das frustriert und kann durch Missverständnisse zu falschem Verhalten führen. Damit schadet die Verbreitung der Erkenntnisse der Studie mehr, als sie nutzt.

Ilse Bender aus Darmstadt (02.08.2010): Danke der Deutschen Herzstiftung für den interessanten Beitrag von Herrn Prof. Dr. Gohlke. Nach 3 schweren Herzoperationen werde ich seinen Rat gern befolgen.

Karlheinz Alig aus Geisenhausen (02.08.2010): Schokolade ist für mich eigentlich kein Thema. Ich trinke gelegentlich am Abend ein Glas Rotwein, sollte dies den gleichen Effekt wie ein Stück Schokolade bewirken?

Kurt Bender aus Darmstadt (02.08.2010): Artikel bestätigt, mein ganzes Leben richtig gehandelt zu haben. Danke der Herzstiftung

Rolf Olsen aus Hamburg (02.08.2010): Esse wenn, nur Schokolade mit mindestens 70 %. Ob sich dadurch ein größerer Schutz gegen einen Infarkt zeigt, kann ich nicht beurteilen. Schön, dass sie so sachlich aufklären!!

Hans-Jörg Stichler aus Leingarten (02.08.2010): Das ist genau der Rat meiner Ärztin. Wenn Schokolade, dann schwarze und das schadet auch meinem Diabetes nicht.

Lutz W. aus Düsseldorf (02.08.2010): Ich kann das nur bestätigen, dass Schokolade vor Herzerkrankungen schützt. Ich bin 75 Jahre alt. Seit vielen Jahren esse ich Schokolade mit einem Kakaoanteil von 70 %. Ich habe noch nie Herzprobleme gehabt, habe auch normalen Blutdruck. Ich bin auch sonst noch nie ernsthaft krank gewesen, aber das kann ja nicht nur an der Schokolade liegen... Ich habe allerdings Probleme mit der Lendenwirbelsäule, z. B. Bandscheibenvorfälle, aber das sind Verschleißerscheinungen.

Barbara aus Ronnenberg (02.08.2010): Diese Information nimmt einem das schlechte Gewissen, wenn man mal etwas Schokolade genießt. Vielen Dank dafür!!

Bodo von Komorowski aus Hagen (02.08.2010): Ich finde Ihren Bericht äußerst interessant. Es geht für mich daraus hervor, dass ich zukünftig auch Schokolade, möglichst mit hohem Kakaoanteil, essen darf. Danke für Ihren guten Tipp!

Barbara Jädicke aus Potsdam (02.08.2010): Somit muss ich mir als Herzinfarkt-Patientin nicht mehr so viele Vorwürfe und Gedanken machen beim Essen von Schokolade, in kleinen Mengen, versteht sich! Vielen Dank für die Info

Karl Vaith aus Friedberg (02.08.2010): Flavanole sind ja auch im Rotwein (Barrique Wein) enthalten. Die Weinindustrie besitzt Studien die eine Erweiterung der Koronargefäße und die Reduzierung von Cholesterin nachweisen sollen...

W. Tröndle aus Bodenkirchen (02.08.2010): Danke für Ihre Informationen, ich lese sie mit großem Interesse und habe schon viel gelernt. Mit freundlichen Grüßen W. Tröndle

Marina Kreisel aus Königs Wusterhausen (02.08.2010): Erfreulich ist m. E. die differenzierte Darstellung - leider trifft man häufig auf sehr pauschale Aussagen, die nicht hilfreich sind, sich als falsch erweisen oder verunsichern können, weil sie Bedingungen völlig ausklammern.

Jens Diedrich aus Kabelsketal (02.08.2010): Schokolade ist eben nicht nur lecker, sondern in Maßen auch ein bisschen gesund! Das ist doch eigentlich mit allen Lebensmitteln so. Deshalb heißt für mich weiterhin die Devise beim Essen: Von allem etwas und von nichts zu viel! Und einige Dinge kann ich ganz weglassen, ohne das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen.

Kurt Heidelberg aus Lemgo (02.08.2010): Ein Discounter bietet Schokolade mit 85 % Kakaoanteilen an, je Packung 5 Täfelchen a 25 g. Davon täglich (als Mosaiksteinchen bei erhöhtem Blutdruck) ein halbes Täfelchen - kein absoluter Genuss, aber auch kein schlechtes Gewissen! Woher die Kalorien kommen ist doch grundsätzlich egal. Man muss sie beachten und das Gewicht sowieso im Auge behalten.

Klaus H. Fischer (02.08.2010): Es ist wie bei allem im Leben: "Die Dosis macht das Gift." Trotz einer hohen Gewichtsabnahme von > 60 kg seit meinem großen Hinterwandinfarkt genieße ich hin und wieder ein Stück. Dabei ist für mich wichtig, dass es mind. 70 % Kakaoanteil hat und der Kakao fair gehandelt wurde. Damit lässt es sich gut leben.

Peter Häntschel aus Ottendorf (02.08.2010): Ich belohne mich öfters mit 1-2 Stck. Bitter 85%,..... freue mich darauf und darüber und baue damit auch Stress ab, der ja doch nicht immer vermieden werden kann............vielen Dank für Ihre Infos...............

Dr. Schottenfeld-Naor aus Düsseldorf (02.08.2010): Sehr ausgewogen und lebensnah.

Klaus Vité aus Schwerin (02.08.2010): Interessanter Artikel - zumal ich gern gelegentlich ein Stück Schokolade genieße. Hüte mich aber schon seit eh und je vor größeren Mengen und finde den Hinweis auf Bewegung sehr wichtig. Vielen Dank besonders an Prof. Gohlke.

Margot Sharma aus Hamburg (02.08.2010): Das ist doch schon lange bekannt, dass "schwarze" Schokolade dem Herzen gut tut. Ich bin jetzt 73 Jahre alt und erinnere mich daran, dass meine Eltern auch während der "schlechten" Zeit versucht haben an dunkle Schokolade zu kommen, weil die so "gesund" ist. Margot Sharma

Karl-Heinz Caspari aus Lahnstein (01.08.2010): Schokolade für mich nur noch in Ausnahmefällen. Meine Herzgesundheit geht vor den Genuss. Und das - mit Hilfe der Herzstiftung - schon seit vielen Jahren.

Siegfried Mühlbauer aus Gauting (01.08.2010): Danke, dass Sie darauf aufmerksam machen, welcher Unsinn uns fast täglich über die Medien geboten wird. Es kommt doch immer darauf an, wer die Studie anfordert, bezahlt und wer welche Ziele damit verbindet. Mit freundlichem Gruß Siegfried Mühlbauer

Burkhard Höhlein (31.07.2010): Ich esse gerne Schokolade. Nun habe ich kein schlechtes Gewissen mehr dabei.

Harald Friedmann aus Hamburg (30.07.2010): Ihre Schokoladen-Seite gibt mir das Vertrauen, mit Genuss gelegentlich hochprozentige Schokolade in meinen Diätplan "einzubauen".

Wolfgang Micheler (30.07.2010): Für mich war der Bericht äußerst interessant, da zum Thema - Schokolade - allerlei Märchen in "Herzkreisen" herumgeistern. Mehr solcher Berichte wären sehr hilfreich. Danke

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Geschichtliches zum Schokoladen-Genuss

Der Aztekenfürst Montezuma bezeichnete im 16. Jahrhundert die Schokolade als ein göttliches Getränk, das ungeahnte Kräfte mobilisiert. Der spanische Eroberer Hernán Cortés war der Meinung, dass man mit einem Schokoladentrunk einen ganzen Tag ohne sonstige Nahrung marschieren kann. Heute stehen beim Schokoladen-Konsum weniger militärische Aspekte im Vordergrund, sondern vielmehr die angenehmen Gefühle von Lust und kurzzeitigem Glücksempfinden, die schnell nach Wiederholung rufen können.

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