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Hinweis: 2007 wurde die Chef­re­dak­teu­rin von HERZ HEUTE, Dr. Irene Oswalt, für die kompetente Berichterstattung in HERZ HEUTE mit dem Preis für Wissen­schafts­jour­na­lis­mus der Deutschen Ge­sell­schaft für Kardiologie (DGK) geehrt. Zuvor war die hohe Aus­zeich­nung u. a. an Redakteure der FAZ und Süddeutschen Zei­tung gegangen, was die hohe Qualität von HERZ HEUTE ver­deut­licht.
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Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

„Schützen Salbei und Safran vor Herzinfarkten?”

Bislang 2 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Mittwoch, 16.05.2012)

Die Sprechstunde für Mitglieder der Deutschen Herzstiftung hat in den letzten Wochen wieder großen Zulauf erhalten. Herausgepickt haben wir heute die Frage, ob Präparate mit Salbei und Safran tatsächlich einen Schutz vor Herzinfarkten bieten, wie in manch fragwürdiger Werbung behauptet wird.

Die Experten-Antwort:

„Zwar gibt es im Volksmund den Reim ‚Safran und Salbei putzen die Adern frei′, doch der Wahrheitsgehalt dieses Spruchs liegt um null Prozent. In der medizinischen Fachliteratur gibt es keine Studien, die ausreichend belegen, dass diese Gewürze vor Herzinfarkten oder Schlaganfällen schützen würden.″

Fazit: Die oft überteuerten Präparate mit Salbei und Safran sind nicht zum Schutz vor Gefäßerkrankungen zu empfehlen. Wer sich wirklich vor Herzinfarkten schützen möchte, sollte sein Geld lieber für neue Turnschuhe, gute Wanderschuhe, einen Hometrainer oder für andere sinnvolle Dinge ausgeben, mit denen man seine Gesundheit wissenschaftlich nachgewiesen schützen kann.

Professor Dr. med. Helmut Gohlke

Autor: Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Mitglied im Vorstand der Herzstiftung und langjähriger Chef­arzt der Abt. Klinische Kardiologie II im Herz-Zentrum Bad Krozingen. Zu seinen Schwer­punk­ten zählt insbesondere die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Professor Helmut Gohlke

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Bislang 2 Kommentare zu diesem Beitrag

Dr. Kellner aus Mühlhausen (30.04.2012): Klare Trennung zwischen laienhaft und Wissenschaftlichkeit.

Reinhard S. aus Uelzen (24.05.2011): Als Herzinfarktgeschädigter (Jahreswechsel 2010/2011) sage ich im Nachhinein: Begrenzen Sie die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt bzw. schließen Sie diese möglichst völlig aus (Rauchen, Stress). Alles andere dient nicht wirklich Ihrem Herzen.

 
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