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Sprechstunde zum Thema Herzkatheter

Nach Herzkatheter: „Wie oft muss man zu Kontroll-Untersuchungen?“

Bislang ➞ 62 Kommentare zu diesem Beitrag

Herzkatheter-Untersuchung: Wie oft zur Kontrolle?

Wurde bei Ihnen schon einmal eine Untersuchung mit einem Herzkatheter durchgeführt? Z. B. wegen eines Herzinfarkts oder einer koronaren Herzkrankheit? Und können Sie sich noch erinnern, was man Ihnen zum Thema Nachkontrollen gesagt hat, also z. B. wie oft Sie anschließend eine weitere Herzkatheter-Untersuchung durchführen lassen sollten? Um dieses Thema drehte sich kürzlich folgende Frage in der Herzstiftungs-Sprechstunde.


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Die Frage: „Ich bin 63 Jahre alt und habe eine koronare Herzerkrankung, die vor vier Jahren durch eine Herzkatheter-Untersuchung entdeckt wurde. Sowohl meine Eltern wie meine Tochter leiden unter koronarer Herzkrankheit. Meine Frage: Wann sollte wieder ein Herzkatheter zur Kontrolle gemacht werden?“ (Paula V., Lichtenfels)

Die Experten-Antwort:

Bei Ihnen besteht eine familiäre KHK-Belastung (Eltern und Tochter). Vor vier Jahren wurde, wie aus Ihren Unterlagen hervorgeht, eine Herzkatheter-Untersuchung bei Ihnen durchgeführt, die mäßige Wandveränderungen der Gefäße und eine etwa 40%ige Verengung im Bereich der Vorderwandarterie (LAD) zeigte.

Eine erneute Herzkatheter-Untersuchung ist nur sinnvoll, wenn Ihre Beschwerden zunehmen oder es Hinweise auf eine Durchblutungsstörung gibt, z. B. in einem Belastungs-EKG oder in einer Szintigraphie.

Belastungs-EKG statt Herzkatheter

Eine routinemäßige erneute Herzkatheter-Untersuchung ist in der Regel nicht sinnvoll. Aber regelmäßige Kontroll-Untersuchungen, z. B. halbjährlich oder jährlich mit einem Belastungs-EKG und gegebenenfalls einer Echokardiographie, sollten durchgeführt werden.

Wenn Brustschmerzen und/oder Atemnot bei körperlicher oder psychischer Belastung auftreten, sollten Sie auch zwischen den Kontrollterminen Ihren Herzspezialisten aufsuchen.


Tipp zum Thema HerzkatheterWenn Sie regelmäßig interessante Fragen aus unserer Sprechstunde lesen wollen, empfehlen wir Ihnen die Herzstiftungs-Zeitschrift HERZ HEUTE, die Sie als Mitglied 4x pro Jahr frei Haus geliefert bekommen und die neben Experten-Berichten zu neuen Therapien auch immer eine umfangreiche Sprechstunden-Rubrik enthält. ➞ Weitere Infos zur Mitgliedschaft



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Prof. Axel Schmermund

Diese Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Prof. Dr. med. Axel Schmermund, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie im Cardioangiologischen Centrum Bethanien in Frankfurt am Main.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 62 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Norbert T. aus Münster (18.12.2013): Guten Abend, Jahrgang: 1939, bin schon mehrfach kathetert worden und habe jetzt ein Gefühl dafür, wann eine Wiederholung nötig ist. Habe allerdings fünf Stents in der RCA, was mir schon eine gewisse Sorge bereitet ... Warum immer da???
Herzliche Grüße
N. T.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Heinz M. aus Heilbronn (09.12.2013): Bei mir wurde nach 6 Monaten nach den Stents eine MRT-Stressuntersuchung und nach weiteren 6 Monaten ein Belastungs-EKG gemacht.

Inge-Marie (22.11.2013): Wichtige Information zur wiederholten Herzkatheter-Untersuchung bei koronarer Herzkrankheit. Danke.

Andreas W. aus Riesa (15.10.2013): Ich hatte am 17.07.2012 einen Herzinfarkt (Ein Gefäß Stent). Es wurde eine KHK festgestellt. Jetzt habe ich aber wieder Beschwerden, leichte Brustschmerzen. Ein Belastungs-EKG ist erst im November 2013 dran. Man versucht mich jetzt bei genanten gesundheitlichen Problemen im Krankenhaus von einem neuen Herzkatheter zu nötigen. Man läßt mich in einem Fall sogar unterschreiben, dass ich das Krankenhaus auf eigene Gefahr verlassen habe. Im Herzecho ist alles gut. EKG und Labor zeigen sich immer negativ. Deshalb finde ich Ihre Beiträge angebracht und hilfreich. Ich denke eher, dass ich an einer Herzneurose/Herzangst leide.

Anne aus Hessen (11.10.2013): Ich glaube, man macht heute zu schnell immer wieder Herzkatheter-Untersuchungen, es gibt bestimmt auch andere Untersuchungen, die aufschlussreich sind.

Claus Dieter L. aus Neunkirchen-Seelscheid (22.09.2013): Habe am 26.10.2012 den ersten schweren Vorderwandinfarkt bei einer Ultraschalluntersuchung des Herzens bekommen und wurde notfallmäßig sofort mit einem Herzkatheter und Setzung des ersten Stents behandelt. Am 05.11.2012 erfolgte der 2. Infarkt, der mit einem Elektroschock und anschließendem weiteren Stent behandelt wurde. Am 08.11.2012 wurde mir ein Defi implantiert, um weiteren Infarkten vorzubeugen. Meine Herzleistung wurde mit 20 % bewertet, fühle mich aber dennoch ganz gut. Am 20.11.2012 wurde ich direkt vom Krankenhaus in die Reha verlegt, was mir ebenfalls gut bekommen ist. Anläßlich des internationalen Herzkongresses am 15.02.2013 in Rom wurde bei mir ein weiterer Eingriff vorgenommen, dieser wurde live nach Rom per Satellit übertragen. In der Zwischenzeit wurden mehrere Kontrolluntersuchungen vorgenommen, die laut der Ärzteschaft zufriedenstellend verlaufen sind. Außerdem habe ich an mehreren Studien unter anderem der CÄSAR-Studie zur Verbesserung des Druckes der Lunge auf das Herz, mit Medikamenten teilgenommen. Ich bin am 21.10.1941 geboren und lebe im Siegkreis. Einziger Nachteil die Leistungsfähigkeit läßt zu wünschen übrig, das Ende der Fahnenstange ist schnell erreicht.

Bernd-Udo K. (im 66. Lebensjahr) aus N'ham (05.08.2013): Habe mit 55 nach einer Herzkatheter-Untersuchung 4 Stents bekommen. Begründung Atemnot bei Belastungen. 2012 wurde eine Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt. Dort wurde festgestellt, dass ich in problematischen Bereichen (Verästelungen) Verengungen habe und dass aus diesen Gründen keine Stents gesetzt werden können. Mir wurde durch den Arzt und meinen Kardiologen geraten, mich einer Bypass-Op zu unterziehen. Dieses ist dann auch mit Erfolg (4 Bypässe) geschehen. Mir geht es gut, bin medikamentös problemlos eingestellt. Zusätzlich wurde mir von meiner Krankenkasse ein Ernährungs- bzw. Beratungs-Coach zur Verfügung gestellt. Also darauf, dass mir noch ein paar Jahre gegeben werden.

Alfred W. (26.07.2013): Ich befinde mich in einer ähnlichen Lage wie Frau Paula V. und habe den Vorschlag auf erneute Katheteruntersuchungen mit ähnlichen Begründungen wie in diesem Antwortbeitrag abgelehnt.

Gerhard H. aus Ilmenau (09.07.2013): Am 13.11.2013 erhielt ich einen Stent. Ich bin bei Dr. Böhm in Arnstadt in weiterer Behandlung. Dr. Böhm hat mir das Versorgungsprogramm "Pro Acor" übergeben. Hier erhalte ich gute Hinweise, wie ich mein neues Leben richtig gestalten kann. Ich kann Pro Acor nur weiter empfehlen. Am 13.7.2013 erlebe ich meinen 81. Geburtstag und mir geht es sehr gut!

Lutz G. aus Schipkau (25.06.2013): 2006 wurde eine Herzmuskelschwäche bei mir festgestellt und eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt. Also wenn keine Beschwerden eintreten, braucht eine solche Untersuchung nicht gemacht werden. Da bin ich ja zufrieden,bei mir ist alles beim Alten geblieben bzw. nicht schlimmer geworden.

Martin W. aus Neckarbischofsheim (17.05.2013): War für mich von großem Interesse, da ich selbst 68 Jahre alt 6 Stents erhalten habe und immer denke, nochmals so eine Kath.-Untersuchung muss wohl nicht sein. Habe gehört, da würde es ein Herz-CT geben, aber das war für mich sehr zum Nutzen. Danke

Rolf H. aus W. (14.05.2013): Katheteruntersuchung in 02/2007: Koronare Eingefäßerkrankung mit distalem RCA-Verschluss und ca. 40%iger Hauptstammstenose. Global noch normale LV-Pumpfunktion. Alter damals: 61 Jahre Medikation seitdem: ASS 100, Micardis 40. Allgemeinbefinden gut, bis auf gelegentliche Angina Pectoris-Symptome: Druck im Brustbereich bei körperlicher Anstrengung, jedoch sportliche Betätigung Mountainbike, Ski. LL nicht eingeschränkt. Frage: Ist erneute Katheteruntersuchung "mit Bohrer" (Klinikum Harlaching, München) zu empfehlen, um den Verschluss zu beseitigen?

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Elke H. aus Kolbermoor (25.04.2013): Ich hatte vor 9 Monaten eine Herzkatheteruntersuchung. Damals wurde mir gesagt, dass ich nach 6 Monaten nochmals eine Katheteruntersuchung vornehmen lassen soll. Da ich aber bei dieser Untersuchung einen Kreislaufkollaps hatte (1 Stent wurde eingesetzt), hatte ich Angst. Mein Kardiologe sagte, ich brauche das nicht, nur wenn sich Beschwerden einstellen sollten.

Elisabeth S. aus Hirrlingen (17.04.2013): Da ich 2010 auch einen Herzkatheter hatte. Hier wurde meine Frage beantwortet. Danke

Manfred A. aus Halstenbek (06.04.2013): Frage: Nach Einsetzung eines Stents und Entlassung mit einer sogenannten Schleuse - 3 Stunden Wartezeit - bekam ich unmittelbar danach entsetzliche, kaum erträgliche Schmerzen, eben an dieser Stelle in der Leiste. Eine sofortig eingesetzte Druckmassage - 15 Minuten - hat mir fast unerträgliche Schmerzen bereitet, bis die Blutung stand. Was ist hier schiefgelaufen? Könnte die Ursache in der vorher bestandenen Therapie mit Xarelto zu sehen sein? Gruß Manfred

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Serpil R. aus Frankfurt (10.02.2013): Ich habe am 06.02. bei Herrn Prof. Dr. Schmermund eine Herzkatheteruntersuchung bekommen. Ich bin begeistert von der Vorbereitungsphase durch die Schwestern im Herzkatheterlabor und anschließend von der Durchführung bei Herrn Schmermund. Vielen Dank dafür!!!

C. Schulze (25.01.2013): Ich habe zwei Stents bekommen und seitdem bei der Arbeit nach 2-3 Stunden derartige Atemnot, dass ich nicht durchgehend arbeiten kann, sondern nur mit Pausen oder ganz nach Hause gehen muss. EKG zeigt dann nach Beruhigung keine Auffälligkeiten, mein Arzt sieht deshalb kein Handlungsbedarf, ich soll mich ausruhen und schreibt krank ... Beim Kardiologen, Belastungs-EKG ... Ich wäre noch gut belastbar ... dass bin ich auch immer bis zur Atemnot ... die auch mal ohne besondere Belastung auftritt ... Was kann ich tun, außer den Ärzten immer wieder sagen, ich kann so nicht weiter ... So kann ich nicht arbeiten ...

Walter B. aus Kaub (09.12.2012): Ich bin 85 Jahre alt und habe 1907 einen Herzinfarkt mit Stent bekommen. Inzwischen auch eine neue Herzklappe und einen Herzschrittmacher. Ich fühle mich wohl und die letzte Nachuntersuchung hat die volle Funktion ohne Einschränkungen bestätigt.

Peter P. aus Goslar (07.12.2012): Ich bin 69 Jahre alt und hatte meine erste Bypass-OP mit 48 Jahren, danach einen Hinterwandinfarkt, 10 Jahre später eine Mitralklappen-OP. Bei ständigen Katheteruntersuchungen - 24 Mal - wurden mir 7 Stents gesetzt und habe immer noch sporadisch Herz- und Brustschmerzen, aber ich kann mich bewegen und spazieren gehen. Wenn ich mich nicht in ständige Untersuchung begeben würde, was wäre dann? Freundliche Grüße P. P.

Manuela G. aus Dormagen (18.10.2012): Habe erstmalig 2007 eine Herzkatheteruntersuchung mit einem Stent bekommen. Ein Jahr später zur Kontrolle wieder ein Herzkatheter, wo alles in Ordnung war. Jetzt im August hatte ich wieder einen schweren Angina-Pectoris-Anfall und es wurde wieder ein Herzkatheter gemacht. Mir wurden zwei medikamentenbeschichtete Stents gesetzt. Allerdings wurde nach dem Herzkatheter die Wunde nicht "abgedrückt", sondern vielmehr "verklebt". Eine Woche später hatte ich einen kompletten Venenverschluss im Bein. Ich wurde notoperiert und es wurde eine Patch-Plastik in die Leiste gesetzt. Habe bei der Entlassung sofort einen Termin in einem halben Jahr zur nächsten Herzkatheteruntersuchung bekommen (zur Kontrolle). Habe mit meinem Hausarzt gesprochen und er meinte, dass, wenn ich keinerlei Beschwerden hätte, nicht unbedingt wieder einen Herzkatheter bekommen muss. Nach diesem Erlebnis bin ich völlig verunsichert, ob ich diese Untersuchung im Januar wieder machen soll. Mein Kardiologe befürwortet eine erneute Herzkatheteruntersuchung natürlich.

Marion R. aus Essen (12.10.2012): Habe vor drei Wochen bei einer Herzkatheteruntersuchung zwei Stents bekommen. Nun habe ich extrem Probleme mit hohem Blutdruck, schlimmer als vorher mit Werten von 190/110 bis 220/118 und bekomme diesen nicht runter. Was soll ich machen?

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Romana S. aus Erding (20.09.2012): Bei mir wurde ein Stent im September 2011 gesetzt. Gestern hatte ich aus Verdachtsgründen wieder eine Untersuchung per Herzkatheter. Der Eingriff gestaltete sich anfangs schwierig und der Arzt meinte, da ist ein "Plack"? Meine Frage: Was hat er damit gemeint?

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H. B. aus Eggesin (13.09.2012): Ich habe im Juli 2011 bei einer Herzkatheteruntersuchung einen Stent bekommen und nach 9 Mon. erfolgte eine Kontrolluntersuchung mit guten Ergebnissen. Sport, ausgewogene Ernährung und ein besserer Umgang mit Psychostress sollen mir helfen meine KHK positiv zu beeinflussen.

Karl N. aus Kassel (10.09.2012): Nach Implantation eines Stents vor 2 Jahren hat sich an der Luftnot nichts wesentlich verändert. Bei der Nachsorge habe ich nie erfahren können, wie erfolgreich die Implantation war, vom Durchfluss her. Eine sinnvolle Aufklärung habe ich bisher nicht erhalten. Z. B. wann setzt man einen Stent, wann und warum dilatiert man nur, wann wird ein Bypass gelegt. Mir erschien die Aufklärung mangelhaft, mein Eindruck ist eher, man ist ein durchlaufender Posten.

M. W. aus Neckarbischofsheim (01.08.2012): Habe an und für sich keine Probleme mit Herzkatheter. Habe schon 3 hinter mir und lasse nichts mehr über die Leiste machen, nur noch am Arm z. B. in der Uniklinik in Heidelberg. Habe bereits drei Infarkte hinter mir, da ich sehr starke Kalkablagerungen habe. Bin 67 Jahre alt.

A. J. aus Asbach-Bäumenheim (25.07.2012): Seit September 2009 war ich leider 4 x zur Herzkatheter-Untersuchung. Ich wünsche es keinem, es war sehr schmerzhaft, da die Ader vernarbt war. Wenn es möglich ist, sollte es jeder vermeiden, wenn es um eine Kontrolle geht. Habe heute noch mit der Leiste schmerzen. Es war am 11.07.12. Lieber Belastungs-EKG.

Helmut A. aus Dormitz (11.07.2012): Seit meinem Herzinfarkt im Jahr 2006 (2 Stents) gehe ich regelmäßig zur halbjährlichen Kontroll-Untersuchung (KardioPro), die ich mit Radfahren und Schwimmen ergänze. Habe seitdem keine Probleme.

Wolfgang N. aus Albersdorf (03.06.2012): Die Information durch Prof. A. Schmermund bestätigt meine Erfahrungen diesbezüglich. Die Vorgehensweise meines Kardiologen, Dr. Luer in Heide Holst. deckt sich mit den Empfehlungen, s. o.

Irmgard S. aus Königswinter (02.06.2012): Ich habe nach 18 Monaten Herzkatheter wieder dieselben intensiven Probleme.

Thomas E. aus Schwabach (23.05.2012): Ich hatte schon mit 37 Jahren einen Hinterwandinfarkt Belastungs-Ekg und Szinti waren immer ok. Dann 3 Jahre später die selbe Stelle ACR 99 % Stenose wieder Belastung und alle anderen Untersuchungen Ok. Man hat sich bei mir entschieden, alle 2 Jahre einen Herzkatheter zu machen

Friedrich Pichl aus Schwandorf (22.05.2012): Ich hätte eine Frage zur neuen Herzklappen-OP über die Leiste. Warum wird die nicht bei jedem gemacht? Kann doch nicht so gefährlich sein, wenn man sie bei H. Genscher auch durchgeführt hat.

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Toni H. aus Garching (09.05.2012): Ihre dargelegten Zeitspannen von Belastungs-EKG und Herz-Echo von einem halben bis ganzem Jahr ist interessant. Mein Kardiologe bestellt mich vierteljährlich und dies gibt mir ungemeine Sicherheit. Erwachsen ihm Schwierigkeiten von der Kasse?

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Hanne L. aus Giessen (28.04.2012): Meine Kardiologin kümmert sich sehr um mich, wenn es mir nicht gut geht. Ich bin auch von meinem Vater vorbelastet und meine Tochter hat auch schon Probleme.

Ruth aus Stuttgart (24.04.2012): Mein Vater ist 80 Jahre alt und hat seit ca. 15 Jahren Herzprobleme, d. h. mehrere Schlaganfälle und kleinere Herzinfarkte. Z. Z. im Krankenhaus.

Ursula S. aus Kassel (24.04.2012): Bei meinem letzten Belastungs-EKG mußte ich bei 75 Watt Leistung aufhören, da mir das Atmen sehr schwer wurde. Mein Kardiologe möchte nun eine Katheteruntersuchung machen. Bei dem letzten Katheter vor 4 Jahren wurden geringe Ablagerungen festgestellt. Für mich wäre es gut zu wissen, wie gefährlich eigentlich so eine Untersuchung wirklich ist? Das geht meines Erachtens nicht aus dem obigen Bericht hervor.

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Rudi Doris (23.04.2012): Gut zu wissen, dass ein Belastungs-EKG in diesem Falle ausreicht und nicht gleich wieder "das Messer gewetzt werden muss".

Monika F. aus Niedersachsen (22.04.2012): Ich habe seit Jahren einen Linksschenkelblock am Herzen. Wahrscheinlich wurde er 1967 durch meine Angina ausgelöst. Zu DDR-Zeiten wurde mir nur gesagt, dass ich ein Geräusch am Herzen habe. Mein alter Kardiologe sagte, dass man das nicht mehr feststellen kann, wann das aufgetreten ist. Leider ist Dr. Stiller aus Hamburg in Rente. Der neue Arzt in der Praxis möchte aber eine Herzkatheter-Untersuchung vornehmen. Ist das nötig? Ist ein Linksschenkelblock gefährlich? Kann ich damit Sport machen? In die Sauna gehen?

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Norbert D. aus Bochum (22.04.2012): Mein Hausarzt stellte vor kurzem bei der Herz-Ultraschalluntersuchung folgendes fest: Ich habe eine Verkalkung am Herzen und Herzgeräusche. Was soll oder kann ich jetzt machen? Meine letzte Herzkatheteruntersuchung liegt über 10 Jahre zurück. Wäre es sinnvoll eine erneute Katheteruntersuchung machen zu lassen? Was meinen Sie dazu?

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Herbert J. aus Heidelberg (21.04.2012): Hallo, ich hatte 2004 einen Hinterwandinfarkt der Gott sei Dank sofort erkannt und auch schnell behandelt wurde. Ich bekam einen Stent eingesetzt, den ich bisher gut vertragen habe. Zwischenzeitlich habe ich 3 Herzkatheteruntersuchungen gemacht bekommen, waren aber alle ohne Beanstandungen. Ich gehe alle drei Monate zur KHK-Untersuchung und einmal im Jahr zum Ultraschall und Belastungs-EKG. Hatte bisher keine weiteren Probleme gehabt.

Werner V. aus Porta Westfalica (21.04.2012): Meine Erfahrung entspricht der Antwort. Wegen KHK hielt mein Kardiologe in 01/06 eine Herzkatheteruntersuchung für erforderlich. Bei dieser Gelegenheit wurde ein Stent gesetzt. Ich lasse mich jährlich vom Kardiologen untersuchen. In 2012 meinte er, sicherheitshalber eine Szintigrammuntersuchung vom Herzen im Herzzentrum in Bad Oeynhausen, bei den "Profis", machen zu lassen, o. B. Ich fühle mich wohl, treibe Sport (Tourenradfahren, Fitnesstraining, Gymnastik, Herzsport) und nehme an dem Plus-Programm der TK für KHK teil. So komme ich mit meinen 78 Jahren gut klar und hoffe, dass es noch lange so bleibt.

Thomas Simon (21.04.2012): Ich hatte im März 2009 meinen ersten Stent und im September 2009 zwei weitere Stents erhalten. Da ich noch relativ jung (42 Jahre) bin fühle ich mich auch verunsichert. Dieser Artikel schon etwas hilfreich.

Werner H. aus Kassel (21.04.2012): Bezieht sich vorstehende Aussage auch auf Fälle, wenn ein Stent gesetzt wurde?

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Hans-Ulrich G. aus Berlin (21.04.2012): Sehr gute Antwort! Sonst hätte ich mich vielleicht einer (noch) nicht nötigen weiteren Katheteruntersuchung unterzogen ..., was ja nie GANZ ohne Risiko sein soll ...

Wolfhard B. aus Pechbrunn (21.04.2012): Habe seit 2004 einen Stent nach Herzinfarkt, war bisher jährlich zur Kontrolle beim Kardiologen, dieser hat mir jedoch geraten, auf halbjährliche Kontrollen umzusteigen. Habe immer zwischendurch Blutdruckentgleisungen.(190/105). Von einer Katheteruntersuchung zur Kontrolle war bisher nie die Rede.

Manfred Liepe aus Erding (20.04.2012): Gute Informationen zu dem vorliegenden Thema.

Harald L. aus Ober-Ramstadt (20.04.2012): Ich habe seit 2002 einen Stent, ich wurde damals nach einem halben Jahr aufgefordert eine Herz- Katheteruntersuchung durchführen zu lassen, die ein positives Ergebnis erbrachte. Seither gehe ich nur noch halbjährlich zur kardiologischen Vorsorge. Ich habe mich schon oft gefragt, ob eine weitere Herz-Katheteruntersuchung notwendig wäre, ich denke ich habe die Antwort gefunden.

Dieter V. aus Hamburg (20.04.2012): Die Infos in Ihren Newslettern sind für uns immer interessant und hilfreich. Ich hatte vor 3 1/2 Jahren einen Vorderwandinfarkt und bekam vor 3 Wochen heftige Brustschmerzen, die nach ungefähr einer 3/4 Std. wieder weggingen, aber ich bin trotzdem zum Kardiologen gegangen. Dort wurde ein Belastungs-EKG, Stress-Echo etc. gemacht, wo Ungereimtheiten zu erkennen sind. Deswegen wurde eine Herzszintigrafie gemacht, der eine weitere folgt, da man vermutet, dass sich mein Stent wieder zugesetzt hat. Ich empfehle jedem, die Vorsorgetermine in Anspruch zu nehmen und bei Beschwerden, sofort den Kardiologen aufzusuchen.

R.-S. aus Wittislingen (20.04.2012): Bei mir wurde vor 5 Jahren eine Katheteruntersuchung gemacht mit Ablation. Ich weiß nicht, wann man wieder zur Kontrolle sollte, aber mein Kardiologe meinte beim letzten Krankenhausaufenthalt im Oktober 2011, es wäre alles in Ordnung.

Hans D. aus Zürich (20.04.2012): Habe auch drei Katheteruntersuchungen mit drei Stents hinter mir, aber von einer Wiederholung hat keiner der Spezialisten (München / Zürich) was gesagt. Wie oben erläutert, habe ich keine Beschwerden und gehe halbjährlich zum Kardiologen. Seit 12 Jahren fühle ich mich sauwohl. Wichtig ist die Pillen regelmässig schlucken und nicht immer reinhören. Alles eine Sache der Psyche.

Hans Helmut A. aus Olpe (20.04.2012): Ich habe 2011 einen Herzkatheter bekommen und werde alle 2 Jahre erneut eine Katheteruntersuchung machen. 1988 wurden die Arterien erweitert, und 2010 bekam ich 3 Bypässe.

Reinhold M. aus Vilsbiburg (20.04.2012): Ich bekam am 24. November 1999 einen Herzkatheter und mir wurde ein Stent mit 3,62 Durchmesser implantiert Ich gehe 1/4-jährlich zu Kontrolluntersuchungen, 1 Mal im Jahr zur Augenuntersuchung und zum Urologen. An Medikamenten nehme ich täglich 1 Bisoprolol, 1 Herz Ass 100 und 1/2 Simvastatin, zusätzlich nehme ich täglich 3 Teelöffel braune Hirse und gehe Täglich mindestens 1/2 Stunde Spazieren und es geht mir blendend.

Detlef B. aus Neuenhagen (20.04.2012): Ich habe seit 2005 eine festgestellte KHK und einige Katheteruntersuchungen mit Stentimplantation hinter mir. Ich gehe regelmäßig zum Streßecho (1x im Jahr) und es ist alles ok.

Elfriede V. aus Deggendorf (20.04.2012): Ja diese Information war sehr hilfreich und bestätigt auch die Aussage unseres Hausarztes und des hervorragenden Ärzteteams im Krankenhaus Landshut/Achdorf.

Gerd D. aus Koblenz (20.04.2012): Ich hatte 1994 einen Hinterwandinfarkt. Diagnose: 95%-Stenose in RCA. Wurde dilatiert, kein Stenting. Bisher beschwerdefrei. Bisher insgesamt 3 Kontrollkatheter. Meines Erachtens für meinen Fall nicht zu viel. Das übrige Überwachungsprozedere fand so statt, wie Prof. Schmermund hier vorschlägt.

Wolfgang P. aus Dormagen (20.04.2012): Habe gerade eine Herzkatheter Untersuchung hinter mir. Es wurde keine Beanstandung festgestellt. Was muss ich beachten bezüglich des Eingriffs an der Leiste? Wann kann ich mich wieder belasten?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Edeltraud F. aus Bad Neuenahr-Ahrweiler (20.04.2012): Ich hatte vor 3 1/2 Jahren einen akuten Vorderwandinfarkt. Mir wurden keine direkten Anweisungen für Nachuntersuchungen mitgeteilt. So war ihr Artikel sehr hilfreich für mich.

Karl Ott aus Treuen (20.04.2012): Ich finde jährliche Kontrolluntersuchungen für ausreichend. Man sollte als Patient aber auch neben Echokardiographie und Belastungs-EKG die Möglichkeit der sogenannten Stressecho-Untersuchung angeboten bekommen.

Klaus Z. aus Chemnitz (20.04.2012): Wie viele Beiträge war auch dieser für mich als Herzpatient sehr informativ. Die Darlegungen der Herzspezialisten in den Newsletter bilden mich weiter und vermitteln positive Impulse für persönliches Verhalten beim Umgang mit der Herzkrankheit.

Dieter (20.04.2012): Leider gibt es widersprüchliche Empfehlungen. Ich habe mich trotz negativem Belastungs-EKG für die nichtinvasive Methode des Stress-Echo vierteljährlich entschieden. Eine Katheteruntersuchung ist nicht so harmlos, wie sie beschrieben wird.

Helmut Schneider aus Ennepetal (20.04.2012): Es ist auf jeden Fall hilfreich, darauf hinzuweisen, daß das subjektive Empfinden von geringerer Belastbarkeit ein wichtiges Indiz für notwendige ärztliche Kontrollen ist. Ein wirklich guter Hinweis!

Heinz B. aus Duisburg (20.04.2012): Die Angaben decken sich sehr gut mit meinen eigenen Erfahrungen. Meine Medikamentierung ist seit 2006 optimal; die zusätzlichen regelmäßigen Ruhe- u. Belastungs-EKGs zeigen keine negativen Veränderungen. Zusätzlich nehme ich wöchentlich an einem Herzsporttraining teil.

Karim Karim aus Berlin (19.04.2012): Sehr gut. Herzlichen Dank. Karim Karim

 
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