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Wichtige Informationen der Herzstiftung zu Ödemen
Ödeme können auf eine Herzerkrankung hindeuten
Bislang 69 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)
Viele Menschen, die unter einer Herzerkrankung leiden, haben gleichzeitig Ödeme. Doch was genau sind eigentlich Ödeme? Woher kommen sie und warum können bei einer Herzerkrankung Ödeme auch im Fußbereich auftreten, der ja weit vom Herz entfernt ist? Für solche und ähnliche Fragen können Sie jederzeit kostenlos das Online-Lexikon der Deutschen Herzstiftung nutzen, das fast 1.000 wichtige Fachbegriffe zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen enthält.
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Der Begriff „Ödem” stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Schwellung. Aus medizinischer Sicht handelt es sich bei Ödemen um krankhafte Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe, die umgangssprachlich auch als Wassersucht bezeichnet werden.
An welchen Stellen im Körper können Ödeme auftreten?
Ödeme können beim Menschen in fast allen Körperregionen auftreten. Je nach Lokalisation spricht man dann z. B. von Hautödemen, Beinödemen, Hirnödem, Lungenödem, Knochenödemen usw.
Was ist die Ursache von Ödemen?
Der Körper eines gesunden Menschen besteht etwa zu zwei Dritteln aus Wasser. Der größte Teil dieser Flüssigkeit befindet sich außerhalb der Blutgefäße im Gewebe. Zwischen der Gewebsflüssigkeit und dem Blut findet dabei ein reger Austausch statt. So geben z. B. die kleinen Blutgefäße Flüssigkeit an das umliegende Gewebe ab und nehmen es an anderer Stelle wieder auf. Ist dieses Gleichgewicht gestört, z. B. weil zu viel Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins Gewebe übertritt oder zu wenig wieder aufgenommen wird, kommt es zu vermehrten Wassereinlagerungen im Gewebe (= Ödeme).
Bei welchen Herzerkrankungen können Ödeme auftreten?
Eine der häufigsten Herzerkrankungen, die Ödeme zur Folge haben können, ist die chronische Herzschwäche (Herzinsuffizienz), an der in Deutschland schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen leiden. Bei dieser Erkrankung bilden sich Ödeme, wenn das zum Herz zurückfließende Blut nicht mehr ausreichend weitergepumpt wird und deshalb vor dem Herz ein Rückstau entsteht. Dieser Rückstau kann bis in die kleinen Gefäße im Fußbereich zurückreichen, die dann prall mit Blut gefüllt sind und einen erhöhten Druck aufweisen. Wegen dieser Druckerhöhung wird mehr Flüssigkeit aus dem Blut ins umliegende Gewebe abgepresst und außerdem auch weniger Flüssigkeit wieder aufgenommen, sodass Ödeme entstehen.
Darüber hinaus können bei einer Herzschwäche weitere Effekte an der Ödem-Entstehung beteiligt sein. Z. B. scheiden die Nieren je nach Erkrankungsstadium aufgrund von Rückkopplungsmechanismen weniger Harn aus, was zur Einlagerung von Wasser im Körper führt und die Ödembildung vorantreibt.
Bei welchen anderen Erkrankungen können Ödeme entstehen?
Ödeme treten nicht nur bei Herzerkrankungen auf, sondern können auch die Folge zahlreicher anderer Krankheiten sein. Eine weit verbreitete Ödem-Ursache sind z. B. Beinvenenthrombosen, die zu einer lokalen Stauung des abfließenden Blutes führen, woraufhin weniger Flüssigkeit aus dem Gewebe zurück in die Blutgefäße aufgenommen wird und somit Wassereinlagerungen in den Beinen auftreten.
Typisch sind Ödeme auch bei bestimmten Nierenerkrankungen, wenn nicht mehr ausreichend Harn ausgeschieden wird und es auf diese Weise zu Flüssigkeitseinlagerungen im Körper kommt, oder wenn aufgrund von Membran-Defekten in der Niere zu viel Eiweiß-Moleküle mit dem Harn ausgeschieden werden, die in den Blutgefäßen normalerweise dazu beitragen, dass nicht zu viel Flüssigkeit durch die Gefäßwände ins Gewebe übertritt. Als weitere Auslöser für Ödeme kommen u. a. in Frage: Lebererkrankungen, bestimmte Medikamente, Entzündungen, eine Schwangerschaft oder allergische Reaktionen.
Zu welchen Beschwerden führen Ödeme?
Je nachdem an welcher Stelle Ödeme auftreten, kann es zu sehr unterschiedlichen Symptomen kommen. Bei Ödemen im Fußbereich stellen Betroffene z. B. oft fest, dass die Schuhe irgendwann nicht mehr passen und scheinbar kleiner geworden sind. Auch Spannungsgefühle können auftreten, was teilweise als unangenehm empfunden wird.
Bei einem Lungenödem kann es zudem zu Problemen bei der Atmung kommen wie etwa Atemnot beim Treppensteigen. Außerdem schlafen viele Betroffene bei einem Lungenödem mit erhöhtem Oberkörper (z. B. mit einem Kissen unter dem Rücken), da bei aufrechter Oberkörperhaltung die Wassereinlagerungen in der Lunge der Schwerkraft folgend abfließen, was das Atmen im Schlaf erleichtert.
Auch ein häufigeres Wasserlassen in der Nacht ist eine mögliche Folge, wenn Ödeme in größerem Umfang auftreten. Denn beim Schlafen kann ein Teil der Wassereinlagerungen wegen der veränderten Schwerkraftwirkung im Liegen wieder aus dem Gewebe zurück in die Blutgefäße fließen und schließlich über die Nieren und die Blase ausgeschieden werden.
Hinweis: Wenn Sie selbst unter Ödemen leiden, die noch nicht von ärztlicher Seite abgeklärt wurden, sprechen Sie dies bitte bei Ihrem nächsten Arztbesuch an. Wenn Sie darüber hinaus Fragen zu Ödemen im Rahmen einer Herzerkrankung haben, können Sie als Mitglied der Deutschen Herzstiftung außerdem unsere Online-Sprechstunde nutzen, in der Ihnen unsere unabhängigen Herzspezialisten zur Verfügung stehen. » Weiter zur Sprechstunde
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(Redaktion: ebe)
Bislang 69 Kommentare zu diesem Beitrag
Erich S. aus Mönchengladbach (09.05.2012): Vielen Dank für diese aufschlussreiche Information. Sie ist für mich eine große Hilfe gewesen und ich weiß jetzt in einigen Dingen besser Bescheid. Leider bin ich erst beim Arzt gewesen, wie ich blaue Lippen hatte. Beim Arzt musste ich jeden Tag hin. Es ging nach zwei Tagen viel besser. Ich konnte wieder normal atmen. Ich muss dazusagen, dass mein Arzt Bescheid weiß, dass ich Panik habe in einem Krankenhaus zu sein. Ich bin schon vier Jahre in Behandlung.
Brigitte K. aus Schloß Holte-Stukenbrock (01.05.2012): Ich weiß jetzt, dass ich mit meiner Schwiegermutter (89) den Hausarzt aufsuchen sollte, um die Ödeme abzuklären. Es könnten mehrere Ursachen vorliegen.
Alfred S. aus Essen (29.04.2012): Ich bin mit Wasser in der Lunge in die Klinik aufgenommen worden. Hatte einen Puls von 160+, normal immer schon ca. 120. Habe COPD und ein Lungenemphysem. Neun Tage war ich in der Klinik, bekam am vorletzten Tag Dytide H gegen meine Wasseransammlung in den Beinen, dann sagte man mir so ganz nebenbei, dass ich eine Lungenentzündung gehabt hätte. Jedenfalls wurden meine Hände immer steifer, als hätte ich immer schon Gicht gehabt, dabei liegt mein Harnsäurewert bei 8,5. Dytide habe ich bereits abgesetzt und werde versuchen mein Ödem mittels BIOFAX (Naturmittel ohne bekannte Nebenwirkungen) PZN 2541071 zu beheben. Falls Biofax hilft melde ich mich umgehend.
Sieghard S. aus Preetz (21.04.2012): Na, dann muß ich mal meinen Arzt aufsuchen, ob er etwas gegen meine geschwollenen und voller Wasser gefüllten Füße machen kann.
Roland D. aus Lübeck (20.04.2012): Der Lesebeitrag war für mich genügend aufschlußreich. Habe ihn gelesen vor dem gleich folgenden Besuch beim Arzt.
Gisela P. aus Duisburg (18.04.2012): Ein sehr informativer Artikel, der mich veranlasst, in nächster Zukunft einen Arzt aufzusuchen.
Vanessa R. aus Dortmund (12.04.2012): Ja, ein wenig. Nur, warum nehmen sich die Ärzte dessen nicht an. Mein Arzt schaut sich Ödem an meinen Knöchelchen an und sagt, na ja - besser wird es nicht sein. Das ist alles. Wo kann ich Hilfe bekommen?
Schneider aus Düsseldorf (09.04.2012): Mir ist klar geworden, daß die Ärzte irgendwas übersehen müssen. Es ist Ostern und ich habe Ödeme im ganzen Körper, bin aber schon seit 8 Wochen in ärztlicher Behandlung. War bei 8 verschiedenen Spezialisten und in 2 Kliniken. Die Ärzte haben mir gesagt, sie wissen einfach nicht, woran ich erkrankt bin ... Anfänglich halfen Lymphdrainagen um zumindest Symptome zu behandeln. Jetzt auch nicht mehr. Ich bin weiblich, 50 Jahre ...
Heinz-Ewald Krause aus Hude (06.04.2012): Vielen Dank für diese aufschlussreiche Information. Sie ist für mich eine große Hilfe gewesen und ich weiß jetzt in einigen Dingen besser Bescheid.
Martin aus Riegelsberg (06.04.2012): Ja, informativ und sensibilisierend, auf den eigenen Körper besser zu achten und Symptome richtig zu deuten. Werde bei dem nächsten Arztbesuch die gelegentlichen Ödeme in meinen Füßen ansprechen. Danke
Marianne H. aus Daressalaam (Tansania) (06.04.2012): Ja, das hat mir sehr geholfen, werde mich zu einem Arzt in Nairobi begeben. Vielen Dank
Jutta S. aus Teutschenthal (01.04.2012): Herzlichen Dank für diese aufschlussreiche Information. Sie ist wirklich eine große Hilfe gewesen und ich weiß jetzt in einigen Dingen besser Bescheid. Und ich werde zum Arzt gehen.
Horst P. Roos aus Schwalbach / Saar (15.03.2012): Bei den Diabetikern wird zu wenig auf die Kombinationsprobleme mit den Ödemen hingewiesen, denn Diabetes, Hypertonie und Wasser ergeben einen Teufelskreis. Schwer zu behandeln.
Handycalle aus Krefeld (14.03.2012): Ich habe einen Herzschrittmacher mit Wiederbelebungsfunktion eingesetzt bekommen. Nun habe ich eine Lungenentzündung, erhalte Antibiotika und in der Folge Wasseransammlung in den Füßen, also einen zu großen Spann.
Heinrich M. aus Waldfeucht (13.03.2012): Vor gut drei Jahren hatte ich einen Schlaganfall. Nachdem traten Wassereinlagerungen und Ödeme verbunden mit kribbeln in der linken Körperseite auf, die bis heute nicht zurückgegangen sind. Erst nachdem ich einen Herzschrittmacher habe, ist die Wassereinlagerung und sind die Ödeme zurückgegangen, jedoch ganz abgeklungen ist es nicht, dafür nehme ich harntreibende Tabletten: Ich hoffe, dass die Einlagerung sich wieder normalisiert, die Ödeme sind so gut wie nicht mehr vorhanden.
Mandy H. aus Karlsruhe (13.03.2012): Vielen Dank für diese aufschlussreiche Information. Sie ist mir wirklich eine große Hilfe gewesen und ich weiß jetzt in einigen Dingen besser Bescheid.
Fabienne S. aus Baden-Baden (11.03.2012): Herzlichen Dank für diese sehr gut verständliche Einweisung. Hatte leicht ödematöse Beine nach größeren Sportleistungen insbesondere Knie und bin dabei, der Sache auf den Grund zu gehen. Vieles deutet auf genetische Prädisposition in Familie und ich werde zum Arzt gehen.
Brigitte Ikhmayes aus Offenbach am Main (09.03.2012): Vielen Dank für diese leicht zu verstehende Erklärung.
Marianne S. aus L-Colmar-Berg (05.03.2012): Vielen Dank. Jetzt weiß ich, warum meine 86 Jahre alte Mutter immer in der Nacht aufstehen muss. Sie steht manchmal bis zu 7x auf, um Wasser zu lassen. Der Frauenarzt hat Ihr schon einen Pessar eingesetzt, was auch am Tage hilft. Aber die Nächte sind grausam, weil Sie so oft aufstehen muss. Sie hat auch immer die Knöchel sehr dick geschwollen. Danke schön.
Sofia D. aus Jülich (04.03.2012): Habe dieses Problem und war jetzt vor kurzem 14 Tage in der Klinik. Habe starke Atembeschwerden und Wasser in der Lunge gehabt. Verlor 8 Kilo an Wasser durch Medikamente, Spritzen und Wassertabletten. Obwohl ich die Medikamente weiter einnehme nicht viel Besserung. Darf nicht viel trinken 750 ml, bin sehr schlapp und bekomme kaum noch meinen Haushalt geregelt. An welchen Arzt kann ich mich wenden?
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
Amina H. aus Kall (21.02.2012): Werde baldmöglichst einen Arzt aufsuchen.
Christine N. aus Amberg, Oberpfalz (08.02.2012): Meine Frau Mama leidet darunter; ich habe mich für Sie interessiert.
Carlheinz O. aus Werder (02.02.2012): Meine Hausärztin meint, dass man bei mir nichts machen kann. Ich bin zweimal am Herz operiert und habe mehrere Stents. Die Kardiologen gehen ebenso nicht darauf ein. Meine Füße sind so dick, dass ich nicht mehr in die Schuhe passe.
Irene T. aus Hamburg (02.02.2012): Ich habe vor zwei Monaten ganz plötzlich zugenommen, dicker Bauch und Schenkel, innerhalb von wenigen Tagen, ohne äußere Ursache. Fühle mich wie aufgeblasen und sehr unwohl, manchmal auch krank. Keiner weiß was, kein Arzt hat eine Idee, woran es liegen oder wie man es bessern könnte. Es sind wahrscheinlich Wassereinlagerungen, die mich drücken. Vor vier Monaten habe ich begonnen, ein Medikament gegen Nagelpilz zu nehmen, was auch ganz gut hilft. Kann es demnächst absetzen. Im Beipackzettel ist von möglichen Leberschäden die Rede, aber nicht von solchen Störungen. Leber und Nieren sind laut Blutuntersuchung okay, aber ich vermute stark einen Zusammenhang. Das gibt es doch gar nicht, dass keiner diese Beschwerden kennt! Sie quälen mich sehr. Das Herz war bisher in Ordnung. Hat jemand solche Symptome schon einmal gehabt, was kann man tun?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.
Roswitha F. aus Boppard (31.01.2012): Auch ich leide unter dieser Erkrankung, mal schlimmer mal weniger. Bisher hat noch kein Arzt geholfen, nur Entwässerungstabletten. Bin nicht echt zufrieden.
Reinhard L. (08.01.2012): Habe meinen Arzt noch nicht konsultiert, werde aber schnellstens Ihren Rat befolgen und Ihnen das Ergebnis mitteilen. Danke für die Info.
Günter S. aus Wien (Österreich) (19.12.2011): Meine Gattin hat Beinödeme. Kein Arzt kann Ihr helfen - Kann ich vielleicht von der Herzstiftung Hilfe erwarten!!!
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.
Yvonne Andresen aus Klein-Nordende (28.11.2011): Gut erklärt, sodass man es auch ohne medizinische Vorkenntnisse versteht. Danke
Herbert Steiner aus Ingolstadt (25.11.2011): Die Erklärungen sind so ausführend, dass ich als medizinischer Laie es gut verstanden habe. Gerade das mit den Nieren habe ich nicht gewußt.
Herbert S. aus Ingolstadt (17.11.2011): Seit der Rekonstruktion der Mitralklappe 2009 kommt es zu diesen Wassereinlagerungen. Wird mit Torasemid 10 mg behandelt.
Jürgen W. aus Schwerin (15.11.2011): Nach einem Zungenkarzinom und damit verbundener beidseitiger Lymphknotenentfernung am Hals bekam ich ein Ödem genau oberhalb der Narbe, zwischen Narbe und Kinn. Da die OP schon ein Jahr her ist, schiebe ich die Ursache auf eine zu starke Behandlung durch Hydro-Jet und (vielleicht) zu anstrengenden Sport, besonders im Oberkörperbereich. Liege ich mit meinen Vermutungen richtig und was kann ich dagegen unternehmen? In ärztlicher Obhut befinde ich mich bereits. Ansonsten ist ihre Seite absolut nützlich und hilfreich.
Heinz K. aus Helbra (06.11.2011): Ich habe seit einiger Zeit Wasser in den Beinen (am Knöchel). Bin 42 Jahre Diabetiker und habe vom Hausarzt Torem 10 verschrieben bekommen und nehme morgens eine halbe Tablette.
K. H. (30.10.2011): Ich habe Wassereinlagerungen im Magen und im Darm (nicht in der Bauchhöhle!) und weiß leider noch nicht, ob es vom Herz kommt. Mein Arzt möchte erst in Wochen Urin abnehmen, ich würde gerne vorher die Ursache wissen.
Burckhard S. aus Osterode (28.10.2011): Nicht gleich selbst erkannte Ödeme an den Knöcheln. Dann diagnostizierte Herzinsuffizienz. Seit verordneter Medikamenteneinnahme nicht mehr. Im Übrigen ist Ihr Beitrag sehr aufschlussreich!
Harry J. aus Krefeld (25.10.2011): Sehr interessant und verständlich. Vielen Dank für die ausführliche Info, die mir gerade zur rechten Zeit kommt. Ich hatte eine 3-fach Bypass-OP im August. In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass mein linkes Fußgelenk stark geschwollen ist. Ich werde auf Grund Ihres Beitrages meinen Arzt einmal darauf ansprechen.
H. aus Hamburg (24.10.2011): Sehr informativ und einfach erklärt. Leider weiß ich immer noch nicht, ob meine angeschwollenen Hände nur auch unter hier beschriebene Ödeme fallen.
Gabriele D. aus Heideblick (07.10.2011): Seit ein paar Tagen habe ich verstärkt Wassereinlagerungen in den Füßen (z. Z. ganz extrem im Knöchelbereich) und auch wieder verstärkte Herzbeschwerden. Ich habe eine sitzende Tätigkeit und habe noch einige Arbeitsjahre vor mir. Seit einigen Jahren nehme ich Nebivolol und Torasemid ein. Da sich die Symptome trotz Medikamenteneinnahme eher verschlechtern, versuche ich, möglichst viel über die Ursachen und mögliche Therapien herauszufinden. Mir war bisher nicht bekannt, dass Wassereinlagerungen u. a. auch auf eine Herzschwäche zurückgeführt werden könnten. Durch Ihre Internetseite konnte ich viel erfahren und werde diese weiterempfehlen. Vielen Dank.
Inge Voss aus Berlin (07.10.2011): Ihre ausführliche Seite finde sehr aufschlussreich, habe damit was zugelernt. Danke
Thomas Keller aus Mönchengladbach (08.09.2011): Diese Seite ist informativ und sehr gut gemacht. Sie hat mir sehr geholfen.
Harald G. aus Berlin (01.09.2011): Es geht um meine 91 jährige Mutter. Bei ihr wurde im Frühjahr die Medikation umgestellt, wg. Tachykardie. Sie bekommt 2 neue Herzmedikamente, u. a. Digitoxin und ein ASS-Blutverdünner. Seitdem klagt sie über schwere Beine, die Waden sind angeschwollen und ebenso der Knöchel. Ist sicher ein Ödem. Von ihrem Hausarzt hat sie ein weiteres Medikament bekommen, das Wasser abführen soll. Tagsüber legt sie oft die Füße hoch, aber des nachts muß sie ziemlich oft u. mit großem Druck Wasser lassen. Hausarzt schüttelt den Kopf und sagt, das liegt am hohen Alter. Verordnet keine andere ärztliche Untersuchung. Sie muß sozusagen damit leben. Das ist doch kein Zustand!! Können Sie uns helfen??!!
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Paula A. aus Innsbruck (25.07.2011): Ich bin im neunzigsten Lebensjahr, war 40 Jahre Krankenschwester tgl. von 7h - 19h auf den Beinen, hatte mit diesen und Herz nie Schwierigkeiten, erst mit 59 einen Herzinfarkt und vor 3 Jahren eine TIA u. darauffolgend nochmal 2 TIA. Bei uns in Tirol sagt man, a Schlagl. Habe alles ganz gut überstanden. Leider Urlaub in meinem, schönen Istrien kann ich keinen mehr machen. Ich fahr jetzt mit dem Rollator, da ich ja noch dazu einen Autounfall als Mitfahrerin hatte, trotz allem bin dem lb. Gott dankbar und trage meine Schmerzen mit christlicher Demut.
Werner H. aus Bielefeld (08.07.2011): Meine Mutter hat starke Wassereinlagerungen, was sie ihrer Ärztin schon vor längere Zeit mitgeteilt hat, aber diese nimmt es einfach nicht ernst. Auch genauere Untersuchungen beim Kardiologen werden nicht gemacht. Man soll immer mit dem Arzt darüber reden, aber die nehmen es ja nicht ernst und fertigen einen nur ab, es wäre nicht so schlimm. Woher die Einlagerungen kommen, wird überhaupt nicht richtig untersucht oder geklärt. Was nützen einem denn dann die ganzen Infos, die man hier bekommt?
M. B. aus Düsseldorf (04.07.2011): Hallo, ich bin weiblich, 59 Jahre und leide seit kurzem an pochenden Schmerzen in den Beinen.
Gerne würde ich abklären, ob ich auch eine Herzschwäche u. a. habe. Liebe Grüße M. B.
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Johannes D. aus Würzburg (22.06.2011): Guten Morgen, habe sei 2 Wochen geschwollene Füße, nehme in Selbsmedikation Lasix und Kalium, wird langsam besser werde jedoch bald einen Arzt konsultieren, tippe auf dekompensierte Herzinsuffizienz. Freundl. Gruß Johannes D.
Karl H. aus Mitterteich (18.06.2011): Habe nachts Atembeschwerden. Facharzt hat Herzinsuffizienz festgestellt. Hatte 1999 einen Herzinfarkt, der nicht erkannt wurde, deshalb bildete sich eine Herzausbuchtung. Der Arzt verschrieb mir Wassertabletten, früh und mittags eine.
Ulrike G. aus Neuss (05.06.2011): Sehr interessant und aufschlussreich und ich habe sofort die Antwort auf meine Frage gefunden, die die Ärzte mir nicht geben konnten. Eine menschliche verständliche Beschreibung.
Marlies H. aus Dortmund (09.05.2011): Wäre ich früher auf Ihre Seite gestoßen, wäre mir einiges erspart geblieben. Habe jahrelang Ödeme in den Füßen gehabt, die sich dann über die Beine, die Geschlechtsteile, das Gesicht, die Arme und Hände sowie im Jahr 2009 über den gesamten Körper bis in den Herzbeutel erstreckten. Ich bekam zwar schon über Jahre hinweg Diuretika, die aber nicht hoch genug dosiert waren. Weihnachten 2009 war (nachdem ich schon ein halbes Jahr im Rollstuhl saß) so schlimm, dass ich eine Herzpunktion über mich ergehen lassen musste, bei der mir 450 ml Flüssigkeit aus dem Herzbeutel entfernt wurde. Doch damit war mein Leidensweg nicht beendet. Letztes Jahr im Juni, nachdem ich immer noch im Rollstuhl saß, wurde festgestellt, nachdem die Flüssigkeit aus dem Herzbeutel entfernt worden war, dass sich der Herzbeutel mit dem Herzen verklebte und das Herz mit meiner Herzschwäche dadurch kaum noch arbeiten konnte, eine Herzoperation unumgänglich und meine letzte Alternative war, wenn ich weiterleben wollte. Bei dieser Operation wurde der Herzbeutel teilweise und noch einmal 1500 ml Flüssigkeit entfernt. Ich bekam danach Infusionen mit sehr hoch dosierten Diuretika die mich innerhalb von 6 Wochen 54 kg Wasser verlieren ließen. Heute wiege ich bei einer Körpergröße von 166 cm ganze 58 kg, fühle mich trotz Herzschwäche wieder pudelwohl und bin auf keinen Rollstuhl mehr angewiesen. Auch meine COPD und Diabeteswerte sind nun wesentlich besser geworden. MfG. M. H.
Marco D. aus Rüsselsheim (08.05.2011): Ich werde mir die erste Seite zum Thema Ödeme ausdrucken und meiner Ärztin vorlegen. Da ich das Gefühl habe, dass die mir nicht glaubt, was ich ihr sage, denn ich bin der Meinung, dass ich ein Problem mit dem Herzen habe. Und die Symptome die hier beschrieben sind treffen genau auf mein Problem zu.
Holger W. aus Freital (01.05.2011): Wenn solche Sachen das erste oder zweite Mal bei einem auftreten ist es sehr hilfreich, wenn man eine Seite findet, welche das Problem so gut erläutert. Da kann man beim nächsten Arztbesuch gezielt nachfragen.
Derry Konsul (28.04.2011): Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin sehr erfreut, auf diese Internet-Seite gestoßen zu sein, weil sie mir wertvolle Informationen zu meiner gesundheitlichen Situation gegeben hat. Den Newsletter habe ich deshalb ebenfalls bestellt. Vielen Dank für Ihre Tätigkeit im Interesse der Volksgesundheit. MfG, D. Konsul
Rainer E. P. aus Düsseldorf (25.04.2011): Vielen Dank für die Aufklärung. Jetzt wo es wärmer wird habe ich (67) wieder geschwollene Füße. Viele meiner Vorfahren sind laut Familienchronik an Wassersucht gestorben. Offensichtlich liegen bei mir auch Erbfaktoren vor, die auf Herzinsuffizienz zurückzuführen sind. Ärztliche Untersuchungen habe ich allerdings reichlich über mich ergehen lassen. Herz und Nieren sind angeblich in Ordnung. Bin jedoch nicht davon überzeugt. Ich werde es mal mit Xipamid versuchen, falls ärztlicherseits keine Einwendungen bestehen.
Karin F. aus Schöningen (12.04.2011): Mein Hausarzt hat die Ödemansammlung, die ich zu der Zeit hatte, mit einer Venenentzündung abgetan, woran ich nicht so recht glauben will, zumal ich jetzt auch wieder verstärkt Ödeme im Beinbereich habe.
Dusan K. aus Desenhofen (01.04.2011): Ich bin 58 Jahre alt und leide in regelmäßigen Abständen an Verspannungen im Schulter- und HWS-Bereich. Letztes Jahr im Juni waren die Verspannungen sehr akut, ein MRT hat ein Ödem im Schultergelenk vorne diagnostiziert. Heuer im Februar hatte ich einen Unfall, Sturz auf einer Eisplatte, dabei starke Prellung im gleichen Schultergelenk. Die neue MRT hat ergeben, dass das Ödem im Schultergelenk sich vergrößert hat. Wie kann ich dieses bitte loswerden? Ich bin schlank und sportlich, ich gehe alle 2 Jahre zu Vorsorgeuntersuchung, dabei stimmen alle Werte. Ich möchte gesundlheitlich nichts übersehen. Die Stelle im Schultergelenk hat mich auch vorher gedruckt. Jetzt nach dem Unfall sind die Schmerzen mit einer Nervenentzündung kompliziert und viel intensiver. Sind meine Beschwerden evtl. ein Hinweis auf eine Herzerkrankung? Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus. Dusan K.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.
Karin R. aus Ingersleben (16.03.2011): Im Oktober 2010 wurde bei mir DCM diagnostiziert. Seither versuche ich möglichst viel über die Krankheit, ihre Ursachen, Therapie und Verlauf zu erfahren. Ihr Beitrag ist sehr informativ und verständlich. Bin selbst Krankenschwester und lerne immer noch dazu...!!! Mfg
Lothar K. aus Winsen/Luhe (11.03.2011): Da ich an COPD leide und gleichzeitig Herzschwäche finde ich die Info über Ödeme gut, da ich seit kurzen selber Wasser in den Füßen habe.
Peter Däumer (28.06.2010): Sehr gut punktuell erklärt - hat mir als Info sehr geholfen, werde beim nächsten Arztbesuch einiges zu besprechen haben.
Kriemhild H. aus Eisingen (15.06.2010): Ich hatte vorübergehend vor allem morgens angeschwollene Hände; das kam aber von einer kranken Niere. Seit Entfernung habe ich dieses Symptom nicht mehr.
Christa F. aus Erfurt (29.05.2010): Bin herztransplantiert seit 2006 und habe seit einiger Zeit abends immer dicke Beine bis zu den Knien. Jetzt weiß ich warum. Dieses Thema hat mich aufgeklärt. DANKE.
Gabriele Vöhringer aus Renningen (28.05.2010): Sehr guter Artikel - wieder einmal so erklärt, dass man es als Laie auch versteht.
Erna B. aus Siegburg (28.05.2010): Ich hatte schon zweimal solche Ödeme im Bauch, die operativ entfernt worden sind, und keiner wusste woher sie kommen, ich habe Mitralklappen-Ersatz und Aortenklappen-Insuffizienz 2 GR. Kann es daher kommen? Wenn ja, was kann ich dagegen tun?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.
Paula A. aus Innsbruck Tirol/Österreich (27.05.2010): Ich leide schon jahrelang unter geschwollenen Beinen. Nehme ab und zu eine Lasix. Habe auch Vorhofflimmern, aber was man dagegen tun kann, sagt mir niemand, außer: ja bei dem Alter (88) kann man nix machen. Ich lebe allein in Innsbruck/Tirol. Ich werde mal den Arzt wechseln.
R. aus Gerlingen (27.05.2010): Diese Information hat mir sehr geholfen. Ich hatte Ödeme in den Beinen und durch Xipamid und noch andere Medikamente bin ich beschwerdefrei.
Michael Bogen aus Bonn (27.05.2010): Ich finde, daß jede Information bezüglich der Unterstützung zur Herzkrankheit ein weiterer wichtiger Baustein ist.
Christine E. aus Darmstadt (27.05.2010): Ich habe selbst seit kurzem Wassereinlagerungen auch im Fußgelenkbereich. Deshalb ist für mich das Thema hochinteressant.
Dorothee Hoppe aus Asbach (26.05.2010): Viele Menschen (auch jüngere) haben häufig Wassereinlagerungen an den Knöcheln. Oft hat man dafür auch schnell eine Erklärung: es war zu heiß, zu viel gesessen, das liegt an der Fußbodenheizung, etc. Da die Ödeme oft am nächsten Tag verschwunden sind, misst man dem auch nicht so viel Bedeutung bei. Wenn man sich wohl fühlt, wird sicherlich nicht an eine (beginnende) Herzschwäche gedacht. Deshalb waren Ihre Informationen schon sehr wichtig! Vielen Dank!
Josef Burkardt aus Einhausen (26.05.2010): Zum Thema Ödeme besten Dank für diesen Beitrag. Leicht verständlich beschrieben.
Dr. M. Diedrich aus Potsdam (26.05.2010): Der Kommentar war sehr interessant, einige Aspekte waren sogar neu für mich, z. B. Zusammenhang von Einlagerung von Wasser in Lunge, Gehirn, Füße/Beine (Schuhe seien zu klein oder Füße größer geworden).
Dieter H. aus Gustavsburg (26.05.2010): Für mich wichtig, da ich glaube, dass ich einige der angeführten möglichen Probleme bei mir feststelle. Werde bei meinem nächsten Arztbesuch diese ansprechen. Ich selbst habe Herzinsuffizienz und einen ICD.
Christa P. (26.05.2010): Abends Wasser in den Füßen. Nehme Entwässerungstabletten und ein Medikament, das dem "Ausleiern" der Gefäße entgegen wirkt. Aber abends bleiben die Beine dick. Ich lege, so oft ich kann, die Füße hoch. Christa P.



