Klassik, Jazz, Pop, Rock, Schlager…

Herzerkrankungen: Welche Musik wirkt sich positiv aus?

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Musik und Herz

Während Lärm zu deutlichen Beeinträchtigungen von Herz und Kreislauf führen kann, ist wohlklingende Musik in der Lage den Blutdruck zu senken, die Herzfrequenz zu verringern und Herz-Kreislauf-Erkrankungen günstig zu beeinflussen. „Die stärkste Heilkraft besitzt dabei klassische Musik”, unterstreicht der Herzspezialist und Organist Prof. Dr. med. Hans-Joachim Trappe vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung. Der folgende Beitrag erläutert, welche Auswirkungen verschiedene Musikstile auf den menschlichen Körper haben. Als Mitglied der Herzstiftung können Sie sich außerdem mit dem Herzstiftungs-Passwort den dazugehörigen Beitrag aus der aktuellen HERZ HEUTE-Ausgabe herunterladen (siehe Kasten rechts).

Musik kann sich je nach Mensch und Musikrichtung sehr unterschiedlich auf den Körper auswirken. Welche Effekte sich den verschiedenen Musikarten zuschreiben lassen, zeigt der folgende Überblick:

Welche Komponisten bei Herzkrankheiten?

Musik und Herzerkrankungen

Klassische Musik zählt zu den am häufigsten empfohlenen Musikstilen für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Welche Komponisten und Werke sich im Einzelnen anbieten, wird in dem HERZ HEUTE-Beitrag „Herztöne – Musik und Gesundheit” aufgelistet, den Sie sich als Mitglied hier kostenfrei herunterladen können (Autor: Prof. Dr. med. Hans-Joachim Trappe).

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Klassische Musik hat ohne Zweifel günstige Effekte bei Ängsten, Depressionen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, führt zur Steigerung von Konzentration, Gedächtnis, Kreativität und Tatkraft, beeinflusst positiv das Immunsystem und ist hilfreich bei Schmerzen, Stress und Schlafstörungen.

Rock und Pop zählen zu den Muntermachern. Diese Musik wirkt stimmungsaufhellend, motivationssteigernd und bei Müdigkeit anregend. Sie hilft bei guter Laune zu bleiben und nicht so schnell zu ermüden.

Meditationsmusik wirkt beruhigend, die Klänge sind durchweg langsam und haben eher wenig Rhythmus. Sie hilft zum Ausspannen und zur Beruhigung, besonders nach hektischer und anstrengender Tätigkeit. Meditationsmusik wird vor allem bei Yoga und Tai-Chi eingesetzt, um eine beruhigende Stimmung zu bewirken. Sie ist günstig zur spirituellen Vertiefung, zum Meditieren, ist wirksam gegen Stress, Schlafstörungen und führt zu Beruhigung und Harmonie.

Heavy Metal hat keine therapeutische Heilkraft, ebenso wenig wie Technomusik. Während bei Heavy Metal zum Teil noch echte Instrumente zum Einsatz kommen, ist Technomusik synthetisch. Diese Musik kann im Einzelfall helfen, Aggressionen abzubauen, Wut, Enttäuschung und Frustrationen besser zu verarbeiten, physiologisch werden aber Herzfrequenz und Blutdruck erhöht, Stress baut sich auf, so dass diese Musik eher zerstörerisch wirkt. Auch über plötzliche Todesfälle durch Herzrhythmusstörungen bei Techno-Partys ist berichtet worden. Es ist bezeichnend, dass bei Heavy Metal und Technomusik selbst Pflanzen weniger gut gedeihen oder gar eingehen, wenn sie damit dauernd beschallt werden.

Jazz spricht den Intellekt an und bedarf beim Hören einer gewissen Konzentration. Wer Jazz nicht mag, fühlt sich genervt und überfordert. Zu therapeutischen Zwecken wird Jazz kaum eingesetzt.

Lateinamerikanische Musik ist in der Regel beschwingt, sehr rhythmisch, macht gute Laune und hebt die Stimmung. Sie ist zur Motivationssteigerung geeignet, besonders um melancholische Augenblicke zu überbrücken und die Lebensfreude zu steigern.

Folklore drückt sich durch bestimmte kulturelle Richtungen aus, weckt Heimatgefühle, schafft Vertrauen, sorgt für Geborgenheit und kann für geistige Prozesse bereichernd sein. Andererseits fühlen sich viele Menschen durch die fremde und eher ungewohnte Musik überfordert.

Schlager sind einfach strukturierte Lieder, die für gute Stimmung sorgen. Sie eignen sich aber nicht für therapeutische Zwecke.

Geistliche Musik, oft als „Sound Gottes” bezeichnet, nimmt durch ihren spirituellen Hintergrund und die Klarheit der Stimmen beruhigenden Einfluss auf gestresste Menschen. Sie wirkt meditativ, erhebend und frisch.

Professor Dr. med. Hans-Joachim Trappe

Autor: Prof. Dr. med. Hans-Joachim Trappe ist stv. Vor­sit­zen­der der Deutschen Herzstiftung. Zu den klinisch wissenschaftlichen Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen insbesondere Herz­rhyth­mus­stö­run­gen und Maßnahmen zur Vermeidung des plötzlichen Herztodes inkl. Strategien mit halbautomatischen Defibrillatoren.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 69 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Daniel aus Schriesheim (01.09.2016): Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mich besonders schnelle, harte Technomusik (um genau zu sein, Schranz) sehr gut entspannen lässt. Die lauten Bässe lassen mich den Tag vergessen und hauen wortwörtlich mir den Stress vom Kopf. Die Behauptung, dass Techno den Blutdruck ansteigen lässt, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, brauch ich meistens den Hörtest von Robert Natus, um runterzukommen und entspannt den Abend zu genießen.

Belo (15.08.2016): Die obige Kategorisierung, von Techno einmal abgesehen, irritiert. Unter dem Oberbegriff Klassik bspw. laufen auch Komponisten der Moderne wie z. B Stravinski, Bartok oder Strauss, deren Musik durchaus Stress oder Fremdheitsgefühle hervorrufen kann. Ebenso Romantiker wie Wagner oder Rachmaninow. Ohne Folklore kein Bartok, Ravel, Dvorak etc. Jazz war in seiner frühen Phase Folklore (Blues) und ohne diese gäbe es keinen Rock, Pop, Heavy Metal, Schlager. Kurz: Eine kompositionsbezogene, Genre übergreifende Aufzählung wäre hilfreicher.

Sarah aus Berlin (17.08.2015): Hallo, ich höre leidenschaftlich gerne Metal (Pagan, Opera oder Synfonic Metal) und ich muss dazu sagen, dass mich diese Musik schon mehr entspannt als andere Musikarten (abgesehen von Klassik und Meditationsmusik). Musikstile wie Pop oder auch Soul machen mich eher nervös und sorgen bei mir für innere Anspannungen und Aggressionen. Dabei sind die teilweise hohen und in sich gequält klingenden Stimmen und der typische Rhythmus nicht ganz unschuldig daran. Nun basiert ja auch die Metalmusik auf Klassik, was wohl dann drauf schließen lässt, dass es durchaus entspannend sein kann. Im Übrigen finde ich Heavy Metal jetzt auch weniger angenehm und kann Ihre Informationen auf der Seite durchaus nachvollziehen und zum Teil auch bestätigen. Als stimmungsaufhellend und motivationsanregend empfinde ich dann schon eher die Folklore und Mittelaltermusik. Vielleicht bin ich ja da nur die Ausnahme, aber bekanntlich bestätigen Ausnahmen ja die Regel. ;-) Im diesen Sinne verabschiede ich mich und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Sarah

Johannes-Carl H. aus Cornberg/Hess. (29.07.2015): Zuerst vielen Dank für Ihren Bericht. Ich höre öfter Musik zuhause oder unterwegs. Meine Musikrichtung ist die klassische, Geistige, Schweizfolklore mit Jodlerchören, Volksmusik und Pop mit Abstrichen. Musik beruhigt und motiviert mich in allem Negativerlebten und Erlebten. Da ich gern tanze und schwimme, würde ich auch Näheres erfahren, d. h. das Verhalten hierzu nach meinem Herzinfarkt.

Johannes-Carl H. aus Cornberg/Hess. (14.07.2015): Ich hörte und höre bisher bei Depressionen und nicht freudigen Anlässen klassische und geistige Musik, was mich positiv beeinflußt. Da ich "nah am Wasser gebaut habe", kommen mir bei speziellen Dingen auch Tränen.

Rita E. aus Hamm (18.04.2015): Absolut hilfreich. Ich habe hier Infos über Magnesium und Herz gesucht und gefunden. Danke. Als ich die Kommentare Musik und Gesundheit durchlas, blieb ich bei A. Reuther hängen. Gurrumul ist einfach wunderbar (das beste Wort hierfür) zu hören. Seine Musik tut gut.

S. aus Fürth/Bay. (03.04.2015): Reggae und alter Soul sind für mich beruhigend bei Stress.

Kurt C. aus Hannover (24.03.2015): Musik ist, seit ich 8 Jahre alt war, mein größtes Hobby. Ich höre "Artrock", Heavy Metal und Hard Rock und liebe Bands mit zwei Gitarristen. Ich habe 30% Herzleistung und den Eindruck, dass meine bevorzugte Musik mir zu ein bisschen mehr Power verhilft. Weiterhin besorge ich mir zu vielen CDs die Liedtexte, sie helfen häufig, die gespielte Musik zu verstehen, außerdem gibt es unter den Textern wirklich gute Leute, die ich mit unseren Klassikern auf eine Stufe stelle. Mir tut das oben Beschriebene fühlbar gut.

Joachim D. aus Neustadt/Weinstraße (10.12.2014): Bestimmte Lieder (aber nicht die, die man täglich im Radio hört) sorgen bei mir zur richtigen Zeit für bessere Laune. Das kann alles sein, von Schlager bis avantgardistischer Rockmusik. Wenn ich, was selten vorkommt, im Auto unterwegs bin, höre ich ab und zu auch klassische Musik, weil die so schön beruhigt. Ich habe hohen Blutdruck.

Ohne Namen (29.10.2014): Wie wäre es eigentlich, wenn Herz-Patienten nicht nur die Musik anhören - sondern aktiv SINGEN würden? Hat man da schon mal Studien gemacht? (Ich bin völliger Medizinlaie, aber ich könnte mir vorstellen, dass die tiefe, aktive Atmung beim Singen sich positiv bei Herz- und Lungenpatienten auswirken könnte.)

Karin K. aus Weidenberg (19.09.2014): Mein Mann und ich hören öfter meditative Musik und alte Schlager zur Beruhigung und Entspannung.

Willy N. aus Braunschweig (11.02.2014): Ich kann von mir sagen, dass ich mich mit Musik nach Feierabend sehr entspanne. Ich höre Oldies und Entspannungsmusik. Dies habe ich mir nach meinem Herzinfarkt in 2013 zur Gewohnheit gemacht.

Reinhold F. aus Hannover (17.01.2014): Mozart ist für mich Seelenbalsam, wirkt stimmungsaufhellend und fördert meine Konzentration bei der Arbeit. Das Requiem löst Blockaden und setzt Emotionen frei.

K. J. Gehlen (31.10.2013): Ich entspanne mich bestens bei den Kompositionen von J. Strauß. Orte, wie Super- oder Jahrmärkte, wo man mit englischem "Geplärre" vollgedröhnt wird, meide ich.

Dr. Landers aus Teneriffa (08.07.2013): Die Fürsorgemaßnahmen der Gesundheitsministerien sind immer wieder beeindruckend. Die Freiheit des Einzelnen scheint wichtiger als dessen Gesundheit, auch wenn er sie in Freiheit ruiniert und der Allgemeinheit zur Last fällt.

Beate Z. aus Alsdorf (27.06.2013): Habe ich mir schon gedacht! Mir helfen z. B. auch die Herzensgebete. Der Puls geht runter, der Blutdruck wird gesenkt - messbar.

Justin Krömer aus Petershagen (26.06.2013): Heavy Metal ist die geilste Musikart und wirkt bei mir sehr beruhigend. Wenn ich wütend werde, regt sie mich ab und ich kann bei Heavy Metal super einschlafen.

Andrea Geffken aus Bremen (17.06.2013): Ich kann mich am besten mit der Musik von Adele und Olivia Newton-John entspannen. Pop-Musik macht gute Laune!!!

Wolfgang Forster (09.06.2013): Sehr hilfreich und gut sind diese Ratschläge. Ich werde diese bei mir sehr berücksichtigen und anwenden.

Hella aus Stetten (21.05.2013): Mein junger Nachbar hörte sehr laute Techno-Musik. Dieses wum-wum-wum brachte meinen eigenen Rhythmus völlig aus dem Takt. Ich mußte den Balkon und auch die Wohnung verlassen, um durch Laufen wieder in meinen eigenen Rhythmus zu kommen. M. fr. Gr. Hella

Gotti (28.11.2012): Bin ein echter Rock und Pop-Fan. Auf der Nach-Hause-Fahrt im Auto überbrücke ich die Zeit mit Pop und Rock. Hatte am 30.09.12 einen Infarkt.

Hanna (23.10.2012): Ich hör auch ganz gern mal ein bisschen Digital Hardcore Electropunk, wenn ich mich motivieren oder abreagieren will. Das hebt den Blutdruck und man wird wach und hinterher falle ich in einen angenehmen Erschöpfungszustand. :D Zur echten Entspannung ist Klassik super, weil sie oft nicht so traurig ist, wie ebenfalls ruhige Singer-Songwriter Musik aber trotzdem sehr abwechlsungsreiche Stimmungsmomente hat. Wer damit nichts anfangen kann, wird sich aber vielleicht eher langweilen - ich denke auch, dass es drauf ankommt, welche Musik man überhaupt mag und dass man selbst spüren können sollte, was einem gut tut und was nicht. Mit Musik kann ich hervorragend meine Stimmung manipulieren.

Ludwig Späth aus Eichenau (12.09.2012): Die Klassische Musik ist für mich sehr beruhigend, besonders von bestimmten Komponisten. Ich höre zu 70 % dies und die restl. 30 % melodische Klänge, auch Volksmusik und Schlager. Nur der Takt muß stimmen.

Prof. Dr. U. S. aus Remseck (07.08.2012): Ich (69) bin familiär vorgeprägt Hypertoniker, Bypass-OP 1990, und aktiver, aber nichtberuflicher Kammermusikspieler (Cello, regelmäßig Streichquartett, u. a.) Aktives Musizieren in jeder Form wirkt bei mir anspornend und beruhigend zugleich. Die Beobachtungen von Prof. Trappe kann ich voll bestätigen.

Anonym (21.04.2012): Das kann ich nur bestätigen, insbesondere habe ich, ohne es zu wissen, stets die Klänge gehört, die offenbar genau zum jeweiligen Empfinden passten.

Heinz Schlothmann aus Nalbach (20.04.2012): Ich finde, dass gerade klassische Klaviermusik einen besonders beruhigenden Einfluss ausübt und sogar bei Einschlafstörungen hilfreich sein kann.

Rossmarie B. aus Dresden (06.04.2012): Beethovens Fünfte begleitet mich immer mit in die Klinik, sie beruhigt und gibt gleichzeitig Mut.

Bernd B. aus Bad Neuenahr (15.02.2012): Ich finde die Informationen sehr aufschlussreich, es hilft mir besonders mit meiner Erkrankung leichter umzugehen. Besten Dank für Ihre gelungenen Berichterstattungen.

Heinz Pütz aus Köln (05.02.2012): Ich finde es begrüßenswert, wenn auch Möglichkeiten zur Verbesserung eines Gesundheitszustandes jenseits der reinen Medizin erläutert werden. Dies gehört zum gesamtheitlichen Konzept des menschlichen Wohlbefindens. Gute Laune z. B., und dazu kann auch Musik beitragen, kann viele Mißstände mildern.

Carl-Volker B. aus Efringen-Kirchen (22.12.2011): Nach einer Herzerkrankung und Bypassoperation mit anschließenden schweren Depressionen lernte ich die letzten drei CDs der Herzstiftung kennen. Daß es mir wieder besser bzw. gut geht, habe ich der von Prof. Dr. Trappe wiedergegebenen Musik zu verdanken.

Wolfgang P. aus Bremerhaven (16.12.2011): Ich bin Infarktpatient und Musiker. Ich mache Tanzmusik (Kein Rock, Techno und RAP). Ich bin Chorleiter bei einem Shantychor und bei einem gemischten Pop und Maritimchor. Feststellen kann ich immer wieder, dass mich die Musik, wohlgemerkt, das aktive Musizieren (Leiten oder selbst spielen (Akkordeon, Saxophon) aus vielen gesundheitlichen und depressiven Situationen herausgeholt hat. Ich fahre immer nach den Proben mit Glücksgefühlen nach Hause. Ich kann nur jedem Menschen, ob herzkrank oder kerngesund, empfehlen aktiv ein Instrument zu erlernen oder mindestens in eine Gesangsgruppe oder einem Chor mitzusingen. Man kann das auch alleine zu Hause (in der ISO). Aber in der Gruppe oder einem Chor kann man viele Jahre zurückdrehen und Medikamente, auch künftige, einsparen. Viel Spaß und Vergnügen beim Singen oder Musizieren.

Günter G. aus Halstenbek (03.10.2011): Nach 2 Operationen (Prof. Reichenspurner) spiele ich mit fast 80 Jahren immer noch Kirchenorgel. Meine Favoriten: Bach, Händel und Frescobaldi. Als Zwischenmusik bin ich besonders von Bachs Fugen angetan, die soviel Ruhe und Ordnung ausstrahlen.

Gerd Schweda aus Bonn (29.08.2011): Der Beitrag ist allererste Sahne! Musik verändert Wasser und Menschen bestehen nun mal überwiegend aus Wasser. Klassische Musik bringt harmonische Wasserkristallbilder, Heavy metal zeigt Chaos und Unordnung. Es gibt viele Wissenschaftler, die das aufzeigen. Der bekannteste ist Masuro Emoto. Ich halte Vorträge darüber: Wasser und Gefühle.

Anny aus Wiesbaden (03.08.2011): Singen und besonders die Heilungslieder können die Selbstheilungskräfte in hohem Maße mobilisieren... Deshalb sollte auch auf das Singen und seine bejahende Einstellung zum Leben erwähnt werden.

Burkhardt Nickel aus Römhild (21.07.2011): Es trifft wirklich zu, so wie es hier in diesem Kommentar beschrieben worden ist. Ich konnte, als ich Schüler gewesen war, mit Klassischer Musik am besten meine Aufgaben bewältigen (meinen Lernstoff verarbeiten). Bei einem großem Druck, bei einer Arbeit, -Stress ,war die Klassische Musik, die mein Körper - meinen Geist wieder herunter gefahren hat. Es ist wirklich etwas daran, wie man seinen Körper beeinflussen kann. Es ist auch wie im Körper, so auch beim Auto. Im Körper ist es das Herz und beim Auto ist es der Motor. Ohne diese beiden Maschinen, gibt es keine jegliche Bewegung. Denken sie bitte einmal darüber nach. Viele Grüße Ihr Burkhardt Nickel

Barbara Kloep aus Bonn (05.05.2011): Nur vorab gesagt: Ich bin keine Herzpatientin, ich interessiere mich aber dennoch für die Wirkungen von Musik auf die Gesundheit. Ich bin nicht sicher, ob man wirklich sagen kann, dass diese oder jene Musik bei dieser oder jener Krankheit hilft, oder dass Heavy Metal beispielsweise keine therapeutische Wirkung hat. Mir kommt das zu einfach vor. An anderer Stelle habe ich gelesen, dass nicht so sehr der Musikstil verantwortlich ist für die Wirkung von Musik, sondern die Frage, ob der Person die Musik gefällt. Ich höre selbst kein Heavy Metal und kein Techno, ich glaube aber, dass HM für viele beispielsweise befreiend wirkt, aggressionsabbauend, sie können sich auspowern, alles rausschreien, was bedeuten kann, dass sie sich hinterher entspannt fühlen. Und ist es bei rasant schnellen Klassikstücken nicht auch denkbar, dass Puls und Herzfrequenz erhöht statt verringert werden? Und hilft klassische Musik auch bei Leuten, die einfach nicht so gerne Klassik mögen? Also, ich bin da unsicher...

Karl Zimmermann aus Würselen (25.03.2011): Der Hinweis auf Geistliche Musik ist sehr gut. Die wiederentdeckten natürlichen Wirkungen machen uns über unsere 5 Sinne hinausgehend die natürlichen Ursachen - die Naturgesetze - auf. Es wäre sehr schön, wenn Sie über die Entdeckungen Kepplers, Bachs, Beethovens, Einsteins, und vieler anderer klassischer Naturwissenschaftler eine für Laien verständliche I n f o r m a t i o n zur umfassenden Bewußtmachung kreieren könnten.
Die natürlichen Kräfte des Universums stehen nach meinem Verständnis (ich bin Laie) mit dem wunderbaren Organ H e r z in natürlicher Resonanz. Kausalität. Ursache und Wirkung. Man könnte dann das ganzheitliche Tun - das ja doch erkennbar bei der Schulmedizin wiederentdeckt wird - besser verstehen. Wenn man es nur glauben können soll, könnte die Skepsis - als die Eleganz der Angst - viele Menschen zurückhalten, die von Ihnen angebotene Hilfe zur Selbsthilfe zur Selbsthilfe anzunehmen. Und das wäre schade.

Georg Schmitz aus Hagen (08.03.2011): Dieser Bericht trifft nach meiner Erfahrung absolut zu. Instrumentale klassische Musik höre ich häufig - leise im Hintergrund - bei bestimmten Arbeiten, Lesen etc., während lateinamerikanische Musik sofort aus einem melancholischen Tief geradezu in gute Laune hinein katapultiert.

Möller aus Dreieich (26.02.2011): Schon viele Jahre nutze ich klassische Musik und geistliche Musik zur Beruhigung nach Stress. Ist auch gut für mein Herz, wie ich gerade gelesen habe!

Renate Schumacher aus Buchenbach (07.02.2011): Ich würde mich über Empfehlungen von Klassik-CDs "für die Seele" sehr freuen.

Jürgen Hansen (07.09.2010): Ich höre sehr gerne klassische Musik und habe außerdem festgestellt, daß ich im Auto sehr viel ruhiger fahre.

Sigrid Katz (15.02.2010): Dient als Anregung, auf welche Art von Musik man zurückgreifen kann. Ausprobieren! Sigrid Katz

Andrea Reuther (01.02.2010): Ich hatte bei meiner Carotis-Op im letzten Jahr eine schon betagte Bettnachbarin, die große Angst vor der bevorstehenden Elektrotherapie hatte, die für den Nachmittag angesetzt wurde, da sie einen sehr unregelmäßigen Herzrhythmus hatte nach vorangegangenen Eingriffen. Ich hatte meinen kleinen MP3-Player dabei mit wunderbaren Meditations-Entspannungs- und klassischen (Mozart) herrlichen Musikstücken, die ich auch vor und nach meiner OP singend, summend und dirigierend im Bett angehört hatte. So sagte ich zu ihr, dass ich eine tolle Methode wüsste, um sie abzulenken und ihr ein wenig die Angst zu nehmen und ich steckte die kleinen Kopfhörer an und ließ sie die nächsten Stunden mit Musik berieseln. Sie sagte immer nur "wunderschön - ach ist das herrlich". Und als ich am Nachmittag wieder von einer Untersuchung auf mein Zimmer kam, war sie immer noch da. Ich fragte sie warum sie noch nicht geholt wurde? Und da erzählte sie mir, dass die Ärztin da war und es nicht fassen konnte, dass sich ihr Puls und der Herzschlag auf dem Monitor, an den sie in einem anderen Erwachungszimmer wohl angeschlossen war, vollkommen normalisiert hatte und die Prozedur nicht notwendig war. Sie war so glücklich und rief danach gleich ihre Kinder an, dass sie ihr auch so ein kleines "Musik-Gerätle" kaufen und mitbringen sollten. Ich erzählte es später der Ärztin, die sehr aufgeschlossen für diese Art von Einwirkung war und mir auch sagte, dass sie am liebsten mit Musik operieren würde aber das leider ihr Chef nicht mochte. Das zu diesem Musikthema. Ich selbst habe es auch vor meinem letzten Herzkatheter und Stent-Implantation ausprobiert und noch meinem Kardiologen vor der Untersuchung erzählt, dass ich mich mit GURRUMUL beruhigt hätte. Er kannte den australischen Musiker (ein Aborigine) nicht und so habe ich ihm zu Weihnachten die CD geschenkt zur Entspannung an seinen Stresstagen. Er erzählte mir bei meinem letzten Besuch vor 14 Tagen, dass er so viel Freude damit habe und die CD auch die Kinder sehr lieben und die ganze Familie sie inzwischen anhört. Musik ist heilsam! Herzliche Grüße Andrea Reuther

Inge Zimmerl (01.02.2010): Die Aufgliederung der einzelnen Musikrichtungen und daraus resultierende Beruhigung z. B. bei Stress-Situationen trifft bei klassischer oder meditativer Musik korrekt zu. Oftmals ausprobiert - es hilft! Ohne dass ich damals davon Kenntnis hatte - aber in ihrem Bericht finde ich dazu die Bestätigung.

Franz-Joseph Riebartsch (01.02.2010): Als Produzent einer eigenen Bürgerfunk-Sendung im Radio der ems-vechte-welle (seit 1997) mit Texten und Themen "rund ums Herz" (Titel HERZ HEUTE) immer wieder auf die klassischen Zwischenmusiken angesprochen. Die Ausführungen von Prof. Trappe haben mich besonders bestätigt. Danke!

Heinz Bartkowski (01.02.2010): Kann die Wirkung in der Praxis bestätigen.

Helga Barth (31.01.2010): Ich gehe regelmäßig alle 8 Wochen in ein Konzert mit leichter klassischer Musik. Danach fühle ich mich sehr gut und hier sind auch meine Schmerzen für die zwei Stunden vergessen.

Elisabeth Wiegand (31.01.2010): Bei einem Aufenthalt in einer Schmerzklinik wurde Musiktherapie angeboten. Ich war überrascht über die Wirkung.

Mechtild Schilling-Medsker (31.01.2010): Das sind auch meine Eindrücke mit Musik, kann aber Techno manchmal gut hören. Jazz strengt an und verstimmt, finde ich. Bevorzugte Musik ist die von Joh. Seb. Bach, aber auch die russische Musik (Tschaikowsky, Rimski-Korsakow, Modest Mussorgski u. a.) hat eine beruhigende, entspannende Wirkung.

Renate Muhr (31.01.2010): Ich bin sehr musikalisch und höre meist Rock und Pop, die mir bei meiner Herzmuskelschwäche den nötigen Antrieb gibt.

Justin D. (30.01.2010): Es ist ja bekannt, dass Musik beruhigend wirkt, aber seit meinem Herzinfarkt weiß ich es genau, dass es sich positiv auswirkt.

Werner Hempel (30.01.2010): Ich werde mich jetzt mehr der klassischen Musik widmen, wenn ich sehr gestresst bin. Denn es beruhigt und entspannt mich sehr.

Ludger H. (30.01.2010): Kann die Aussagen des Autors nur bestätigen, bin selbst Herzpatient und spüre die heilenden Wirkungen der Musik, da ich mit Freude in einem Chor singe und die verschiedenen Musikrichtungen wie beschrieben auch gern höre. Sine musica nulla vita!

Reinhard Klein (30.01.2010): Die ausgearbeiteten Artikel, Fachkommentare und sonstigen Publikationen zeugen von hoher Fachkompetenz und sind - was ebenfalls sehr bedeutend und nicht zu unterschätzen ist - auch für den medizinischen Laien sehr verständlich und nachfühlsam strukturiert. Reinhard Klein

Rudolf Lorenz (30.01.2010): Die positive Wirkung der Musik bei Herzkrankheiten war bekannt - die spezielle Zuordnung finde ich sehr gut und hilfreich - danke!

Helga Mannigel (29.01.2010): Eine Therapiemöglichkeit ohne Medikamente. Jeder Mensch kann sie selbst einsetzen.

Ines Steiner (29.01.2010): Wissen macht stark. Es bereichert unser Lebensgefühl auf eine angenehme Weise.

Ingrid Unger (29.01.2010): Ja, in aller Einfachheit und Klarheit wurden die verschiedenen Musikgruppen erklärt.

Jürgen Pietsch (29.01.2010): Kann ich bestätigen: Klassik, Schlager, volkstümliche Musik. Gern auch Jazz, aber nicht als Therapie.

Edith G. (29.01.2010): Weil ich selbst als Herzpatient (dilatative Kardiomyopathie) erkannt habe, daß klassische Musik sich positiv auf meine Ängste und Anspannungen auswirkt. Besonders kann ich hier den Sender "Klassik Radio" empfehlen, der hauptsächlich sanfte Klassik und Filmmusik im Programm hat. Eine echte Bereicherung in meinem Leben!

Peter Samulski (29.01.2010): Dieser Bericht bestätigt die Erfahrung vieler Menschen, die bislang nur auf Grund eigener emotionaler Erkenntnisse gespürt haben, welche der verschiedenen Musikarten sich wie auf die Stimmung, das Gefühl und auch auf den Geist auswirken, positiv oder negativ; Ersteres gilt besonders für die klassische Musik. Man denke nur an die "Kleine Nachtmusik".

Dieter Hintze (29.01.2010): Die Klassik ist sehr vielfältig. Welche Komponisten und Kompositionen sind besonders geeignet?

Helga Gabriel (29.01.2010): Ich höre seit Jahren Musik zur Entspannung, habe sie aber noch nie so "sortiert" bekommen. Danke!

Lydia Iwer (29.01.2010): Musik ist eigentlich immer eine gute, wirkungsvolle Medizin.

Walter Schaller (29.01.2010): Finde die Studie sehr gut! Meditiere selbst auf dieser Erkenntnis.

Wolfgang Hesse (29.01.2010): Ohne diese Begründung zu kennen, nutze ich als Herzkranker die Musik (klassisch) für mich in dargestellter Weise vor allem nachts bei Schlaflosigkeit.

Lydia B. (29.01.2010): Ja, weil ich mich bestätigt fühle. Ich höre, wenn ich am PC bin seit Jahren klassische Musik. Das macht mich ruhig und zufrieden. Zum Einschlafen höre ich Meditationsmusik. Und Sie werden es nicht glauben, ich habe noch nie eine bis zu Ende gehört, weil ich vorher jedes Mal schon schlafe. Obwohl ich an massiven Schlafstörungen leide.

H. Bebek (29.01.2010): Es ist für mich eine Bestätigung meiner Vorliebe für klassische Musik, die ich schon immer als beruhigend empfand und sehr gerne höre. Ich liebe vor allem Musik von J. S. Bach.

Dietmar Lettow (29.01.2010): Die Kommentare sind kurz gefasst, verständlich - und sie decken sich mit meinen Erfahrungen.

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