Wichtige Informationen der Herzstiftung zu Pradaxa

Vorhofflimmern: Nehmen Sie Pradaxa (Dabigatran) ein?

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Pradaxa Dabigatran

Viele Menschen mit Vorhofflimmern müssen zur Hemmung der Blutgerinnung Marcumar, Falithrom o. Ä. einnehmen. Vor einiger Zeit hat mit Pradaxa ein weiteres Medikament die Zulassung zur Hemmung der Gerinnung bei Vorhofflimmern ohne Herzklappenerkrankung bekommen. In der Laienpresse ist Pradaxa allerdings schnell unter Beschuss geraten. Die Deutsche Herzstiftung informiert Sie daher an dieser Stelle, was Sie derzeit über Pradaxa bei Vorhofflimmern wissen müssen (Stand: 11/2011).

Patienten mit Vorhofflimmern haben ein hohes Schlaganfallrisiko. Denn im flimmernden Vorhof ist die Blutströmung stark herabgesetzt, sodass sich Blutgerinnsel bilden, die vom Blutstrom mitgerissen Gefäße verschließen können. Verschließt ein solches Blutgerinnsel ein Gefäß im Gehirn, kommt es zum Schlaganfall.

Deswegen müssen Patienten mit Vorhofflimmern sich gegen einen Schlaganfall durch Medikamente, die die Gerinnung hemmen, schützen. Das Standardmedikament in Deutschland ist Marcumar/Falithrom. Da die Gerinnung bei Marcumar/Falithrom überwacht werden muss und es zahlreiche Wechselwirkungen mit Medikamenten und der Ernährung gibt, hofften die Patienten seit langem auf ein neues Medikament.

Lange erwartet ist am 1. September 2011 der Gerinnungshemmer Pradaxa (Wirkstoff: Dabigatran) für Patienten mit Vorhofflimmern ohne Herzklappenerkrankung auf den Markt gekommen. Prof. Christoph Bode und Prof. Martin Moser haben darüber ausführlich in HERZ HEUTE (Ausgabe 3/2011) informiert: Aus der großen Studie RE-LY, in die 18.113 Patienten eingeschlossen waren, ergab sich, dass Pradaxa in der höheren Dosierung (2 x täglich 150 mg) besser vor dem Schlaganfall schützt als Marcumar und dabei die gleichen Blutungsrisiken aufweist. In der niedrigeren Dosierung (110 mg 2 x täglich) schützt Pradaxa genau so gut wie Marcumar vor dem Schlaganfall, aber mit geringeren Blutungsrisiken.

Schon bald geriet Pradaxa unter Beschuss: Ende Oktober wurde berichtet, dass unter der Therapie mit Pradaxa, seit seiner Erstzulassung vor 3 ½ Jahren infolge von Blutungen weltweit 260 Todesfälle, davon 4 in Deutschland, aufgetreten sind. Daraufhin wurde Pradaxa von den Medien an den Pranger gestellt, so dass viele Patienten sich fragten, ob sie die Therapie mit Pradaxa abbrechen sollten.

In dieser Situation haben sich die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, die Deutsche Gesellschaft für Neurologie, die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft und die Deutsche Herzstiftung entschlossen, eine gemeinsame Stellungnahme herauszubringen. Diese Stellungnahme legt nach der aktuellen Datenlage die Fakten dar und zeigt, auf was bei der Behandlung mit Pradaxa besonders zu achten ist.

Auf keinen Fall sollten Patienten die Behandlung mit Pradaxa selbstständig abbrechen. Eine Änderung – falls erforderlich – sollten sie nur in enger Absprache mit ihrem behandelnden Arzt vornehmen.

In den Medien wurde behauptet, Pradaxa bringe ein unerwartet hohes Risiko für Blutungen mit sich. Diese Behauptung ist falsch. Gestützt auf die Angaben der europäischen und deutschen Gesundheitsbehörden veröffentlicht die Stellungnahme folgende Zahlen: Unter der Behandlung mit Pradaxa beträgt die Rate an tödlichen Blutungen nach aktuellen Berichten 0,063 % (63 Patienten je 100.000 pro Jahr). Sie ist damit deutlich geringer als bei einer Behandlung mit Marcumar, bei der eine Blutungsrate von 0,33 % (330 Patienten je 100.000 pro Jahr) zu erwarten ist.

Allerdings ist, um Blutungen zu verhindern, strikt auf die Nierenfunktion zu achten. Das fordert die gemeinsame Stellungnahme im Einklang mit den europäischen und deutschen Gesundheitsbehörden.

Auf die Nierenfunktion achten

Dabigatran wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen kann es zu einer Anreicherung von Dabigatran im Körper kommen, die zu einem erhöhten Blutungsrisiko führt. Deshalb haben die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit einem Rote-Hand-Brief der Herstellerfirma Boehringer Ingelheim am 27.10.2011 die Ärzte aufgefordert, die Nierenfunktion genau zu überwachen.

  • Vor einer Behandlung mit Pradaxa sollte bei allen Patienten die Nierenfunktion überprüft werden.
  • Pradaxa darf Patienten mit einer schweren Beeinträchtigung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) nicht verordnet werden. Ein Teil der Todesfälle ist darauf zurückzuführen, dass diese Regel nicht beachtet wurde.
  • Während der Behandlung sollte die Nierenfunktion in Situationen überprüft werden, in der eine Abnahme der Nierenfunktion vermutet wird: Volumenmangel, Dehydration (d. h. zu geringe Flüssigkeitszufuhr, hoher Flüssigkeitsverlust durch Fieber, Durchfall, Schwitzen, Erbrechen) und bestimmte Begleitmedikamente.
  • Bei älteren Patienten (über 75 Jahre) oder bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte die Nierenfunktion mindestens einmal im Jahr überprüft werden.

Soweit die Vorgaben der Gesundheitsbehörden. Dazu sagt Prof. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung: "Angesichts der Tatsache, dass bei älteren Menschen die Nierenfunktion in der Regel reduziert ist und zusätzlich vorübergehend durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder durch hohen Flüssigkeitsverlust weiter verringert werden kann, rate ich, Patienten über 75 Jahre generell die niedrigere Dosis Pradaxa 110 mg 2 x täglich zu verordnen. Außerdem rate ich den Patienten, auf eine genügende Flüssigkeitszufuhr zu achten, besonders in den oben beschriebenen Situationen."

Dr. Irene Oswalt

Autorin: Dr. Irene Oswalt ist Chefredakteurin von HERZ HEUTE und Mitglied im Vorstand der Deutschen Herzstiftung. 2007 wurde Dr. Irene Oswalt für ihre kompetente Berichterstattung mit dem Preis für Wissenschaftsjournalismus der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) geehrt.

Ihre Meinung

Nehmen Sie selbst Pradaxa ein und wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen?

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Bislang 483 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Marion W. aus Oststeinbek (21.02.2017): Ich nehme 2 x tgl. Pradaxa 150 mg zusammen mit 1 x Bisoprolol Dexcel 2,5 mg ein. Frage dazu: Besteht ein Zusammenhang mit eingetretener Kurzatmigkeit? Die Medikamente nehme ich seit etwa einem 3/4 Jahr ein.

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C. A. aus Konstanz (20.02.2017): Ich nehme schon 3 Jahre Pradaxa. Seit ich das Medikament nehme, geht es mir gesundheitlich nicht gut. Habe Haarausfall, habe eine Niereninsuffizienz, ich weiß auch nicht, ob das beachtet wurde. Ich schwitze in der Nacht stark und kann nicht mehr schlafen. Was kann ich tun? Vielleicht können Sie mir einen Rat geben. Mit frdl. Gr., C. A. aus KN

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Karin N. aus Alpen (02.02.2017): Hallo, ich bin 68 Jahre und habe 3. Jahre Xarelto genommen. Es ging mir gut, doch dann bin ich auf den Rücken gefallen und musste aufgrund starker Blutungen Bluttransfusionen bekommen, wurde 3 x operiert, sehr starkes Nachbluten. Jetzt durfte ich eine Zeit lang nur Clexane spritzen. Soll jetzt Pradaxa nehmen. Habe Angst vor neuen Einblutungen im Rücken. Die letzte Operation war am 30.12.16. Was soll ich machen? Wurde mehrfach schon punktiert. Trage jetzt einen Gurt, damit nichts mehr nachblutet. Bin fertig mit der Welt. Vorhofflimmern und Rhythmusstörungen. Bitte Antwort.

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Klaus H. aus Eggenstein-Leopoldshafen (01.02.2017): Ich bin 64 Jahre alt und nehme Pradaxa 150 mg 2 x täglich seit etwa 3 Jahren ein, ohne irgendwelche Probleme. Im Gegenteil, wenn ich mich mal im Garten verletze, ist die Blutungsneigung und -intensität wesentlich geringer als bei dem "Standardmittel", das ich vorher eingenommen habe.

C. M. aus Teltow (31.01.2017): Ich fühle mich wohl und spüre keinerlei Beschwerden. Nehme Pradaxa seit über 5 Jahren täglich 2x 110 mg ein.

Roman H. aus Kulmbach (30.01.2017): Ich nehme seit ca. 4 Jahren Pradaxa 150 ein, täglich 1-0-1. Im Vergleich zu Marcumar habe ich generell keine Blutungsneigung mehr.

Elisabeth S. aus Bottrop (30.01.2017): Beste Erfahrungen bei Vorhofflimmern und bei einer Gehirnblutung, die zufällig bei einer Untersuchung festgestellt wurde. Schmerztherapie bei HWS-Stenose - alles OK! Hoffentlich weiterhin!

P. B. aus Wittenberge (20.01.2017): Bei mir treten keine Nebenwirkungen auf!

Michael S. aus Waakirchen (17.01.2017): Ich habe seit der Einnahme von 2 x 150 mg, nach Vorhofflimmern und rechtsseitigem Schlaganfall, in Verbindung mit Bisoprolol und Simvastatin mehrmals Stuhlgang. Zudem bin abends sehr erschöpft. Ich könnte laufend schlafen. Sonst keine weiteren Probleme.

Ulrich E. aus Hamburg (15.01.2017): Nehme seit 2012 Pradaxa 110, habe keine Nebenwirkungen festgestellt. Habe seit 2014 eine neue Herzklappe, seit 2016 einen Mitralklappenclip. Mir geht es trotz eines idiopathischem Vorhofflimmerns (seit 1970) mit meinen jetzt 91 Jahren recht gut.

Rolf F. aus Feldkirchen (13.01.2017): Ich (Jahrgang 1942, Vorhofflimmern und Rhythmusstörungen)nehme seit Febr. 2011 Pradaxa 110 mg 1-0-1. Habe keinerlei Probleme. Mit Marcumar war das anders.

Johanna M. aus Brückl/Österreich (12.01.2017): Ich bekomme des Öfteren Vorhofflimmern und nahm vor 3 Jahren Multaq UND Pradaxa 150. Dann gab es den großen Aufschrei, dass sich diese Medikamente nicht miteinander vertragen! Ich hatte allerdings nie Probleme und die Blutwerte, speziell Niere und Leber, waren immer normal. Dann wurde Pradaxa abgesetzt und ich nahm nur mehr Multaq. Drei Jahre war Ruhe und jetzt bekam ich aufgrund eines Sturzes eine Lungenembolie. Also riet mir mein Arzt doch wieder zu Pradaxa allerdings in Verbindung mit Sedacoron. Ist es tatsächlich noch immer so, dass sich Multaq und Pradaxa nicht "vertragen"? Mir ging es wie schon gesagt, immer bestens damit. Jetzt - allerdings noch ohne Erfahrung - bin ich zwar glücklich über Pradaxa, aber besorgt wegen Sedacoron und diversen Nebenwirkungen.

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Manfred B. aus Schauenburg (11.01.2017): Ich nehme seit 3 Monaten Pradaxa 110 mg zweimal täglich und habe damit keinerlei Probleme. Ich bin 76 Jahre alt.

Roman C. aus Wusterwitz (09.01.2017): Ich nehme seit einem Jahr Pradaxa 150 mg ohne Probleme. Ich bin Jahrgang 1937.

Hans D. aus Hirschberg (30.12.2016): Meine Erfahrungen: Ab 26.09.2016 Xarelto + ASS 100 wegen aktuellem Vorhofflimmern (subjektiv nicht wahrnehmbar und weder durch EKG (Sinus o.k., Lanzeit-EKG unauffällig) bemerkbar. Nach Koronarangiographie Stentimplantation, ab 25.10.2016 Einnahme von Pradaxa + Clopidogrel + ASS 100. Nach einer Woche Symptome einer Halsentzündung, erfolglos behandelt. Im weiteren Verlauf Nasenbluten und blutiger Auswurf. Kardiologe lässt ASS absetzen. Er besteht auf eine Fortführung 2 x Pradaxa 110. Danach zweimalig lebensbedrohliche Erstickungsanfälle. Weitere bedrohliche Erstickungsanfälle und stetiges Druckgefühl im Hals. Seit 2 Tagen Pradaxa 110 nur 1x tgl. Im weiteren Verlauf Verzicht auf Pradaxa.

Aus meiner Erfahrung könnte man fälschlicherweise schließen, durch Reduktion von Pradaxa (von 2 x 110 mg auf 1 x 110 mg) die Nebenwirkungen von Pradaxa zu vermindern. Das trifft pauschal nicht zu und ist u.U. gefährlich. Aus eigener Erfahrung (Klinikaufenthalt wegen s.o.) Änderung der Medikation nur nach Rücksprache mit Facharzt! Mir hat ein ärztlich vorgeschlagener Wechsel von Pradaxa nach Xarelto und Absetzen von ASS Erleichterung gebracht.

Torsten L. aus Ibbenbüren (29.12.2016): Ich nehme seit 12/2010 Pradaxa 110 mg 1-0-1 täglich ein. Hatte 2007 einen arteriellen Verschluss im rechten Bein, trotz Marcumar bekam ich zweimal einen Rückschlag, daraufhin wurde ich vom Klinikum Osnabrück auf Pradaxa umgestellt. Bin damit sehr zufrieden.

Horst W. aus Bexbach (26.12.2016): Meine Erfahrung ist sehr gut. Ich habe keine Beschwerden und vor allem, ich kann wieder Gemüse essen (Vitamin K). Die ewigen Messungen (Quickwert) entfallen. Da ich nämlich mit meinen Terminen sehr knapp angebunden bin. Also, ich bin sehr zufrieden mit Pradaxa.

Ernst S. aus Seulingen (18.12.2016): Nehme Pradaxa 150 mg erst seit 2 Tagen ein, da ich Vorhofflimmern habe. Ich bekam auch einen Herzschrittmacher. Ich kann daher noch keine Aussagen tätigen, vielleicht würden auch 110mg ausreichen.

Hiltrud V. aus Muehltal (17.12.2016): Habe Pradaxa eingenommen und nach einem Jahr fürchterliche Magen- und Darmprobleme bekommen mit einer erheblichen Gewichtsreduktion. Mir ging es so schlecht, ich hatte keine Kraft, war müde und schlapp. Habe mit meinem Arzt darüber gesprochen und musste das Medikament wechseln auf Xarelto. Nach Monaten das gleiche Spiel. Jetzt nehme ich Eliquis ein, mal sehen, wie ich das Medikament vertrage. Bin ganz unglücklich darüber.

Thomas G. aus Leipzig (13.12.2016): Ich nehme nun schon Pradaxa seit der Einführung des Medikaments und bin sehr zufrieden. Unter Falithrom hatte ich des Öfteren starke Blutungen, die jeweils im Krankenhaus versorgt werden mussten. Seitdem ich Pradaxa einnehme habe ich keine Blutungen mehr. Auch der Stress der jeweils notwendigen Blutwertbestimmung entfällt. Ich bin mit dem Medikament sehr zufrieden. Allerdings hat mich meine Ärztin auch immer gut aufgeklärt und mir, die bei mir anfangs große Angst, wegen der vielen Negativ-Schlagzeilen, genommen. Für mich ist Pradaxa einfacher in der Einnahme und ich habe keinerlei Blutungen mehr, also ich bin zufrieden.

Wolfgang T. aus Elixhausen (10.12.2016): Bei mir treten unter der Einnahme von Pradaxa keine Probleme auf.

Hans-Joachim R. aus Berlin (10.12.2016): Bisher habe ich Xarelto genommen und wurde von meiner Kardiologin auf Pradaxa umgestellt. Zusätzlich nehme ich noch Clopidogrel Zentiva. Allerdings erst seit 2 Monaten und konnte noch keine negativen Auswirkungen feststellen. Zusätzlich nehme ich noch an einer Studie mit Namen „Do Health“ teil.

Ohne Namen (08.12.2016): Wie viel Wasser muss ich pro Tag trinken?

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Angelika A. aus Goldbach (07.12.2016): Ich hatte aufgehört mit Pradaxa, jetzt muss ich es wieder nehmen. Ich habe trotzdem total Angst davor, irgendwie zu verbluten. Ich fühle mich nicht gut.

S. aus Riegsee (05.12.2016): Ich nehme Pradaxa seit über 4 Jahren wegen Herzrhythmusstörungen, hatte bisher keine Probleme damit.

Ute D. aus Mörfelden-Walldorf (02.12.2016): Darf ich zusätzlich zu Pradaxa Vitamin E einnehmen, oder wird das Blut dann zu dünn?

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Ilona N. aus Braunschweig (29.11.2016): Ich bin an Rhythmusstörungen mit Vorhofflimmern erkrankt. Meine Kardiologin hat mir heute, weil ich jetzt 65 Jahre alt geworden bin, Pradaxa 150 mg 1-0-1 verordnet. Vor 2 Tagen musste ich eine Osteoporosetherapie mit Alendronsäure 70 mg Tbl. 1 x in der Woche beginnen. Nun habe ich Bedenken, dass Pradaxa die Wirkung der Alendronsäure verhindern könnte. Ich glaube mich zu erinnern, dass der Wirkstoff von Pradaxa den Vitamin K-Wert im Körper, der für die Einlagerung des Kalziums im Knochen mit zuständig sein soll, verhindert. Dann wäre das ja kontraindiziert, oder täusche ich mich da? Bin sowieso sehr verunsichert, weil ich im KH vor ca. 1 Jahr kurzfristig Pradaxa 110 mg bekommen habe und 150 mg mir sehr hoch erscheint. Ich habe Bedenken, die Medikamente zu nehmen und Angst vor evtl. Blutungen. Meine Osteoporosebehandlung ist mir auch sehr wichtig und ich weiß nicht so richtig, was ich tun soll.

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Ohne Namen (29.11.2016): Ich habe bislang das Medikament Xarelto 1 x tgl. genommen, bin aber zu Pradaxa gewechselt. Der momentan einzige Unterschied ist dabei, es wird 2 x täglich eingenommen. Viele Grüße und beste Gesundheit wünscht S.M.

Brigitte R. aus Hannover (19.11.2016): Ich nehme Pradaxa seit einem halben Jahr in Verbindung mit Vera Lich Blutdrucksenker, und es geht mir gut.

Peter S. aus Heidesheim (12.11.2016): Während der Einnahme von 150 mg hatte ich Blutungen im Urin. Bei 110 mg keine.

R. aus Elmshorn (12.11.2016): Ich nehme seit 1/2 Jahr Xarelto. Gelten die Aussagen zu Pradaxa auch für Xarelto?

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Claudia R. aus Langerringen (10.11.2016): Kapseln sind sehr groß und schwer zu schlucken. Weiterhin sind sie einzeln in Aluminium verpackt. Sehr schlecht für die Handhabung und für die Umwelt. Bei mir gehen sie auf den Magen und Darmtrakt. Sollte für Xarelto ein Antidot kommen, werde ich wechseln.

Heidi E. aus Wangen/Allgäu (09.11.2016): Wegen Bluthochdruck sind wir auf der Suche nach einem guten Mittel dagegen, mit möglichst wenigen Nebenwirkungen (wie z.B. starke Wasseransammlungen in den Beinen, etc.).

Ingrid M. aus Wunstorf (02.11.2016): Seit 2012 nehme ich Pradaxa 75 2 x tgl. und habe keinerlei Beschwerden.

E. H. aus Safnern/Schweiz (02.11.2016): Ich nehme Pradaxa bis jetzt ohne Probleme.

Waltraud H. aus Schöneberg (01.11.2016): Ich nehme Pradaxa 2 x110 mg seit ca. 3 Jahren ein. Bin damit sehr zufrieden.

N. (18.10.2016): Ich nehme Pradaxa 2 x tägl. wegen meiner Thromboseneigung. Ich habe trotz Pradaxa eine Thrombose im Arm gehabt, muss es aber weiterhin einnehmen.

Rolf M. aus Köln (27.09.2016): Nehme seit 4 Jahren Pradaxa (2 x 110 mg). Bei kleineren Arbeitsverletzungen (Hände, Beine oder beim Rasieren) sind die Blutungen nicht so stark wie bei Marcumar. Außer etwas mehr Müdigkeit und manchmal leichten Magenschmerzen habe ich keine Nebenwirkungen. Da vor 4 Jahren leichte Herzrhythmusstörungen bei mir festgestellt wurden, bin ich von meinem Kardiologen von Marcumar auf Pradaxa und Tambocor 100 umgestellt worden und zzt. beschwerdefrei. Bin 75 Jahre und hatte mit 51 Jahren eine Herzstenose, die mit einer Ballonaufdehung von 98 % auf 20 % reduziert wurde. Warum gibt es nicht die Möglichkeit, ein Gegenmedikament herzustellen, das bei größeren Verletzungen (z. B. Unfall) die auftretenden Blutungen stoppen kann? Mit freundlichem Gruß, Rolf M.

Linda aus Stuttgart (22.09.2016): Wie lange kann man denn mit Blutverdünner leben ohne Probleme? Meine Mutter ist nur 54 Jahre und muss Pradaxa 2 x 150 jetzt seit ein paar Monaten nehmen. Wir wollen aber damit aufhören, weil es gibt null Forschung über Pradaxa in z. B. 10 Jahren. Bis dahin kann alles passieren, und ich glaube wir sind die "ersten" Versuchshasen sozusagen. Also, können wir damit aufhören? Hat jemand Erfahrung mit Pradaxa und hat damit komplett aufgehört? Dankbar für Antworten.

Linda aus Stuttgart (20.09.2016): Hallo, kann jemand helfen? Meine Mutter hat manchmal Bluthochdruck (2-mal im Monat) und hat Herzflimmern und sie hat VIELLEICHT mal eine TIA gehabt. Jetzt muss sie Pradaxa nehmen. Sie will es nicht nehmen und wir finden, sie soll nur Betablocker (Metoprolol) nehmen, um ihren Bluthochdruck und ihren Puls zu senken. Kann Sie jetzt einfach mit Pradaxa aufhören? Weil wir wollen echt nicht, dass sie dieses Gift isst!

Helge J. aus Lübeck (05.09.2016): Für mich ist Pradaxa sehr gut verträglich, keine Nebenwirkungen.

L. aus Pinneberg (23.08.2016): Pradaxa bekommt mir ausgezeichnet. Ich nehme es seit 4 Jahren und habe keinerlei Beschwerden. Mein Dank gilt daher meiner Hausärztin, die mich von Marcumar auf Pradaxa umgestellt hat.

Bruno G. aus Krefeld (16.08.2016): Habe vor 5 Wochen durch Zufall ein Vorhofflimmern diagnostiziert bekommen. Nehme seitdem 2 x 150 mg Pradaxa ein, ohne Komplikationen! Gestern Termin zur Kardioversion im Alfried Krupp Khs in Essen gehabt. Gott sei Dank bekam ich vorher die TEE: Thrombus im li. Vorhof, keine Kardioversion. Nun 3 Wochen weiter Pradaxa einnehmen und die Kardioversion kann dann nach nochmaliger TEE durchgeführt werden. Habe das Medikament 3 Tage vor dem Eingriff nicht mehr genommen und bekam die Rechnung prompt serviert ... Hinterher ist man immer schlauer, auch mit 50! Gruß aus Krefeld, Bruno

Frank O. aus Castrop-Rauxel (16.08.2016): Guten Tag, bei mir steht eine Katheterablation an, da ich an Vorhofflimmern leide. Ich bin 51 Jahre alt. Ich soll Xarelto 20 mg 3 Wochen vor dem Eingriff nehmen, bin aber sehr verunsichert über die Nebenwirkungen. Haber bisher ASS 100 eingenommen und kam damit gut zurecht. Was würden Sie mir raten? Mit freundlichen Grüßen, Frank O.

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Horst H. aus Hatten (14.08.2016): Ich benutze Pradaxa seit 1 Jahr und habe im Moment keine Auffälligkeiten, wobei ich auch ¼-jährlich zum Hausarzt zur Blutuntersuchung gehe.

Bernd B. aus Hannover (08.08.2016): Ich habe seit Juli 2012 eine biologische Mitralklappenprothese und chronisches Vorhofflimmern. Durch eine Unverträglichkeit von Marcumar nehme ich seitdem Pradaxa 150 mg. Ich bin 62 Jahre alt.

Marita B. aus Hamm (04.08.2016): Habe Pradaxa gestern im Krankenhaus verschrieben bekommen, da bei Marcumar-Einnahme ständig Blutungen auftraten. Hoffe, dass es nun ein Ende damit hat.

Ulrich P. aus Mainz (03.08.2016): Seit zwei Monaten muss ich nach einer Pulmonalvenenisolation Pradaxa einnehmen. Habe keinerlei Probleme.

Hinrich V. (30.07.2016): Habe davor Marcumar und ASS 100 eingenommen. Hatte blaue Flecken an den Beinen, Armen, etc. Seit ca. 1 Jahr nehme ich 2 x Pradaxa 110. Es gibt keine blauen Flecken mehr! Fühle mich wohl und bin gut drauf. Nie wieder werde ich Marcumar und ASS 100 nehmen. Habe 4 Stents bei einem jetzigen Blutdruck 125/75/60 und 85 Jahren. Muß gestehen, daß ich nie geraucht oder viel Alkohol getrunken habe, sondern gesund lebte. Gehe jetzt noch 3 x die Woche ins Fitnessstudio. D.h. altersentsprechend fühle ich mich topfit. Liegt es an den Ärzten oder an meiner Lebensweise?! Das zu beurteilen ist jedem selbst überlassen. Freundlichst, Hinrich.

F. aus Düsseldorf (20.07.2016): Ich nehme Pradaxa seit ca. 5 Jahren, seit etwa 1 Jahr in der verminderten Dosis 2x 110 mg. An meinen bisweilen heftigen Blutungen (vor allem Nasenbluten) hat sich weder mit der geringeren, noch der höheren Dosis irgendetwas verändert. Auch die Gefahr der Einblutungen (Hämatome) ist weder besser noch schlechter geworden. Ich habe bereits einen Infarkt und 1 Schlaganfall vor vielen Jahren erlitten und eine Mitral- und eine Trikuspidalklappeninsuffizienz. Das bis zur Pulmonalvenen-Ablation persistierende Vorhofflimmern kommt immer noch mal kurz wieder. Ich denke, dass ich als vielarbeitender und sportlicher Mensch mit Pradaxa viel Freiheit gewonnen habe - aber leider gilt das Medikament unter vielen Ärzten meiner Erfahrung nach als "Teufelszeug". Es passiert mir leider immer wieder, dass mir eine Spritze - z.B. in ein entzündetes Kniegelenk- verweigert wird, weil Pradaxa "ja zu völlig unkontrollierbaren" Blutungen führen kann und es ja kein Gegenmittel gibt. Es wäre wünschenswert, wenn die lieben Ärzte sich da einfach etwas sachkundiger machen würden. Ich jedenfalls bin dankbar, dass ich nicht mehr Marcumar nehmen muss.

D. B. aus Ravensburg (20.07.2016): Obwohl ich Pradaxa seit geraumer Zeit eingenommen habe und Anfang August 2015 eine Pulmonalvenenisolation erhalten habe, hatte ich bereits Ende August bereits wieder Herzrhythmusstörungen. Unter Antikoagulation mit Pradaxa führte man eine Kardioversion durch - ohne vorhergegangene TEE, weil unter "Pradaxa"-Therapie. Ich habe am darauffolgenden Tag der Kardioversion einen sehr schweren Schlaganfall erlitten. Ich bin 56 Jahre alt!

R. B. aus Braunfels (18.07.2016): Ich habe das Medikament verschrieben bekommen und bin ein wenig skeptisch, weil ich nach einer Bypass-OP ca. ein Jahr Heparin spritze, was mir gut bekommt. Mein Arzt will es mir nicht mehr verschreiben, weil zu teuer. Ich hatte vor ca. 2 Jahren starke Blutungen und habe im Limburger Vincenz-Krankenhaus 18 Bluttransfusionen bekommen, wäre fast abgenippelt. Ursache wurde nicht gefunden. Soll ich es nehmen und gibt es im Ernstfall ein Gegenmittel?

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Agnes P. aus Wiener Neudorf (11.07.2016): Grüß Gott, bin schon 75 und nehme seit 5 Monaten Pradaxa, neben Aristocor und Concor wegen Vorhofflimmern und manchmal Rhythmusstörungen. Scheint mich zu schützen, Gott sei‘s gedankt. Das einzige, was ich bemerke, ist, dass Pradaxa neben den anderen Medikamenten mir den Blutdruck (der sowieso sehr nieder ist) sehr herunterdrückt (100/75, Puls 59). Hoffe das wäre in Ordnung. Liebe Grüße und Danke für die guten Infos. Eine alte Lady aus Nähe Wien

Anton K. aus Freigericht (28.06.2016): Ich nehme seit 6 Monaten Pradaxa und habe seitdem ein sehr häufiges unangenehmes Aufstoßen. Wegen einer anstehenden OP wurde Marcumar abgesetzt und auf Pradaxa umgestellt. Gerne würde ich wieder auf Marcumar umsteigen.

Rüdiger I. aus Bönnigheim (19.06.2016): Seit 9 Monaten nehme ich Eliquis 5 mg mit gutem Erfolg. Leider wissen viele Ärzte noch nicht, dass ein Quick-Test nicht mehr erforderlich ist. Es ist jedes Mal ein Kampf, auch dass man Eliquis nicht 10 Tage vor einem Eingriff sondern nur 2 Tage vorher absetzen soll.

Jaap E. aus Bettenfeld (17.06.2016): Keine Beschwerden, bequem einzunehmen und ohne die regelmäßige zeitfressende Quick-Messung.

P. S. aus Rendsburg (12.06.2016): Nehme Pradaxa 150 2 x täglich seit ca. 2 Jahren problemlos ein, keine Nebenwirkungen, die mich beeinflussen.

H. J. B. aus Rostock (09.06.2016): Ich nehme Xarelto ein. Ich suche einen Blutverdünner dazu, der bei akuten Problemen die Gerinnung hemmt!

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Siegfried N. aus Schildow (30.05.2016): Bin 62 Jahre, männlich, und nehme seit ca. 4 Jahren 2 x tägl. 110 mg Pradaxa ein. Vertrage das Medikament gut, keine Beschwerden oder Nebenwirkungen

Nena W. aus Gelsenkirchen (21.05.2016): Ich bin weiblich, 74 Jahre, und nehme seit Okt. 2015 2 x täglich 150 mg Pradaxa ein. Bis auf ständige Müdigkeit, Bauchschmerzen, oft Durchfall bekommt mir Pradaxa gut. Jetzt habe ich eine klassische Blasenentzündung bekommen und hätte gern gewusst, ob es eine Verbindung zu Pradaxa gibt? Wie weit kann ich mich im Geschlechtsverkehr durch den Blutverdünner anstecken? MfG, Nena Wolfram

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Silvana K. aus Worms (13.05.2016): Nehme seit Jan. 2015 2 x 150 mg Pradaxa und vertrage diese gut.

Helga G. aus Schwedt/Oder (13.05.2016): Ich bin zufrieden, nur ich glaube, 150 mg 2x am Tag ist zu stark. Vielleicht 110 mg, reicht auch. Mir geht es sehr gut, aber ich habe vor allem abends im Bett, wenn ich liege, und morgens, bevor ich aufstehe, starkes Rauschen im Kopf. Nicht durchgehend, intervallähnlich. Kann es nicht anders beschreiben. Beim nächsten Termin spreche ich mit meinem Hausarzt darüber. Ich bin 1939 geboren. Kein Übergewicht (58 kg), 157 cm groß, viel Bewegung u. 3x die Woche Schwimmen. Ich nehme morgens noch eine Bisoprolol 2,5. Ich brauchte noch nie eine Kopfschmerztablette in meinem ganzen Leben, deshalb ist das Zischen wie eine alte Lokomotive ungewöhnlich für mich. Übrigens: Bewegung ist mein Leben, und gesundes Essen. Mein Mann ist 85 Jahre, hat seit 22 Jahren 3 Bypässe, alle nummeriert in Hamburg-Eppendorf, und es geht ihm gut. Bewegung und gesundes Essen und keinen Stress. Danke, H. G.

Eberhard A. aus Karlsruhe (06.05.2016): Bin 76 Jahre. Hatte einen leichten Schlaganfall, und es wurden mir 5 Stents für eine bessere Durchblutung des Herzens eingesetzt. Medikamente: 2 x tägl. 110 mg Pradaxa, 2 x tägl. 50 mg Tambocor mite, 1 x tägl. 47,5 Metoprolol-Succinat (Betablocker). Ich muss sehr viel trinken (3-4 Lt.) und habe etwa 3 kg an Gewicht zugelegt.

Karl-Heinz F. aus Trossingen (01.05.2016): Wegen einem Infarkt vor 2 Jahren und nachträglichem Vorhofflimmern habe ich von Marcumar (davor mehrere Jahre ASS 100) auf Pradaxa umgestellt. Problem: Ich habe eine CLL und bei ASS 100 und bei Pradaxa gehen die Thrombozyten nach unten, während sie bei Marcumar (trotz CLL) wieder gestiegen sind. Da ich wegen weißem Hautkrebs öfters geschnitten werden muss, wäre Pradaxa ideal, wenn das nicht mit den Thrombozyten wäre. Gibt es eine Alternative?

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Karl-Heinz K. aus Hilst (28.04.2016): Ich beabsichtige von Marcumar auf Pradaxa umzustellen, da ich bereits eine Einblutung im Gehirn hatte, und seit 6 Monaten unter Anosmie nicht mehr riechen und schmecken kann.

Helmut J. (27.04.2016): Keine feststellbaren Beeinträchtigungen, bei täglicher Einnahme (2× 150mg). Alter: 71 J. Einnahme seit 8 Jahren.

Patric B. aus Bitburg (20.04.2016): Also, ich nehme Pradaxa jetzt seit November 2012 ein, 2-mal 110 mg, und das bis heute ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Unter anderem wird bei mir alle 3 Monate eine Blutuntersuchung vorgenommen. Habe auch einen Defi-/Schrittmachersystem (3-Kammersystem) implantiert.

Christian H. aus Planegg (11.04.2016): Meine bisherigen Erfahrungen mit Pradaxa sind gut. Keinerlei Nebenwirkung.

Dr. Dirk B. aus Emmelshausen (06.04.2016): Das zzt. einzige Antikoagulantium, dessen Wirkung in Verbindung mit Praxbind ad hoc neutralisiert werden kann. Gerinnung aus/Gerinnung an. Einmalig.

Gerda aus Niederbayern (01.04.2016): Erstmals VHF vor 30 Jahren aufgrund von Mitralklappenprolaps (leicht), 3 x im KH, Notaufnahme. Danach jahrzehntelang Ruhe, keine Medikation. Vor 2 Jahren erneut VHF aufgrund starker Schlafapnoe, wie sich später herausstellte. 5 x Notaufnahme, 2014 im KH mit Amiodaron, daraufhin Pradaxa 150 mg morgens und abends sowie Metoprolol retard 100-­0­-50. Trotzdem immer wieder Herzrhythmusstörungen, Puls springt von 68 hoch auf über 90, innerhalb 1 Sekunde. Macht mich fertig. Bei Einnahme von Pradaxa: zu Beginn Entzündung der Speiseröhre (Magenspiegelung), Pantoprazol wirkte sehr gut in 3 Wochen, 1/3 meiner Haare fielen aus, Müdigkeit schon mittags, taube Füße, vor allem links, mit Muskelschmerzen, Reizhusten, immer wieder Durchfall. Leider waren Schlaflabor und Atemtherapiemaske keine Hilfe. War eigentlich immer topgesund, Sport getrieben, jahrzehntelang keine Medikamente, aber nun fühle ich mich wie ein Wrack.

Annette W.-S. aus Schifferstadt (31.03.2016): Ich (w, 61 J.) nehme jetzt über 4 Jahre Pradaxa 110 mg 2 x täglich ein. Da ich auch noch ein mildes VWS (Gerinnungsstörung) habe, wurde mir die niedrigere Dosierung verordnet. Es ging mir bis vor 6 Monaten recht gut damit. Inzwischen habe ich nach der Pradaxa-Einnahme immer stärker werdende Magenbeschwerden bis hin zum Erbrechen. Ich habe das Gefühl, dass es an der Ummantelung des Wirkstoffs liegt. Mein Kardiologe hat jetzt mit meiner Gerinnungsambulanz Kontakt aufgenommen, und ich werde Pradaxa in naher Zukunft durch ein anderes Medikament ersetzen.

Heidemarie S. aus Mannheim (31.03.2016): Ich bin seit meinem 2. Schlaganfall auf Pradaxa eingestellt (2 x 150 mg) und fühle mich damit sehr wohl. Seit 2012 bin ich nun regelmäßiger Einnahmepatient.

Hermann aus Köln (25.03.2016): Ich nehme Pradaxa seit 2014 und habe bislang keine Probleme.

Ernst-Martin F. aus Lübeck (24.03.2016): Nach Verordnung durch meinen Hausarzt problemlose Einnahme, anstatt Marcumar, seit etwa zwei Jahren (gelegentliches VHF/72 J.)

Karl-Wilhelm F. aus Achim (17.03.2016): Ich habe während der Einnahme von Pradaxa 110 einmal am Tag Taubheitserscheinungen in beiden Füßen bekommen. Habe die Behandlung wieder umgestellt auf Marcumar! Die Pradaxa habe ich ansonsten ganz gut vertragen! Ich bin 75 Jahre alt. Werde jetzt in Kürze mein Vorhofohr im Herzen verschließen lassen, sodass die Einnahme von Blutgerinnungshemmern dann entfallen kann!

Klaus P. aus Baldham (13.03.2016): Seit gut 3 Wochen nehme ich Pradaxa 110 mg 2-mal täglich eine Kapsel. Ich habe das Gefühl, dass meine Speiseröhre zunehmend verstopft wird. Anfänglich glaubte ich zu wenig Wasser beim Einnehmen genommen zu haben. Ferner bin ich unheimlich müde, ein Zustand, den ich bis dato nicht kannte. Nach der Ablation werde ich mich mit meinem Kardiologen besprechen. Ich bin 76 Jahre alt.

Ingrid K. aus Mannheim (07.03.2016): Nehme seit Oktober 2015 Pradaxa, habe keine Beschwerden, vorher nahm ich 3 Jahre Marcumar, hatte des Öfteren Blutungen. Meine Hausärztin war einverstanden, als ich sie auf die Pradaxa angesprochen habe, dass ich diese ausprobiere. Bin bis jetzt zufrieden. Die Nierenfunktion wird gut überwacht.

Norbert S. aus Ortenberg (04.03.2016): Ich nehme Pradaxa seit eineinhalb Jahren immer etwa 6 Wochen lang nach einer Elektrokardioversion, die ca. einmal im Jahr wegen persistierendem VHF nötig ist, da eine medikamentöse Gabe von einmal hochdosiert Flecainid nicht erfolgreich ist. Bisher hat es mich vor einem Schlaganfall geschützt, aber meine Speiseröhre fühlt sich in der Zeit der Einnahme immer etwas gereizt an. Das kann an manchen Tagen so schlimm sein, dass so etwas ähnliches, wie eine Schluckhemmung auftritt, verbunden mit einem Verstopfungsgefühl (Globus) der Speisröhre. Des Weiteren stört mich diese monströse, umweltschädliche Verpackungspraktik. Ich bin gerade am Recherchieren, ob das Mittel Xarelto ebenso gut geeignet ist wie Pradaxa und diese Nebenwirkungen auf den Ösophagus ausbleiben oder wenigstens geringer ausfallen. Auch wären die kleineren Tabletten und die Einnahme nur einmal tgl. eher in meinem Sinn.

Hannelore A. aus Schwedt/0. (03.03.2016): Im Februar 2015 mußte ich mit der Einnahme von Marcumar beginnen, wegen Vorhofflimmern. Nach 14 Tagen mußte die Einnahme sofort wegen Überdosierung unterbrochen werden. Seitdem nehme ich Pradaxa 110mg 2x tgl. Komme sehr gut zurecht. Es macht mir auch nicht so viel Angst wie ich bei der Einnahme von Marcumar hatte.

Erika aus Herten (01.03.2016): Seit der Einnahme von 2x110 Pradaxa, wegen Vorhofflimmern und nach Einsatz von 4 Stents, vor 5 Wochen starken Haarausfall, Muskelbeschwerden in den Beinen und Müdigkeit, die ich bisher so nicht kannte. Habe Pradaxa deshalb seit 5 Tagen abgesetzt und wieder auf ASS 100 umgestellt. Seitdem geht es mir wieder bestens.

B. aus Dresden (25.02.2016): Ich nehme seit 2 Jahren und 3 Monaten Dabigatran 150 mg 1-0-1 ein. Außer leichten "blauen Flecken" bei geringfügigem Druck oder Stoß habe ich nichts Negatives beobachtet, die Nierenfunktionswerte sind mehrfach kontrolliert worden, sind in Ordnung.

Nadima (22.02.2016): Meine Mama ist seit 3 Jahren dement und sie nimmt seit drei Jahren Tavor mit Pradaxa. Bis jetzt ist alles gut gewesen, aber jetzt hat sie sehr starke Verstopfungen. Was sollen wir machen? Wir haben fast alles probiert. Haben Sie ein gutes Mittel, mit dem die Verstopfung schnell besser wird? Danke

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Dieter W. aus Oranienburg (21.02.2016): Keine Komplikationen mit diesem Medikament.

Angelika aus Bad Kreuznach (19.02.2016): Ja, ich nehme Pradaxa ein, und zwar seit eineinhalb Jahren. Hab nur gute Erfahrungen bis jetzt gemacht. Nur hat mein Arzt mich nicht wirklich darauf hingewiesen, in ausreichendem Maße zu trinken. Da Frauen generell dazu neigen, zu wenig zu trinken, ist es meiner Meinung nach doch außerordentlich wichtig, den Patienten darauf hinzuweisen. Vielen Dank für diese Aufklärung. Wieder ein Grund mehr, auf meine Flüssigkeitsmenge zu achten. Habe auch Vorhofflimmern und nehme zusätzlich noch Metoprolol, was meiner Meinung nach zur Gewichtszunahme führt. Was ist dran?

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Edgar S. aus Allendorf/Lumda (14.02.2016): Die Umstellung von Marcumar auf Pradaxa 110 bekommt mir nicht, weil der Magen stark übersäuert ist und öfters Durchfall verursacht.

Viktor K. aus Eggersdorf (14.02.2016): Nach einer SM-Implantation (AV-Block III) trat Vorhofflimmern auf, worauf ich Pradaxa 150 mg 2x täglich verschrieben bekam. Bisher keine Probleme. Meine Frage: Welche entzündungshemmenden Schmerzmittel darf ich z. B. bei Zahnschmerzen einnehmen?

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Ingrid G. aus Berlin (05.02.2016): Ich nehme auch Pradaxa 150 mg 2 x tägl. ein und vertrage sie bis jetzt gut. Meine Frage: Ist Akupunktur ein Risiko für mich?

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M. aus Fischbach (30.01.2016): Ich nehme Pradaxa nun schon seit Mitte 2011, also bevor es in Deutschland zugelassen wurde, und habe gute Erfahrungen gemacht. Allerdings fehlt mir der Vergleich zu anderen Mitteln. Meine gesundheitliche Entwicklung ist als überdurchschnittlich zu bewerten, was ich auch auf die nebenwirkungsarme Behandlung mit Pradaxa zurückführe.

Gundula R. aus Graz (20.01.2016): Gott sei Dank gibt es ja jetzt ein Antidot, d. h. Gegenmittel! Praxbind, für Akut- und Notfälle unter Pradaxa, das gibt auch mehr Sicherheit im Gegensatz zu anderen Antikoagulanzien.

Adam D. (19.01.2016): Vor 3 Jahren wurde ich von Marcumar auf Pradaxa 150 mg umgestellt, nach einem Jahr auf 110 mg. Bisher hatte ich keine Probleme. Ich habe auch Herzrhythmusstörungen.

S. aus Neuss (12.01.2016): Ich habe mit Pradaxa keine Probleme.

Emil F. aus Thailand (08.01.2016): Ich nehme seit 2 Wochen Pradaxa 150 (2 x pro Tag) ein. Ich fuehle mich viel besser als zuvor mit 2 Aspirin 81 mg pro Tag.

Angelika W.-B. aus Planegg (23.12.2015): Habe bis jetzt das Medikament Pradaxa 150 mg 2 x tägl. ohne Nebenwirkungen sehr gut vertragen. Keinerlei Beschwerden.

Hans Dieter R. aus Gau-Algesheim (17.12.2015): Ich nehme Pradaxa 150 mg seit Okt. 2011 ein und kann nur von guten Erfahrungen berichten. Die Verträglichkeit ist gut. Vorher hatte ich aus der RELY-Studie Coumadin übernommen. Obwohl meine Nierenfunktion wegen meines doch schon "hohen Alters" etwas eingeschränkt ist, sind die Werte i.O.. Anfangs gab es viel blaue Flecken und bei Schnitt-, Stich- oder Stoßwunden floß auch etwas mehr Blut. Inzwischen bin ich beim Normalzustand angelangt: keine blauen Flecken mehr, bei Verletzungen nur noch "normaler" Blutverlust. Keine Nachblutungen nach Leisten-OP und Entfernen von Polypen anl. einer Darmspiegelung. Ich hatte deswegen auch schon mal eine Anfrage an den Hersteller gerichtet, ob es einen Gewöhnungseffekt geben könne. Da ich einen Herzschrittmacher habe (wegen eines AV-Blocks III Grades) ist auch die Überprüfung des Vorkommens von Vorhofflimmern gesichert. Es tritt nicht mehr auf.

Maarten S. aus Wedel (08.12.2015): Ende August 2015 wurde bei mir Vorhofflimmern festgestellt. Obwohl ich schon seit Jahr und Tag ASS protect (100 mg) einnahm, wurde dieses Medikament dann ersetzt durch Pradaxa (110 mg), wovon ich morgens und abends eine Tablette schlucke. Im Jahre 2000 bekam ich 3 Bypässe, weil einige Herzblutgefäße zu 90 % zu waren. Das Herz befindet sich aber immer noch in einem sehr gesunden Zustand, und das in meinem 84. Lebensjahr. Als heute (8. 12. 15) in der "junge Welt" ein Bericht über die "Gefährliche Medizin" Pradaxa erschien, wurde ich stutzig und landete bei Ihnen. Aber nach dem Lesen von einigen der fast 400 Kommentare, bin ich wieder beruhigt. Auch bei mir traten mit Pradaxa keine unangenehmen Nebenerscheinungen auf. Ich rauche und trinke nicht. Die minimalen Todesfälle in der ganzen Welt sind kein Grund für Panik.

Walter V. aus Vaterstetten (08.12.2015): Ich habe seit ca. 8 Jahren Vorhofflimmern und nehme seit ca. 3 Jahren Pradaxa 2 x 110 ein. Bis heute habe ich noch keine Probleme mit diesem Medikament. Ich bin 81 Jahre alt.

Helmut N. aus Memmelsdorf (07.12.2015): Ich nehme seit ca. 5 Jahren Pradaxa 150 mg früh und abends. Seit einigen Tagen habe ich Schwierigkeiten mit den Hämorrhoiden und leichte Blutungen im Analbereich. Diese Blutungen habe ich bereits seit 5 Tagen, aber erst nach einer schmerzhaften proktologischen Untersuchung beim Arzt.

Ohne Namen aus Darmstadt (07.12.2015): Männlich, 75 Jahre, Herzschrittmacher, VHF. Habe etwa 9 Monate wegen VHF Eliquis eingenommen, dann mehrfach unerklärliche heftige Kopfschmerzen bekommen. Ob und wie weit diese mit Eliquis zusammengehängt haben, ist unklar. Der Hausarzt hat auf Xarelto 20 umgestellt, damit seit etwa 3 Monaten keine Probleme festgestellt.

Michael C. aus Kassel (03.12.2015): Bin mit Pradaxa zufrieden weil ich nicht immer aufs Essen achten muss. Nach 2 Chemotherapien, Magenentleerungsstörung, Vorhofflimmern usw. nehme ich 2 Wassertabletten, Betablocker usw. Wenn nur die Müdigkeit nicht wäre. Nach 10 Std. Schlaf bin ich nach 3-4 Std. müde, wenn ich zuhause bin und nicht draußen. Kommt wahrscheinlich vom Herz, Pumpleistung 30 %.

Sigrid H. aus Lichtenfels (29.11.2015): Ich kam gerade aus der Klinik, in der mir nach einem Mitraclip Pradaxa verschrieben wurde. Die anderen 3 Herzklappen funktionieren auch nicht mehr gut. Ich bin 79 J. alt und habe seit 13 Jahren einen Schrittmacher – seit 2 Jahren einen Watchman. Jetzt bin ich nicht sicher, ob ich Pradaxa nehmen soll/kann.

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Jürgen K. aus Oberreichenbach (14.11.2015): Habe ständiges Vorhofflimmern nach einer Herzmuskelentzündung im Jahre 1997. Zuerst nahm ich Marcumar, das ich nach mehreren Jahren wegen Blutungen absetzen musste. Dann hab ich Herz ASS 100 genommen, bevor ich vor zwei Jahren auf Pradaxa umgestellt wurde. Ich habe keine Probleme seit ich Pradaxa nehme, und bin beschwerdefrei.

Daniel aus Dresden (12.11.2015): 5-6 mal täglich sehr weicher Stuhlgang mit starken Blähungen und das seit Einnahme von Pradaxa 110.

Ohne Namen (11.11.2015): Relativ schnell traten Beschwerden im Magen-/Darmbereich auf, so dass Xarelto verordnet wurde.

Oliver Z. aus Zürich (11.11.2015): Zuerst oberflächliche Beinthrombose im Mai 2015, habe 3 Monate Xarelto verschrieben bekommen. Ende Juli 2015 beidseitige, multiple Lungenembolien – seither Xarelto 20 mg, allerdings ging das mit vielen Nebenwirkungen wie Juckreiz, Durchfall, Mundtrockenheit, Antriebslosigkeit einher. Nach Gerinnungsabklärung keine generelle Thromboseneigung genetisch feststellbar, aber wegen Karyotyp 47 XXY vorsorglich 3 Jahre weitere Therapie nötig. Ich überlege mir einen Wechsel auf Pradaxa – evtl. für mich besser verträglich.

Klaus M. aus Völklingen (09.11.2015): Nach Schlaganfall 1994 nahm ich 15 Jahre lang Plavix, 2. Schlaganfall 2003 (Ursache wohl Gendefekt). 2009 stellte der Haemostaseologe fest, dass Plavix bei mir keine Schutzwirkung hat. Umstellung auf 185 mg Pradaxa: keine Probleme – trotz colitis ulc. Vor und unmittelbar nach größeren OP ohne Probleme auf Heparin umgestellt, danach wieder Pradaxa. Gegenmittel zur Verfügung zu haben, wäre sicher eine gute Sache. Man müsste dann aber wohl auch für den Notfall Heparin o. Ä. mit sich rumtragen.

Ulrike H. aus Hanau (03.11.2015): Ich nehme seit Juni 2015 Pradaxa und vertrage es mittlerweile gut.

Sabine P. aus Hannover (01.11.2015): Ich bin sehr zufrieden mit Pradaxa, und die Nierenwerte werden alle 3 Monate kontrolliert und sind völlig in Ordnung. Allerdings achte ich darauf, immer ausreichend zu trinken. Als ich Marcumar nahm, waren meine Leberwerte sehr schlecht. Mit Pradaxa fühle ich mich wohl und auch der Leber geht es wieder gut.

G. aus Wuppertal (29.10.2015): Ich habe seit einiger Zeit Gelenkschmerzen in den Zehen, Knien und den Händen.

Hans-Joachim B. aus Mosbach (20.10.2015): Bin bisher mit Pradaxa (2 x 150) gut zurechtgekommen. Wurde als Ersatz für Xarelto verordnet, da ich mit dem Xarelto-Vertragen Schwierigkeiten hatte. Bei einer OP rechts außen am Hals (Vollnarkose, Knotenentfernung) wurde Pradaxa nach Anordnung des Narkosearztes sowie des Chirurgen 48 Stunden zuvor abgesetzt und nach der OP abends sofort wieder genommen.

Wilhelm K. aus Königswinter (19.10.2015): Seit ca. 3 Monaten nehme ich wegen VHF Pradaxa 150 mg. Ich habe trotz einiger weiterer Tabletten bislang keinen Unterschied in meinem Befinden feststellen können. Einzig und alleine habe ich in letzter Zeit Haarausfall bemerkt, aber das könnte letztlich auch an meinem Alter liegen (fast 75), und ich denke, es muss nicht unbedingt eine Nebenwirkung sein.

Hans P. aus Bonn (17.10.2015): Kann ich nicht nehmen wegen Balance-Problemen wie Schwindel. Vielleicht steht es im Zusammenhang mit meinem Reiz­darm­syndrom / Lebens­mittel­unverträglichkeit? Kann niemand diagnostizieren. Rentner, 68 J., schlank, vegan lebend, Nichtraucher, Antialkoholiker.

Peter P. aus Rosbach (14.10.2015): Gut verträglich, keine Schwierigkeiten. (Pradaxa 150 seit einem 3/4 Jahr. Alter 72)

Renate S. aus Bad Honnef (13.10.2015): Nehme Pradaxa seit Nov. 2010, nach meiner Herzschrittmacherimplantation. 12 Monate musste ich es selbst bezahlen, weil es noch nicht für Vorhofflimmern zugelassen war. War bisher sehr zufrieden, hatte keine Nebenwirkungen. In der letzten Zeit beobachte ich häufig blaue Flecken.

Adi D. aus Koblenz (07.10.2015): Ich nehme seit ca. 3 Jahren Pradaxa, im ersten Jahr 150, dann 110. Habe bis heute keine Beschwerden. Bei kleinen OPs, auch beim Zahnziehen, 2-mal absetzen und danach wieder normal weiternehmen. Bin Jahrgang 1942.

Michael R. aus Neunkirchen / Saar (05.10.2015): Meine Frau nimmt jetzt nach ihrem Schlaganfall Pradaxa, und wir versuchen herauszufinden, wie es in Deutschland mit einem Gegenmittel aussieht, da es in Amerika ein solches geben soll. Könnten Sie mir bitte diesbezüglich Informationen geben oder ein Stelle, an die man sich wenden kann?

N. Müller aus dem Ortenaukreis, Offenburg (04.10.2015): Bei mir ist es viel einfacher mit der tägl. Einnahme im Gegensatz zu Marcumar! Gerade in Bezug auf Zahnarzt-Termine u./o. eventuelle Notfallsituation ist die Phase der Blutgerinnung nicht wie bei Marcumar 3-7 Tage bis der INR unten ist, bei Xarelto nur max. 2Tage. Es reicht auch, wenn man die Einnahme 24h vor einem Eingriff absetzt. Man muss auch bei Marcumar vieles beachten, wie bei jedem Medikament!!!

Marlies T. aus Düsseldorf (29.09.2015): Bei mir wurde ein LAA-Occluder implantiert, jetzt muss ich nur noch 1 x tgl. 1 Tbl. Ass 100 einnehmen. Vorher Xarelto u. Marcumar!

Karl-Heinz B. aus Geilenkirchen (15.09.2015): Nehme seit etwa 2,5 Jahren 2 x 110 mg täglich zzgl. 1 x 1 ASS 100 täglich, dies nach 2. Schlaganfall. Nierenwerte bei ½-jährlicher Kontrolle i. O., Blutdruck ebenfalls o. k. Meine Sorge, dass innerliche Blutungen auftreten könnten, ist allerdings permanent vorhanden! Boehringer reagierte leider nicht auf meine entsprechende Mail. LG

Albrecht aus Nufringen (14.09.2015): Würde bei Eliquis die neue Substanz auch wirken?

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Kerstin S. aus Halle (11.09.2015): Ich nehme Pradaxa seit Jan. 2014. Ich denke, ich vertrage das Medikament gut. Würde es allerdings gern wieder absetzen, weil ich nicht mehr unter Vorhofflimmern leide – Ablation Juni 2014. Auch würde ich gern auf die Pille verzichten. Ein Problem, welches bei mir seit der Einnahme von Pradaxa aufgetreten ist, sind allerdings Muskelschmerzen, besonders in den Beinen aber auch Armen.

Ingemar G. aus Jahnsdorf (30.08.2015): Sehr geehrte Damen und Herren, seit 2013 nehme ich (Jahrgang 1940) wegen VHF P., 150 mg ein. Nach den 2014 im Internet für die USA nachlesbaren Blutungen verringerte ich auf 110 mg. Es gibt keine Komplikationen; jetzt soll jedoch auf Eliquis umgestellt werden.

Helga G. aus Overath (30.08.2015): Ich nehme seit Dezember 2013 Pradaxa, vertrage es gut und habe mich anfangs auch über die Verpackung geärgert. Bei einem Telefonat mit dem Hersteller (Firma Boehringer) habe ich erfahren, dass es die Möglichkeit gibt, eine kostenlose "Pradaxa Box" zu erhalten. Hier kann man den Wochenvorrat einlegen, so dass man eine Kontrolle hat, ob man schon die Tablette genommen hat, und es gibt auch eine "Öffnungshilfe". Gut, jetzt benutze ich zwei Tablettenboxen, aber das ist in Ordnung.

Ursula N. aus Düsseldorf (15.08.2015): Werde dreimonatig überprüft. Fühle mich wohl.

Dieter M. aus Köln (12.08.2015): Ich würde gern Pradaxa nehmen; Eine Verschreibung ist nicht möglich, weil Phenprogamma 3 ausreichend + preiswerter sei. Die Ersatzkasse empfahl mir, einen Arzt mit jungen Patienten zu suchen, weil dieser von Budget-Problemen weit entfernt wäre.

H. L. aus München (08.08.2015): Nehme Pradaxa seit Mai 2014. Allgemein gut verträglich. Seit ca. 4 Monaten vermehrt Refluxerscheinungen. Seit 2 Wochen (große Hitze?), vermehrt Juckreize.

Wilfried H. aus Mainz-Kostheim (06.08.2015): Bei einem EKG im Liegen wurde die Diagnose festgestellt, dass ich (geb. 1948) am Herzen unter Vorhofflimmern von unbekannter Dauer seit ca. eineinhalb Jahren (nach dem letzten Checkup) leiden würde. Ursache ggf. verschleppte Erkältung von vier Monaten seit 25.12.2014 (Röntgenaufnahme der Lunge: dabei wurde festgestellt, dass mein Herz vergrößert ist (was nachweislich erblich bedingt ist (mütterlicher Seite)) oder bei einem Sturz im Stadtbus wegen plötzlichem Bremsen (Fahrbahnschneidung durch einen PKW) auf die linke Seite in 10/2014 (Röntgenaufnahme der linken Seite (Lunge etc.) ergab damals keine Herzvergrößerung). Pradaxa (2 x 150 mg) wurde mir am 20.05.2015 durch einen Internisten (Hausarzt) mit Rücksprache der HSK Klinik (Kardiologie) Wiesbaden verschrieben.
Seitdem aufgetreten u. a. (1x Nasenblutung und 1x Blutstillung beim Herausziehen einer Kanüle in einer Ader erst nach ca. einer Stunde) von weichem bis flüssigem Stuhlgang mit Blut im Stuhl, tritt seit Mitte Juli 2015 min. 2x pro Woche auf. Medikament Pradaxa wurde von mir am 27.05.2015 ohne Rücksprache mit den Ärzten (Internist, Kardiologe) abgesetzt. Dadurch Kollaps mit Taubheit im rechten Bein am 11.06.2015 direkt in der Praxis (Internist) beim Aufrufen meines Namens mit Verdacht auf leichten Schlaganfall. 3 Tage Behandlung in der HSK Wiesbaden. Keine bleibenden Schäden durch den Schlaganfall.
Von der HSK Neurologie wurde das Blutverdünnungsmittel Apixaban 2 x 5 mg empfohlen, wurde aber vom Internisten nicht verschrieben, da ich sagte, dass ich erst Pradaxa 150 mg (3 x 60 Hartkapseln aufbrauchen möchte (Kostenfaktor - Kassenpatient Techniker Krankenkasse seit 50 Jahren). Nächster Termin beim Internisten (Hausarzt) in den kommenden Tagen bis Mitte August 2015.

Josef K. aus Deutschlandsberg, Österreich/Stmk. (01.08.2015): Seit der Einnahme von Pradaxa 150 mg 2x täglich ist meine Herzfrequenz und mein Blutdruck immer im Normalbereich und das mittlerweile seit einem Jahr. Meine Empfehlung! Umsteigen von Marcumar auf Pradaxa.

Klaus A. aus Ober-Ramstadt (14.07.2015): Ich bin 78 Jahre "jung" und muß Pradaxa seit 4 Monaten 150 mg morgens und abends nehmen. Meine Erfahrungen mit Pradaxa sind im großen und ganzen positiv! Ich fühle mich gut damit, schnappe nicht mehr so viel nach Luft beim Treppensteigen (wir wohnen im 2. Stock), bin nicht mehr so "kaputt" wie zuvor! Vorhofflimmern ist wohl vorbei! Vor vielen, vielen Jahren hatte ich 2 Hinterwandinfarkte. Ich bemühe mich, sehr viel zu trinken (viel Wasser), kann abends relativ wenig Urin abgeben, dafür morgens sehr viel. Seit 1 1/2 Jahren nehme ich täglich eine ganze, große Knolle Knoblauch zu mir ... Meine Blutwerte sind super, mein Hausarzt ist sehr zufrieden mit mir!

V. G. aus Simmern (24.04.2015): Ich habe vorher Marcumar eingenommen, aber da ich Berufskraftfahrer bin, habe ich nicht genügend Zeit meinen Gerinnungswert messen zu lassen. Seit ca. 2 Jahren nehme ich 2x Pradaxa 150mg ein und es bekommt mir gut!

Elvira W. aus Klostermansfeld (14.04.2015): Ich habe bisher keinerlei Beschwerden. Ich nehme Pradaxa seit November 2014 ein.

Dr. Lothar W. aus Mastershausen (13.04.2015): In den Jahren 2011, 2012 und 2013 war ich mehrfach stationär im Krankenhaus wegen Herzproblemen auf Veranlassung von Not- und Hausarzt. 2012 wurde ich bei einem Klinikaufenthalt von Marcumar auf Pradaxa 110mg (2x am Tag) umgestellt. 2014 wurde ich bei einer Nachuntersuchung vom Kardiologen auf 150mg umgestellt. Während dieser Zeit hatte ich täglich Nasenbluten und blaue Flecken am Körper. Die Hausärztin hat mich wieder umgestellt auf 110mg mit dem Erfolg, dass die Symptome verschwunden sind. Meine Kreatininwerte liegen ziemlich konstant bei 1,20mg/dl, wobei das eine Verbesserung der Werte ist gegenüber früherer Jahre (Nierensteine).

Wolfgang K. (70 J.) aus Berlin (08.04.2015): Keine Probleme bei tägl. 2x150 mg, regelmäßige Kontrolle der Kreatininwerte 0,86 - 0,89 mg/dl, die INR-Werte und deren Kontrolle waren bei Marcumar dagegen stark schwankend und die Internisten rieten mir dann von der weiteren Einnahme ab. Jetzige INR seit 12/2013 1,2 konstant.

Jens J. aus Saarbrücken (07.04.2015): Mit Pradaxa bin ich (76, Schrittmacher) mit einer Ausnahme sehr zufrieden. Die Bemerkung von Joachim S. wegen der Fummelei mit der Aluverpackung kann ich nur unterstützen. Verpackung scheint nicht nur bei Pralinen alles zu sein. Wer einen Helfer (Partner, Enkel, Haushaltshilfe) hat, sollte vielleicht alle 60 pro Monat auf einmal enthüllen lassen.

Udo E. aus Troisdorf (02.04.2015): Ich nehme Pradaxa seit der Schrittmacherimplantation in 09.2011 und habe keinerlei Probleme. Vor der ersten Einnahme hat der veranlassende Arzt eine umfangreiche Untersuchungsreihe durchgeführt, um mögliche Einschränkungen bei Organen zu erkennen, glücklicherweise ohne Befund. Seitdem werden mind. 1x im Jahr, meist anläßlich der Schrittmacherkontrolle, die Untersuchungsergebnisse überprüft. Ich bin mich absolut sicher.

Joachim S. aus Wetzlar (01.04.2015): Könnte der Hersteller von Pradaxa (Boehringer Ingelheim) die Verpackung etwas Benutzerfreundlicher gestalten? Gerade für ältere, nicht mehr so fingerfertige Patienten ist das Bereitstellen für die Wochendosierung eine ordentliche Fummelei die Kapseln aus der Aluverpackung zu entnehmen. Weiterhin könnte die Größe der Verpackung insgesamt reduziert werden, denn Patienten mit Bluthochdruck müssen in der Regel mehrere Medikamente einnehmen und müssen diese in einem größeren Behältnis aufbewahren.

Christl Q. aus Arnstadt (30.03.2015): Ich nehme seit knapp einem Jahr Pradaxa und bin sehr zufrieden. Die Handhabung ist einfach. Ihr Bericht hat mir die Angst vor Blutungen genommen.

Anett aus Lassan (29.03.2015): Ich nehme seit einem Jahr Pradaxa ein. Habe bisher keine Nebenwirkungen. Ich bin auch froh, dass man etwas gegen meine Herzprobleme gefunden hat.

M. aus Rehfelde (27.03.2015): Nur positive Erfahrungen dank Prof. Kleber.

Hans-Jörg S. aus Groß-Umstadt (17.03.2015): Nach Herzstolpern und Vorhofflimmern im Jan. 2015 wurde ich vom KH neu eingestellt. 2x150mg Pradaxa und 2 Betablocker. Beschwerden Sodbrennen und Magen-/Muskelschmerzen. Zuvor hatte ich morgens 1 Betablocker und 1 ASS100 eingenommen.

Lothar H. aus Lamspringe (13.03.2015): Ich komme sehr gut mit Pradaxa zurecht. 2011 bekam ich einen Schrittmacher und gleichzeitig Pradaxa verordnet. Marcumar stand für mich nicht zur Debatte, da ich im Vorfeld des Schrittmachers keine guten Erfahrungen gemacht habe. Die Herzrhythmusstörungen sind bei mir sehr oft. Das Vorhofflimmern auch, trotz Schrittmacher. Ich hoffe weiterhin gut mit Pradaxa klarzukommen.

Karl-Heinz I. aus Blaubeuren (02.03.2015): Aufgrund der Diagnose Vorhofflimmern nehme ich seit 6 Wochen 2x150mg Pradaxa, vor einer Woche wurde eine Elektrokardioversion (3 Stromstöße) durchgeführt. Das Flimmern ist weg (Ruhepuls 52), langsam machen sich leichte Druckbeschwerden in der Magengegend breit, die Medikation muss aber noch fortgesetzt werden.

Dieter K. aus Steinheim (01.03.2015): Ich nehme Pradaxa seit November 2014 ein, Dosis 2x150mg und 1x tgl. 1/4 Nebivolol, bin oft sehr müde. Die Muskeln fühlen sich an wie nach 4-stündigem harten Workout im Fitnessstudio, nachmittags schlafe ich bis zu 2 1/2 Stunden. Ich bin 75 Jahre.

Ohne Namen (22.02.2015): Nehme seit 1/2 Jahr nach Ablation morgens (9 Uhr) und vor dem Schlafengehen (22 Uhr) je 1 Pradaxa 150 mg ein. Keine Nebenwirkungen außer Sodbrennen. Kann Pradaxa asymmetrisch 9 und 18 Uhr zu den Mahlzeiten eingenommen werden?

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Heinrich W. aus Trebur (21.02.2015): Ich habe Vorhofflimmern und nehme seit Jahren Marcumar. Da ich meinen INR-Wert selbst messe, sehe ich die teilweise gravierenden Schwankungen. Diese sind z. T. hervorgerufen durch das Essen (K-Vitamine). Ich kann dann sofort reagieren und die Dosis verändern. Bei anderen Koagulanzien (Pradaxa usw.) sehe ich keine Möglichkeit des Eingriffs, um wieder in meinen therapeutischen Bereich zu gelangen???
Gruß
Heinz W.

Steffi G. aus Stralsund (21.02.2015): Ich habe auch paroxysmales Vorhofflimmern seit 25 Jahren und mich bisher geweigert, MARCUMAR oder das neue Pradaxa zu nehmen. Eine 100er ASS täglich nehme ich, sehe aber ein, mit 74 Jahren evtl. eine höhere Dosis zu nehmen! Nächste Woche bin ich zur jährlichen TÜV-Kontrolle beim Kardiologen. Schau'n wir mal!

Kurt P. aus Berlin (17.02.2015): Ich nehme seit Jan. 2015 wegen Vorhofflimmern Pradaxa 110 mg je 1 morgens und abends ein. Bis jetzt habe ich keine Beschwerden, mein Kardiologe meint, ich solle von Pradaxa auf Marcumar umgestellt werden, da sich Marcumar mit dem Medikament, Clopidogrel Zentiva 75 mg, besser als Pradaxa verträgt, welches ich für die beiden Stents bis Aug. 15 einnehmen muß. Ich hoffe, der Kardiologe hat recht.

Erika H. aus Burgdorf (15.02.2015): Nach 3 Schlaganfällen innerhalb von 3 Tagen nehme ich seit Juli 2013 Pradaxa 2 x 150 mg. Auch ein Herzschrittmacher mußte eingesetzt werden. Ich habe sehr oft noch Vorhofflimmern, aber die Medikamente vertrage ich sehr gut. Von einer Ablation habe ich bisher abgesehen, da diese angeblich nicht zum gewünschten Erfolg führt. Ich bin 68 Jahr alt.

Eberhard H. aus Salzgitter (12.02.2015): Ich nehme Pradaxa schon über ein Jahr ein ohne irgendwelche Schwierigkeiten. Ich muß dazu erwähnen, dass ich sehr viel am Tag trinke ...

Monika M. aus Österreich (04.02.2015): Nehme, nach paroxysmalem Vorhofflimmern, jetzt Pradaxa (2x 150 mg)seit Anfang 2015 und habe kein Problem mit blauen Flecken (mit Thrombo Ass 100 schon). Einziges Problem: juckender Ausschlag am Rücken.

Heinz S. aus Reinsdorf (22.01.2015): Pradaxa 110mg wurde mir seit August 2014 verordnet. Grund: Vorhofflimmern mit Hirninfarkt. Bisher gibt es keine negativen Feststellungen. Allerdings musste ein höherer Flüssigkeitsbedarf wie auch schon vor der Einnahme von Pradaxa registriert werden. Ist aber kein Nachteil.

Bruno F. aus Boizenburg (22.01.2015): Ich bin sehr zufrieden.

Helmward S. aus Bremen (01.01.2015): Ich habe keine negativen Auswirkungen feststellen können. Ich habe vorher ASS100 eingenommen. Seit ich Pradaxa einnehme 2x 150mg fühle ich mich besser.

Winfried S. aus Köln (31.12.2014): Vor einem Jahr wurde bei mir im KH Köln-Merheim eine Ablation durchgeführt und seitdem nehme ich Pradaxa 150mg 2x täglich. Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen, die Ablation ist so gut gemacht worden, dass ich vor zwei Wochen das Pradaxa absetzen durfte, zur "Sicherheit" bekomme ich ASS100 und ich fühle mich sehr gut, bin 65 Jahre jung.

K. M. aus Lomma/Schweden (31.12.2014): Ich nehme Pradaxa nun seit 2 Jahren wegen Vorhofflimmern, werde halbjährlich auf eine uneingeschränkte Nierenfunktion untersucht und habe keine Beschwerden, auch das Einsetzen eines ICD, zwei aufwändige Darmuntersuchungen mit Polypenentfernung sowie intensive Bestrahlungen nach einer Prostata-Diagnose ergaben kein Problem.

Ohne Namen (17.12.2014): Pradaxa vertrage ich sehr gut, Grund war Vorhofflimmern seit einem Jahr.

U. K. aus Plankstadt (09.12.2014): Die Umstellung von Marcumar auf Pradaxa bereitete keinerlei Probleme. Es ergaben sich keinerlei Schwierigkeiten seit 2012.

Jens K. aus Alt-Mölln (08.12.2014): Nach Herzflattern und Klinikaufenthalt in Australien wurde ich mit Warfarin eingestellt. Bei Rückkehr nach Deutschland Ablation und auf Marcumar umgestellt. Es kam zu Hirnblutungen. Seit 02.14 bin ich auf Pradaxa umgestellt. Vertrage das Medikament gut, bis dato keine Probleme.

Elke A. aus Simmershausen (05.12.2014): Ich nehme seit Juni letzten Jahres Pradaxa 150mg nach einem Schlaganfall dreimal täglich ein, bin zufrieden und habe bis auf Reizhusten keinerlei Begleiterscheinung, worüber ich sehr glücklich bin.

Gerd S. aus Eppingen (01.12.2014): Seit Juni 2012 bis jetzt keine Probleme.

Heinz E. aus Mönchengladbach (01.12.2014): Schlafstörungen, Hautjucken und Blutungen sind meine Begleiter.

Wolfgang H. aus Stolberg (27.11.2014): Während der Einnahme von Xarelto hatte ich einen Schlaganfall (5.12.2012). Danach wurde ich auf Pradaxa (2x 150mg) umgestellt. Nebenwirkungen konnte ich danach nicht feststellen. Ich bin 78 Jahre alt.

Ralf-Peter K. aus Kelkheim (25.11.2014): Ich nehme Pradaxa seit seiner Einführung im August 2011 wg. Vorhofflimmern, werde vierteljährlich überwacht, habe keine veränderten Blutwerte und keine Beschwerden. Ich bin 76 Jahre alt.

Paula A. aus Innsbruck (24.11.2014): Ich bin im 93. Lebensjahr, hatte vor Jahren einen Seitenwandinfarkt, 2013 3 kleine Schlaganfälle, immer hohen Blutdruck, dauernd stark geschwollene Beine, bekam Pradaxa 2 mal 1 - während dieser Zeit bekam ich Blutungen, einfach so, an den Füßen, am Kopf ohne mich verletzt zu haben. Ich rief meinen Hausarzt an und sagte ihm das, aber er meinte ich soll weiter 2 Pradaxa nehmen, was ich aber nicht tat, sondern 1 mal 1 Pradaxa. Ich muss erst einen Internisten aufsuchen und diesen fragen, die medizinische Versorgung ist hier sehr schlecht. Ich lebe allein in einer Parterrewohnung, fahre mit dem Rollator, da ich auch an einer unbehandelten Osteoporose leide.

Ursula S. aus Planegg (23.11.2014): Anfänglich hatte ich unangenehme Begleiterscheinungen wie Magenkrämpfe. Gibt sich jedoch nach Eingewöhnung. Meiner Meinung nach beste Alternative zu Marcumar.

Hartmut G. aus Wachtberg (23.11.2014): Ich (73 Jahre) nehme seit Ende 2000 Marcumar ein und habe keinerlei negative Erfahrungen mit diesem Gerinnungshemmer gemacht. Die Einstellung auf den therapeutischen Bereich ist sehr stabil. Allerdings habe ich von Anfang an auf die Selbstbestimmung des Gerinnungswertes abgezielt. Die damit erreichte Flexibilität, Vermeidung der Blutabnahme und Kontrolle beim Hausarzt und die damit möglichen engmaschigen (wöchentlichen) Kontrollmessungen sind für mich entscheidend, bei Marcumar zu bleiben und nicht auf das viel teurere Pradaxa umzustellen.

Heinz-G. M. aus Rehfelde (22.11.2014): Nach anfänglichem Misstrauen aufgrund der Veröffentlichungen habe ich eine inzwischen nur äußerst positive Meinung zu Pradaxa. Wesentlich freiere Lebensgestaltung, da nicht ständige Arztbesuche und Kontrollen wie bei Falithrom und Wohlbefinden mit 66.

Anne-Marie R. aus Bamberg (15.11.2014): Ich nehme Pradaxa 150mg seit ca. 2 Jahren problemlos.

Heinz F. aus Berlin (10.11.2014): Ist das eine Alternative zu Marcumar?

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Heinz G. aus Senftenberg (06.11.2014): Es sind keine Probleme aufgetreten.

Wolf P. aus Osterburken (05.11.2014): Inzwischen gibt es Pradaxa zu 150, 110 und 75mg. Wann soll man bzw. wer soll 75mg nehmen?

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Monika K. aus Mannheim (04.11.2014): Ich habe keine Probleme mit der Pradaxa-Einnahme. Vertrage das Medikament gut.

Viktor S. aus Hainburg (03.11.2014): Ich habe eine atypische Herzrhythmusstörung, nach ungefähr 4 Herzschlägen kommt dazwischen einer dazu. Laut Sportarzt ist das ein "Schönheitsfehler", laut Internist muss ich tgl. 2x Pradaxa 110mg nehmen. Ich mache Sport (Laufen, Schwimmen, Gymnastik) und habe keine Probleme.

Marion S. aus Soltau (27.10.2014): Ich bekomme öfters rote Flecken auf der Haut, sie verschwinden sehr langsam wieder. Ich nehme jetzt Pradaxa seit fast 3 Jahren.

Ohne Namen (22.10.2014): Gut verträglich, unkompliziert, keine Probleme (1 1/2 Jahre).

Roland B. aus Bad Duerkheim (22.10.2014): Mein Kardiologe (ambulant) wollte mich auch schon wg. erhöhtem Risiko auf Marcumar umstellen. Ich weigerte mich jedoch, da mir Pradaxa von drei verschiedenen Professoren verordnet worden war und es mir offensichtlich gut ging. Auch bei mir ist kein erhöhtes Blutungsrisiko bei kleinen Verletzungen feststellbar -ich bin Koch von Beruf.

Peter F. aus Seevetal (18.10.2014): Etwa 4 Wochen nach Einnahmebeginn von Pradaxa hatte ich große Mengen Blut im Stuhl. Eine sofortige Darmspiegelung ergab, dass ein Polyp im Darm geplatzt war, obwohl die letzte Darmspiegelung erst knapp 3 Jahre zurücklag und man aufgrund vorhandener und entfernter Polypen zu einer erneuten Darmspiegelung nach 4-5 Jahren riet.

Gisela E. aus Köln (17.10.2014): Nach längerer Einnahme von Marcumar habe ich seit kurzem umgestellt auf Pradaxa, das mir deutlich besser bekommt. Vor allem kam der starke Haarausfall zum Stoppen.

Ingrid N. aus Butzbach (16.10.2014): Ich hatte Vorhofflimmern vor einem Jahr mit Notaufnahme. Im Dezember dann Ablation nach erneuter Attacke im November. Erst Xareltogabe, dann Umstellung auf Pradaxa 2x 150mg. Begleiterscheinungen zeigen sich im Gesicht(Stirn)und am Hals durch Rötungen und gelegentl. Juckreiz. Bin sonst beschwerdefrei und frage mich, warum Meditation nach erfolgreicher Ablation erforderlich ist. Ich bin 72 Jahre.

Suzette K. aus Luxemburg (14.10.2014): Ich habe während der Einnahme starken Ausschlag im Hals und um die Augen bekommen und habe es sofort abgesetzt. Vorher nahm ich Xarelto zusammen mit Isoptin und der Ausschlag fing zu dieser Zeit an. Nach Absetzen von Isoptin wurde es besser.

A. K. aus Emmerich (10.10.2014): Ich hatte Vorhofflimmern und musste Pradaxa nehmen. Habe keine schlechte Erfahrung gemacht. Die Medizin funktioniert, aber ist nicht die Frage, ob es bei Pradaxa ein Gegenmittel gibt bei Blutungen? Dieses Mittel gibt es wohl bei Marcumar, womit die Chance auf Überleben bei Komplikationen zunimmt.

Peter M. aus Ense (08.10.2014): Bei mir wurde Vorhofflimmern diagnostiziert. Ich nehme seit ca. einem halben Jahr Marcumar. Die Blutkontrolle erfolgt in 3-wöchigem Abstand. Nun habe ich über einen anderen Arzt von Pradaxa erfahren. Dieser rät mir das Medikament in entsprechender Dosis einzunehmen. Was raten Sie mir, wie soll ich mich verhalten?

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Gerhard B. aus Stromberg (27.09.2014): Herzpatienten, die Pradaxa statt Marcumar oder ähnliches einnehmen, haben oft Vorteile. Bei mir hat es seit 3 Jahren, wo ich Pradaxa einnehme, zu keinerlei Nebenwirkungen geführt. Auch die wöchentliche Kontrolle beim Arzt wg. des INR-Werts entfällt. Außerdem kann ich Gemüse essen so viel ich will usw.

Horst F. aus Berlin (24.09.2014): Seit einem Arterienverschluss (März 2013) im linken Auge nehme ich 2x täglich Pradaxa 110mg. Ich habe z.Zt. eine Sehkraft von 80%. Hätte ich die Empfehlung einer Kardiologin nicht befolgt, wäre ich am linken Auge erblindet.

Jonny S. aus Görlitz (21.09.2014): Ich hatte im September 2011 einen Schlaganfall, habe Vorhofflimmern und leide an COPD. Seit September 2011 nehme ich 2x täglich Pradaxa 110 und habe keinerlei Probleme damit. Auch der Urologe sieht keinerlei Veränderungen. Vorher nahm ich Falithrom. Während dieser Zeit hatte ich laufend Probleme wie Nasenbluten und Blut in der Lunge. Man hat das Medikament dann einfach im Krankenhaus ganz abgesetzt und das Resultat war der Schlaganfall, sagt man.

H.-Dieter S. (16.09.2014): Ich habe mit Pradaxa bisher gute Erfahrungen gemacht. Die ständige Kontrolle des INR-Wertes entfällt. Auch hat es mir schon das Schluck-Echo vor einer Kardioversion erspart. Jedoch sollte man die Anwendungsvorgaben genau einhalten.

Torsten L. aus Ibbenbüren (08.09.2014): Ich bin männlich, 47 Jahre, nehme seit 12/2009 Pradaxa 110mg 2 mal täglich. Hatte 2009 zweimal hintereinander einen arteriellen Verschluss im Bein trotz Marcumar. Seitdem nicht wieder, die Krankenkasse muss das zwar jährlich immer wieder neu genehmigen, da es dafür nicht zugelassen ist. Ich nehme zusätzlich noch ASS 100 und Atorvastatin 40mg.

Heinrich O. aus Bad Emstal (03.09.2014): Ich nehme Pradaxa seit Februar 2014. Vertrage es sehr gut. Mit Marcumar kam ich nicht zurecht, da ich nicht richtig eingestellt werden konnte. Eins muss ich allerdings bemängeln, es wurde vorher keine Nierenfunktion gemacht.

W. N. aus Lübeck (06.08.2014): Tagelang blutiger, flüssiger Stuhlgang. Nieren sind o.k. Pradaxa selbst abgesetzt und den Arzt aufgesucht und darüber informiert.

Michael aus Hüttenberg (20.07.2014): Ich nehme es seit April 2012, habe keine Nebenwirkungen. Ich lasse meine Blutwerte vierteljährlich überprüfen. Bisher keine Probleme. Bei kleinen Zahn-OPs setze ich Pradaxa am Vorabend ab - natürlich in Absprache mit dem Arzt. Ein Nachteil ist, dass ich laut Hausarzt keine intramuskulären Spritzen bekommen darf. Und das nervt! Ich habe einen Gen-Defekt und müsste Hormonspritzen bekommen. Eine Alternative ist ein Gel. Oder, Diprosone Depot gegen meinen starken Heuschnupfen kann ich auch vergessen.

Heinz-G. M. aus Rehfelde (18.07.2014): Ich nehme seit Juni 2013 Pradaxa 2x150mg auf Anordnung eines Kardiologen nach erneutem Vorhofflimmern im Krankenhaus Strausberg. Unter der Kontrolle von Prof.Dr.med. Franz Xaver Kleber (Cardiozentrum Charite Berlin) fühle ich mich wesentlich besser und freier als unter Falithrom.

Wolfgang S. aus Oberweser (25.06.2014): Seit Januar 2012 nehme ich Pradaxa 110 tägl. 2x1 ein. Bis jetzt problemlos und hilfreich. Aber jetzt kam es zu Problemen. An diesem Wochenende traten den ersten Tag Blutpunkte an zu bezeichnenden Stellen – innere Oberschenkelfläche, Gesäßbereich, untere Unterschenkel bis zu den Knöcheln – auf der Haut auf, den nächsten Tag vermehrt bis zu ganzen Flächenarealen. Auf ärztliche Anordnung habe ich Pradaxa sofort abgesetzt und bin in stationäre Behandlung eingegangen. Gegen die Ausblutungen war die einzige Behandlungsempfehlung des Ärzte-Teams eine Cortison-Präparation. Ich hielt das für unangemessen und nicht akzeptabel und habe solcherart Behandlung abgelehnt.

Bernd H. (57 Jahre) aus Bielefeld (17.06.2014): Ich habe im Oktober 2013 Pradaxa verschrieben bekommen (Vorhofflimmern). Im Januar bekam ich verstärkt Magenprobleme (ich nehme täglich 1 x 600er Ibuprofen + Säurehemmer ein). Darauf hin wurde ich von Pradaxa auf Eliquis umgestellt. Mit dem neuen Medikament habe ich keine Probleme.

Günther S. aus Wunsiedel (04.06.2014): Ich (männlich/73 Jahre) nehme Pradaxa 2x 150 mg wegen Vorhofflimmern seit Anfang 2013. Am Anfang der Behandlung haben sich öfters Blutflecken auf der Haut gezeigt. Sonst habe ich keine Nebenwirkungen festgestellt.

Gisela B. (29.05.2014): Ich nehme Pradaxa 110 seit Dezember 2013 ein. Ich habe bisher keine Nebenwirkungen bemerkt. Nehme aber auch Metoprolol, Lisihexal und Moxonidin ein. Ich frage, ob sich das miteinander verträgt?

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Manfred S. aus Bockenau (28.05.2014): Ich habe mit der Einnahme von Pradaxa (2 x 110 mg) keine Probleme. Meine Nierenwerte lasse ich mindestens einmal im Jahr überprüfen.

Wolfgang E. aus Hildesheim (27.05.2014): Ich nehme seit ca. 5 Monaten 2x 1 Pradaxa 110 mg ohne Nebenwirkungen ein. Im Gegensatz dazu bekam ich nach Einnahme von Xarelto nach wenigen Tagen Blasenblutung.

V. aus Friedberg (24.05.2014): Aufgrund einer Exzision des linken Herzohres (über Thorakoskopie) konnte die Therapie mit Pradaxa abgesetzt werden, da sich nun kein Thrombus mehr bilden kann. Damit erübrigt sich eine jahrelange Therapie mit Gerinnungshemmern.

S. K. aus Schmalenberg (23.05.2014): Keine Probleme.

Norbert Z. aus Fürstenwalde (12.05.2014): Ich habe im Januar 2014 einen Defibrillator erhalten und war im April zur Reha - dort wurde von Falithrom auf Pradaxa 2x 110 umgestellt. Ich habe deswegen wenig Erfahrung mit Pradaxa und möchte hier mehr Erfahrungen sammeln.

K. aus Graz (08.05.2014): Nehme Pradaxa seit beginn dieses Jahres wegen Kammerflimmern - keine bösen Nebenwirkungen bisher beobachtet.

Dr. Dietrich J. aus Berlin (05.05.2014): Pradaxa 180 mg 2-mal täglich nehme ich seit Oktober 2012 ein. Der Grund war langzeitiges Vorhofflimmern mit zeitweiligem Schwindelanfall. Gleichzeitig nehme ich 2-mal täglich 40 mg Verapamil. Auf jeden Fall Verbesserung und nur kurzzeitige Anfälle in längeren Abständen. Dazu muß ich sagen, dass ich 1996 eine erfolgreiche Ablation hatte (etwa 180 Schläge pro Minute) und 2010 eine OP der Aorta ascendens wegen eines Aneurysmas (Durchmesser etwa 5,6 cm) mit Ersatz der Aortenklappe, ebenfalls erfolgreich. Dafür nehme ich täglich 1-mal ACE-Hemmer Enalapril 2,5 mg.

Peter H. aus Neuss (03.05.2014): Kann ich noch nichts zu sagen, weil ich das Medikament erst seit 14 Tagen einnehmen soll. Meine Untersuchungen im Krankenhaus sind zwar alle positiv für mich ausgefallen, und darum frage ich mich, warum soll ich das alles nehmen?

Georg E. aus Berlin (02.05.2014): Am 23. März 2011 hatte ich einen Schlaganfall, der, wie mir meine Ärzte sagen, Folge meiner Herzrhythmusstörung war. Deshalb nehme ich nun seit 2 Jahren Pradaxa 110 mg 2x täglich. Trotzdem bin ich immer noch in Sorge, einen weiteren Schlaganfall zu erleiden.

Karl V. aus Friedberg (02.05.2014): Wie ist die höhere Proteinbindung von Xarelto zu beurteilen? Wie beurteilen sie die lipophile Wirkung von Rivaroxaban bzw. die hydrophile Eigenschaft von Dabigatran?

Brigitte S. aus Berlin (02.05.2014): Ich nehme seit ca. 1,5 Jahren Xarelto 20 mg einmal tägl. Ich hatte Vorhofflimmern, bin aber seit der Ablation beschwerdefrei. Nehme das Medikament aber weiter und habe jedes Mal das Problem mit einem Rezept. Der Kardiologe sagt, er stelle es jedes zweite Mal aus und mein Hausarzt weigert sich konsequent, stellt also kein Rezept aus, weil es sein Budget sprengt. Jetzt bettel ich jedes Mal bei der Schwester des Kardiologen um ein Rezept. An meinen Kardiologen komme ich nicht ran, nur einmal im Jahr zur Untersuchung. Was kann ich tun, um problemlos ein weiteres Rezept zu bekommen?

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Friedhelm M. aus Dortmund (30.04.2014): Bei leichter körperlicher Belastung starkes Schwitzen. Gefühl von angeschwollenen Fingern nur an der linken Hand und Gliederschmerzen. Bin körperlich nicht belastbar. Immer Müde!

Doris M. aus Dortmund (21.04.2014): Seit Dez. 2013 nach einer Attacke Vorhofflimmern und Notarztbehandlung nehme ich 2x tgl. 110 mg Pradaxa (zunächst 2x 150 mg). Da ich auch Diabetes 2 habe, bin ich froh und dankbar, dass es Pradaxa gibt. Es erspart mir das kontrollierende Messen der Blutwerte, wie es bei Marcumar erforderlich ist. Wechselwirkungen mit den anderen Medikamenten? Langzeitauswirkungen? Z. Z. kann man dazu wohl noch nicht allzu viel erfahren. Die öffentliche Diskussion verunsichert sehr, da angeblich für Pradaxa kein Gegenmittel bei auftretenden Blutungen zur Verfügung steht. Ich bin 75 Jahre alt.

Werner B. aus Faistenau, Österreich (15.04.2014): Ich befinde mich im 81. Lebensjahr. Im April 2012 wurde bei mir Vorhofflimmern festgestellt. Daraufhin verordnete man mir die Einnahme von Pradaxa 110 mg morgens und abends. Ich habe bei mir bis jetzt keinerlei Nebenwirkungen festgestellt. Neben Pradaxa nehme ich noch gegen meinen Bluthochdruck folgende Medikamente ein: Micardis Plus 80 mg/12,5 mg und von Amlodipin Sandoz 5 mg eine halbe Tablette, immer morgens. Mein Blutdruck befindet sich immer im "grünen Bereich".

Karl-Heinz C. aus Lahnstein (15.04.2014): Pradaxa nehme ich seit fast 2 Jahren ein, bisher ohne Probleme. Die Nierenwerte u. a. werden sehr sorgsam überwacht. In Verbindung mit Amiodaron ist das Vorhofflimmern beseitigt worden.

Mathias T. aus Dudeldorf-Ordorf (14.04.2014): Bis jetzt sehr gut vertragen. Bin nur jetzt über die Nebenwirkungsdiskussion verunsichert. Ich habe vorher 10 Jahre Marcumar genommen. Hier waren die Begleiterscheinungen spürbar höher.

Bernhard S. aus Bad Bellingen (10.04.2014): Gegen periodisch auftretendes Vorhofflimmern wurde mir Pradaxa empfohlen. Nach 2 Wochen Einnahme verbunden mit Magenbeschwerden und Nasenblutungen habe ich es schnell wieder abgesetzt und verlasse mich weiterhin auf ASS 100.

Brigitte aus Ludwigshafen (09.04.2014): Habe Pradaxa sehr gut vertragen, bin aber verunsichert wegen Bericht über Todesfälle (Hämorrhoiden, verblutet) im Fernsehen. Nehme nun ASS, aber die Rhythmusstörungen sind wieder da.

H. S. aus Schwabach (06.04.2014): Ich nehme seit ca. drei Jahren Pradaxa 150 ein und habe keine Probleme damit.

Peter S. (70 J.) aus Altlußheim (04.04.2014): Einnahme von 2x 110 mg/d nach Schlaganfall ausgelöst durch Vorhofflimmern in 2012. Zusätzlich 2,5 mg/d Bisoprolol und 5 mg/d Amlodipin. Gelegentlich leichter Schwindel, sonst keine Nebenwirkungen. Werte der Blutanalytik sind normal.

Sabrina W. aus Perl-Besch (01.04.2014): Bisher nehme ich Pradaxa schon seit 4 Wochen die höchste Dosis 2-mal täglich und ich bin ein Morbus Crohn-Patient, also bin immer der Gefahr ausgesetzt Darmblutungen zu bekommen. Ich trinke leider nicht ausreichend und mir wurde auch nicht gesagt, dass ich viel trinken muss. Bisher ist noch alles normal. Ich nehme Pradaxa wegen eines Thrombus im rechten Vorhof, der durch Ziehen vom ZVK vermutlich entstanden ist, was sehr selten vorkommt.

Erich P. aus Frankfurt am Main (31.03.2014): Ich nehme Pradaxa schon, als es noch nicht zugelassen war. Irgendwelche Nebenwirkungen habe ich nicht festgestellt.

Horst T. aus Wardenburg (27.03.2014): Ich nehme Pradaxa 150 mg in Kombination mit Multaq 400 mg (1-0-1) und ASS 100 (0-1.0) seit Oktober 2013. Ich werde permanent überwacht (4 Arztbesuche / Jahr). Keine auffälligen Nierenwerte. Die vor Umstellung auf diese Medikation häufiger aufgetretenen Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) sind nicht wieder aufgetreten.

Horst G. aus Karlsruhe (26.03.2014): Nach dem ARD-Bericht vom 3/2014 habe ich Angst vor den dargestellten Risiken!

Michaela S. aus Wien (25.03.2014): Mein Schwiegervater ist 86 Jahre alt, wurde vor etwa einem halben Jahr wegen Vorhofflimmerns auf Pradaxa 110mg 2x tägl. eingestellt, seither hat er regelmäßig dunkelroten bis schwarzen Urin (Hämaturie). Ich habe Sorge, dass daran das Pradaxa schuld sein könnte, die Ärzte im Krankenhaus und die Hausärztin streiten das ab und verordneten ihm schon zum 3. Mal Antibiotika, die den Harn dann für 2-3 Tage fast blutfrei halten (könnte auch ein Zufall sein), aber danach sieht der Harn wieder aus wie davor.

Hans K. aus Großhansdorf (24.03.2014): Ich nehme Pradaxa seit 15 Monaten ein (2x täglich 110mg). Bisher habe ich keinerlei Nebenwirkungen bemerkt. Die letzte Vorsorgeuntersuchung fand vor 3 Monaten statt. Es wurden keine nennenswerten Veränderungen des Blutbildes festgestellt.

F. G. aus Ellerstadt (24.03.2014): Ich bin Jahrgang 1944, habe Diabetes 2, hatte Herzrhythmusstörungen. Seit ich Pradaxa 150mg morgens und abends nehme, fühle ich mich bedeutend besser.

Klaus N. aus Hamburg (22.03.2014): Ich nehme seit 2 Jahren regelmäßig Pradaxa 2x 150mg täglich ein. Keine Probleme. Habe meinen Urologen darauf hingewiesen, Nierenfunktion ist in Ordnung. Bin 71 Jahre alt, habe keine besonderen Blutungen bei einer Fistelentfernung im Oberkiefer und bei einer leichten Schnittwunde sowie beim Rasieren festgestellt. Ich nehme dieses Medikament, weil ich Herzrhythmusstörungen habe.

Ohne Namen (22.03.2014): Keine erkennbaren Probleme.

Erna F. aus Altdorf (22.03.2014): Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, Blutungen hören bei mir nach kurzer Zeit auf.

Benjamin T. aus Leipzig (20.03.2014): Ich nehme seit August 2013, als Folge meines zweiten Schlaganfalls, Pradaxa ein. Ich bin sehr zufrieden mit dem Medikament. Es sind bisher keine Nebenwirkungen aufgetreten, außer leichter Bauchschmerzen. Meine Lebensqualität ist enorm gestiegen, denn nach meinem ersten Schlaganfall wurde ich auf Marcumar eingestellt, was mit regelmäßigem Nasenbluten und nervigen Ärztebesuchen verbunden war.

Dagmar H. aus Birkenwerder (20.03.2014): Ich nehme seit August 2013 Pradaxa 150 2x ein. Ich bin soweit zufrieden und habe keine erheblichen Nebenwirkungen. Sorgen mache ich mir, seit ich heute im TV über dieses Mittel einen Bericht gesehen habe, in dem Pradaxa gegenüber dem hinlänglichen Mittel kritisiert wurde. Als Laie weiß man nun nicht, was zu tun ist.

Ulrich K. aus Plankstadt (20.03.2014): Ich habe auf Anraten meines Arztes vor ca. 1 Jahr von Marcumar auf Pradaxa umgestellt. Die ständigen Kontrollen und die damit verbundenen Praxisbesuche waren mir zu lästig. Zuvor wurde die Nierenfunktion überprüft und dies alle 6 Monate ohne Befund wiederholt. Für mich ist die Pradaxa-Einnahme günstig. Bei der jährlichen kardiologischen Kontrolluntersuchung beim Kardiologen Prof. Katus in der Med. Uniklinik Heidelberg wurde die Umstellung ebenfalls positiv besprochen. Allerdings scheint mir die Verordnung ein ökonomisches Problem zu sein, denn soweit mir bekannt ist, bekommen nur Privatpatienten die Verordnung, da es erheblich teurer als Marcumar ist.

Wieslawa L. aus Remscheid (20.03.2014): Seit Oktober 2012 (nach Vorhofflimmern) nehme ich Pradaxa ein, 2x täglich á 150mg. Mir geht es gut und ich habe keine Beschwerden, die ich früher nicht gehabt hätte. Ich habe sehr starke Herzrhythmusstörungen und das Pradaxa gibt mir eine gewisse Sicherheit, wenn es um das Schlaganfallrisiko geht. Vor der Ablation hatte ich nur eine 1-tägige Pradaxa-Pause und nach der Ablation hat mir mein Kardiologe keine Pradaxa-Pause verordnet. Ich bin froh, dass ich einen so guten Kardiologen gefunden habe, zu dem ich das vollste Vertrauen habe. Das Vertrauen zu den Medikamenten wird von dem behandelten Arzt aufgebaut und wenn er eine richtige Dosis und den richtigen Zeitpunkt bestimmt und wir Patienten uns daran halten, kann es uns nur besser gehen. Es ist wieder eine Panik ausgebrochen, die diesmal "Pradaxa" heißt. Wir Patienten werden nur verunsichert, als wenn wir nicht genug Problemen hätten. Man nimmt doch die Medikamente nicht aus Langeweile ein!

Peter A. aus Berlin (20.03.2014): Ich habe im Juli 2013 wegen Vorhofflimmerns Xarelto bekommen, sowie ASS und Clopidogrel 75 als Blutverdünner. Im September 2013 hatte ich dann massiv Teerstuhl und mein Hämoglobin sank unter 6, sodass ich Blutkonserven brauchte und Einblutungen im Magen verödet wurden. Danach bekam ich Pradaxa, ASS und Clopidogrel 75. ASS wurde im Dezember 2013 abgesetzt und Clopidogrel wird im September 2014 abgesetzt. Seit der Einnahme von Pradaxa ist alles wieder in Ordnung und ich kann nach halbjähriger Krankheit wieder arbeiten gehen. Nebenwirkungen wie Rückenschmerzen sind meinen kaputten Bandscheiben geschuldet. Mir war bewusst, dass es in Deutschland keine Langzeitstudien über die Einnahme dieser Dreierkombi gibt, aber ich bin zuversichtlich. Meine Empfehlung ist stetige Arztkontrolle.

Dr. Franz J. B. aus Wien (18.03.2014): Seit einem Jahr nehme ich (84 J.) Pradaxa 110 2 mal tgl. ein, weil ich häufig Vorhofflimmern habe (6 Elektrokardioversionen in drei Jahren) und bei neuem Auftreten geschützt sein soll. Die Nierenfunktion wird demnächst überprüft. Irgendwelche Nebenwirkungen verspüre ich nicht.

Claudia G. aus Niederbayern (14.03.2014): Meine Großmutter nimmt nach einer Lungenembolie Marcumar ein, hat aber jetzt sehr schlechte Adern, sodass es bei Infusionen oder Blutübertragungen immer Probleme gibt. Ihr Arzt meinte nun, dass dieses Risiko bei der Einnahme von Dabigatran reduziert würde, da es nicht so schädlich für die Adern sei. Stimmt das? Soll meine Großmutter wechseln? Wie sind die Kosten im Vergleich zu Marcumar? Vielen Dank!

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Ohne Namen (07.03.2014): Alles gut, nur seit der Einnahme habe ich Durchfall.

Agnes G. aus Basel (03.03.2014): Ich nehme seit dem 13.09.2013 (nach einer Hüftoperation) Pradaxa (2 mal täglich 150mg) ein und bin damit sehr zufrieden. Meine Blutwerte sind total in Ordnung. Habe keine Nebenwirkungen. Ich habe 2 Stents, Vorhofflimmern und Morbus Crohn, hatte bis dahin keine Blutungen und fühle mich sehr wohl mit diesem Medikament.

Lothar W. aus Kyritz (02.03.2014): Ich habe bis jetzt Xarelto eingenommen, vorher Falithrom. Ich habe schon 3 Lungenembolien und Vorhofflimmern gehabt. Es wurden nur Thrombosen in den Beinen festgestellt. Während der Einnahme von Xarelto bekam ich starke Wassereinlagerungen in den Beinen und auch das Kurzzeitgedächtnis ließ zu wünschen übrig.

Tanja M. aus Hornbach (20.02.2014): Seit 1,5 Jahren muss ich nach einer Lungenembolie und nachgewiesenem Gendefekt Marcumar nehmen. Während der Einnahme habe ich Hautreizungen, Ekzeme, Pusteln, Ausschläge, Harnwegsinfekte, Pilzerkrankungen und eine Verschlimmerung der Schmerzzustände meiner bestehenden Arthrose bekommen. Seit ein paar Wochen bekomme ich nun, nach längerer Diskussion und meinem Entschluss den Hausarzt zu wechseln, Pradaxa. Ich kann nachts endlich wieder schlafen ohne massive Gelenk- und Knochenschmerzen und -toi, toi, toi- seitdem sind auch alle anderen Symptome endlich abgeklungen. Eigentlich war ich von der Pharma und den Ärzten maßlos enttäuscht, langsam gewinne ich mein Vertrauen in die Medizin zurück. Danke, weiter so!

Rudolf B. aus Köln (17.02.2014): Ich nehme nach Schlaganfall und späterem Vorhofflimmern seit Jan. 13 Pradaxa 150 mg, einmal am Tag. Es bekommt mir sehr gut. Meine Frage nun: Ich bin 88 Jahre. Soll ich Pradaxa zweimal am Tag zu 110 mg nehmen? Was können Sie mir da raten? Vielen Dank!

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Hans-Peter B. aus Zürich (16.02.2014): Ich nehme Pradaxa seit Juli 2012 ein. Bisher habe ich das Medikament gut vertragen. Eine Frage, die mir bisher kein Arzt zufriedenstellend beantworten konnte, ist: Wie können schwere äussere oder innere Blutungen nach einem Unfall gestoppt werden? Operiert werden sollte ja erst 12 Stunden nach der letzten Einnahme des Medikaments. Können Sie diese Frage schlüssig beantworten?

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Monika L. (14.02.2014): Während der Einnahme bekam ich Schwindel für mehrere Stunden.

Theo M. aus Morbach (13.02.2014): Ich bin 79 Jahre und nehme seit Oktober 2011 Pradaxa 110. Bin bis heute zufrieden damit. Vor allem, weil es für mich viel angenehmer ist als die Behandlung mittels Marcumar.

Willi A. aus Landstuhl (13.02.2014): Während der Einnahme von Pradaxa bekam ich in regelmäßigen Abständen, etwa halbjährlich, Glaskörperblutungen an beiden Augen.

Jutta V. aus Jever (12.02.2014): Ich nehme nach einer TIA (Transitorische ischämische Attacke) aufgrund von Herzrhythmusstörungen jetzt seit einigen Wochen Pradaxa. Es wurde mir gleich im Krankenhaus verordnet. Natürlich war ich sehr skeptisch, bin jedoch positiv überrascht. Ich verspüre keinerlei Nebenwirkungen und fühle mich deutlich sicherer. Nur mit Schmerzmitteln war ich etwas unsicher, aber da kann man z.B. die Service-Nummer des Herstellers anrufen und wird sehr freundlich beraten.

Gerhard B. aus Leipzig (11.02.2014): Ich nehme Pradaxa 150 mg früh und abends seit knapp 2 Jahren und habe bis jetzt keinerlei Nebenwirkungen festgestellt. Blutungen, hervorgerufen durch eingewachsene Zehennägel oder Verletzungen durch meine Kampfkatze, heilen genauso gut wie vor der Einnahme von Pradaxa. Ich selbst bin seit 20 Jahren Diabetiker und somit ein potenzieller Risikopatient, was Schlaganfall oder Herzinfarkt angeht. Ich hoffe, Pradaxa trägt dazu bei, dass mein Blut auch weiterhin schön gleichmäßig durch die Adern fließt. Ich bin Baujahr 1937.

Elisabeth M. aus Kaarst (11.02.2014): Ich bekomme Pradaxa 110 mg seit gut 14 Tagen, verordnet im Krankenhaus, bin 66 Jahre. Meine Hausärztin wird mich in gut 8 Tagen auf Marcumar umstellen. Marcumar wäre für mich besser, sie will nicht bei Pradaxa bleiben.

Dr. Michael F. aus Hamburg (21.01.2014): Meine Erfahrungen sind ausgesprochen gut. Bin froh dem ewigen auf und ab und den nervigen Kontrollen unter Marcumar entronnen zu sein. Bridging für mehrere Hüft-OPs problemlos.

Erhard T. aus Lübbecke (17.01.2014): Mein Hausarzt hat mich von Marcumar (hier hatte ich keinerlei Beschwerden) auf Xarelto 20 mg umgestellt. Nach nunmehr etwa 4 Wochen der Einnahme habe ich vermehrt Magenschmerzen, Kopfschmerzen sowie erhärteten Stuhlgang sowie auch teilweise Durchfall. Auch habe ich von Zeit zu Zeit Blut im Urin. Bin aber beim Urologen in Behandlung. Ich werde meinen Hausarzt dazu bewegen, mich wieder auf Marcumar umzustellen.

Bernd N. aus Kall (14.01.2014): Aufgrund von Vorhofflimmern, erstmals festgestellt Ende September 2013, nehme ich Pradaxa 150 mg seit Anfang Oktober 2013 in folgender Dosierung ein: 1 - 1. Nebenwirkungen weder von mir, noch von meinem Internisten festgestellt.

H. aus Safnern, Schweiz (13.01.2014): Mein Alter: 78 Jahre (m). Nach 3 OPs (Gallenblase, Gallenkanal) bekam ich offenbar ein Vorhofflimmern und seit 32.12.13 nehme ich Pradaxa. Mein täglich durchschnittlicher Blutdruck ist 100/58.

Manfred W. aus Hamburg (09.01.2014): In der Akutphase, nach Abwägen div. Medikamente, wurde Pradaxa 150 mg verschrieben, danach permanent morgens und abends je 1x 110 mg. Probleme keine. Ausgesetzt wg. Hüft-OP, danach normale Einnahme nach ärztlichem o. k. "Lästig" ist lediglich das Mitführen des Ausweises für den Notfall, samt aller Medikamentationen - aber es gibt Schlimmeres.

Anton M. aus Elz (09.01.2014): Komme sehr gut damit zurecht. Habe aber Gelenkschmerzen. Was die Lebensmittel betrifft, damit habe ich keine Probleme.

Jürgen Schmidt (26.12.2013): Ich bin 59 Jahre alt und nehme seit 6 Monaten Pradaxa (2x 150 mg). Bis jetzt sind keine Probleme aufgetreten.

Ingrid G. aus Langenhagen (22.12.2013): Ich nehme nach einem Schlaganfall seit 4 Wochen Pradaxa 2x 150 mg. Leider bekommt es mir gar nicht. Nach ca. 6 Stunden setzen Magen- und Darmbeschwerden ein, die wie in Wellen durch meinen Körper gehen (Krämpfe), ich kann nur noch kleine Portionen essen und trinken, weil ich dann gleich ein Völlegefühl habe, was sehr schmerzhaft ist. Nach ca. 10 Stunden werden die Beschwerden besser, gehen natürlich dann wieder von vorn los. Ich habe einen Reizmagen und Reizdarmsyndrom. Vielleicht liegt es daran? Die Ärztin sagt, es dauert eine Weile, ehe man sich daran gewöhnt hat. Die Alternative wäre Marcumar, was jedoch nicht so komfortabel ist wie Pradaxa. Doch auf Dauer möchte ich diese Beschwerden nicht haben, denn Blutverdünner muss ich ja wohl für den Rest meines Lebens nehmen. Ich habe vorher Clexane gespritzt und hatte keine Beschwerden. Ich bin 63 Jahre alt und muss noch 2 Jahre arbeiten gehen, aber doch nicht mit den Beschwerden.

Z. aus Berlin (20.12.2013): Im September 2013 wurde ich mit Herzrhythmusstörung und Vorhofflattern eingeliefert. Nach div. Untersuchungen und anschließender EPU mit Ablation habe ich Pradaxa 110 2x tägl. eingenommen. Nach 3 Monaten bekam ich Ausschlag am Hals mit starkem Juckreiz, außerdem Sodbrennen. Bin nun auf Xarelto umgestellt.

Izzet G. aus München (17.12.2013): Ich nehme selbst diese Tablette und habe auch Marcumar genommen, aber die ist besser als Marcumar-Tabletten es gibt wenigsten keine Risiko wegen inneren Blutungen. LG.

Günther J. aus Stade (14.12.2013): Ich nehme Pradaxa seit etwa 2 Jahren. Gelegentliches "Magenpieken" tritt auf, wobei ich nicht weiß, ob dies auf Pradaxa zurückzuführen ist. Ansonsten ist alles o. k. - und ich muss mir über das tägliche Essen nicht so viele Gedanken machen. In dieser Zeit erfolgte das Ziehen eines Zahnes ohne Umstellung der Medikation. Die Wunde wurde vernäht und alles lief reibungslos. Eine Operation am Fuß (eingewachsener Zehennagel), 5 Tage vorher habe ich Pradaxa abgesetzt, selbst Blutverdünnungsmittel gegen Thrombose gespritzt. Ab 6. Tag nahm ich die übliche Dosis Pradaxa täglich (2 x 150 mg). Probleme sind nicht aufgetreten.

Bernard S. aus Willer s. Altkirch / Frankreich (11.12.2013): Ich nehme Pradaxa 110 mg seit seiner Zulassung und dessen Einführung in Frankreich im Oktober 2011, verordnet durch einen kompetenten Kardiologen, auch wegen Herzrhythmusstörungen. Seither stelle ich folgende Nebenwirkungen fest: Leichte, kaum sichtbare Pustel-Bildung am Kopf, braune Pigmentflecken an den Unterarmen. Ob die extreme Kurzatmigkeit in Höhenlagen (über 1000 Meter ü. Meer!) auf Pradaxa 110 mg zurückzuführen sind, konnte nicht nachgewiesen werden. Positive Erscheinungen sind bei mir: geringe Blutungserscheinungen bei Verletzungen, Schnittwunden und Nasenbluten. Eine präventiv durchgeführte Koronarangiographie im Herbst 2012 konnte ohne weitere Massnahmen durchgeführt werden. Ich nehme diese Tabletten 2 Mal Täglich im ca. 12-Stunden-Rhythmus und fühle mich sicher und wohl. Die Nierenwerte werden 2 Mal jährlich kontrolliert, waren bisher in Ordnung. Werde aber den Flüssigkeitshaushalt sicherheitshalber noch genauer überwachen. Meine Hausärztin hat Bedenken angemeldet, weil es angeblich noch keinerlei blutungsstoppende Mittel im Falle eines schweren Unfalls mit grösseren Verletzungen (Autounfall!) und dadurch entstehende, enorme Blutungen zur Verfügung stünden?

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Klaus M. (26.11.2013): Nach meinen Erfahrungen ist bei der Einnahme von Pradaxa ein sicherer Schutz gewährleistet. Bei kleineren Verletzungen kommt es zu geringeren Blutungen als bei Marcumar oder Ass 100.

Horst L. aus Fulda (26.11.2013): Bin Neuling. Nahm bisher ASS 100 Protect; sehr gut vertragen. Habe natürlich große Angst. Nehme gegen Parkinson Renalja und L-Dopa ein.

Hartmut W. aus Reinbek (23.11.2013): Sehr geehrte Damen und Herren! Seit Juli 2011 nehme ich Pradaxa 150 mg 2 x täglich (Vorhofflimmern). Bisher keinerlei Probleme bzw. Nebenwirkungen. Ich habe nun gehört, dass bei einer evtl. Verunfallung und einer notwendigen Operation, die Blutungen nicht zu stillen seien und ich praktisch nicht überleben könnte. Teilen Sie mir bitte mit, ob diese Aussage den Tatsachen entspricht. In Erwartung Ihrer geschätzten Rückantwort verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Hartmut Wirths

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Florence aus Bukarest (19.11.2013): 1. Wegen einer TTE wurde meiner Mutter eine Therapieänderung empfohlen nur durch Ersetzen von Plavix 75 mg durch Pradaxa 110 mg (2 Mal täglich morgens und abends) / Ist die Dosierung zu hoch? Weil Pradaxa besser gegen einen Schlaganfall bei den Patienten mit Kammerflimmern schützt. Wir fürchten um diese Therapieänderung, weil Pradaxa auch einen schlechten Ruf hat! 2. Sagen Sie mir bitte, beim Zahnarzt muß man Plavix oder Pradaxa pausieren oder? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

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Sabine B. aus Herzogenaurach (19.11.2013): Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage: Ich nehme seit 1 Jahr Pradaxa 150 mg ein. Ich vertrage es sehr gut. Nun müsste ich eine Parodontose-Behandlung beim Zahnarzt durchführen, aber bin nicht sicher, ob das so ohne Weiteres unter der Einnahme von Pradaxa möglich ist. Weder mein Zahnarzt noch mein Hausarzt können mir aufgrund fehlender Langzeitstudien wegen der Blutungsgefahr dazu raten. Was soll ich machen?
Danke für Ihren Rat.
Grüße
Sabine B.

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Hans F. aus Dortmund (15.11.2013): Nach einer Herzklappen-Op, einer Bypass-Op nehme ich Pradaxa, das von der Dosierung 150 mg nach Zahnfleischblutungen auf 110 mg reduziert wurde. Ich bin völlig beschwerdefrei und fühle mich bestens. 75 Jahre bin ich alt.

G. aus Westerland (15.11.2013): Ich habe morgens immer rote Augen und fange auch an, immer schlechter zu sehen.

Gisela S. aus Eschweiler (15.11.2013): Am Anfang war ich zufrieden mit Pradaxa, aber nach einer gewissen Zeit bekam ich noch schlechter Luft (Asthma-Patient) und mein Magen ging gar nichts mehr. ich habe ständig ein Völlegefühl und Sodbrennen. Ich werde wieder auf ASS umsteigen.

Ohne Namen (14.11.2013): Ich habe das Gefühl, dass seit der Einnahme von Pradaxa Gelenke schmerzen und die Fußknöchel anschwellen. Ich bin 64 Jahre alt und habe Angst vor inneren Blutungen, die man nicht rechtzeitig bemerkt bzw. es in der Not kein Gegenmittel dafür gibt. Warum genügt nicht die kleinere Dosierung, wenn diese doch dieselbe Wirkung wie Marcumar hat und die Blutungsgefahr geringer ist?

Juergen Baum aus Bingen (11.11.2013): Sehr gut.

Wolfgang M. aus Schwerin (11.11.2013): Trockener Mund am Morgen, Kratzer an der Haut (ich habe einen Kater, der gern "spielt") heilen schneller und besser als mit Falithrom.

Manfred R. aus Kirchheim unter Teck (06.11.2013): Seit einer Aortenklappen-OP im Nov. 2012 mit Ersatz der Aortenklappe durch eine biologische Klappe nahm ich Pradaxa 110 plus ASS 100 ein. Kürzlich kam es bei mir dennoch zu einem kleinen Schlaganfall mit Verstopfung der rechten Augenarterie und völligem Verlust der Sehkraft. Seither wurde ich auf Pradaxa 150 ohne Gabe von ASS umgestellt. Entsprechende Erfahrungen stehen noch aus.

Horst M. aus Fulda (28.10.2013): Nehme seit einem Jahr Pradaxa, habe vor einem halben Jahr eine Blindarm-Op. gut überstanden, habe bis jetzt keine Probleme. Bin 69 Jahre alt.

Heinz-W. J. aus Wuppertal (27.10.2013): Es hat keinerlei Probleme gegeben. Der Vorteil gegenüber Marcumar ist nicht nur die geringere Blutungsgefahr, sondern auch die unproblematische Unterbrechung bei einer Katheter-Ablation, die ich vor einiger Zeit wegen meines Vorhofflimmerns durchführen ließ. Eine Übergangsphase unter Einsatz von Spritzen ist, im Gegensatz zu Marcumar, nicht erforderlich.

Monika M. aus Zenting (27.10.2013): Da ich seit Jahren tgl. Xarelto 20 mg einnehme und Angst vor inneren Blutungen habe, bitte ich um Info, wie bei mir als 65-jähr. Rentnerin das Risiko ist. Vielen Dank, Ihr Mitglied Monika M.

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Kl. Max M. aus Berlin (25.10.2013): Mein Internist ist mit mir zufrieden, die Umstellung erfolgte 2012. Der Gesundheitszustand ist gleich geblieben, die vorherigen monatlichen Blutkontrollen sind entfallen. Eine regelmäßige Nierenüberwachung nimmt der Internist vor. Seit 1998 bin ich in Behandlung wegen meines Herzleidens, 2013 bin ich 68 Jahre alt geworden.

W. aus Mannheim (20.10.2013): Keinerlei Nebenwirkungen bei 2 mal 110 mg pro Tag. Bei kleineren "blutigen" Verletzungen oder Nasenbluten bemerke ich keinen Unterschied zu früher, also der Zeit, in der ich Pradaxa noch nicht einnahm.

Walter aus Vaterstetten (14.10.2013): Bin 79 Jahre alt, habe seit ca. 6 Jahren Vorhofflimmern und nehme täglich 1/2 Metoprolol. Seit 12/11 nehme ich Pradaxa 110 und lasse ca. alle 4-5 Monate die Nierenfunktion prüfen. Seit ich Pradaxa nehme, habe ich eigenartigerweise kein Vorhofflimmern mehr, zumindest keine bemerkbaren, die ich vorher hatte. Ich habe bisher auch keine anderen Probleme mit Pradaxa. Bevor ich Pradaxa nahm, wurde ich mit Ass 100 behandelt und bekam dadurch ein Magengeschwür. Ich bin bisher sehr zufrieden mit Pradaxa. Hinzufügen möchte ich noch, daß ich wettkampfmäßig Sport (Tennis) betreibe. Auch Radfahren, Bergwandern, Schi-Alpin und Schi-Langlauf.

Kurt R. aus Friedrichsdorf (10.10.2013): Nach einem Aufenthalt in der Kerckhoff-Klinik (einen Tag) am 11.06.13 bis 12.06.13 wurde auf Anraten der Ärzte meine Medikatation auf Pradaxa umgestellt. Ich hatte seither keine Beschwerden durch Vorhofflimmern mehr. Auch sonst keinerlei Beeinträchtigungen durch das neue Medikament.

Manfred R. aus Gerolstein (10.10.2013): Ich nehme seit 2 Jahren morgens und abends 110 mg Pradaxa, nach meinem 6. Stent. Die Verträglichkeit ist sehr gut. Allerdings habe ich in den letzten 3 Monaten 10 Kilo abgenommen, vermutlich aber wegen eines anderen Medikamentes, was ich jetzt absetzen durfte.

Winfried A. aus Dudenhofen (09.10.2013): Keine Nebenwirkungen bislang beobachtet! Nehme seit etwa 2 Jahren 2 x 11 mg ein.

Hiltrud V. aus Muehltal (03.10.2013): Nehme seit einem Jahr Pradaxa und musste es jetzt absetzen wegen erheblichen Nebenwirkungen, bin auf Xarelto umgestellt worden von meinem Arzt.

Sepp G. aus Winzer (01.10.2013): Nehme Pradaxa seit einem Jahr. Keinerlei Probleme.

Patric B. aus Bitburg (19.09.2013): Ich muß seit Nov. 2012 Pradaxa 2x 110 mg täglich nehmen und vertrage das Medikament sehr gut. Es ist halt nur aufzupassen, dass man genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Beeinträchtigungen habe ich keine und denke besser als Marcumar oder ähnliches zu sich zunehmen.

Dr. Horst G. aus Frankfurt/M (15.09.2013): Mein Bruder in LISSABON nimmt Pradaxa. Er erleidet Nebenwirkungen in Form einer Allergie mit Pusteln und sehr starkem Juckreiz am ganzen Körper. Welche Abhilfen oder Alternativen gibt es?

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Hiltrud aus Muehltal (14.09.2013): Ich nehme Pradaxa und leide an den Nebenwirkungen und zwar am Reflux und Schluckbeschwerden, werde es wohl absetzen müssen. Nur was nehme ich dann ... wieder Marcumar, bin ganz unglücklich, aber mit den Nebenwirkungen kann ich auch nicht leben. Mache mir ja die Speiseröhre kaputt.

Ströbele (12.09.2013): Habe seit 2 Jahren eine "biologische Klappe". Hoffte ursprünglich ohne Blutverdünner leben zu können. Aber wegen Vorhofflimmern wurde doch ein Blutverdünner nötig. Nehme nun Pradaxa seit 6 Monaten. Einziges Problem: Blähungen und dadurch manchmal leichte Blutspuren am Toilettenpapier nach Stuhlgang. Sonst keine Beschwerden.

Juergen M. aus Titu / Rumänien (12.09.2013): Bin sehr zufrieden damit. Habe es nach meinem ersten Schlaganfall zur Blutverduennung bekommen.

Margarete A. aus Finsing (11.09.2013): Komplikationsloses Einnehmen, keine ständige Überprüfung mit Dosis-Änderung (wie bei Marcumar). Bin sehr zufrieden.

Ohne Namen (11.09.2013): Nebenwirkungen:
- Erhöhter Puls
- Hautreaktion (wie Insektenstich)
- Ohrensausen

Alfons S. aus Bonn (10.09.2013): Alter 80 Jahre, Pradaxa 110-0-110 seit dem 23.3.2012 anstelle von ASS anlässlich stationärer Behandlung wg. Vorhofflimmerns, spontane Wiederherstellung des Sinusrhythmus bei Kurznarkose; 10/2006 Beginn von Vorhofflimmern rezidivierende Episoden, AV-Block 1. Grades seit 2/1947; Nierensteine seit 11/1959, Pill-in the pocket (Flecainid) seit 2/2007, Bandscheibenvorfall seit 12/2007; seit Juli/2013 Dauermedikation Flecainid: 50-0-50. Am 13.7.2013 bis 25.7.2013 stationär wg. Blutungen aus der Blase bei febriler Zystitis, Fornixruptur und Harnleiterstein, Absetzen von Pradaxa und Ersetzen durch Heparinspritzen 24.7.2013 persistierendes Vorhofflimmern, 28.7.2013 Flimmern beendet durch El-Kardioversion. Rückkehr zu Pradaxa; Flecainid erhöht ab 25.7.2013 auf 100-0-100. Seit 21.8.2013 starke Oberbauch- und Kreislaufbeschwerden. Seit 17.7.2012 Gangunsicherheit, signifikante Blutdruckerhöhung. LWS/HWS-Syndrom? Kausaler Zusammenhang der allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit 2012 mit Einnahme von Pradaxa bisher von den Ärzten nicht angenommen, auch nicht andeutungsweise.

Wolfram R. aus Dresden (09.09.2013): Ja, 2-mal Pradaxa 110. Es gibt keine Probleme und ist gut verträglich. Unklar ist mir, im 24-Stunden-EKG ist kein Vorhofflimmern mehr nachweisbar - weshalb ich dann noch Pradaxa nehmen muss? Ich bin 79 Jahre alt.

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Markus K. aus Offenburg (01.09.2013): Seit zwei Jahren nehme ich zwei mal täglich Pradaxa 150 mg. Keinerlei Probleme, keinerlei Blutungsgeschichten etc., keine erkennbaren Nebenwirkungen, alles ok. Blutwerte dito, bin 50 J.

Christian F. aus Hamburg (31.08.2013): Ich bin selber Vorhofflimmer-Patient und nehme ein Marcumar-Genericum bisher OHNE Nebenwirkung. Dagegen habe ich von SÄMTLICHEN Bekannten, die in jüngster Zeit auf Xarelto gesetzt wurden, weit überwiegend Negatives gehört. Starke Schwindelgefühle, starke Darmblutungen etc. bei 3 von 4 solcher Patienten (über 70 Jahren). Meines Wissens wurde bei keinem dieser Patienten in der Klinik die Nierenfunktion überprüft. Wird hier ein "unfertiges" Produkt mit Hilfe der Mediziner unter allen Umständen auf den Markt gedrückt? Noch dazu ein so teures Medikament, das Patienten in den Kliniken nach meinen Erfahrungen von den Ärzten förmlich aufgezwängt wird.
Ich halte es für recht unkompliziert, alle 3 Wochen zu meinem Arzt zum Bluttest zu gehen. Wer mit der Blutabnahme Probleme hat, mag sich ja auch eines der modernen Testgeräte anschaffen.

Mit freundlichen Grüßen
Christian F. (Jahrgang 1946)
Hamburg

Thomas G. aus Leipzig (25.08.2013): Nun ist wieder ein Jahr um, in dem ich Pradaxa 2 x 150 mg täglich nehme. Mein Allgemeinbefinden ist gut. Die unter Falithrom immer wieder aufgetretenen Blutungen treten nicht mehr auf. Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit diesem Medikament. Ich bin 65 Jahre.

Gerd H. aus Schüttorf (25.08.2013): Bislang habe ich keine Beeinträchtigungen gespürt. Seit ca. 6 Monaten nehme ich dieses Medikament und versuche, jeden Tag knapp 2 Liter Flüssigkeit zu mir zu nehmen.

Ohne Namen (09.08.2013): Bin 82 und nehme 2 x Pradaxa 75 pro Tag. Verspüre keine Nebenwirkungen.

Helmut S. aus Chumphae / Thailand (09.08.2013): Pradaxa 110 mg ist gut vertraeglich. Nierenwerte sind in Ordnung. Mein Alter: 69 Jahre.

Gisela S. aus Eschweiler (08.08.2013): Seit genau 9 Tagen nehme ich Pradaxa 150 mg am Morgen und am Abend. Da ich Asthma habe und Cortison Spray nehme, habe ich bei der ersten Tablette gespürt (ohne dass ich mein Spray genommen habe), dass ich viel besser durchatmen konnte! Mein Internist, dem ich dieses am Folgetag berichtete meinte "na ja" ... Ich denke, es ist keine Einbildung, denn man kennt seinen Körper und weiß doch, wie er auf viele Dinge reagiert! Zum Krankheitsverlauf: Vorhofflimmern mit mehrmals wieder in den Sinus-Rhythmus gebracht worden! Auch habe ich Marcumar genommen, das aber abgesetzt nach einer Blutung und mit Absprache meines Kardiologen nur noch ASS genommen, aber immer wieder Vorhofflimmern bekommen. Mehr kann ich dazu im Moment nicht berichten, aber so viel sei gesagt - ich fühle mich gut mit Pradaxa.

Dorothea R. aus Berlin (06.08.2013): Ich nehme seit über einem Jahr Pradaxa. Ja die Besenreiser werden immer schlimmer, auch im Gesicht die Couperose. Aber schlimmer ist, dass sich meine Augen verschlechtert haben. Und keiner kann mir ein Schmerzmittel bei starken Kopfschmerzen und jetzt auch bei Beschwerden mit Arthrose und Rücken- und Nackenschmerzen. Wer weiß einen Rat? Ich bin 62 Jahre.

Christa K. aus Dortmund (25.07.2013): Mein behandelnder Arzt Prof. Dr. Angelkort aus Dortmund hat mir das Medikament Pradaxa verordnet. Ich nehme davon 2x täglich eine Tablette. Seit ich dieses Medikament einnehme, habe ich keine Herzbeschwerden mehr, d. h. keine Herzrhythmusstörung und kein Herzklopfen mehr, welche auch nachts aufgetreten sind. Ich bin also meinem Arzt sehr dankbar, daß er mir Pradaxa verordnet hat.

Hans-Jürgen G. aus Haste (23.07.2013): Ich leide zunehmend, hauptsächlich nachts, an Mundtrockenheit. Ich nehme 2x täglich Pradaxa 150 mg. Besteht ein Zusammenhang damit? Ich hatte 2008 einen Hämatothorax durch Marcumar.

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Ingo S. aus Passau (22.07.2013): Ja, ich nehme Pradaxa, nach einem Schlaganfall 2011, ein, 2x 110 mg. Nebenwirkungen sind erhöhter Gamma-GT-Wert und Hautpusteln im Gesicht und Armen. Ansonsten keine Nebenwirkungen. Meine Kardiologen weisen immer wieder darauf hin, die Dosis weiterzunehmen, zumal ich auch Vorhofflimmern habe.

Erika R. aus Frankfurt (13.07.2013): Habe seit meinem 16. Lebensjahr "Paroxysmale Tachykardien, die sich jetzt im Alter (80 Jahre) verschlechtern und auch inzwischen "Vorhofflimmern" genannt werden. Bisher habe ich außer meinem "Beta-Blocker nur HERZASS 100 genommen und wurde nun von der Klinik auf Pradaxa umgestellt. Es geht mir inzwischen damit besser als vorher. Ich vertrage das Medikament sehr gut. Habe keinerlei "Nebenwirkungen".

Dr. Mathias Z. (Chemiker) (08.07.2013): Ich nehme seit der Zulassung in Deutschland Pradaxa 110. Immer wieder muß ich feststellen, dass viele Ärzte über den Mechanismus der Viskositätsänderung nicht Bescheid wissen und z. B. den Quickwert bestimmen wollen.

Dierk K. aus Hermannsburg (03.07.2013): Nehme das Medikament von Anfang an und es geht mit gut. Nur sind die Pradaxa 150 sehr teuer, könnten preis günstiger sein.

Elisabeth W. aus Sankt Veit im Pongau, Österreich (03.07.2013): Ich habe Pradaxa kurze Zeit eingenommen, aber nach 3 Monaten wegen Unverträglichkeit wieder abgebrochen. Zur Zeit nehme ich Xarelto. Ich habe Vorhofflimmern. Mein Bluthochdruck ist 150 - 76, Puls 114. Atemnot und Wasseransammlung in den Beinen. Frage: Welches Blutdruckmittel würden Sie mir raten? Im Voraus Danke.

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Franz H. (29.06.2013): Nehme das Medikament seit 10 Monaten nach einem leichten Schlaganfall ein und habe bis jetzt nur geringe negative Auswirkungen festgestellt (Gewichtszunahme, längere Heilungszeit bei leichten Hautverletzungen).

Gerhard F. aus Ahrensfelde (27.06.2013): Nach ca. 14 Tagen der Eingewöhnung (Kopfschmerzen, Brustschmerzen sowie Beschwerden an der Speiseröhre und am Mastdarm) hatte ich das Gefühl "freigespült" zu sein. Das Befinden ist gut und das Blutzuckermessen bereitet keine Probleme.

Stefan K. aus Essen (26.06.2013): Hatte bis dato Marcumar und wollte von diesem Zeug weg. Habe gestern (25.06.) mit der Einnahme von Pradaxa begonnen ... schaun mer mal.

Ute G. aus der Nähe von Bielefeld (11.06.2013): Ich hatte mit Marcumar 10 kg in 5 Monaten zugenommen. Seit ich Pradaxa nehme, geht es mir richtig gut, und habe bereits wieder viel abgenommen. Ich habe allerdings eine Frage. Kann durch Pradaxa der Zucker steigen? Ich finde nirgends eine Antwort.

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Bärbel aus Mülheim (09.06.2013): Ich habe Vorhofflimmern und nehme seit einem Jahr Pradaxa (150 mg 1-1). Mit Marcumar konnte ich nicht richtig eingestellt werden, und meine Leberwerte verschlechterten sich. Hatte unter Marcumar auch vermehrt Zahnfleisch- und Nasenbluten. Mit Pradaxa komme ich gut klar. Habe bis jetzt keine Nebenwirkungen feststellen können. Ganz, ganz selten hab ich mal etwas Nasenbluten oder auch etwas Zahnfleischbluten.

Ingrid M. aus Wustorf (09.06.2013): Seit Nov. 2012 nehme ich 2x tgl. Pradaxa 75, habe jetzt keine großflächigen Hauteinblutungen mehr wie bei Marcumar. Bin sehr zufrieden mit Pradaxa 75.

Ruth S. aus Coffs Harbour, Australien (09.06.2013): Zwei Jahre keine Probleme, 150 mg 2x täglich, danach an einem Tag 2 Mal starke Blutungen dann leichte Blutung, was immer weniger wurde. Habe 8 Tage nichts genommen und dann 110 mg 2x täglich. Soweit keine Probleme mehr.

Ohne Namen aus Dresden (01.06.2013): Diagnose: Vorhofflimmern: Pradaxa 2x 150 mg - trotz Herzklappeninsuffizienz 1-2. Bis jetzt beschwerdefrei.

Veronika K. aus Wien (27.05.2013): Ich bin sehr zufrieden, ich habe keine Hauteinblutungen mehr wie bei Einnahme von Marcumar. Blutbefunde sind auch in Ordnung.

Sigrid G. aus Greifswald (19.05.2013): Ich bin sehr zufrieden, mir geht es besser mit Pradaxa, aber - als ich mir vor 10 Tagen den rechten Arm brach, wurde ich nicht operiert, wegen des Pradaxas. Nun ist die Speiche nicht ganz ordentlich zusammengefügt, ich werde wohl nun doch noch operiert werden müssen. Wieso gibt es kein Mittel, dass die Wirkung von Pradaxa vor OP aufhebt?

J. T. aus Niederkassel (12.05.2013): Ich bin immer noch begeistert. Ich bin 72 Jahre und nehme Pradaxa 110 problemlos. 2 x tägliche Einnahme. Keine Blutungen.

H. (64 Jahre) aus Berlin (29.04.2013): Durch zunehmende Atemnot bei kleinsten körperlichen Anstrengungen wurden bei einer Untersuchung Rhythmusstörungen + Vorhofflimmern festgestellt. Seit einem Jahr nehme ich Pradaxa 110 mg - morgens und abends. Nach kurzzeitiger Besserung traten vor rund zwei Monaten erneut Atembeschwerden auf, die sich - wie auf dem Beipackzettel beschrieben - als stoßweise + keuchende Atmung bemerkbar machen. Meine Lebensqualität ist gleich "NULL". Keine Spaziergänge, kein Schwimmen, kein Rad fahren. Für mich steht fest, dass ich Pradaxa nicht mehr einnehmen werde. Rhythmusstörungen + Vorhofflimmern sind weiterhin vorhanden.

Sch. aus Staßfurt (27.04.2013): Häufiger blaue Flecken, sichtbare leichte Krampfadern, sichtbare Äderchen im Gesicht. 1-0-1

L. aus Sinsheim (25.04.2013): Habe seit neuerer Zeit Magenschmerzen nach 2 x 150 mg./tägl. Einnahme von Pradaxa. Leider bekomme ich den INR-Wert unter Marcumar nicht stabil. Zahnfleischbluten habe ich nur selten.

Paul G. aus Erlenbach (25.04.2013): Seit 6 Monaten Pradaxa 110, 1-0-1. Keinerlei Probleme.

Peter W. aus Tönning (23.04.2013): Seit 12 Jahren nehme ich (69J) Marcumar. Dennoch 1x Vorhofflimmern. Vielleicht infolge unregelmäßiger Einnahme von Marcumar? Mit Sicherheit nicht nachvollziehbar. Arzt rät von alternativem Mittel Pradaxa ab. Wesentliche Nebenwirkungen bisher nicht zu beobachten. Selbst bei kleineren Verletzungen unwesentlich mehr Blutung.

Friedemann C. aus Dresden (08.04.2013): Bei Einnahme von Pradaxa. Habe ich Magenschmerzen. Vorgestern so schlimm, dass ich einen Notarzt gebraucht habe. Der gab mir eine Buscopan-Spritze. Daraufhin besserten sich meine Schmerzen, und der Oberbauch wurde wieder weich.

Rudolf L. aus Schambach (04.04.2013): Ich nehme seit April 2012 Pradaxa 2 x 150 mg in Verbindung mit Flecainid-ISIS 100 mg täglich, wegen Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) habe bisher keinerlei Nebenwirkungen feststellen können, im Gegenteil hat sich mein Gesundheitszustand stark verbessert.

Hans-Joachim K. aus Berlin (04.04.2013): Behandelnden Arzt auf Pradaxa angesprochen. Rät ab, unter anderem weil der Gerinnungsfaktor nicht überprüft werden kann.

Günter H. aus Bad Kreuznach (18.03.2013): Seit ich Pradaxa 110 2 x tgl. nehme, habe ich ganz starkes Zahnfleischbluten hauptsächlich nachts. Durch das Runterschlucken des Blutes habe ich Teerstuhl. Ich habe schon eine Magenspiegelung und Darmspiegelung machen lassen, die keinen Befund ergaben. Was kann ich machen, damit das Zahnfleischbluten zurückgeht?

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Eberhard P. (16.03.2013): Also ich (84) nehme Pradaxa seit ca 12 Wochen, 1-0-1 = 110 mg. Ich hätte "Vorhofflimmern", während der Gallensteinoperation beiläufig erkannt. Wahrscheinlich ausgelöst durch zu große Tag- und Nacht-Dauer-Aufregungen in meinem Zweitberuf, dem nicht Vorankommen wollenden Tierschutzgedanken in der Weltgesellschaft. Ist es mir manchmal bisschen flimmerig, weil ich Pradaxa weggelassen hatte, so ist es mir bei Wiedereinnahme 110 mg wieder so richtig wohl. Einerseits bin ich so richtig ein bisschen verliebt in dieses Pradxa, andrerseits bekomme ich leicht rote Augen, sagen mir die Leute. Ich selber sehe das ja nicht immer so schnell. Kann mir jemand sagen, ob in solchem Falle unbedingt der "Quickwert" geprüft werden muß und ich es in solchem Falle mal für 1 Tag weglassen darf? Rote Augen hatte ich früher nicht, das ist neu. Mein Hausarzt ist z. Zt. in Urlaub. Kann ich eigentlich trotzdem meinen Quickwert zwischenrein bestimmen lassen, obwohl es heißt, bei Pradaxa gäbe es das nicht? An dieser Stelle habe ich noch ein (großes) Fragezeichen. Muß ich Angst haben, mich mal dem kardiologischen Elektroschock zu unterziehen, daß dann die ganze Sache vielleicht noch schlimmer werden könnte oder soll ich lieber die so Gott will nächsten "ten of years" ganz einfach nur meine Pradaxa weiter einnehmen? Ich hätte einen "kl. Vorhof". Was heißt das? Mit jedem Jahr Alterszunahme ginge das ganze in Richtung "großer Vorhof". Da kann einem ja klein wenig ungemütlich werden. Herzliche Grüße Eberhard

Alex M. aus Deggendorf (15.03.2013): 2011 wurde bei mir Vorhofflimmern diagnostiziert, Betablocker und Cholesterinsenker verordnet. Seit Januar 2013 nehme ich Pradaxa 150 mg 2x täglich ein und habe keinerlei Probleme damit. Erste Kontrollen ergaben, dass alle zu überwachenden Werte im Normbereich lagen. Auf Grund der unterschiedlichen Beiträge über dieses Medikament steigt jedoch meine Verunsicherung und ich bin am Überlegen, Pradaxa wieder absetzen zu lassen. Können Sie mir dazu einen Tipp geben?

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Peter R. aus Dahlem (13.03.2013): Nehme Pradaxa seit 7 Monaten. (Vorhofflimmern 2 x 150 mg). Gelber Urin, sonst keinerlei Beschwerden.

Renate D. aus Berlin (13.03.2013): Bisher ohne Auffälligkeit, nur komme ich zu Ärzten, die einen Quick vor einem Eingriff verlangen. Aus Höflichkeit sage ich dann nicht - es gibt keinen Quick. Ich finde es traurig.

H. M. aus fulda (11.03.2013): Seit einem halben Jahr 2x 150 mg. Keine Probleme.

U. aus Kiel (05.03.2013): Durch meine Herzklappenerkrankung wurde mir zweimal täglich Pradaxa 110 mg verordnet, seitdem habe ich laufend Muskelkrämpfe, obwohl ich 3-4 Mal täglich Magnesium Verla 300 ml trinke. Ist in Pradaxa ein Entwässerungsmittel enthalten? Was kann ich dagegen machen?

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Dipl.-Hdl. Ingeborg R. aus München (05.03.2013): Ich bin sehr zufrieden - keinerlei Nebenwirkungen! Als Mitglied der Deutschen Herzstiftung lese ich regelmäßig Ihre einschlägigen Veröffentlichungen mit großem Interesse.

Paul B. aus Wiesbaden (01.03.2013): Sehr geehrte Damen und Herren, zur Zeit bin ich marcumarpflichtig, weil nach EKG Herzrhythmusstörungen nach einer Herz-OP (LAD, Eingefäßerkrankung) festgestellt wurden (Zufallsbefund nach Arztwechsel 2 Jahre danach). Ich habe von Pradaxa schon gehört und neige zu einem Medikamentenwechsel. Allerdings hat mich mein jetziger Internist davor gewarnt, weil der Gerinnungsstatus im Akutfall (Unfall etc.) nicht durch Vitamin K auf Null/100 Quick gesetzt werden kann, was bei Marcumar möglich sei. Er riet mir dazu noch 1-2 Jahre abzuwarten, bis das Medikament Pradaxa und ä. Präparate möglicherweise dahingehend verbessert worden sind. Beste Grüße Paul B.

Hans-Jürgen Z. aus Soltau (26.02.2013): 2008 wurde bei mir Vorhofflimmern diagnostiziert, die Dosis Betablocker erhöht und Cholesterinsenker verordnet. Anfang August führte ein Vorhofflimmern zu einem leichten Schlaganfall. Seit dieser Zeit nehme ich Pradaxa 150 mg ein und habe keinerlei Probleme damit. Eine erste Kontrolle ergab, dass alle zu überwachenden Werte im Normbereich lagen. Ich bin 67 Jahre alt.

Herbert K. aus Braunschweig (17.02.2013): Nachdem mir Pradaxa 150 nicht gut bekommen ist, habe ich meine Kardiologin überredet, mir Pradaxa 110 zu verordnen. Und siehe da: Die Nebenwirkungen haben sich ca. um 80 % verringert. Ich kann ohne Husten nachts schlafen. Der Dauerschnupfen hat sich auch sehr verringert.

Carola P. (14.02.2013): Abgesehen von der Tatsache, dass ich äußerst ungern Medikamente zu mir nehme, aber durch einen längeren Krankenhausaufenthalt in der Kardiologie erfahren habe, dass ich Vorhofflimmern habe, musste ich mich beugen und nehme ab September 2011 Pradaxa 150 2 x täglich. Ich habe keinerlei Nebenwirkungen und mein Hausarzt überprüft in vierteljährlichen Abständen die Nierenfunktion und macht ein Blutbild. Immer alles in Ordnung. Ich bin übrigens 64 Jahre.

Siegfried K. aus Wilhelmshaven (14.02.2013): Ich nehme Pradaxa 150 seit Dezember 2012 ein, hatte vorher Marcumar. Die ersten 14 Tage war ich sehr matt, das gab sich danach aber schnell wieder, als ich das Medikament nach den Mahlzeiten einnahm. Für mich ist Pradaxa ein sehr gutes Medikament womit ich problemlos über den tag komme. Ich bin 48 Jahre alt und trage einen Defi nach Herzinfarkt. Nehme auch noch Betablocker und Cholesterinsenker sowie ein Mittel gegen meine Gichtanfälle und habe keine Probleme mit Wechselwirkungen.

F. W. aus Goslar (05.02.2013): Ich nehme Pradaxa 150 seit August 2012 2 x am Tag ein. Bis jetzt habe ich keinerlei Nebenwirkungen festgestellt. Ich habe aber vor, den Kardiologen bei nächster Gelegenheit zu fragen, ob es nicht genügt, 2 x 110 mg einzunehmen.

Dieter K. aus Crailsheim (05.02.2013): Seit 2001 insgesamt 5 Stents. Zunächst Marcumar. Der Quick-Wert hat eigentlich nie gestimmt. Nach Ablation 2004 Wechsel auf ASS100. Immer und überall blaue Flecken. Nach einer erneuten Ablation im März 2012 wegen erneutem Vorhofflimmern umgestellt auf Pradaxa 150 2x tgl. überhaupt keine Probleme. Meine Nieren funktionieren sehr gut. Das Einzige was mich an Pradaxa stört, ist der extrem hohe Preis.

Ute aus Münsterland (02.02.2013): Als positiv herauszustellen ist bei Pradaxa die Tatsache, dass es sehr problemlos eingenommen werden kann und man keiner andauernden Überwachung unterliegt. Das waren die Vorteile ... Die Nachteile sind nicht zu verachten. Als erstes gibt es kein Antidot, was zweifellos eine psychische Belastung darstellt ... zumindest für mich. Zum anderen sind nicht mal die Ärzte vernünftig geschult und informiert. Das macht sich in meinem Fall z. B. bemerkbar in der Tatsache, dass mir dringend Zähne gezogen werden müssen. Aber weder meine Zahnärztin noch meine Hausärztin wissen ob und wann Pradaxa abgesetzt werden muss. Meine Hausärztin meint sogar, dass das gar nicht der Fall sei. Die Hotline von Boehringer erzählt mir wieder etwas völlig anderes. Außerdem habe ich immer wieder Urinverfärbungen. Mal ist er über weite Strecken sehr hell und "dünn" dann wieder dunkel bis braun oder mit sehr viel Blut durchsetzt. Auch darüber kann mir weder der Urologe noch der Nephrologe etwas sagen. Alles in allem sehr unausgegoren das Ganze. Ich würde mich gerne wieder von Pradaxa trennen ...

Horst G. (01.02.2013): Ich habe einen Schrittmacher und 4 Stents. Ich nahm Pradaxa 150, nun aber 110 2 Mal täglich und Tambocor. Der Kreatinwert wird überwacht - er ist etwas "oben" - Harnstoff-N 21,2.

Gerald aus Waldalgesheim (01.02.2013): Ich nehme Pradaxa 110 mg seit Nov. 2011 2x tgl. ein. Ich hatte Vorhofflimmern und bekam dann 2 Kardioversionen, dann eine Ablation und danach wieder 3 Kardioversionen, seit meiner 2. Ablation im Feb. 2012 habe ich kein Vorhofflimmern mehr und hoffe jetzt, dass ich nach mehreren Langzeit-EKGs Pradaxa absetzen kann (hatte keine Probleme mit dem Medikament). Ich bin 46 Jahre alt.

Günther J. aus Stade (01.02.2013): Einnahme von Pradaxa seit November 2011. Abgesehen von gelegentlichen leichten Magenschmerzen bzw. Druckgefühl im Magen keine Nebenwirkungen.

B. B. aus Hannover (29.01.2013): Einnahme seit Juli 2011 nach biologischem Mitralklappenersatz. Dosierung 2x 110 mg. Keine Nebenwirkungen.

K. aus Düsseldorf (28.01.2013): Ich nahm es kurzzeitig vor ein paar Jahren in der Klinik. Wenn man es nicht sofort nach dem Essen nahm, drehte es einem den Magen um. Ich habe es im Einvernehmen mit meinem Arzt wieder zu Gunsten von Marcumar abgesetzt.

Brigitte E. aus Ludwigshafen (27.01.2013): Sehr gut verträglich, aber Vorhofflimmern hält an. Blutdruck durch Aprovel und Hygroton gut eingestellt. Puls zwischen 35 und 98.

Martin H. aus Eggenstein-Leopoldshafen (26.01.2013): Seit etwa 9 Jahren habe ich Vorhofflimmern. Ich wurde mit Erfolg mit Marcumar, später mit Phenprogamma behandelt. Nach Einsetzen von 2 Stents und nachfolgender Elektrokardioversion werde ich ab 9. Oktober 2012 mit PRADAXA 110 behandelt. Bis jetzt ist alles im grünen Bereich.

Prof. Dr. Dieter B. aus Hamburg (22.01.2013): Gelegentlich tritt ohne erkennbaren Anlass Nasenbluten auf, was bei Marcumar nicht vorkam.

Holger R. (22.01.2013): Ich habe, seit ich das Medikament einnehme, oft Blut im Stuhl.

Diakonisse Inge F. aus Gunzenhausen (20.01.2013): Nahm seit 3 Jahren Marcumar und war gut eingestellt wegen Vorhofflimmern, Cardioversion wurde vorgenommen. Seit 1.1.13 wurde ich nun auf 2 x 1 Pradaxa 110 umgestellt. Bin durch vielerlei Erkrankungen sehr gehandicapt, auch immer wieder kleine Lungenembolien, wodurch COPD hervorgerufen wurde. Bei allem bin ich doch recht verunsichert, bin auch an Mamma-Ca. erkrankt, Op. etc. ... vor 8 Jahren. Ob das starke Schwitzen und auch die sehr häufigen Toilettengänge (Stuhl) daher kommen? Für eine Antwort bin ich sehr dankbar. Zudem hänge ich nachts an der Maske mit 72 Aussetzern in der Stunde, regelmäßig Schlaflaborkontrolle. Ein Cor pulmonale fehlt auch nicht, ebenso ein schwerer Lungenhochdruck, der bis jetzt noch nicht behandelt werden konnte wegen ständigen Erkrankungen, das Leben ist manchmal sehr mühsam! Bin 70 Jahre alt.

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Peter W. aus Baden bei Wien (19.01.2013): Auf Grund der im Beipackzettel beschriebenen Nebenwirkungen, traue ich mich nicht Pradaxa 150 mg einzunehmen. Hatte einen durch Betablocker hervorgerufenen Herzstillstand vor 15 Sek. und daher einen Herzschrittmacher bekommen. Diagnose: Sick Sinus. Ich bin 66 Jahre alt. Würden Sie mir empfehlen Pradaxa einzunehmen? Mit freundlichen Grüßen Peter W.

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U. W. aus Bremen (08.01.2013): Nach langer Suche, endlich, endlich ein Medikament, was auch mir sehr gut hilft. Zur Zeit nehme ich Pradaxa 110 2x tgl. und die Nebenwirkung wie bei anderen Präparaten habe ich nicht und ich fühle mich sehr wohl mit dem Medikament. Leider gibt es Ärzte, die dieses Medikament nicht verordnen, weil 1. es wohl zu teuer ist oder 2. sie so inkompetent und wenig informiert sind. LEIDER! Ich möchte jedem Patienten, der mit erheblichen Nebenwirkungen bei anderen Blutverdünnern zu kämpfen hat, raten, sich mit seinem Arzt zu besprechen und nach diesem Medikament zu fragen. Lassen Sie sich nicht abwimmeln oder mit laschen Bemerkungen abspeisen. Gegebenenfalls wechseln Sie den Arzt. Habe ich auch gemacht und hat gut geklappt. Ich wünsche allen Leidensgenossen viel Erfolg und gute Besserung mit Pradaxa. Mit freundlichen Grüßen U. W., aus Bremen.

Friedhelm S. aus Lippstadt (31.12.2012): Ich nehme Pradaxa 110 mg. 2x am Tag seit Juli ein, und habe keine Probleme bis zum heutigen Tag, auch kein Vorhofflimmern mehr.

Helga W. aus Oppenau (30.12.2012): Nehme seit ca. 2 Jahren (also schon vor der Zulassung) 2x 110 mg tägl. Pradaxa wegen Vorhofflimmern. Durch Pradaxa habe ich keine Nebenwirkungen. MfG. H. W.

Joachim Z. aus Neustadt (29.12.2012): Ich nehme seit Anfang Mai 2012 2 x 150 mg Pradaxa ein. Durch Blutuntersuchungen wurde (ab Ende Mai) vor allem eine Eisenmangelanämie festgestellt. Bis zum 20.11.2012 erreichte ich durch Infusion (Eisen) einen Eisenwert von 11,1. Die Werte für Erythrozyten verbesserten sich auf 4,06 und für Hämoglobin auf 11,6. Am 11.12. entdeckte ich mittelfrisches Blut im Stuhl. Im Krankenhaus wurde durch eine Koloskopie zwischen 80 - 100 cm als Blutungsquelle ein Colon ascendens festgestellt. Nach der Operation und der Entlassung aus dem Krankenhaus wurde mir mitgeteilt, dass ich nun Pradaxa wieder nehmen könne. Bis zur Besprechung mit meinem Hausarzt nehmen ich noch den Rest Clexane Fertigspritzen (60 mg).

Evelyn W. aus Ansbach (15.12.2012): Auf Dabigatran hatte ich große Hoffnungen gesetzt. Mein Arzt hatte es mir nach Zulassung auf mein Bitten verschrieben, doch es war für mich eine große Enttäuschung hinsichtlich der Nebenwirkungen. Ich konnte fast nichts mehr Essen, mein Hals war wie zugeschnürt, und Bauchschmerzen. Da mir bewußt wurde, woher ich die Beschwerden hatte wurde sofort umgestellt auf Marcumar und mir ging es wieder besser.

Helmut B. aus Hameln (10.12.2012): Ich nehme Pradaxa 150 mg zweimal täglich seit etwa vier Wochen ein. Es gab bisher keinerlei Beschwerden. Pradaxa nehme ich nach dem Vorhofflimmern ein, weil es den lästigen Quick und die Einschränkungen bei der Ernährung nicht gibt.

Moritz M. aus Lindlar (10.12.2012): Einnahme 110 mg seit September. Bis jetzt keine Nebenwirkungen oder Komplikationen. Besonders angenehm: Wenn mal ein Zahn gezogen werden muss oder eine Verletzung auftritt, ist das Zeug innerhalb von 24 Stunden aus dem Körper im Gegensatz zu Clopidogrel und Marcumar.

A. aus Marolterode (08.12.2012): Ich nehme seit kurzen Pradaxa ein weil ich 15.17 Falithrom in der Woche benötigt habe. Leider konnte ich trotz alledem den INR-Wert 2,5 nicht erreichen. Ich hoffe, dass dieses Produkt seiner Sache Rechnung trägt, dazu werde ich die Nierenwerte engmaschig prüfen lassen. Ich weiß, es ist ein Risiko. Man hat aber den Eindruck, dass die Verhaltensweisen bei gesundheitlichen Behandlungen verschiedener Arzt-Behandlungen so noch nicht bekannt sind. Irgendwie sind Sachen bemerkbar, ob sie aber mit dem Medikament zu realisieren sind?

Resat S. aus Walldorf (07.12.2012): Seit der Einnahme von Pradaxa habe ich unregelmäßig Blut im Urin, die Einnahme darf ich nicht unterbrechen, was könnte ich dagegen machen?

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Klaus H. aus Herne (02.12.2012): Ich habe eigentlich vor meiner kardiologischen Untersuchung bis heute keine persönlichen Probleme feststellen können. Ich bin weiterhin leistungsfähig und kann keine körperlichen Einschränkungen feststellen. Die verordnete Einnahme von Pradaxa halte ich ein. Eine neuerliche Untersuchung mit Langzeit-EKG ist für den 11.12.2012 festgeschrieben.

Günther B. aus Betzenstein (21.11.2012): Warum wird von den Ärzten statt Marcumar nicht Pradaxa verschrieben, wenn es die vierwöchigen Blutkontrollen damit überflüssig macht? Kann ich von meinem Hausarzt verlangen, daß er mir Pradaxa verschreibt? Es liegen bei mir keinerlei Nierenfunktionsstörungen vor.

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Ute G. aus Schloß Holte (12.11.2012): Sehr gute Erfahrung, da ich mit Marcumar an Gewicht zugenommen hatte, bin ich jetzt mit Pradaxa wieder am Abnehmen.

Heidrun aus Bremen (08.11.2012): Nehme seit drei Monaten Pradaxa, kann nur bestätigen, es blutet nicht viel anders bei Verletzungen als vorher, wodurch ich zu Anfang echt unsicher über die Wirksamkeit war, da ja auch keine weiteren Gerinnungswerte untersucht werden. Mein Arzt konnte mir jetzt aber diese Unsicherheit nehmen, warten wir mal ab.

Jürgen R. aus Hamburg (07.11.2012): Ich bekomme seit 1 Jahr Pradaxa und bin sehr damit zufrieden, hatte vorher Marcumar, was ich nicht vertragen konnte Z. B. Blutungen aus Mund und Nase.

Walter T. aus Schrecksbach (06.11.2012): Ich nehme Pradaxa 150mg 2x tägl. ein. Gelegentlich tritt nach der Einnahme Sodbrennen auf; sonst keine Beschwerden. Die Einnahme, 2x eine relativ große Hartkapsel, finde ich etwas hinderlich zumal lt. Beipackzettel die Folie der Blisterpackung erst unmittelbar vor der Einnahme abgezogen werden soll. (Warum dies so ist, konnte mir bisher nicht beantwortet werden). Das erschwert das Bereitstellen der Tagesdosis, wenn man noch andere Medikamente einnehmen muss.(Dies gilt besonders auf Reisen etc.)

S. aus Berlin (03.11.2012): Ich nehme Pradaxa erst seit September dieses Jahres ein. Merke keine Nebenwirkungen. Es geht mir auch wieder gut.

Müller aus Augsburg (29.10.2012): Seit 20.09.2012 nehme ich Pradaxa 150 mg 1x früh und 1x abends ein. Habe ein persistierendes Vorhofflimmern, das mit erstmaliger, am 24.10.2012 erfolgreicher, elektrischer Kardioversion, anschließend Sinusrhythmus. Mit Pradaxa habe ich keine Blutungen bis jetzt festgestellt und muss es auf Dauer nehmen, meine Nieren sind in Ordnung und ich trinke sehr viel.

Karlo V. aus Friedberg (27.10.2012): Also, solange kein Antidot zu Pradaxa oder Xarelto für den Notfall angeboten wird, bleibe ich bei Marcumar, dessen Wirkung im Bedarfsfalle mit Conacion aufgehoben werden kann. Sonst wäre ja bei Unfällen oder Notoperationen ein Blutaustausch erforderlich?

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Hermann D. aus Karlsruhe (27.10.2012): Ich nehme seit einem Jahr Pradaxa - wurde nach einem Klinikaufenthalt verschrieben. Ich habe keine Beschwerden und muss nicht ständig zur Kontrolle.

Peter H. aus Korschenbroich (24.10.2012): Ich bin 70 Jahre alt. Seit Feb. 12 nehme ich Pradaxa 110 zweimal täglich ein. Über die Zeitdauer von 7 Monaten habe ich keine ungewöhlichen Nebenwirkungen bemerkt

Walter V. aus Vaterstetten (24.10.2012): Bin 78 Jahre alt und habe Vorhofflimmern seit ca. 4 Jahren. Bei Einnahme von Ass 100 Magengeschwür bekommen. Seit 12/11 Einnahme von Pradaxa 110 2x am Tag - bisher keinerlei Nebenwirkungen, esse alles was mir schmeckt, lasse regelmäßig Nierenfunktion prüfen, alles bisher in Ordnung.

Peter J. aus Sollenau (16.10.2012): Ich nehme erst seit kurzem Pradaxa. Habe Vorhofflimmern und habe 10 Jahre Marcumar genommen. Ich habe keine Erfahrung, bin nur etwas verunsichert, da mein Arzt keine Überprüfung meiner Blutgerinnung durchführen kann. Hochachtungsvoll mit besten Grüssen Peter J.

Petra B. aus Solingen (16.10.2012): Vor 5 Wochen wurde bei mit (60 Jahre) Vorhofflimmern festgestellt. Seit dieser Zeit nehme ich Pradaxa 2 x 150 mg, bis jetzt ist alles OK. In der nächsten Woche wird eine Kardioversion vorgenommen und ich hoffe, dass alles wieder im richtigen Takt schlägt und ich nicht für immer Pradaxa nehmen muss.

Martin A. aus Elz (15.10.2012): Bis zum heutigen Zeitpunkt habe ich keine Beschwerden, schwitze jedoch mehr als sonst. Könnte vielleicht am Medikament liegen? Nehme Pradaxa seit 12/2011.

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Hermann D. aus Karlsruhe (13.10.2012): In Verbindung mit Victoza habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und keinerlei Nebenwirkungen festgestellt.

Petra S. aus Zeuthen (12.10.2012): Seit der Einnahme von 2 x 110 mg. Pradaxa beobachte ich plötzliche Bauchschmerzen, vermehrte Darmbewegung und Durchfall (auch mehrmals am Tag), was für mich völlig ungewöhnlich ist. Ich erwäge einen Umstieg auf einen anderen Blutgerinnungshemmer.

Fred K. aus München (07.10.2012): Es muss erst einmal gesagt werden, dass der Beipackzettel sehr unübersichtlich ist. Außerdem hat mein Kardiologe noch nicht viel Erfahrung mit diesem Medikament. Die Diagnose ist Vorhofflimmern. Ich bin 89 Jahre alt und nehme 110 mg 2 Mal pro Tag seit 8 Wochen. Es ist gut verträglich habe aber mehr Schlafbedürfnis.

Reinhold R. aus Dietzenbach (05.10.2012): Seit dem 23.09.2012 nehme ich Pradaxa 150, 2 x täglich, zunächst für 8 Wochen. Am 21.09.12 erhielt ich einen Herzschrittmacher. Bis jetzt bekommt mir dieses Medikament gut.

Kurt R. aus Bad-Berleburg (03.10.2012): Ich nehme Pradaxa seit 2 Jahren ein und habe bis heute keinerlei Beschwerden oder Nebenwirkungen gehabt. Ich mache alle 3 Monate einen Bluttest und habe keine Abweichungen (110 2 x täglich). Nach einem Rippenserienbruch habe ich Pradaxa sofort abgesetzt und nach 4 Monaten wieder eingesetzt - ganz ohne erkenntliche Nebenwirkung. Ich denke, dass die weltweiten Todesfälle oder gefährlichen Nebenwirkungen bei Marcumar erheblich höher sind, aber nicht mehr berichtet und vielleicht auch nicht mehr darauf untersucht werden.

Reinhold R. aus Dietzenbach (03.10.2012): Ich habe, gemessen an der Zeit vorher, größeres Durstgefühl.

Theodor B. aus der Pfalz am Rhein (01.10.2012): Ich bin 88 Jahre alt und habe seit Jahren Vorhofflimmern. Vor einem Jahr wechselte ich nach einer Unfalloperation auf Anraten meines Arztes von Marcumar zu Pradaxa. 2 x tgl. 110 mg. Ich verspüre keine Nebenwirkungen, fühle mich wohl, esse und trinke, was mir schmeckt und meine übrigen Medikamente vertragen sich gut mit Pradaxa.

L. aus Viernheim (01.10.2012): Nehme Pradaxa 150 mg nach einer Pulmonalvenenisolation (Vorhofflimmern). Bis auf starken Haarausfall und sehr trockene, gerötete Gesichtshaut vertrage ich Pradaxa 150 mg relativ gut. Ich nehme das Produkt nun seit 6 Monaten, die letzte Zeit wird mir auch oft übel nach der Einnahme. Ich bin froh, wenn ich das Präparat im Dez. 2012 absetzen darf.

Inge K. aus Münster (24.09.2012): Ich verfüge über weniger Antriebskraft und bin müde.

Monika B. aus Nürnberg (16.09.2012): Seit drei Monaten nehme ich 2x150 mg Pradaxa ein und habe keine Probleme. Als angenehm empfinde ich, dass die häufigen Quicktests wegfallen und man auch bei längeren Auslandsaufenthalten kein Blut entnehmen lassen muss.

Gudrun H. aus Sankt Augustin (14.09.2012): Seit einem Krankenhausaufenthalt im August habe ich Pradaxa, aber es wurde die Nierenfunktion nicht überprüft. Aufgrund einer Herzinsuffizienz kann ich fast nur im Liegen also nachts zur Toilette (Urin). Da änderten auch Wassertabletten nichts.

Manfred H. aus Stuttgart (03.09.2012): Gute Erfahrungen mit diesem Medikament. Keinerlei körperliche und sonstigen Einschränkungen beobachtet. Bin sehr zufrieden mit diesem neuen Medikament. Medikation: 2 x täglich 150 mg. Ich bin 69 Jahre alt.

Helga G. aus Biberach (31.08.2012): Ich nehme täglich 2 x 150 mg Pradaxa seit 10.10.2011 wegen Vorhofflimmern. Meine Nierenwerte sind bis jetzt in Ordnung. Positiv ist für mich, dass ich wieder Salat und Gemüse essen kann, wie ich möchte.

Pia H. aus Osthofen (12.08.2012): Ich nehme täglich 2x 150 mg Pradaxa seit Juni 2012 nach Schlaganfall und Vorhofflimmern. Ich vertrage das Medikament bis jetzt gut, lasse einmal im Quartal den Kreatininwert bestimmen. Toll ist, dass ich keine Beeinträchtigungen mit der Lebensmittelauswahl habe und "eigentlich" ein unbeschwertes Leben führen kann.

Ohne Namen (09.08.2012): Nehme PRADAXA bereits seit vor Freigabe zur Herz-Prävention auf eigene Gefahr unter Protest des Arztes. Habe nur sehr gute Erfahrung, bin sehr zufrieden, keinerlei bemerkbare Nebenwirkungen. Blutungen (Nase etc.) wie vorher bei Marcumar treten nicht mehr auf.

Hiltrud V. aus Muehltal (06.08.2012): Fange jetzt an mit Pradaxa. Bin gespannt, wie ich es vertrage und was für Nebenwirkungen es hat, bin schon ein bisschen verunsichert, wir werden sehen.

Aloys W. aus Kevelaer (05.08.2012): Pradaxa bekommt mir gut. Muß ich 2x 110 nehmen? Ich habe ein halbes Jahr 1 x 150 genommen, oder genügt 1 x morgens 110? Ich leide unter sehr starkem Schwindel, der mir das Laufen sehr erschwert.

Wolfgang S. aus Braunschweig (02.08.2012): Bin 78 Jahre alt, nahm seit über 9 Jahren Marcumar ein. Nach 8 Jahren bekam ich am ganzen Körper fürchterlichen juckenden Ausschlag. Seit 9 Monaten nehme ich 2x tgl. Pradaxa 150 ein. Meine Erfahrungen damit sind nur positiv. Nach nunmehr 9 Monaten kein Juckreiz mehr, kein Nasenbluten und weniger Vorhofflimmern. Auch sonst keine Nebenwirkungen. Nierenwerte werden vierteljährlich untersucht und sind in Ordnung.

Gerd S. aus Eppingen (31.07.2012): Erfahrungen habe ich noch keine, da ich Pradaxa erst seit ca. 6 Wochen einnehme. Ich merke auch nichts von dem bei mir diagnostizierten Vorhofflimmern.

Rita W. aus Saarlouis (31.07.2012): Ich nehme Pradaxa 110 mg 2 mal tägl. seit Oktober 2011. Bin 75 Jahre alt, 6-facher Bypass, seither kein Vorhofflimmern mehr. Toll.

Monika H. aus Wesselburenerkoog (30.07.2012): Ich habe am 27.3.2012 eine Katheterablation bekommen. Seit dem 5.4.12 nehme ich 2 x tägl. Pradaxa 150 mg ein. Bislang war ich sehr zufrieden. Nun habe ich seit einigen Wochen zunehmende, beidseitige Nierenschmerzen. 3 Tage lang habe ich jetzt sehr wenig Wasser lassen können. Heute lief es wieder gut. Die Schmerzen sind mal mehr, mal weniger. Ich denke, es ist auf Pradaxa zurückzuführen. Morgen gehe ich zum Labor und lass meine Nieren checken. Vielleicht kann ich das Medikament ja absetzen!?

H. G. aus Biberach (15.07.2012): Ich habe keine Probleme. Nierenwerte nach 8 Monaten einwandfrei. Auch mit Marcumar hatte ich keine Probleme, ich habe wöchentlich meinen INR Wert (2 - 3 ) bestimmt. Ich finde es gut, dass ich wieder jedes Gemüse und Salat ohne Bedenken essen kann.

Christel K. aus Aalen (14.07.2012): Mein Arzt hat mir als Alternative zu Marcumar Godamed 300 verschrieben. Ich muß jetzt nicht mehr zum Quick. Was denken Sie darüber? Ich hatte Herzrhythmusstörungen im Februar 2012 verbunden mit einem Hirnschlag, das im hiesigen Krankenhaus beseitigt wurde. Beschwerden habe ich keine außer einer kleinen Gesichtsfeldverkleinerung am rechten Auge. Ist die Behandlung mit Godamed in Ordnung?

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Thomas G. aus Leipzig (13.07.2012): Seit ich Pradaxa nehme, tritt mein, unter Falithrom aufgetretenes Nasenbluten, nicht mehr auf. Auch öfters aufgetretene Blutungen durch Hämorriden sind unter Pradaxa viel seltener geworden und wenn auftretend, dann mit wesentlich weniger Blutfluß. Mein Allgemeinbefinden hat sich unter Pradaxa generell verbessert.

Wolfdieter W. aus Hürth (08.07.2012): Ich bin 76 Jahre und nehme Pradaxa 150 mg seit November 2011 ohne spürbare Nebenwirkungen ein. Pradaxa ist für mich sehr angenehm. Keine andauernden Arztbesuche zwecks Einstellungen von Marcumar.

Ludwig St. aus Landshut (03.07.2012): Ich habe erst seit gestern mit Pradaxa 150 mg 1-0-1 begonnen. Hatte am Freitag 29.06.12 einen leichten Schlaganfall und wurde von Aggrenox auf Pradaxa umgestellt. Habe noch keine Erfahrungen.

Dieter S. aus Sindelfingen (02.07.2012): Ich nehme Pradaxa seit Dezember 2011 ein. Bis jetzt habe ich keinerlei Beschwerden. Die Nierenfunktion lasse ich im empfohlenen Rhythmus überprüfen.

Karl N. aus St. Georgen (28.06.2012): Pradaxa (2 x 150 mg) nehme ich seit September 2012 ein. Zuvor habe ich ASS 100 eingenommen. Bisher habe ich gute Erfahrungen mit Pradaxa gemacht.

Jörg B. aus Bonn (24.06.2012): Ich habe keine Probleme mit Pradaxa 110 mg (2X tgl.) - werde aber aufgrund des obigen Artikels meinen Kreatininwert nochmal prüfen lassen. Das Mittel nehme ich seit einem Monat. Eine Ablation ist geplant.

Karl N. aus St. Georgen (18.06.2012): Meine Erfahrungen mit der Volldosierung (2 x 150 mg tgl.) sind gut. Davor nahm ich nur eine halbe Dosierung (1 x 110 mg tgl.) und das führte dazu, daß ich im November 2011 einen leichten Schlaganfall erlitt.

Anonym (03.06.2012): Marcumar ist mit seinen Nebenwirkungen bei mir (Netzhautblutung, Nasenblutung und Blut im Urin) anfangs schwer akzeptabel gewesen. Jetzt bin ich mit einem INR-Wert von 2,5 im Limit gut eingestellt, aber die regelmäßigen Blutkontrollen sind belastend, bei Reisen auch nicht immer termingerecht durchführbar. Was kostet Pradaxa und wie bekomme ich es verschrieben? Grund für Marcumar bei mir ist ein Vorhofflimmern, das auch mit Strom nicht beseitigt werden konnte (1x). Ich bin nun unsicher, was für mich gut ist.

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Adelheid S. aus Coswig (01.06.2012): Ich bekomme von meiner Ärztin als Schutz und Behandlung von Vorhofflimmern und Bluthochdruck Nebivolol Actavis verordnet. Habe aber sehr hohe Zuckerwerte bekommen und nehme ständig zu. Habe mit der Atmung Probleme und oft Herzschmerzen. Muß dieses Medikament aber weiter nehmen. Wer kann mir einen guten Rat schreiben? Adelheid

Pia H. aus Osthofen (01.06.2012): Ich wurde nach einem Schlaganfall am 29.4.2012 auf Marcumar eingestellt. Der INR-Wert verlief sehr schwankend, worauf meine Ärztin in der Reha mir das Medikament Pradaxa vorschlug. Heute, 01.06.2012 erfolgt die Umstellung. Gerne berichte ich, wie die Umstellung lief und wie es jetzt weiter geht.

Anonym (26.05.2012): Ich hatte Pradaxa eingenommen und verschrieben bekommen! Musste aber dann nach wenigen Wochen wegen meiner Niereninsuffizienz Pradaxa wieder absetzen(nach Rücksprache mit meinem Internisten). Ich bin bei Marcumar geblieben, erwäge aber auf Xarelto umzustellen! Was ist Ihre Meinung dazu?

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Manfred Christmann, 1. Vorsitzende Herzsport Calden aus Calden (22.05.2012): Hallo, ich nehme schon 12 Jahre Marcumar ein, aber von Pradaxa habe ich noch nichts gehört. Haben in Calden eine Herzsport-Gruppe mit 60 Mitgliedern. Der Sport tut mir und den anderen Patienten gut. Haben vor 4 Jahren den Verein gegründet. Es ist der Verein TSV Jahn Calden 1891/07 e.V. "Sparte Herzsport" Mitglied beim HBRS Fulda Nr. -38-

Mit freundlichen Grüßen Manfred Christmann

Ute aus Münsterland (17.05.2012): Hallo, ich habe seit einiger Zeit in unregelmäßigen Abständen Vorhofflimmern, falle nach einer gewissen Dauer aber jedes Mal von alleine wieder in den normalen Sinusrhythmus. Seit knapp einem Monat nehme ich jetzt 2x täglich neben anderen Medikamenten Pradaxa 150 ein. Ist es möglich, dass sich davon mein Urin zeitweilig sehr dunkel, fast braun verfärbt? Wer hat noch diese Probleme. Zwischendurch, wenn ich sehr viel trinke, ist er auch wieder normal aber sobald ich dann eine Pause einlege, verfärbt er sich wieder braun. Wer kennt sich damit aus?

Jonny S. aus Görlitz (16.05.2012): Ich hatte am 24.09.2011 einen Schlaganfall und nehme seit 28.09.2011 Pradaxa ein, da bei mir auch Vorhofflimmern festgestellt wurde. Bis Juni 2011 nahm ich Falithrom, was man wegen Blutung in der Lunge ersatzlos absetzte. Mir bekommt das Pradaxa super gut, und ich habe keinerlei Nebenwirkungen. Nur mit dem Hausarzt hatte ich anfangs Probleme, dem war das Medikament zu teuer. Seit ich den Arzt gewechselt habe, geht es mir gut.

Susy aus Lippe (09.05.2012): Leider ist Pradaxa nur für Vorhofflimmern zugelassen. Wann wird es für andere Herzerkrankungen, die zum Schlaganfall führen können, zugelassen. Ich habe ein Vorhofseptumaneurysma und nehme seit dem Hirninfarkt 01/2009 Marcumar ein. Es ist schwierig, daß ich immer im therapeutischen Bereich von 2-3 INR liege.

Ha Pe M. aus Bobenheim-Roxheim (23.04.2012): Ich nehme seit 1 Woche 2x tägl. Pradaxa 150 zusammen mit 2 x tägl. 1/2 Metoprolol, 47,5 mg, 2x tägl. Multaq 400 sowie 1x tägl. Ramipril 2,5. Außer gelegentlichem Schwächegefühl und nach wie vor "fühlbarem" Herzschlag habe ich bisher keine Besonderheiten festgestellt.

S. aus Bitterfeld (23.04.2012): Ich nehme Pradaxa seit Oktober 2011. Einige Ärzte kennen das Medikament nicht. Für eine IHI musste ich Pradaxa wieder auf Falithrom umstellen. Der Arzt kannte sich mit Pradaxa nicht aus. Ansonsten bin ich zufrieden. Magenschmerzen sind immer wieder vorhanden. Ob von Pradaxa???

K. V. aus Friedberg (20.04.2012): Es wurde noch nicht entschieden ob Pradaxa oder Xarelto. Zur Herstellung von Pradaxa enthalten die Hilfsstoffe zur Herstellung der Tablette Weinsäure, die auch mal Magenbeschwerden hervorrufen kann. Die Einnahme erfolgt am besten mit den Mahlzeiten, da dieses Symptom dann meist nicht auftritt. Mit Xarelto bietet sich die Einmaldosierung von 20 oder 15 mg pro Tag an. Das Medikament kann schon bei einer niedrigen Creatininclearence von 15-30 ml/min. (1x15 mg) eingesetzt werden.

Hans H. aus Rüsselsheim (20.04.2012): Magenprobleme.

Th. C. aus Schenfeld (19.04.2012): Meine Einnahme ist noch nicht lang. Gerade mal 5 Wochen, aber bis jetzt alles ok!

Dr. Michael H. aus Ratingen (18.04.2012): Nehme seit August 2011 Pradaxa 2x täglich 110 mg, vertrage das Mittel gut (bin "Vorhofflimmerer" nach einer Ross-Herz-OP vor 6 Jahren). Zwei Nebenwirkungen stellen sich aber ab und zu ein:
- Schmerzen der Speiseröhre (Würgereiz)
- signifikante Durchfälle
Letztere würde ich gerne "abstellen" - vielleicht gibt es Empfehlungen. In Summe bin ich froh, dass es dieses Mittel gibt. Die Hausärzte sind aus bekannten Gründen z. T. erbitterte Gegner von Pradaxa - darf man sich nicht beirren lassen.

Manfred A. aus Badenhausen (15.04.2012): Ich nehme Pradaxa seit 3 Wochen nach einer Kardioversion ein. Verspüre keinerlei Nebenwirkung. Über eine weitere Medikation soll in etwa 2 Wochen entschieden werden.

W. P. aus Bad Pyrmont (08.04.2012): Am 28. März 2012 wurde bei mir in Bad Oeynhausen eine Katheterablation vorgenommen. Danach wurde mir Pradaxa 2 x 150 mg verordnet, so dass ich noch keine lange Erfahrung damit habe. Mein Hausarzt äußerte sich dem Medikament gegenüber skeptisch und ist der Meinung, dass es wohl besser wäre, die Langzeiterfahrung mit Marcumar zu nutzen, denn die würde bei Pradaxa fehlen. Momentan bleibe ich aber bei dem neuen Medikament.

Filippo aus Fellbach (06.04.2012): Vertrage das Medikament sehr gut. Keine Nebenwirkungen. Mein Arzt untersucht in regelmäßigen Abständen die wichtigsten Werte.

Gerhard (männlich, 77 Jahre) aus Bonn (06.04.2012): Habe viele Jahre an Arrhythmia absoluta mit hohem Leidensdruck gelitten, viele Medikamente versucht, vor 5 + 6 Jahren zweimal Katheterablation, beim zweiten Mal so erfolgreich, daß ich nur noch ASS 100 nehme. Für mein Alter scheint der aktuelle Zustand normal - bis auf gelegentliche Extrasystolen und ganz seltene und kurze Anfälle von Enge.

Gabriele H. aus Schwerte (15.03.2012): Ich bin 58 Jahre und bekomme es nicht verschrieben, weil mein Arzt der Meinung ist, dass Pradaxa zu teuer sei. Er verabreicht es Patienten, die den Weg zur Blutkontrolle körperlich nicht mehr schaffen. Außerdem gäbe es noch keine geeigneten Antagonisten zur Blutstillung.

Bernd H. aus Moers (07.03.2012): Bedingt durch einen kleinen Hirninfarkt, der mich ca. 30 Minuten sprachlos machte, lag ich eine Woche im Krankenhaus. Dort wurde ich auf Pradaxa 150 mg 1-0-1 eingestellt. Habe seit ca. 8 Jahren Vorhofflimmern. Da ich somit stark gefährdet bin einen Zweiten Schlaganfall zu bekommen, soll ich weiterhin Pradaxa einnehmen. Diese Empfehlung wurde meinem Hausarzt schriftlich mitgeteilt. Nun weigert sich mein Arzt, dieses Medikament aufzuschreiben. Durch eigene Ermittlungen stellte ich fest, dass es 10 mal teurer ist als alternative Medikamente. Doch auch im letzten Heft der Herzstiftung wurde pos. über dieses Medikament berichtet. Werde weiter darum kämpfen, da ich auch durch diese Erfahrungen in diesen Leserbriefen die Hoffnung habe, dass das Vorhofflimmern nicht mehr so häufig auftritt wie z. Z. alle 2-6 Tage bis zu 36 Stunden lang. Übrigens schrieb ich vor einiger Zeit über die Einnahme von Tromcardin, war nur teuer und brachte keine Verbesserung. Bin seit einem Monat Mitglied. Bernd H. aus Moers

Hannelore B. aus Braunschweig (07.03.2012): Ich habe Pradaxa (110 mg) von meinem Kardiologen bekommen und nehme es seit dem 18. November 2011 2x tgl. ein. Ich bin auch heute noch meinem Kardiologen dankbar für dieses Medikament, weil es mir damit gut geht (hatte vorher Marcumar bekommen und war damit gar nicht glücklich, weil der Wert immer sehr unterschiedlich war). Meine Ängste, dass mir etwas passieren könnte - evtl. Blutungen, Schlaganfall - habe ich nicht mehr, ich bin sehr erleichtert!

Helga G. (05.02.2012): Meine Nierenfunktion ist in Ordnung. Ich empfinde Pradaxa nach 6 Jahren Marcumar (INR-Wert selbst bestimmt) als Fortschritt, Erleichterung bei der Ernährung. Unkompliziert bei Hand-OP (kein Heparin).

I. L. aus Neubrandenburg (28.01.2012): Ich habe Vorhofflimmern absolut. Hatte unter Falithrom Nierenbluten. Der Versuch mit Pradaxa, 2x100 mg, mußte vom Arzt abgebrochen werden, da ich starke Hustenanfälle, Schluckbeschwerden, Magenschmerzen und Übelkeit hatte. Spritze jetzt schon lange Clexane 40 mg. Wie kann es weitergehen. Ich bin noch ganz neu auf dieser Seite. Auch Multaq mußte abgesetzt werden.

Karl Vaith aus Friedberg (20.01.2012): Herzlichen Dank für die Analyse und die Vergleiche mit Marcumar versus Pradaxa. Bezüglich der Nierenfunktion sollte dieser Parameter aber mehrmals im Jahr kontrolliert werden. Die Empfehlung eine Nierenfunktionskontrolle mehrmals im Jahr durchzuführen, ist gerade bei älteren Pat. mit einem Creatininwert von 30-50 ml/min. unter Pradaxa notwendig. Auch wenn oft nur 2x 110 mg Dabigatran pro die eingesetzt werden. Übrigens kann der Thrombin-Hemmer Xarelto (Rivaroxabin) ab einem Creatininwert von 15 ml/min. - 30 ml/min. eingesetzt werden. Dann aber in einer Dosierung von 15 mg pro Tag. Zur Primär- und Sekundärprophylaxe von Apoplex bei VHF ist eine Dosierung von 20 mg oder 15 mg pro Tag empfohlen.

Dietmar aus Rostock (18.01.2012): Bitte in den Beiträgen auch mal zu den hohen Kosten der Medikamente Stellung nehmen. Krankenhausärzte haben es da oft relativ einfach, wie geht es dem Hausarzt in der Nachverordnung?

Karl V. aus Friedberg (12.01.2012): Da dieses Medikament kein Antidot aufweist (im Gegensatz zu Marcumar bei dem die Vitamin-K Wirkung mit Conacion wieder hergestellt werden kann), frage ich, welche Möglichkeiten bei einer sofortigen Notoperation bestehen. Nur eine Feststellung des Thrombinfaktors würde ja nicht ausreichen. Bei einer elektiven OP kann man ja Dabigatran vorzeitig absetzen und eine Brücke zu Heparinen herstellen. Zudem wäre ja Xarelto vorzuziehen, da die Elimination nur zu einem Drittel über die Nieren erfolgt. Kann eingesetzt werden bei einem Creatininwert von ab 15 - 30!!! Im Arzneimittel Telegramm Nr. 9/2011 wurde Pradaxa als neuer Thrombinhemmer analysiert. Quod non in actis, non in mundo!

R. L. aus Reutlingen (11.01.2012): Wie muss der Quick/INR sein bei einer Dauereinnahme von Pradaxa wegen Vorhofflimmern nach Schlaganfall und Embolie? Ich selbst nehme 1x tgl.2 Hartkps. 110 aber bei der Quick/INR-Bestimmung gehen die Meinungen der Ärzte gehörig auseinander. Mein Quick war heute 76 der INR 1,5. Ist das okay oder muss die Dosis erhöht bzw. erniedrigt werden. Ich bin 80 Jahre alt und wiege 52 KG habe sonst keine Erkrankungen. Bitte um Antwort. Mit freundlichen Grüßen R. L.

Karl V. aus Friedberg (09.01.2012): Ich nehme zur Zeit noch Marcumar und messe über Coagu-Check meine INR-Werte optimal. Da Dabigatran und Rivaroxaban auf unterschiedlichem Wege zu einer Thrombinhemmung führen und hinsichtlich der Pharmakodynamic und Pharmakokinetik auch unterschiedlich wirken, habe ich noch nicht entscheiden welche Substanz für mich in Frage kommt. (Als Pat. mit Creatininwerten von unter 30 würde ich Xarelto bevorzugen, da die Elimination zu je einem Drittel über die Leber und Niere stattfindet, der Rest wird unverändert über den Stuhl ausgeschieden.)
Aber viel wichtiger ist die Tatsache, dass bei beiden Substanzen kein Antidot vorhanden ist. Was empfiehlt sich bei Notfall-OP? Bei elektiver OP kann das Produkt ja rechtzeitig abgesetzt werden.
Bei Phenprocoumon kann ja als Antidot sofort Conacion eingesetzt werden. Zudem ist die Angelegenheit auch eine Preisfrage! Die GKV ist nicht begeistert, wenn der Marcumar-Patient auf Pradaxa oder Xarelto eingestellt wird, wenn die Therapie mit Marcumar gut läuft.

Reiner F. aus Bremervörde (31.12.2011): Ich (68 Jahre) nehme Marcumar seit 10 Jahren und komme damit gut zurecht.

Aupperle aus Baltmannsweiler (26.12.2011): Nehme Pradaxa seit dem 14.10.2011 ein. Ersatz für Marcumar. Über die Nebenwirkungen kann ich noch nicht viel sagen, nur ständig Zahnfleischbluten.

Wolfgang aus Berlin (24.12.2011): Seit 1990 muss ich feststellen, dass gern immer etwas weggelassen wird: Bei VO von Tamsulosin an Herzpatienten sollte der Beipackzettel vor Verlaufskontrollen auch vom Arzt gelesen werden. Das erspart u. U. LZ-EKG Wiederholungen.

Erika S. aus Duisburg (23.12.2011): Nehme Marcumar und möchte auf Pradaxa umsteigen bin 73 Jahre alt. Was ist richtig?

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Jürgen R. aus Bonn (20.12.2011): Nach erstmals vor 2 1/2 Jahren festgestelltem Vorhofflimmern und einer nur kurzzeitig und einer längerfristig erfolgreichen Behandlung mittels elektrischer Kardioversion wurde vor 2 Monaten bei mir erneutes Vorhofflimmern festgestellt. Zwischenzeitliche Behandlung mit ASS100 wurde dann seitens meines Arztes als nicht hinlänglich erachtet. Vor die Wahl gestellt mit dem Risiko möglicher Folgen (Schlaganfall etc.) zu leben, auf Marcumar- oder Pradaxa-Behandlung zu wechseln, entschied ich mich nach ausführlicher Beratung seitens meines Arztes für Pradaxa zumal eigene Internetrecherchen mich darin bestärkten. Bislang außer einem möglichen Risiko auf Blutungen bei gleichzeitiger Einnahme von Diclofenac, das ich wegen einer Sehnenentzündung nehmen muss (wurde seitens meines Arztes bei Fa. Boehringer abgeklärt), habe ich keine Nebenwirkungen feststellen müssen. Da alle gerinnungshemmenden Mittel auch immer ein Blutungsrisiko haben überwiegt bei Pradaxa für mich der Vorteil des entfallenden Monitorings.

Dr. Rainer H. (20.12.2011): Seit 09.2011 1-mal tägl. 110 mg bei langjähriger Arrhythmia absoluta. Keine Probleme bei CREA 1.19.

Dieter E. aus Langgöns (19.12.2011): Ich komme mit Marcumar sehr gut zurecht und habe keine Probleme. Warum soll ich dann das Medikament ändern? Also bleibt alles beim alten.

Dr. Peter L. aus Ludwigshafen am Rhein (19.12.2011): Seit dem Wechsel von Marcumar zu zweimal täglich je 75 mg Pradaxa ist Vorhofflimmern nicht mehr aufgetreten und mein Gesamtbefinden hat sich deutlich verbessert. Ich bin Mitglied der Herzstiftung und sehr dankbar für die wertvollen Informationen.

Paul J. aus Erfurt (19.12.2011): Habe schon 2 Schlaganfälle gut überstanden, wobei ich schon viele Jahre Falithrom verwende, möchte ich nicht auf ein anderes Medikament wechseln. Danke für die interessanten Darlegungen.

Karin S. aus Saarburg (19.12.2011): Ich nehme Pradaxa seit 5 Monaten, ich leide zwar unter Müdigkeit, was aber nicht unbedingt eine Nebenwirkung von Pradaxa sein muss.

Ursula S. aus Leverkusen (18.12.2011): Ich hatte im Mai 120 Ablationen am Herz wegen Vorhofflimmern und erneut im November, da mir nach der Einnahme von Marcumar und Amiodaron die Haare alle locker geworden sind, mußte ich die Medikamente absetzen und habe 2 mal täglich 110 mg Pradaxa verordnet bekommen. Ich fühle mich von dem Klinikum in Leverkusen und Dr. Reuter in Opladen gut betreut.

Ernst K. aus Köln (18.12.2011): Wie schon mitgeteilt, nehme ich für 3 Monate zweimal pro Tag 150 mg Pradaxa seit 2.12.2011 aufgrund der durchgeführten Herzkatheter-Ablation wegen Vorhofflimmerns ein. Kein Arzt hat mich vorher über das Medikament aufgeklärt. Verschwiegen wurde mir zum Beispiel, dass es kein Gegenmittel gibt und die Halbwertszeit 13 Stunden beträgt.

Ernst K. aus Köln (18.12.2011): Ich nehme seit dem 02.12.2011 zweimal pro Tag 150 mg Pradaxa ein. Obwohl ich als Magenschutz Pantoprazol einnehme, leide ich seit der Einnahme von Pradaxa an Bauch- bzw. Magenschmerzen und weichem Stuhlgang. Zum Glück ist die Einnahme bei mir auf 3 Monate beschränkt.

Rolf D. aus Bad Dürkheim (18.12.2011): Ich habe Pradaxa (2 mal 110 mg) wegen intermittierendem Vorhofflimmern etwa 5 Monate lang eingenommen. Bei einer Blutuntersuchung nach Ablauf dieser Frist hatten sich erhöhte Leberwerte eingestellt. Nach Absetzen des Medikaments und der Einnahme von Silymarin haben sich die Leberwerte schon nach 10 Tagen weitgehend normalisiert. Meines Erachtens sollten nicht nur die Nierenfunktion, sondern auch die Leberwerte bei der Einnahme von Pradaxa überwacht werden.

Jürgen M. aus Siershahn (18.12.2011): Nach einer Katheterablation (Vorhofflimmern) nehme ich seit Anfang Oktober 2011 Pradaxa 150 mg (1-0-1). Ich habe z. Zeit keine Beschwerden - vertrage das Medikament gut. Verunsichert durch Pressemitteilungen habe ich mit meinem Kardiologen eine strenge Überwachung vereinbart. Die Einnahme von Pradaxa vermittelt mir eine höhere Lebensqualität.

Manfred I. aus Neuried (18.12.2011): Sehr geehrte Frau Dr. Oswalt! Zur Ihrer weiteren Information ist Pradaxa bereits Anfang 2010 in Deutschland eingeführt. Ich selbst erhalte von meinem Kardiologen Pradaxa 110 mg (1-0-1) seit April 2010 regelmäßig und hoffe aufgrund der in letzter Zeit in den Medien umstrittenen Warnhinweisen, das ich nicht zu den 0,063 % gehöre. Natürlich bekommt man als Patient schnell Haematome unter Pradaxa, auch unter Marcumar. Ist eine Dosierung (1-0-0) von Pradaxa 110 mg angebracht, ohne den Gerinnungsschutz erheblich zu verlieren? Fazit: Bisher vertrage ich Pradaxa ohne Nebenwirkungen.

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Robert M. aus Ritzing - Österreich (18.12.2011): Keine eigenen Erfahrungen, da der Umstieg von Marcoumar (öster. Schreibweise) in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Ich bin seit 12 Jahren Herzklappenpatient. Seit 9 Jahren Träger eines Herzschrittmachers und flimmere im Vorhof seit 12 Jahren. Das Flattern wurde wegablatiert. Hinzufügen möchte ich, seit meiner Herzklappenop. bin ich Marcoumar-Sebsttester. Wegen meines INR mußte ich noch nie ins Spital - außer der Vorhof führt seine nur ihm verständlichen Selbstgespräche; dann kann der INR schon auf über 4,00 ansteigen. Ich war drei Wochen in China und in Indien auf Urlaub - der INR war zw. 3,00 und 3,2. Ich esse viel Gemüse - bei der Medikamenteneinstellung mußte ich das noch nicht berücksichtigen. Meine Marc.-Einstellung bewegte sich seit 12 Jahren im Durchschnitt von 5,5 - max. 6,5 Pulverln. Was das Marcoumar sofort beeinträchtigt sind bei mir; Antibiotika und Alkohol, Schnaps wesentlich mehr als Rotwein. Ich trinke im Jahr vielleicht insgesamt 2 - 3 Stamperl Schnaps. Rotwein trinke ich einmal in der Woche vielleicht ein Achterl. Warum sollte ich mit diesen für mich positiven Erfahrungen auf ein Medikament umsteigen, das weltweit zu 260 Todesopfern geführt hat. Cui bono? Einstellung mit Marcoumar war das noch nie ein Problem.

Horst P. aus Eschwege (18.12.2011): Ich habe noch keine lange Erfahrung mit Pradaxa 110, weil ich das Mittel erst seit einem Monat verwende, und zwar verordnet durch einen Chefarzt-Kardiologen im hiesigen Krankenhaus nach Vorhofflimmern und kurzzeitigem Krankenhausaufenthalt. Bisher habe ich aber keinerlei Auffälligkeiten. Ich bin unter ärztlicher Kontrolle.

John A. aus Kunrau (17.12.2011): Ich habe meinen Hausarzt angesprochen, nachdem ich über das Fernsehen über Pradaxa gehört habe. Er ist aber nicht begeistert über mein Anliegen zum Medikamentenwechsel, also Marcumar zu Pradaxa. Ein Argument, was ich für sein wichtigstes Argument ansehe, ist der Kostenfaktor! Ist es nicht traurig so etwas als Herzpatient (Herzvorhofflimmern) gesagt zu bekommen?! Armes Ärztepotenzial und Deutschland, was ist der Mensch noch wert, wenn er nicht mehr kann!? John A.

Doris W. (17.12.2011): Nehme seit 3,5 Wochen Pradaxa zusammen mit ASS 100 und Plavix ein. Sehr unüblich, doch ich habe keine Probleme. Letzteres kann ich nächste Woche absetzen und dann nehme ich wegen Vorhofflimmern nur noch Pradaxa 150 mg ein.

Waltraut H. aus Kasseedorf (17.12.2011): In unserer Herzsportgruppe in Malente wurde dieses Thema auch diskutiert. Der uns betreuende Arzt riet dazu, zunächst bei der Einnahme von Marcumar zu bleiben, bis Langzeiterfahrungen vorliegen würden. Ebenfalls sei der sehr hohe Preis des neuen Medikamentes zumindest bedenkenswert.

Karl-Heinz S. aus Recklinghausen (17.12.2011): Der Artikel ist für mich sehr interessant. Als Patient mit paroxysmalem Vorhofflimmern bin ich auf die Einnahme von Marcumar angewiesen. Ich hatte für die Zukunft eine Umstellung auf das neue Medikament in Erwägung gezogen, bin aber durch die neuesten Veröffentlichungen in der Presse stark verunsichert. Ich werde die Problematik Anfang nächsten Jahres noch einmal mit meinem Kardiologen besprechen. Besonders hilfreich fand ich die Hinweise auf den Zusammenhang mit der Nierenfunktion.

Hans Jörg H. aus Lübeck (17.12.2011): Nach einem Vorhofflimmerrezidiv empfahl der Kardiologe eine Behandlung mit Pradaxa 150 mg 1-0-1 oder die orale Antikoagulation mit Marcumar (INR 2,5). Die Hausärztin entschied aufgrund negativer Presse mit Pradaxa die Einnahme von Marcumar!

Hubert B. aus Wiesloch (17.12.2011): Ich nehme seit 2 Jahren Marcumar ein! Probleme gibt es nur, wenn eine notwendige Operation ansteht mit dem Absetzen des Medikaments, Heparin spritzen und der Wiedereinstellung! Teuer und Aufwendig! Wiederholte Arztbesuche sind erforderlich! Ein Gerät "CoaguShek XS", um den INR Wert selbst zu messen, zahlt die Kasse nicht! Argument: Es besteht keine medizinische Notwendigkeit! Das Gerät wird zu einem Preis zwischen 750,- bis 1.150,- Euro von Apotheken angeboten! Davon ausgehend, dass eine Tablette "Pradaxa 150 mg" (billigstes Angebot 1,51 Euro/Stück, teuerstes Angebot 3,43/Stück) im Mittel 2,47 Euro/Stück kostet, ergeben sich bei Einnahme von 2 Stück Tabletten/Tag, Kosten von 4,94 Euro/Tag. 4,94 Euro/Tag x 365 Tage = 1.803,10 Euro/Jahr! Um den Patienten, die Marcumar beibehalten sollen oder wollen weiterzuhelfen, ist anzustreben, dass "CoaguShek XS" Geräte zur Selbstmessung des INR Wertes Kassenleistung sein müssen! Bei ärztlicher Kontrolle des INR Wertes in der Arztpraxis in dem von der Herzstiftung vorgeschlagenen Zeitraum, ergeben sich alleine deswegen 18 Arztbesuche im Jahr! Das Gerinnungs-Selbstmanagement mit CoaguChek XS sollte in jedem Falle einem erweiterten Patientenkreis als Möglichkeit angeboten werden!

Prof. Dr. Norbert L. (17.12.2011): Ich nehme seit 9 Monaten Pradaxa 110 mg (1-0-1) ein, wegen der Feststellung einer APC-Resistenz (nach Thrombose, Embolie und Vorhofflattern). Seither beste Verträglichkeit und uneingeschränktes Wohlbefinden. Die Nierenfunktion wurde und wird kontrolliert. Mit Marcumar hatte ich zuvor verschiedene und erhebliche Probleme.

Elisabeth B. aus Hann. Münden (17.12.2011): Danke für die Information über Pradaxa. Ich nehme Marcumar seit einigen Jahren. Bin gut eingestellt und gehe regelmäßig zur Kontrolle zu meiner Hausärztin. Der Göttinger Klinikarzt Dr. Samuel Tobias Sossala hat bei seinen Forschungen herausgefunden, daß sich mit dem Wirkstoff Ranolazin Erkrankungen des Herzens wie Vorhofflimmern behandeln lassen. Bisher habe ich nur über unsere Tageszeitung darüber gelesen. Der Kardiologe ist mit zwei Preisen ausgezeichnet worden. Was wissen Sie darüber?

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Mike S. aus Riedstadt (17.12.2011): Mein Kardiologe (Prof. Rupprecht) hat mir abgeraten, weil sich die Wirkung nicht durch eine Blutuntersuchung kontrollieren lasse, so wie bei Marcumar. Meinen INR-Wert kann ich nach einem Quick selbst sehr gut stabil auf 2,1 halten.

Dr. med. Stoltz aus Höxter (17.12.2011): An ein neues Medikament muss man Forderungen stellen: Es muss einen therapeutischen Fortschritt bewiesen haben; es muss im Nebenwirkungsprofil besser sein als das bisherige Behandlungsvorgehen. Ob dies jetzt schon klar mit ja zu beantworten ist, erscheint mir fraglich. Aus der Vergangenheit kennen wir genug Beispiele von hoch gelobten Medikamenten, die dann kurze Zeit später wieder vom Markt verschwunden sind. Die Protagonisten einer breiten Dabigatran-Anwendung, sollten immer ihre persönlichen Verbindungen zur Pharmaindustrie offen legen. Dies sage ich ohne jede Bewertung, tut man es nicht und hat sie, so ist man für mich wenig glaubwürdig als Experte.

H. Kühne (17.12.2011): Es fehlt mir noch eine bessere Information, daher bleibe ich erst einmal bei noch bei Marcumar.

Anonym (17.12.2011): Mein Hausarzt ist noch skeptisch und möchte die weitere Entwicklung abwarten, insbesondere hinsichtlich des neuen Wirkstoffes Xarelto, welcher vor der Zulassung stehen soll.

Manfred B. aus München (17.12.2011): Wegen intermittierendem VHF und KHK nehme ich seit Jahren Marcumar + Ass 100! bei wöchentlicher Selbstkontrolle (Ziel INR 2.0-2.5) ohne Probleme. Die Erfahrungen mit dem "Hoffnungsträger" Multaq, das ich von Zulassungsbeginn an genommen hatte und vor 2 Monaten wg. schlagartig gestiegener Leberwerte absetzen mußte, lehren mich, bei neu zugelassenen Medikamenten zurückhaltender zu sein. Wer mit Marcumar gut zurecht kommt, sollte erst mal dabei bleiben, und wenn in einem Jahr die Resonanz auf Pradaxa immer noch so positiv ist, kann man ja umsteigen (primär aus "Bequemlichkeitsgründen" oder bei fehlender Compliance).

Peter A. aus Bischofsheim (17.12.2011): Meine Medikamente sind Marcumar und ASS100 - zeitlich begrenzt auch Clopidogrel (nach Stent-Implantation). Generell - und damit auch für Dabigatran - gilt: Strikte Einhaltung der Medikation und Überwachung, dann ist der Nutzen größer als die potentielle Gefahr!!

Reiner aus Binswangen (17.12.2011): Bis September 2011 habe ich mir täglich selbst eine "Arixtra"-Spritze gegeben und zusätzlich eine ASS-Protect 100 eingenommen. Seit September 2011 nehme ich 2 x täglich eine Pradaxa 150 mg. Dazu habe ich bis zu der öffentlichen Kritik an Pradaxa eine ASS-Tablette eingenommen und hatte damit keinerlei Probleme. Nach der öffentlichen Kritik an Pradaxa habe ich dann die ASS-Tablette weggelassen, was ich aus meiner Laiensicht als vertretbar empfunden habe. Letztendlich kann ich sagen mir geht es mit Pradaxa gut und ich habe keinerlei Probleme damit. Allerdings achte ich darauf, dass ich die Kapseln immer zum Essen einnehme und ich habe im November meine Nieren prüfen lassen und ich werde dies in halbjährlichen Abständen weiterhin tun.

Helmut N. aus Memmelsdorf (17.12.2011): Ich nehme seit ca. 6 Wochen Pradaxa 150 mg und habe bis heute keine Nebenwirkungen festgestellt.

Bernd O. aus Hespe (16.12.2011): Bisher wurde Pradaxa aus Kostengründen vom Kardiologen und Hausarzt abgelehnt. Bei Marcumar wegen Vorhofflimmern habe ich als ICT spritzender Diabetiker enorme Probleme mit der Glucoseeinstellung, besonders 4-12 Stunden nach der Einnahme von Marcumar. Wer hat ähnliche Erfahrungen?

Klaus F. aus Duisburg (16.12.2011): Auf Anweisung meines Hausarztes nehme ich ab September diesen Jahres Pradaxa 250 mg ein. Ab Mitte Dezember bin ich bei 110 mg. Die Verträglichkeit ist sehr gut.

Prof. M. Roth aus Ilmenau (16.12.2011): Ich leide unter Vorhofflimmern in nächtlichen Schüben. Da ich den Blutfaktor XIII habe, sind mit der Einnahme von Falithrom Magenblutungen bis zum Blutsturz (2x) entstanden. Nach der Aufklärung des Blutfaktors XIII gebe ich selbst Clexane-Injektionen. (Ich schaffe das ohne Hämatome.) Beste Grüße, Prof. Roth.

Heinz aus Wesermarsch (16.12.2011): Ich fahre seit Jahren gut mit Marcumar und sehe keinen Grund auf Pradaxa umzusteigen. Ich prüfe regelmäßig meine Blutgerinnung mit CoaguChek XS PTTest und kann gut damit leben.

Heinz aus Schwanstten (16.12.2011): Ich habe von der Apotheke gehört, dass das Medikament zuverlässig regelmäßig genommen werden muss, da sonst kein Schutz besteht. Es soll auch 10mal so teuer sein. Ich nehme Marcumar seit meinem Schlaganfall im Juli 2011. Bereits vor 28 Jahren hatte ich es auch schon wegen Lungenembolie genommen.

Anonym (16.12.2011): Im November 2011 wurde bei mir im Herzzentrum Leipzig eine Katheterablation durchgeführt, weil ich an Vorhofflimmern leide. Seit diesem Zeitpunkt nehme ich zweimal 150 mg Pradaxa. Ich kann nur sagen, dass ich von irgendwelchen Nebenwirkungen bisher rein gar nichts bemerkt habe, ich muss allerdings dazusagen dass durch meinen behandelnden Arzt, die Blutwerte regelmäßig geprüft werden. Meine Erfahrungen mit dem vorher genannten Medikament sind durchweg positiv.

Heinz Günther H. aus Pößneck (16.12.2011): Ich nehme schon seit vielen Jahren Coumadin 5 mg, nachdem ich durch die Einnahme von Marcumar häufigen INR-Schwankungen ausgesetzt war. Durch Coumadin liege ich stabil um 2,5 bei 1,5 Tabletten am Tag. Ich hatte bislang keine Blutungen. Mit dem Selbstmanagement achte ich sehr auf meine Werte. Letzter Verschluß im rechten Auge - Astarterienverschluß. Sollte ich dennoch wechseln?

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Robert B. aus Stade (16.12.2011): Bisher sind keine Probleme aufgetreten. Creatininwerte: 1,0 mg/dl.

Marianne F. aus Krefeld (16.12.2011): Guten Tag, der behandelnde Kardiologe verordnet mir das neue Medikament (noch) nicht, da es mengenmäßig noch keine ausreichend verwertbaren Daten/Erfahrungen in Deutschland gibt. Und ich, die ich mich als unbedarfte Betroffene (absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern) sehe, möchte seinem Rat folgen, andrerseits meinen Körper so wenig wie möglich Risiken aussetzen - ein Dilemma besteht. Danke für Ihre regelmäßigen Informationen!

W. B. aus Berlin (16.12.2011): Meine Frau und ich sind mit Marcumar problemlos zufrieden, so dass wir nicht wechseln werden.

Wolfgang aus Denzlingen (16.12.2011): Ich nehme weiterhin Marcumar, weil ich seit 20 Jahren kein Problem habe und es sich um ein bewährtes Mittel handelt.

Anonym (16.12.2011): Mein Hausarzt wollte mir Pradaxa bislang nicht verschreiben!

Peter Z. aus Schliengen (16.12.2011): Der Bericht ist sehr gut. Vor kurzem war in unserer Tageszeitung ein Bericht, wie sie es beschrieben haben. Ich nehme immer noch Marcumar. Werde aber mit meiner Ärztin sprechen.

Udo E. aus Troisdorf (16.12.2011): Meine Erfahrungen sind gut! Die möglichen Nebenwirkungen halten sich in einem erträglichen Rahmen. Vor Beginn der Behandlung wurde ich vom Chefarzt der Inneren Abteilung des St. Johannes Krankenhaus in Troisdorf, Herrn Dr. Handrup, in einem längeren 4-Augen-Gespräch über alle bestehenden Risiken und seine ärztlichen Erfahrungen ausführlich informiert, sodaß ich der Behandlung ohne weiteres zustimmen konnte. Außerdem wurden neben den Blutuntersuchungen diverse Untersuchungen der Speiseröhre, des Magens und des Darms durchgeführt.

Ergänzung vom 22.05.2012: Die bei mir ohnehin nur gering vorhandenen Nebenwirkungen von Pradaxa sind mittlerweile nahezu völlig verschwunden. Ich nehme das Medikament 2x täglich ein. Mitte März habe ich mich auf Anraten meines behandelnden Arztes in der elektrophysiologischen Abt. des St.Josef-KH in BN-Beuel einer Ablation unterzogen. Seitdem sind die Flimmerepisoden von ca. 70 % auf ca. 30 % der Zeit zurückgegangen. So sehe ich z. Zt. den kommenden Monaten, der Vernarbungsprozeß kann nach Aussage des durchführenden Arztes durchaus bis zu 1/2 Jahr dauern, recht zuversichtlich entgegen.

B. aus Chemnitz (16.12.2011): Die Information ist wichtig, da durch einige Nachrichten über Pradaxa Unsicherheit verbreitet wurde.

Ottmar G. (16.12.2011): Pradaxa ist ein Fortschritt. Es entfallen die Quick-Tests, die Vitamin K-Diät, bei Unfällen bzw. medizinischen Eingriffen stellt sich die Blutgerinnung wesentlich schneller ein. Nachteil: Die Ärzte sind noch unsicher; Problem ist die Kostenfrage: Ist für einen gesetzlich Versicherten "Hochrisiko-Patient" die Verschreibung von Pradaxa im Budget des Arztes? Eine N3-Packung reicht nur für einen Monat.

Reinhard K. aus Schauenburg (16.12.2011): Nach Rücksprache mit meinem Arzt (16.12.2011) soll ich mit der Umstellung von Marcumar mindestens so lange warten, bis einigermaßen gesicherte Statistikwerte vorliegen. Wir halten die Stichprobe von ca. 20.000 Patienten gemessen an der Grundgesamtheit für nicht ausreichend. Das gilt auch für Multaq, das wir inzwischen durch einen Betablocker ersetzt haben. Die Unsicherheit ist trotz der erfolgten Blutkontrollen (Leber/Nieren-Funktion) noch zu groß. Da vertraue ich lieber einem Wirkstoff, dessen Wirkung seit Jahrzehnten bekannt ist. Im Gegensatz dazu darf man natürlich nichts unversucht lassen etwas "Neues" zu erforschen und einzusetzen.

Wolfgang aus Berlin (16.12.2011): Außer anfänglichen leichten weichen Druckstühlen, oder wenn ich 110 mg (2 x 110 mg) morgens vor dem Essen genommen habe, habe ich manchmal weichen Stuhl, ist aber aus meiner Sicht unproblematisch. Nierenfunktionswerte (Kreatinin) habe ich selbst über den Urologen angeregt. Werte sind O. k., lege sie am 19.12.11 im DHZ bei Nachkontrolle vor. Sogar i.V. mit 50 mg Rewodina 1-0-0-1 bei Bedarf bisher unproblematisch. Wie lange muss ich Pradaxa nehmen, wenn U S o.k.. Es hieß 1/4 Jahr! 3. PVI war 09/11.

Theodor B. aus Naumburg OT Bad Kösen (16.12.2011): Ich nehme Pradaxa seit dem 11.11.2011 ein und habe nichts negatives feststellen können. Zur Zeit liege ich im Herzzentrum in Leipzig wegen dem Vorhofflimmern, es musste eine Elektrokardioversion durchgeführt werde, die aber eine Echokardiografie voraussetzte, diese Untersuchung ist nicht gerade angenehm und wurde erst am 11.11.2011 gemacht. Ich wollte mich drücken und habe viele Fakten angeführt. Hat alles nicht geholfen, bis ich sagte, ich nehme Pradaxa, dadurch war die Untersuchung vom Tisch und ich freute mich, dass ich mich für Pradaxa entschieden habe. Der Entschluss wurde mir durch die gute Beratung meiner Kardiologin Dr. med. E. Beder sehr erleichtert.

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