Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

Vorhofflimmern: „Hoher Puls nach Ablation - Was kann ich dagegen tun?“

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Vorhofflimmern: Hoher Puls nach Ablation

Vor kurzem berichtete in der Sprech­stun­de der Deutschen Herzstiftung ein Herz­pa­tien­t, dass sein Puls nach mehreren Vorhofflimmerablationen mittlerweile bei etwa 100 Schlägen pro Minute liegt. Von unseren Herzexperten wollte er nun wissen, was man gegen einen so hohen Puls tun kann. Die Antwort, die wir bereits in HERZ HEUTE ab­ge­druckt haben, kommt von Professor Dr. med. Christian Hamm, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung.

Die Frage: "Gegen Vorhofflimmern habe ich im Laufe der Zeit vier Ablationen erhalten. Nach neustem EKG beim Hausarzt ist seither unverändert der normale Herzrhythmus (Sinusrhythmus) erhalten.

Nachdem monatelang die Herzfrequenz bei rund 80 Schlägen pro Minute lag, ist sie seit Januar 2010 im Ruhezustand bei etwa 100/min und etwas drüber.

Ich nehme seit langem Flecainidacetat AL 50 mg ein mit der Dosis 1-0-1. Vorher habe ich schon alle möglichen Medikamente durchprobiert. Es geht bei mir um die zu hohe Herzfrequenz. Was kann ich konkret dagegen tun?″
Gerhard R., Vacha

Die Experten-Antwort:

Sie  fragen  nach  Ihrer  hohen  Herzfrequenz, die Sie im Anschluss an Ihre Vorhofflimmerablation festgestellt haben. Das ist nach diesem Eingriff nicht ganz ungewöhnlich.

Einzelmessungen sind hier aber sicherlich nicht ausreichend, sondern ich würde Ihnen empfehlen, mittels eines Langzeit-EKGs die Herzfrequenz über den ganzen Tag aufzuzeichnen.


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Falls es sich bestätigt, dass die Herzfrequenz tatsächlich im Mittel über 100 Schlägen pro Minute in Ruhe liegt, ist zu überlegen, ob man Ihnen zusätzlich einen Betablocker oder das Medikament Ivabradin (Handelsname: Procoralan) verschreibt.

Das kann Ihr Hausarzt bzw. Ihr behandelnder Kardiologe entscheiden.

Professor Dr. med. Christian Hamm

Autor: Professor Dr. med. Christian Hamm ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Abteilung für Kardiologie der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim.

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Bislang 72 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Dr. H. aus Werlte (20.07.2017): Kann nach einer Pulmonalvenenablation erneut VHF auftreten?

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B. aus Moers (10.05.2017): Danke!

Erika B. aus Waldsee (03.05.2017): Bei mir wurde im Juni 2014 eine Ablation gemacht. Nach genau 2 Jahren, im Juni 2016, war es wieder soweit. Nun habe ich keine Probleme mehr. Ich nehme aber täglich eine Tablette Xarelto. Wie lange ich diese Tablette nehmen muss? Jeder Arzt hat dazu eine andere Meinung.

Ingrid M. aus Schwäbisch Gmünd (12.03.2017): Der Artikel hat mir sehr geholfen und mich beruhigt.

Thomas C. aus Pforzheim (04.03.2017): Ich habe vor genau 32 Tagen eine Ablation wegen Vorhofflimmern gemacht bekommen. Die ersten 16 Tage nach dem Eingriff ging es mir super. Dann stellte sich hin und wieder stärkeres Herzklopfen mit höherem Ruhepuls ein. Normal habe ich zw. 63-70 Schläge in der Minute. Seitdem liegt mein durchschnittlicher Ruhepuls stundenweise bei 100-110, um sich dann wieder auf um 70 Schläge einzupendeln. Bin mal gespannt, wie das weitergeht.

Stefani W. aus Flensburg (17.01.2017): Guten Tag. Bei meinem Mann (41 Jahre) wurde am 15.01.2017 festgestellt, dass er Vorhofflimmern hat, er musste im Krankenhaus bleiben und am nächsten Morgen wurde er behandelt mit einem Elektroschock (120 Joule). Nun ist er seit gestern schon wieder zu Hause und nun hat er andauernd einen ziemlich hohen Puls, das hatte er davor nicht? Ist das normal? Sollte er nochmals ins Krankenhaus fahren?

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Donath aus Berlin (08.11.2016): Mein Arzt sagt, dann ist das so, ich habe ein hüpfendes Herz.

Angela aus Köln (16.10.2016): Habe 2012 mein Vorhofflimmern gemacht bekommen mit Katheter, nun habe ich wieder Herzrasen, vor allem bei Stress, Puls über 100. Spüre das Rasen, mir wird es schwindelig und ich habe Übelkeit.

Mike (13.09.2016): Guten Tag, ich habe vor 13 Tagen meine Ablation gehabt wegen Herzrhythmusstörungen, ich hab am Tag 1-2 Stunden, in denen es mir nicht sonnig geht, bedeutet Herzrasen, Rhythmusstörung und Unwohlgefühl. Wir haben die letzten Tage auch sehr warmes Wetter und abends kühlt es sehr ab. Ist es normal lang anhaltende Rhythmusstörung mit kurzem Herzrasen, Puls ca. 80-100, von ca. 2 Stunden zu haben?

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E. F. aus Heilbronn (17.07.2016): Habe seit ca. 8 Jahren Herzrhythmusstörungen mit Vorhofflattern, z.Zt. Puls immer über 100, vor kurzem Blutdruck 80/60, Puls 220, Notarzt war erforderlich.

Ingeborg B. aus Taunusstein (07.07.2016): Habe Angst, dass die Elektroden vielleicht mal brechen oder abreißen, wie merkt man das? Habe einen Defi seit 2 Jahren. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Ingeborg B.

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Regina H. aus Bernstadt (11.04.2016): Mir geht es seit 2 Monaten ähnlich, 2013 hatte ich eine Ablation, nun habe ich wieder alle 14 Tage einen Puls über 100. Nehme Betablocker und Falithrom.

Karl Heinz aus Böhmenkirch (27.03.2016): Bei mir ist es gerade umgekehrt. Eine Woche nach der Ablation konnte in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt die Dosis von Metoprololsuccinat (Betablocker) 95 mg 1-0-1/2 auf 47,5 mg abgesenkt werden. Ich habe überhaupt keine Beschwerden (Herzrhythmusstörung) mehr. Mein hoher Puls vor der Ablation von 130 bis 140 ist zwischenzeitlich bei 52 bis 66. Meine Frage: Ist es sinnvoll, die Betablocker nochmals zu reduzieren?

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R. aus Österreich (06.03.2016): Ich möchte wissen, ob ein Puls von ca. 100 und Vorhofflimmern nach der Ablation gefährlich ist. Ich fühle mich nach dem Eingriff wesentlich besser als vor der Ablation, auch bei sportlicher Betätigung, vorher hatte ich meist Schwindelanfälle beim Sport, die sind jetzt weg. Ich habe das Gefühl, dass das Vorhofflimmern während einer Anstrengung auf normalen Herzrhythmus umspringt. Ich möchte trotz Anraten keine weitere Ablation durchführen lassen, bitte um Ihre Meinung, besten Dank.

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Monika B. aus Bochum (04.03.2016): Die Deutsche Herzstiftung hat mir auch oft schon unbegründete Angst genommen, dafür bin ich dankbar.

Helmut M. aus Frankfurt am Main (24.12.2015): Nach einer Ablation war mein Puls bei 55. 7 Tage später war der Puls wieder bei 120. Sys 133 Dia 84.

Guenther aus Schwarmstedt (20.11.2015): Alter:77, vor 10 Jahren biologischer Aorten-Klappenersatz. 1 Jahr später wieder paroxysmales Vorhofflimmern. Nachdem ich bei mir feststellte, dass 6 Kardioversionen und 2 Ablationen nichts brachten und die wirkliche wahre Erfolgsrate nach einer Ablation verschwindend klein ist, habe ich mir den OP-Bericht von der letzten Ablation mal rauf und runter gelesen und entdeckte einen entscheidenden Punkt: "zusätzliche Linie mitrale Isthmuslinie (FAEC-Ablation)". Nach Rücksprache mit einigen fachkompetenten Kardiologen (Prof. Schäfer, Prof. Doll und Prof. Radke) versuchte ich mein VHF, verbunden mit einer ventrikulären Tachykardie, nun doch noch einmal medikamentös zu lösen.
Nach Monaten des Probierens mit allen bekannten Arten von Betablockern, Calciumkanalblockern, kam ich bei mir zu folgendem Ergebnis: Entgegen jeder Schulmedizin erreichte ich zum ersten Mal einen für mich normgerechten Sinus (70-72 bpm) mit dem Calciumantagonisten Verapamil-Typ + Beta-1-selektiven Betablocker zwecks selektive Blockade der Beta-1-Rezeptoren. Die Dosierung startete ich mit 240 mg Verapamil + 5 mg Bisoprolol bis runter auf heute 40 mg Verapamil + 1,25 mg Bisoprolol. Mein Puls und auch der Blutdruck sind absolut in der Norm. Ich sollte dazu vielleicht noch sagen, dass diese Dosierung in allgemeinen Fachkreisen als leichte Priese bezeichnet wird.
Ich bin auf jeden Fall restlos glücklich, dass diese Odyssee endlich ein Ende hat. Wahrscheinlich habe ich es bei mir mit einem hyperkinetischen Herzsyndrom zu tun, dem die atypische Symptomatik schwer zu schaffen machte, wie z. B. Herzrasen (Tachykardie), labile Hypertonie, Herzrhythmusstörungen wie z. B. häufige ventrikuläre Extrasystolen.

Q. aus Pullach (04.11.2015): Im Rahmen der Lungenkrebsnachsorge (10 J.) wurde festgestellt: Ich habe supraventrikuläre Extrasystolen, Puls 120. Der Wert blieb den ganzen Tag konstant. Trotz Gartenarbeit, trotz Radfahren. Durch Atemübungen brachte ich abends den Puls auf 69. Der Puls blieb in den Folgetagen normal. 2 Auslöser vermute ich: Voltaren, Ibuprofen etwa 30 Min nach Einnahme. Als Hilfe habe ich Blutdruckmittel, z. B. Concor 5.
2011 war ich wegen einer beidseitigen Lungenembolie in der Müllerklinik. Gegen das Vorhofflimmern wurde Folgendes gemacht: Mit einem Elektronen-Strahl per PC wurde das Herz in Sinuskurven gebracht. Dazu gab es dann Digoxin. Ich habe bis zum letzten Frühjahr in dem Punkt keine Schwierigkeiten mehr gehabt. Das sollte sich mancher überlegen.

Wolfgang N. aus Hamburg (21.10.2015): Hatte am 9.9.15 eine Herzablation und jetzt, nach etwas über einen Monat, habe ich wieder Vorhofflimmern. Was sollte ich tun, wenn das Vorhofflimmern einsetzt?

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H. G. aus Erkrath (15.09.2015): Stehe vor einer Ablation.

Wolfgang N. aus Hamburg (12.09.2015): Hatte am 9.9.15 meine erste Katheterablation und jetzt nach 2 Tagen ist das Vorhofflimmern wieder da, heißt das jetzt, dass die Ablation negativ verlaufen ist oder besteht die Hoffnung, dass es sich noch einspielt und ich dieses grauenhafte Vorhofflimmern doch noch loswerde?

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Patrizia aus dem Rhein-Main-Gebiet (24.08.2015): Am 18.8.15 hatte ich in der Sana Klinik in Offenbach eine Ablation am AV-Knoten. Leider kann ich nicht genau wiedergeben, was gemacht wurde, aber ich wurde als geheilt entlassen und der "slow pathway" wurde erfolgreich verödet. Das Klinikum hat ein ganz neues Katheterlabor seit Februar und einen sehr guten Arzt, der in der Kerckhoff Klinik ausgebildet wurde. Das hat mich dazu bewogen, dort hinzugehen. Nach der Ablation war mein Puls noch einige Tage sehr hoch und ich hatte auch immer mal Extrasystolen, aber langsam scheint sich alles einzupendeln und es kann wohl bis zu drei Monate dauern, bis alles verheilt ist und wieder normal läuft. Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Die Ablation dauerte ca. 1 Stunde und ich hatte weder Narkose, noch Beruhigungsmittel, aber hätte natürlich beides haben können. Blutdruck ist weiterhin niedrig und Medikamente brauchte ich weder davor, noch jetzt. Der OP-Tisch war übrigens schön warm (ich las weiter unten von einem unangenehm kalten Tisch) und die Betreuung war auch gut.

E. F. aus Bodenseeregion (02.07.2015): Ich habe nun meine Ablation seit dem 13.4.2015 hinter mir. Und ich fühle mich seit Wochen sehr gut. War im Isar-Herzzentrum München. Die Betreuung und die Ärzte waren sehr gut. Anfangs musste ich Xarelto 20 mg und Flecainid nehmen in recht hoher Dosis. Tgl. 2 x 100 mg. Dadurch war ich aber fast nur müde und konnte meiner täglichen Arbeit nicht nachkommen. Nach Rücksprache mit meinem Kardiologen wurde die Dosis schrittweise herabgesetzt, sodass ich jetzt nur noch abends 1/2 Tablette, also 50 mg nehme. Mein Puls ist gleichbleibend immer zwischen 60 - 75. Abends etwas niedriger. Mein Blutdruck ist normal, manchmal niedrig. Seit der Ablation hatte ich bis jetzt kein Vorhofflimmern mehr. In ca. 3 Wochen werden alle Medikamente abgesetzt und dann wird sich zeigen, ob die Ablation ein Erfolg war. Sollte ich eine zweite benötigen, werde ich wieder in diese Klinik gehen. Ich kann nur jeden ermutigen, wenn es möglich ist, eine Ablation machen zu lassen.

Helmut H. (07.05.2015): Der Schrittmacher-Ruhepuls muss eigentlich nicht im Liegen oder Sitzen sondern im Stehen eingestellt werden. Wenn man Auto fährt, bleibt man bei schlimmstem Schlamassel auf glatter Straße im Ruhezustand, weil der Schrittmacher nur mechanisch misst. Auch bei Tätigkeiten am Tisch gilt das. Da kann man aufstehen und "hopsen". Armes Gehirn!
MfG Helmut H.

Hans-J. D. aus Braunschweig (19.04.2015): Bei mir sind Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern bekannt - vom Kardiologen bekomme ich Ramilich 2,5 mg und VeraHexal 125 mg retard. Ich habe seit ca. 1,5 Jahren morgens je eine Tabl. eingenommen - vor einigen Wochen hatte ich einen Termin beim Kardiologen und die Dosis wurde erhöht auf mittags und abends eine halbe Verahexal und abends eine RamiLich. Kurze Zeit später bekam ich plötzlich einen hohen Blutdruckanstieg von 220/125 und der Puls 114. Ich setzte denn die Dosierung wieder auf den vorigen Stand. Es ging mir nach einigen Tagen besser, aber der Blutdruck und Puls ist hin und wieder sehr hoch. Ich senke ihn mit den Tropfen Nifedipin 20 mg und nach Dosierungsvorschrift eines praktischen Arztes erfolgreich. Leider ist das nur eine vorübergehende Senkung, weil ab und zu erneuter Bluthochdruck am nächsten Tag wieder da ist. Aber dann nur so bei 150 - 170 mmHg und der Puls ist meistens über 100. Mit freundlichem Gruß! Hans-J. D.

E. F. aus der Bodensee-Region (23.02.2015): Ich lese immer wieder erstaunt, wie viele Menschen nach einer Ablation dennoch einen hohen Puls haben und medikamentös behandelt werden müssen. Ich habe Anfang April im Isar-Herz-Zentrum München einen Termin für eine Ablation, angeblich mit Schock. Vorher soll eine TEE gemacht werden, ein Schluckecho. Mein Puls bei Vorhofflimmern liegt nicht höher als ca. 110-120. Ich hoffe aber, dass ich nach der Ablation wirklich geheilt bin. Sonst würde ich das nicht machen lassen. Medikamente nehme ich keine, wenn die Attacke kommt, lediglich Lexotanil. Weil durch die Medikamente Bisoprolol mein sowieso schon niedriger Blutdruck noch niedriger ist, dass ich kaum aufstehen kann. Ich denke, es ist absolut wichtig, sich in die richtige Klinik mit erfahrenen Spezialisten zu begeben. Das kann selbst der behandelnde Kardiologe nicht genau wissen. Mich wollte man ins Dt. Herzzentrum überweisen, als ich die Bewertungen las, bin ich erschrocken. Habe mich dann selber kundig gemacht beim Isar-Herz Zentrum, die angeblich eine Erfolgsquote von 90 % haben.

Jette B. aus Kiel (10.02.2015): Was mir hier bei allen Behandlungsmöglichkeiten richtig zu kurz kommt, ist die psychologische Seite, die eine wesentliche Rolle bei Herzproblemen spielt. Und zwar egal, um welche Herzkrankheit es sich handelt. Ich empfehle, in die Ayurvedische Medizin mit der gleichen Frage zu sehen, da wird ganz besonders auf die psychologische Komponente hingewiesen.

Klaus F. aus Mannheim (01.12.2014): Auch ich habe wieder -nach drei Ablationen (Kerckhoff-Klinik)- eine sehr hohe Herzfrequenz. Trotz Einnahme von Lanitop ist keine Besserung eingetreten. Nächtliche Angstzustände nehmen mir den Schlaf und ich bin überglücklich, wenn ich die Sonne morgens wieder sehe. Ich werde die Sprechstunde der Herzstiftung und die Kerckhoff-Klinik aufsuchen.

Christa P. aus Nordhausen (13.11.2014): Danke für diesen Beitrag. Betrifft mich auch. Ich werde mit meinem Arzt über das empfohlene Medikament sprechen.

Friedrich H. aus Hagen (01.11.2014): Ich habe am 5.06.2014 eine Ablation im HDZ in Bad Oeynhausen machen lassen, nachdem die Wirkung der Ablation aus dem Jahre 2009 in Hamburg nachließ und ich wieder verstärkt Vorhofflimmern und Rhythmusstörungen bekam. Ich habe nach der ersten Ablation weiter Bisoprolol genommen und bin bis zu meinem Unfall im Jahre 2012 mit Schädeltrauma mit nur gelegentlichen Anfällen ganz gut klargekommen. Nach meiner Reha fingen dann die Probleme verstärkt an. Ich ließ mich im Krankenhaus in Hagen neu einstellen und zwar: Flecainid 1 - 0 - 1 + Bisoprolol 1 - 0 - 0. Nach ca. 2 Monaten war der Pegel im Blut für Flecainid zu niedrig und ich mußte ihn auf 1 1/2 - 0 - 1 1/2 erhöhen. Damit waren zwar meine Herzrhythmusstörungen samt Vorhofflimmern nicht mehr da, allerdings wurde meine linke Hand dann zittrig und ich nahm an Gewicht zu. Deshalb dann die zweite Ablation. Meine Tabletten musste ich dann weiter einnehmen. Nach 3 Monaten, nach einem 7-Tage-EKG sollte ich dann das Flecainid absetzen. Als ich dann einige Tage ohne Flecainid war, fingen die Probleme wieder an. Man riet mir dann, auch das Bisoprolol abzusetzen. Nach einem Tag ging mein Puls über 100 bis zu 128 Schläge. Zu welchen Medikamenten würden sie mir raten. Ist Flecainid, wie ich immer wieder höre, so unverträglich und voller Nebenwirkungen? Gibt es welche mit weniger Nebenwirkungen? Natürlich nehme ich auch Marcumar.

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Uwe (49 Jahre alt) aus Hennef (07.10.2014): Meine erste Pulmonalvenenablation habe ich am 01.10.2013 an der Uniklinik durchführen lassen, damals wie auch heute bin ich von der Möglichkeit von paroxysmaler Tachykardie geheilt zu werden sehr begeistert, wenn auch m. E. und durch meine Erfahrungen, die ich gemacht habe, Kardiologen mit Pulmonalvenenablation und deren Begleiterscheinungen noch so ihre Schwierigkeiten haben. Als bei mir am 01.10.2013 mit der Cryo-Technik alle 4 Pulmonalvenen und mit der Radiofrequenztechnik der cavotrikuspidale Isthmus verödet (abladiert) wurden, bekam ich genau eine Woche später ein rechtshirnige TIA bei passagerer Hemihypästhesie (Taubheitsgefühl) der linken Gesichtshälfte, trotz des Blutgerinnungsmedikamentes Xarelto. Der weitere Heilungsverlauf der Pulmonalvenenablation verlief ohne weitere Komplikationen (Ruheherzschlag 50 bis 70, also alles im grünen Bereich). Leider verspürte ich exakt nach 3 Monaten wiederholtes Herzstolpern, bei meinem Hauskardiologen wurde ein 24-Stunden-EKG durchgeführt. Im Rahmen der Auswertung wurden 155 Zwischensystolen in einer Stunde aufgezeichnet, die damalige Aussage meines Kardiologen, keine Angst ... auch nicht Herzkranke hätten sowas ... nur die würden das nicht so wahrnehmen. Wenn mich das belasten würde, sollte ich mal zu einem Psychologen gehen. Ich machte den Kardiologen darauf aufmerksam, dass ich das vor der Ablation nicht hatte und ich beruflich (Zollbeamter) dieses so auch nicht akzeptieren kann. Er meinte ich solle das Herzmedikament Propafenon absetzen und dann mal sehen. Da ich beruflich Dienstsport verrichten muss, bin ich dann 2 Tage nach dem 24-Stunden-EKG und der Auswertung Joggen gewesen und 6 Stunden später lag ich im Krankenhaus, da mein Blutdruck und der Herzschlag sich nicht mehr im Normalbereich befand. Ich wurde dann in der Uniklinik durchgecheckt, da nichts auf eine Rückkehr meiner paroxysmalen Tachykardie mit einer Herzaktivität auf etwa 150 bis 220 Schläge pro Minute mit einer Überleitung 1:1 und 2:1 festgestellt werden konnte, wollte man mich wieder aus der Klinik entlassen. Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Oberarzt, dass ich mir beruflich solche Ausfälle nicht leisten kann, wurde mir am 16.01.2014 ein Herzmonitor mit Überwachungssensor unterhalb des linken Schlüsselbeines implantiert. Ich sollte auch weiterhin das Herzmedikament Propafenon nicht mehr nehmen. Mit dem Herzmonitor (er sieht aus wie ein Schrittmacher) fühlte ich mich schon sicherer, dieser wurde von der Uniklinik auf mich programmiert. Nun zeichnete er permanent meine Herztätigkeit auf und löscht es wieder solange alles im Normalbereich verläuft, alles, was er nicht als normal ansieht, wird gespeichert und um 3 Uhr in der früh von einem Sendegerät (dieser steht an meinem Bett) an die Uniklinik versendet und dort von einem Kardiologe ausgewertet. Das hat den Vorteil, dass Rhythmusstörungen schneller erkannt werden können. Im März 2014 hatte dann der Herzmonitor schnelles Herzrasen aufzeichnen können, jedoch wurde ich nicht von der Uniklinik kontaktiert, sodass ich 4 Wochen später selber dort hinfuhr. Bei der Auswertung kam man zu der Meinung, dass es sich hier um Vorhofflattern handeln könnte, genau könnte man das nicht sagen, jedoch ein Vorhofflimmern könnte ausgeschlossen werden. Es wurde eine Termin für eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU) mit Ablationsabsichten vereinbart. Mittlerweile war bis dato schon ein halbes Jahr vergangen, die Beschwerden wie plötzliche Kurzatmigkeit mit Schweißausbruch, Unwohlsein und Angst und Druck- und Engegefühlen in der Brust und Herzgegend wurden immer häufiger, zudem nahm ich mittlerweile auch wieder mein Herzmedikament Propafenon, wie mir aber zu meinem Erstaunen von meinem Hausarzt gesagt wurde, dass dieses Medikament das Vorhofflattern nicht unterdrücken kann, sondern nur das Vorhofflimmern. Nun hatte ich aber auch jedem Arzt die oben genannten Beschwerden mitgeteilt, doch mir wurde von den Kardiologen gesagt, dass es laut EKG und Herzmonitor keine Anzeichen von Vorhofflimmern geben würde. Als man am 01.07.2014 die besagte EPU durchführte und man 1 Stunde das Herz gereizt hatte, um ein Vorhofflattern auszulösen, mussten die Kardiologen feststellen, dass ein Vorhofflattern nicht auszulösen sei, jedoch konnte man, mit Erstaunen der Kardiologen, ein Vorhofflattern auslösen. Da man sich nicht darauf eingestellt hatte, wurde mir eine lebenslange Medikation oder eine erneute Pulmonalvenenablation angeboten. Trotz der damaligen TIA entschied ich mich für eine erneute Pulmonalvenenablation. Diese Re-PV-Ablation wurde diesmal mit einer Cartographie (3D-Technik) und am 15.09.2014 durchgeführt. Eine TIA blieb zum Glück bis zum heutigen Tag aus. Ich nahm diesmal auch 4 Wochen vor der Ablation den Blutgerinnungshemmer Eliquis, was ich nun auch 3 Monate weiter nehmen muss. Bei der Re-PV-Ablation stellte man fest, dass sich die rechten Pulmonalvenen sich rekonnektiert hatten. Zusätzlich wurde eine lineare Ablation zwischen rechts-superiorer und links-superiorer Pulmonalvene durchgeführt. Nach einer Stunde nach der Ablation hatte ich einen Blutdruckabfall und Luftnot, dieses behob sich aber nach 1 weiteren Stunde. Nach meiner Krankschreibung werde ich nächste Woche wieder meinen Dienst aufnehmen, werde in dieser Woche mal versuchen, wie das jetzt mit dem Joggen aussieht ... habe zwischendurch noch mal Druck auf der Brust gehabt und leichte Irritationen des Herzens ... wobei ich hoffe, dass dieses noch zum Heilungsprozess gehört ... Ich habe für mich die Erkenntnis gewonnen, dass eine Pulmonalvenenablation was gutes ist und ich diese auch noch mal ein Drittes mal über mich ergehen lassen würde, das einzige, was ich bemängele, ist, dass Kardiologen immer nur vom Optimum ausgehen und nicht, dass es auch Patienten gibt, die anders auf eine Pulmonalvenenablation reagieren. Vielleicht sind sie in 5 Jahren weiter und nehmen auch solche Patienten wahr, wo die Symptome und deren Empfindungen nicht per EKG erklärbar sind. Ich habe fast genau 1 Jahr benötigt um eine 2. Ablation zu erhalten und nicht weil das Krankenhaus überlastet ist, nein weil man keine Beweise für ein erneutes Vorhofflimmern hatte, obwohl Studien klar sagen, dass 50 bis 60 % eine 2. Ablation benötigen. Mehr als die Symptome der plötzlichen Kurzatmigkeit mit Schweißausbruch, Unwohlsein und Angst, Druck- und Engegefühlen in der Brust und Herzgegend hatte ich VOR der ersten Ablation auch nicht. Und dass ich unter paroxysmaler Tachykardie mit einer Herzaktivität auf etwa 150 bis 220 Schläge pro Minute mit einer Überleitung 1:1 und 2:1 vor der ersten Ablation litt, wurde ja schon 1997 durch eine EPU festgestellt. Fazit ... lasst euch nicht entmutigen immer am Ball bleiben, eine Pulmonalvenenablation ist auf jeden Fall eine Chance, die man nutzen sollte, denn vor der 2. Ablation konnte ich in den letzten 2 Wochen noch nicht mal mehr einen Kühlschrank sauber machen, ohne dass mein Herz aus dem Takt geriet ... Mein Artikel sollte jetzt nicht abschreckend wirken, im Gegenteil wie gesagt, ich würde diese Ablation zu jeder Zeit wieder durchführen lassen. Ihr solltet nur darauf achten, dass es eine Klinik sein sollte, die wirklich solche Ablationen mehrmals am Tag durchführt und klärt vorher ab, wie sich ein Fehlschlag bemerkbar machen kann, damit nicht wie bei mir fast 1 Jahr vergeht, denn nicht jeder hat einen Arbeitgeber der lange Ausfallzeiten toleriert. Und wie sag ich immer, alles wird gut ...

Sigrid S. aus Vaterstetten (08.06.2014): Ich habe seit 2013 2 Ablationen, 1 Stent und einen Herzschrittmacher. Nun wurde bei mir festgestellt, dass ich wieder Vorhofflimmern habe. Was geschieht nun, muss ich noch einmal eine Ablation bekommen, trotz des Herzschrittmachers. Nehme Marcumar, Bisoprolol und Ass ein.

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Britta S. aus Bonn (05.03.2014): Auch bei mir ist der Puls nach der Ablation höher, allerdings nur von 50 auf 70.

Jens (21.01.2014): Hallo, hatte am 14.01.14 eine Ablation im UHZ des UKE Hamburg. Alles so weit gut verlaufen, es ging mir auch in den ersten Tagen danach ganz gut mit Ruhepuls so um 60. Seit Gestern Abend leider nicht mehr so gut, da der Ruhepuls bei 82 bis 93 liegt und sobald ich mich bewege auf 100 bis 115 steigt. Habe auch Schmerzen in der Brust und das Gefühl nicht so richtig durchatmen zu können. Wenn es bis Morgen nicht besser wird, muss ich wohl wieder zum Arzt. Nach der Ablation soll ich nur noch den Blutverdünner Eliquis und Pantoprazol nehmen. Kein Flecainid mehr. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?

Christiane S. aus München (18.12.2013): Leider habe ich nach der Ablation wieder Vorhofflimmern und letzte Woche eine kurze TIA erlitten.

Uwe (48 Jahre alt) aus Hennef (03.10.2013): Meine Pulmonalvenenablation war am 01.10.2013, werde morgen aus der Uniklinik Bonn entlassen. 1997 wurde bei mir paroxysmale Tachykardie mit einer Herzaktivität auf etwa 150 bis 220 Schläge pro Minute mit einer Überleitung 1:1 und 2:1 festgestellt.
1997 wurde mir mitgeteilt, dass diese Erkrankung nicht durch eine Ablation heilbar ist. Seitdem nahm ich täglich einmal 0,2 mg Novodigal und 3 mal täglich 150 mg Propafenon. Damit kam ich all die Jahre gut zurecht. Seit ca. 2 Jahren merkte ich jedoch, dass das Herz trotz der Medikamente aus dem Takt kam. Durch einen Zufall erfuhr ich vor einem halben Jahr, dass man heute in der Lage ist diese Art der Erkrankung zu abladieren. Nach verschiedenen Voruntersuchungen wie Belastungs-EKG, Herzecho und einer Myokardperfusionsszintigraphie wurde mir eine Pulmonalvenenablation empfohlen, da bei mir die Erfolgsaussichten sehr groß seien, da keine weiteren Erkrankungen am Herz zu erkennen seien. Nun wie oben erwähnt wurde dieser Eingriff am 01.10.2013 durchgeführt, laut Ärzte mit 100 % Erfolg. Durch Lesen verschiedener Lektüren wusste ich, auf was ich mich da einlasse, so war mir auch bewusst, dass es zu Nebenwirkungen kommen kann, diese sind bei mir ein erhöhter Ruhepuls, von vorher 60 auf nun 85 bis 94 und Atmungsbeschwerden. Nach dem Eingriff fiel mir das Tiefeinatmen sehr schwer. Ich bekam dafür das Schmerzmittel Novalgin, da es nach dem Eingriff sehr wichtig ist richtig tief einzuatmen, damit alle Lungengefäße den Sauerstoff weiter transportiert bekommen, damit eine Lungenembolie nicht so ein leichtes Spiel hat. Einen Tag nach dem Eingriff bekam ich mein gewohntes Novodigal und heute auch wieder mein Propafenon und einen Blutverdünner. Alle 3 Medikamente muss ich nun 3 Monate einnehmen, denn es wurde mir auch vorher erklärt, dass Rhythmusstörungen nach einer Ablation als Heilungsprozess auftreten können und durch die Medikamente verhindert werden soll. Ich werde nun die 3 Monate abwarten und mich an den Rat der Ärzte halten, es in dieser Zeit alles etwas langsamer angehen zu lassen, da es nun mal ein invasiver Eingriff am Herz war und dieses nun Zeit braucht sich wiederzufinden. Mein Motto: alles wird gut ... Ich kann hier keine Empfehlung abgeben, da die Krankheitsbilder sehr unterschiedlich sein können. Ich denke, dies muss jeder für sich selber entscheiden, ob er eine Ablation machen möchte, die Zukunft wird es bei mir zeigen, ob es richtig war. Für mich selber habe ich den Weg gefunden, indem ich viel darüber gelesen und mich informiert habe, sodass ich beim Aufklärungsgespräch vor dem Eingriff gezielt meine Fragen an den Arzt stellen konnte. Er bzw. die Ärztin hörte mir zu, nahm mir die Angst und erklärte mir sehr anschaulich, wie der Eingriff ablaufen wird. Ich fühle mich hier im Krankenhaus sehr gut aufgehoben. Und Risiken gibt es im Leben immer ...

Traute L. aus Wien (10.06.2013): Liege schon im KH für Katheterablation, wg. paroxysmalem Vorhofflimmern und evtl. auch Flattern. Ihren Artikel finde ich aus aktuellem Anlass sehr interessant und informativ. Leider habe ich bei Ihnen noch nichts über die vorhergehende transösophageale (?) Herzultraschalluntersuchung gefunden -- eine Untersuchung, die mir als reichlich unangenehm beschrieben wurde. Aber vielleicht bringen Sie auch darüber mal etwas.

Doris B. aus Oranienburg (19.03.2013): Im Internet las ich, dass bei Histaminintoleranz sich auch der Puls erhöht. Ich habe eher niedrigen Blutdruck und hohen Puls. Ich halte es für ratsamer, starke histaminhaltige Lebensmittel einzuschränken oder ganz zu vermeiden und sich viel zu bewegen, Muskeln aufzubauen und viele schöne Erlebnisse im Tagesablauf mit einzubauen, denn was der Seele gut tut, ist auch gut fürs Herz.

Erika aus Artern (27.12.2012): Bei mir wurde im Februar 2009 eine Ablation durchgeführt. 2010 bekam ich Procoralan verordnet, und mein Puls liegt zwischen 50 u. 60 Schlägen.

Brigizze F. aus Leipzig (10.12.2012): Hatte vor 5 Tagen eine Ablation wegen Vorhofflimmern. Seitdem liegt der Puls zwischen 90 und 96. Vorher hatte ich 65 bis 70 Puls. Was ist da los?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Michael M. aus Mülheim Ruhr (28.11.2012): Würde gern mit Menschen in Kontakt treten, die dieses Flimmern nach Ablation noch haben und zudem an Panikattacken leiden!!!

Karin aus Böblingen (07.11.2012): Hatte 2 Ablationen; Vorhofflimmern ist 4 Wochen nach der 2. Ablation wieder gekommen. Alter 69. Procoralan 1-0-1 hat nichts gebracht; Anwendung 3 Wochen. Puls bleibt bei ca. 100.

Gisela K. aus Engelstadt (22.09.2012): Nach Ablation wegen hohen Puls das Medikament Multaq 400 mg und Betablocker Concor 2,5 mg, mußte mit 200 Puls ins Krankenhaus, einige Zeit später lag ich mit einer Lungenembolie im Krankenhaus, Blutverdünner Falithrom 3 mg, Einstellung liegt zur Zeit INR-Wert 2,6 Quick 23, er war auch schon bei INR-Wert 4,0, Quick 15, hatte da mit den Beinen zu tun. Innenknöchel dunkelrot geworden auch viele sogenannte Spinnen an den Beinen.

Birgit Meyer (16.09.2012): Hallo, ich bin 48 Jahre und leide seit etwa 20 Jahren an Rhythmusstörungen. Anfangs waren es immer Aussetzer und hartes Nachschlagen und anschließendes Rasen, allerdings oft im Sinusrhythmus, aber auch schon mal völlig chaotisches Durcheinander. Nach einer halben Stunde war es nach "Einwerfen" von einer Zusatzdosis Metoprolol meistens weg. Jetzt haben sich die Rhythmusstörungen verändert. Das Herz wurstelt erst mit harten Schlägen durcheinander, danach geht es recht schnell über in Vorhofflimmern bis Pulsfrequenzen 208 / pro Minute!!! Ich denke jedes Mal, "Das war es!" Habe mich schon jetzt mit allem innerlich verabschiedet, weil ich denke, das überlebt kein Herz auf Dauer. Werde dann meistens mit dem Notarzt geholt, wo dann mit Infusionen, Digitoxin und irgendwelchen Beruhigungsmitteln gearbeitet wird. In Leipzig im Herzzentrum möchte ich jetzt schon die Ablation, weil ich denke, je länger man Vorhofflimmern hat, desto schwieriger wird es, alle Erregungszentren zu finden, die das auslösen. Wer hat ähnlich Erfahrungen? Habe Selbsthilfegruppe Vorhofflimmern und Ablation in Altenburger Land gegründet, mit Unterstützung der Deutschen Herzstiftung. Wer Interesse hat und sich austauschen, oder gegenseitig helfen will, bitte melden unter: meyer.altenburg1@freenet.de Herzliche Grüße Birgit Meyer

Wiebke H. aus Hamburg (19.08.2012): Ich habe mehrere Ablationen gegen Vorhofflattern (2010) und Vorhofflimmern (2011 + 2012) hinter mich gebracht. Nach der ersten Ablation gegen Vorhofflimmern im Juli 2011 bemerkte ich noch im Universitären Herzzentrum Hamburg (UZH), dass sich mein Ruhepuls erhöht und ich Extrasystolen hatte. Mir wurde es nicht nur vorher nicht gesagt, sondern mir wurde auf meine Anmerkung nur lapidar geantwortet, dass ich froh sein sollte im Sinusrhythmus zu sein. Ich hatte dann im August noch eine Ablation und im September 2011 bekam ich einen 2-Kammer-Herzschrittmacher. Mein Sinusknoten hatte nach der ersten Ablation im Juli auf einmal das Problem, dass er unter dem Vorhofflimmern. Mein Ruhepuls ist seit letztem Jahr eindeutig erhöht, trotz Betablocker. Leider hat auch die Ablation Ende Februar 2012 (Asklepios Klinik St. Georg) mir nicht geholfen. Ich flimmer immer wieder mal kürzer und mal länger (bis zu 16 Stunden). In den nächsten Monaten werden ich mich wohl erneut einer Ablation im St. Georg unterziehen, da mich das Vorhofflimmern stark belastet und ich hoffe, dass es letztendlich helfen wird. Bin 41 Jahre alt.

Gertraud M. aus Bad Neuenahr (22.05.2012): Ich hatte bei einer "Herzbeschwerde" = Vorhofflimmern 180 Puls - und fühlte mich ziemlich schlecht = Arzt und als Notfall ins Krankenhaus, eine Spritze, nach 3 - 4 Stunden ist das Herz wieder "umgesprungen". Ein Elektroschock war dann nicht mehr nötig. Xarelto als Blutverdünner u. v. a.

Maria U. aus Hannover (13.05.2012): Vielen Dank für die hilfreiche Information zur Herzrhythmusstörung. Wir werden uns nun regelmässig durch die Herzstiftung informieren lassen. Mein Schatz hatte vor kurzem Puls 150 mit sofortiger Einweisung ins Krankenhaus. Nach einer Elektrokardioversion war der Puls wieder auf 60. Nun, einige Tage später, war er heute wieder auf 89; trotz Medikamenten. Wir sind unsicher und ohne Informationen, ab wann es wieder gefährlich wird usw. Von den behandelnden Ärzten kommt einfach nichts. Vielen Dank für Ihre Arbeit! Maria U., Hannover

Johannes M. aus Aachen (23.04.2012): Wie bei Herrn B. aus Peine ist bei mir in 10/2011 eine Katheter-Ablation (UK-Aachen) wg. paroxysmalem Vorhofflimmern durchgeführt worden. Ich habe seit dem bis auf einen Vorfall keine Beschwerden mehr gehabt! Puls und Blutdruck liegen absolut im Normbereich! Bin seither in allen Lebensbereichen wieder voll belastbar! Bin froh mich nach langer Leidenszeit (paroxysmales Vorhofflimmern seit 2001) zu dem Eingriff entschlossen zu haben. Auch die dreimonatige Medikation mit Pradaxa zur vorbeugenden Gerinnungshemmung nach Eingriff war für mich absolut komplikationslos. Bin seit dem Absetzen (nach Absprache mit HA) von Pradaxa nicht mehr auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen! Kann nur jedem Mut machen, sich bei entsprechender Indikation dem Eingriff in einem der Kompetenz-Zentren zu unterziehen!

Angela aus Köln (20.03.2012): Ich habe am 15.02.2012 für mein Vorhofflimmern eine Katheterablation gemacht bekommen. Was genau gemacht worden ist, weiß ich nicht. Aber ich habe danach viel Herzrasen und ein Puls bis zu 111. Ich habe es aber im Liegen und bekomme oft Panik und mir ist oft schlecht dabei und Eisenmangel.

Kavai aus Friedberg (11.03.2012): Es gibt Patienten, die für keinen ß-Blocker und auch kein Ivabradin geeignet sind. Diese sind meistens mit Novodigal 0,2 mg gut eingestellt und haben Norm-Frequenzen von 70 - 80 in Ruhe. Vor allem auch keine Nebenwirkungen, die zu einem nicht unerheblichen Leidensdruck vor allem bei älteren Patienten führen. Damit bin ich seit einem Jahr gut eingestellt und betreibe wieder mehrere Sportarten mit Erfolg.

Mone I. aus Leverkusen (10.03.2012): Hallo, ich bin 33 Jahre alt und sehr glücklich, daß meine 2. Herzkatheterablation erfolgreich war! Ich kann nur jedem empfehlen, es zu versuchen, denn das Herzrasen macht einen nicht nur körperlich sondern auch seelisch fertig. Ich habe starke Rhythmusstörungen, wenn ich viel Streß habe, die dann im Ruhezustand auftauchen. Letztes Jahr im August ging auf einmal gar nichts mehr - umgekippt mit Puls von fast 300 Schlägen! 2 Wochen Krankenhaus, jeden Tag mehrmals im Schockraum mit intravenöser Kardioversion. Erster Versuch der Katheterablation war nicht erfolgreich. Dann ab in eine andere Klinik, zweite Ablation bis jetzt erfolgreich!!! Leider habe ich nach dem zweiten Eingriff eine Lungenembolie gehabt, bin jetzt auf Marcumar eingestellt. Trotzdem bin ich froh, daß ich erstmal Ruhe habe. Ich wünsche Euch allen das Beste und einen normalen Pulsschlag, denn Tachykardien und VHF braucht wirklich keiner ... LG M

Hermann B. aus Peine (06.02.2012): Habe im Oktober vergangenen Jahres eine Herzablation durchführen lassen und hatte anschließend große Probleme bezüglich Blutdruck und Herzrhythmusstörungen. Das ging bis ca. November / Dezember und wurde dann besser und benutze auch mein Laufband, wobei ich aber regelmäßig den Puls mit einem Brustgurt überwache und habe dabei ganz normale Daten. Seit Anfang des Jahres bemerke ich, dass ich mit meiner Aussprache Probleme habe und frage an, ob das durch eine Ablation auch zu einem späteren Zeitpunkt ausgelöst werden kann. Würde mich über Erfahrungsberichte sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen Hermann B.

Karl Vaith aus Friedberg (12.10.2011): Zielherzfrequenz bei VHF unter 80 nicht besser als unter 110/min! Da die Frequenzkontrolle jetzt weniger streng sein kann, ist oft ein ß-Blocker oder Procoralan nicht unbedingt therapierelevant. Es wurde festgestellt, daß die beiden Analysen der Race-II Studie im Verlauf von 3 Jahren keinen Nutzen einer strengeren Frequenzeinstellung erkennen lassen. Somit kann oft auf Antiarrythmika verzichtet werden. In MMW-Fortschr. Med. Nr. 40/2011 (153. JG, Seite 24) bestätigt. Kommentar: Prof. H. Holzgreve

Muzaffer A. aus Frankenthal (05.10.2011): Ich wurde schon 2-mal ablatiert, nach den Ablationen geht es mir jetzt sehr viel schlechter. Ich habe seit 15 Monaten kein einziges Mal einen normalen Sinus. Vorher ist es wenigstens hin und her gegangen. Ich suche nach einer Lösung. Bitte helft mir. Medikamentös nehme ich auch schon sehr viel. 3-1 Belokzok 95 mg, 1-1 Lanitop und Marcumar wegen meiner Herzkunstklappe. Bitte, bitte helft mir. Ich halte das nicht mehr lange aus. Ich habe einen Puls zwischen 90 und 150 in Ruhe.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Karl V. aus Friedberg (25.07.2011): Wie wird eine Therapie mit 1x 1 Tabl. Novodigal 0,2 mg beurteilt? Ein hoher Puls führt doch oft zu einer Reduzierung des vorhandenen Lebensalters. Mit einer Therapie von Novodigal wäre es doch möglich diese vorhandenen Pulsspitzen in Ruhe zu senken?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Sabine P. aus Berlin (21.07.2011): Dennoch finde ich die Antwort nicht ganz befriedigend, denn ich hätte dazu gerne die möglichen Ursache erfahren. Ich leide auch sehr darunter, habe grade meine 2. Ablation hinter mir. Bei mir kommen noch unentwegt Schwitzattacken dazu, Luftnot u. Herzschlag-Unregelmäßigkeiten (nehme 2 Betablocker). Ich hatte gehofft, daß sich meine Lebensqualität bessert. Immer noch mehr neue Medikamente mit immer wieder neuen Nebenwirkungen machen einen das Leben schwer.

Ulrich T. aus Höchstadt/Aisch (23.05.2011): Nehme Betablocker bei Puls 85 100 mg ein. Innerhalb kurzer Zeit (ca. 30 Minuten) ist mein Puls bei 60 bis 65. Mein Alter 70 Jahre.

Oskar aus Hamburg (23.02.2011): Habe seit Wochen auch immer wieder Vorhofflimmern, allerdings ist seit 14 Jahren eine DCMP 3. Grades bekannt. Leider kommt das Vorhofflimmern inzwischen alle 2 - 3 Wochen vor, wobei ich dabei einen Blutdruck von meist 96/56 und einen Puls bis 130 habe. Habe bereits wegen der Herzschwäche einen Defi und dieses Vorhofflimmern ist irgendwie nicht in Griff zu kriegen, trotz 2 Tabl. Cordarex täglich. Was kann ich tun?

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Gü. He. aus Nordstemmen (24.01.2011): Ablation ist doch stationäre Schockabgabe, wenn das so ist, dann habe ich gerade die 1. Abl. hinter mir, um möglichst ohne Medikamente auszukommen.
Deutsche Herzstiftung: Lieber Herr He., meinen Sie eventuell die Kardioversion?

Heinz V. aus Lahr (13.11.2010): Ich nehme an, daß Ablation mit Elektrokardioversion identisch ist. Wenn ja, dann benötigte ich auch vier Anwendungen, um wieder in einen normalen Rhythmus zu kommen.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ablation und Elektrokardioversion sind zwei unterschiedliche Behandlungsmethoden. Interessante Informationen dazu können Sie z. B. in dem Sonderband Herzrhythmusstörungen der Deutschen Herzstiftung nachlesen, den Sie als Mitglied » hier kostenfrei anfordern können.

Torsten S. aus Halberstadt (10.11.2010): Am Donnerstag,den 04.11.2010 wurde bei mir eine Pulmonalvenenablation durchgeführt. Unmittelbar nach dem Eingriff sagte man mir, es hätte alles wunderbar geklappt und man habe alle Ablationen (klassisch) durchführen können. Was man mir jedoch dort und auch nicht bei der anschließenden Visite am 05.11.20120 sagte, war, dass man zum Schutz des Ösophagus den Ablationskatheter je nach Länge des Eingriffes mit 5 -7 Litern eingespültem Wasser kühlte. Die Folgen davon bekam ich am Montag, den 08.11.2010 gegen 12.00 Uhr zu spüren, bis dahin fühlte ich mich blendend. Wie abgeschnitten bekam ich Luftnot, Schweißausbrüche, Herzrasen und der RR war bei 190/125 mg. Nachdem der Zustand nach 2 h immer noch bestand, bin ich zu meiner behandelnden Kardiologin gegangen. Die Epikrise der Intervention war ihr bekannt, da drin stand aber auch nichts von dem "Kühlwasser". Ein umgehendes 12 Kanal - EKG und eine Transthorakale Echokardiographie ergaben keinen klinischen Befund. Da war alles im "grünen" Bereich. Ich bekam zunächst Nitrospray, eine erneute stationäre Einweisung, welche sie mir anriet, lehnte ich ab. Eine Nachfrage meinerseits am 09.11.2010 bei der vorbehandelnden Klinik ergab dann, das o.g. mit dem Wasser. Der Arzt sagte, ich müßte das obendrein an einer Gewichtszunahme merken, er hatte Recht : 5 kg mehr, die erhöhte Menge Flüssigkeit im Blutkreislauf erkläre den hohen Blutdruck und die anderen Beschwerden, welche man aber mit Diuretika innerhalb von 1-2 Wochen in den Griff bekäme. Seit dem 09.11.2010 nehme ich nun täglich 1 x 1, 5 mg Indapamid und habe seit dem 10.11.2010; 08.00 Uhr ein 24 h-RR-Meßgerät, die RR-Werte gehen tatsächlich zurück.

Karl V. aus Friedberg (10.11.2010): Die Verordnung von Procoralan; gilt das nur für Pat. nach einer Ablation oder auch bei Pat. mit einer HF von 100 bei ß-Blocker-Unverträglichkeit (Hypotonie da kein Hypertonus vorhanden). Der ß-Blocker reduziert die Leistungsfähigkeit dieses Pat. und verschlechtert seine >Lebensqualität<.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Evelyn W. aus Ansbach (08.11.2010): Nachdem ich 3 Jahre lang Vorhofflimmern hatte und kein Medi half, bekam ich auf eigenen Wunsch im Alter von 75 Jahren eine Ablation, vorher hatte ich schon 2 Elektroschocks ohne jeden Erfolg. Ich kann jedem nur die Ablation empfehlen, obwohl ich nach 2 Jahren jetzt wieder VHF hatte, wurde mit Elektroschock behandelt und mit Multaq. Mir ginge es gut, wenn ich nicht so Nebenwirkungen durch Marcumar hätte. Ich habe große Hoffnung auf Dabigatran.

Brigitte G. aus Emmendingen (08.11.2010): Ich hatte in den Jahren 2008 u. 2009 immer öfter auftretendes Vorhof-Flimmern mit Puls von 140-170 pro Minute und mit jeweiligem Krankenhausaufenthalt. Am 26.4.2010 wurde bei mir dann eine Lungenvenenablation im Herz-Zentrum in Bad Krozingen durchgeführt. Es wurde mir dann aber auch gleich mitgeteilt, dass u. U. die ganze Sache nochmals wiederholt werden muß bzw. dass es ein halbes Jahr dauern kann, bis sich das Ergebnis zeigt. Als Medikamente nehme ich Flecainid, Kalium ,Betablocker, Marcumar. Ca. 14 Tage nach dem Eingriff ging es wieder los mit dem Vorhofflimmern und hatte dies immer wieder sporadisch mehrere Tage oder auch nur stundenweise, jedoch immer mit sehr hohem Puls. Es ist jetzt seit Aug. 2010, außer ein paar normalen Herzrhythmusstörungen, kein VHF mehr aufgetreten und ich hoffe, dass dies auch so bleibt.

Horst H. aus Mülheim Ruhr (07.11.2010): Muß nach AV-Knotenablation die Behandlung mit Marcumar noch fortgesetzt werden? Habe einen 2 Kammerschrittmacher.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Robert Faes aus Wijnegem (Belgien) (06.11.2010): Ein Patient erwartet eine normale Herzfrequenz in Ruhestand nicht mehr als früher. Max 72. Obwohl finde ich, dass die Ablation nicht das erwartete Resultat hatte.

Karl-G. V. aus Friedberg (06.11.2010): Hallo Frau Sabine, da Sie schon alle Medikamente bei VHF ausprobiert haben, gehe ich davon aus, daß ihr VHF als permanent (dauerhaft) zu bezeichnen ist. 8 Therapien mit dem Defibrillator ist verdammt viel. Bei mir wurden bereits 3 Therapien mit dem Kardioverter durchgeführt, ohne daß das VHF zu diesem Zeitpunkt durchbrochen werden konnte. Wenn sie den Fachmann fragen, so ist eine 3-malige Behandlung mit dem Kardioverter genug. Ob eine Ablation sinnvoll ist, wage ich bei permanentem VHF zu bezweifeln. Sie sollten mal ihre Kalium- und Magnesium-Werte überprüfen lassen, um festzustellen, ob sie ein physiologisches Profil besitzen. Ich bin erstaunt, daß sie zur Behandlung keine ß-Blocker (bei Unverträglichkeit) oder als Alternative Procoralan (Ivabradin) erhalten haben. Mit freundlichen Grüßen Karl-G. Vaith

Karl-G. V. aus Friedberg (06.11.2010): Es ist mein Patienten-Bestreben, die ß-Blocker bei Unverträglichkeit, gegen Ivabradin (Procoralan) auszutauschen! Die Frequenz wird reduziert, ohne einen Normbludruck zu beeinflussen. Zudem wirken sie auf eine beginnende oder bestehende konsektive Linksherzinsuffienz gleich mit. Mit freundlichen Grüßen Karl-G. Vaith

Fritz L. aus Stadtbergen (06.11.2010): Ich hatte intermittierendes Vorhofflimmern und kein Medikament half. Nach Ablation habe ich unter Rytmonorm 325 SR 1-0-1 einen zuverlässigen Sinusrhythmus. Allerdings war auch mein Puls nach der Ablation nach ca. 60 vor der Ablation dann auf ca. 80. Das hat sich aber im Laufe einiger Monate von selbst geregelt, ich habe jetzt unter 70.

Rüdiger B. aus Litzendorf (06.11.2010): Ich bin seit 1989 Herzinfarktpatient mit Bypassoperation (3-fach) im Jahr 2020 und seit 2004 wegen anhaltender VT mit Kardioversion Träger eines Defibrillators (145 Schocks) mit Herzschrittmacher. Aufgrund anhaltender ventrikulärer Tachykardien habe ich bereits 3 Ablationen erhalten. Die letzte war am 09.03.2010. Seit diesem 5-stündigen Eingriff (Herzzentrum Leipzig) sind bis zum heutigen Tag keine Störungen mehr aufgetreten. Vor diesem Eingriff war es mir nicht möglich ein normales Leben zu führen (Krankenhausaufenthalte im 14-tägigen Rhythmus). Heute führe ich ein fast normales Leben (bessere Lebensqualität). Hätte dies im März nicht für möglich gehalten. Der Verfasser ist 66 Jahre alt. Es wurde die Weiterführung der Amiodarontherapie empfohlen. Aufgrund meiner Erfahrung kann ich nur zu diesem Eingriff raten - eine Entscheidung müssen Sie (Frau Sabine P.), hoffentlich die Richtige, treffen. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Josef K. aus Everswinkel (06.11.2010): Nach meiner Herz-OP 2004 (Aortenklappe, zwei Bypässe) stellte sich bei mir Vorhofflimmern ein. Nach erfolgreicher elektrischer Kardioversion nehme ich nach diversen Versuchen seit ca. einem Jahr Multaq (Dronedaron) 400 mg 1-0-1. Seit dieser Zeit habe ich, was Vorhofflimmern und Blutdruck anbetrifft, keine Probleme mehr. Meine Blutdruckverhältnisse (etwa 125:64) und Puls (etwa 62) sind nach Aussage meines Kardiologen gut.

Sabine P. (71 Jahre) aus Berlin (06.11.2010): Ich fände es sehr informativ, wenn hier Betroffene ihre Erfahrung kundtun würden - genauso, wie es mit dem neuen Medikament Dronedaron/Multaq - geschah. Es würde mir sehr helfen. Ich hatte wegen VF bisher 8 Kardioversionen und soll jetzt eine Ablation erhalten und habe Bedenken, ob es hilft. Ich habe alle Medikamente ausprobiert, Flecainid, Amiodaron, Cordarex, Dronedaron etc.

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