Wichtige Informationen der Herzstiftung zur Folsäure

Herzinfarkt: Folsäure als Schutz?

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Folsäure und Herzinfarkt

Immer wieder werden die Herzspezialisten der Deutschen Herzstiftung gefragt, ob Folsäure, die zu den Vitaminen gehört, tatsächlich vor Herzinfarkten schützen kann. Die Frage ist nicht unberechtigt, zumal sich die Empfehlungen zur Folsäure in den letzten Jahren entscheidend geändert haben und sich das noch nicht überall herumgesprochen hat.

Hintergrund: Bereits vor vielen Jahren hatten Studien gezeigt, dass erhöhte Blutwerte der Aminosäure "Homocystein" mit einer erhöhten Rate an Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Durchblutungsstörungen in den Armen und Beinen einhergehen können. Da sich erhöhte Homocystein-Spiegel in vielen Fällen einfach mit Vitaminen senken lassen, z. B. mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12, wurden diese Vitamine früher häufig von ärztlicher Seite zum Schutz vor Herzinfarkten empfohlen, wenn sich in Blutuntersuchungen erhöhte Homocystein-Werte fanden. Teilweise wurden solche Vitamin-Präparate sogar auch als eine Art Wundermittel zum Schutz vor Herzinfarkten angepriesen, unabhängig davon ob der Homocystein-Spiegel im Blut tatsächlich erhöht war oder nicht.

Folsäure: Wie lauten die heutigen Empfehlungen?

Mittlerweile wird Folsäure von erfahrenen Herzspezialisten allerdings nicht mehr zum Schutz vor Herzinfarkten empfohlen. Denn aufgrund groß angelegter Studien* der letzten Jahre weiß man heute, dass sich erhöhte Homocystein-Werte zwar mit einer Kombination aus Folsäure, Vitamin B6 und B12 senken lassen, dies aber nicht wie erhofft auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert.

*Armitage JM et al., JAMA 2010; 303: 2486-94 / NORVIT: Bønaa KH et al., N Engl J Med. 2006;354:1578-88 / HOPE-2: Lonn E et al., N Engl J med 2006; 354: 1567–77

Wie lassen sich die Ergebnisse erklären?

Auf den ersten Blick mag die fehlende Wirkung der Homocystein-Senkung auf das Herzinfarkt-Risiko unlogisch erscheinen, da hohe Homocystein-Werte in vorausgegangenen Studien ja mit einem gesteigerten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergegangen waren. Doch nach den Erkenntnissen der letzten Jahre sind erhöhte Homocystein-Spiegel lediglich als Folge anderer Herzinfarkt-Risikofaktoren anzusehen. D. h. erhöhte Homocystein-Spiegel zeigen ein erhöhtes Risiko für verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen an, aber steigern diese Gefahr selbst nicht. Vergleichbar ist das mit einem Tacho im Auto, der zwar beim Gas geben eine Zunahme der Geschwindigkeit anzeigt. Dreht man aber die Tacho-Nadel mit der Hand auf Null zurück, ohne den Fuß vom Gaspedal zu nehmen, verringert sich die Geschwindigkeit des Autos nicht. Ebenso wenig verringert sich das Risiko für einen Herzinfarkt, wenn man wie in den Studien überprüft mit Folsäure und anderen Vitaminen den Homocystein-Spiegel senkt.

Können Folsäure und andere Vitamine auch Schäden anrichten?

In der Vergangenheit hat es immer wieder Hinweise gegeben, dass die künstliche Zufuhr von Vitaminen in Pillenform in bestimmten Fällen möglicherweise die Gefahr für verschiedene Tumore erhöhen kann. D. h. derartige Folsäure- und andere Vitamin-Präparate sind evtl. nicht nur nutzlos, was den Schutz vor Herzinfarkten angeht, sondern stellen ggf. sogar ein Risiko für die Gesundheit dar, was sich aufgrund der bisherigen Studien zumindest nicht mit ausreichender Sicherheit ausschließen lässt.

Fazit: Präparate mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 haben beim Schutz vor Herzinfarkten enttäuscht**. Zwar kann die Einnahme von Folsäure- bzw. Vitamin-Pillen den Homocysteinspiegel senken, in den erwähnten groß angelegten Studien der letzten Jahre hatte dies aber keine schützenden Effekte, was das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen angeht. Zudem lässt sich nicht mit ausreichend hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass die künstliche Zufuhr solcher Vitamin-Pillen auf Dauer mit der Entwicklung von Tumorerkrankungen einhergeht.

**Unberührt davon ist die Folsäure-Einnahme, wie sie während der Schwangerschaft für einen begrenzten Zeitraum zur Verhinderung von Neuralrohr-Defekten bei Neugeborenen zum Einsatz kommt, oder auch Vitamin-Gaben, wie sie evtl. bei drastischer Unterernährung sinnvoll sein können.

Wichtiger Hinweis: Erfahrungsgemäß kann durch den Kauf und die Einnahme von Folsäure bzw. anderen Vitamin-Tabletten die Gefahr bestehen, dass man sich in falscher Sicherheit wiegt, was den Schutz vor Herzinfarkten angeht, und man dann Risikofaktoren vernachlässigt, die erwiesenermaßen wirklich gefährlich sind, wie z. B. Bluthochdruck, Bewegungsmangel, gesundheitsschädigende Cholesterin-Spiegel oder ungünstige Ernährungsgewohnheiten.

TippFür alle, die sich wirklich wirkungsvoll vor einem Herzinfarkt schützen möchten und selbst etwas dafür tun wollen, empfiehlt die Herzstiftung statt dem Kauf von Folsäure z. B. folgende Themen in Angriff zu nehmen (bitte anklicken):

Professor Dr. med. Harald Klepzig

Autor: Professor Dr. med. Harald Klepzig ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Chefarzt im Klinikum Offenbach. Zu den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen u. a. die interventionelle Therapie und die medikamentös-konservative Behandlung von Herzerkrankungen.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 98 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Klaus P. aus Ettlingen (18.01.2017): Bei mir wurde vor ca. 3-4 Jahren eine Polyneuropathie diagnostiziert und diese war kausal auf eine renale Anämie wegen einer GN (Niereninsuffizienz) zurückzuführen. Ich bekam eine Medikation über Vitamin B-Forte Komplex sowie 25 mg Folsäure verschrieben, weil die Folsäure zur Blutbildung anregen soll. Das es nun vor Herzinfarkten schützen soll, kann meines Erachtens schon gar nicht von der Zusammensetzung des darin enthaltenen Wirkstoffs möglich sein.

R. aus Brissago-Ticino (Schweiz) (10.12.2016): Guten Tag, Herr Professor! Könnten Sie mir/uns bitte die Funktionsweise der "Folsäure" ohne "Chemielatein" näher erklären? Unter "Herzinfarkt" wird auch oft die "Herzthrombose" abgehandelt! Hier könnte ich mir eine Prophylaxe durch "Folsäure" vorstellen, ebenfalls bei der Entstehung von Arteriosklerose! Wenn diese aber schon vorhanden ist und ein (kaum auflösbare) "Plaque" - nicht Blutgerinnsel - abdriftet, ist wohl kaum mehr eine Hilfe von "Folsäure" zu erwarten, oder? Dasselbe gälte wohl auch für gepriesene Medikamente wie "Aspirin Cardio" und "Xarelto"? Noch Zusatzfragen: Kann Wasser in den Beinen eine "Thrombose" - trotz Xarelto - begünstigen? Kann im Gehirn eine Thrombose "entstehen" bzw. oder nur "verschleppt" werden (Gehirnschranke). "Aspirin Cardio" wirkt ja nur ab 500 mmg.! Was ist wichtiger (nach Herz-Thrombose mit Stent): die "Thrombozyten-Hemmung" oder "Blutverdünnung"? Kennen Sie eine Statistik, wie häufig Thrombosen zuerst in den Beinen (und dort abgefangen werden) bzw. direkt in Lunge, Herz, Gehirn entstehen?

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Hans-Joachim S. aus Heltersberg (12.11.2016): Ich bin 72 Jahre alt. Von 2005 bis 2010 insgesamt 4 Stents. Kardiologe hatte mir danach ASS 300 verschrieben. Habe keine Beschwerden. Habe aber danach mein Leben umgestellt, da seit 30 Jahren Typ 2 Diabetiker (Metformin). Viel Sport und kohlenhydratreduzierte Ernährung. Fühle mich gut. Mache jetzt 1 x pro Jahr "Stressecho". Alles ok.

Ohne Namen (08.11.2016): Kurz und leicht verständlich für jeden. Sehr hilfreich.

Jürgen B. aus Breisach (02.11.2016): Herzlichen Dank für die präzisen und leicht verständlichen Darstellungen. Als Herz-Kreislauf-Dauerpatient mit zwischenzeitlich 5 Stents lese ich gerne diese überregionalen Erfahrungen der bundesweiten Spezialisten. J. B. aus Breisach a. Rhein

Sabine L. aus Gladbeck (10.07.2016): Mir wird eine Nahrungsergänzung mit 600 Mikrogramm Folsäure und 500 Mikrogramm B12 empfohlen. Nach der erste Einnahme ging es mir sehr gut, aber am Abend fingen Pulsrasen, Angst und starke Unruhe an, da wurde ich sehr unsicher, ob das alles so richtig ist.

Peter J. aus Freiburg (03.06.2016): Ich hatte vor 1,5 Jahren einen Herzinfarkt. Im letzten Blutbild wurde auf meinen Wunsch der Homocysteinwert zum ersten Mal bestimmt. Ergebnis: 15,4 µmol/l. Der Wert ist schlecht. Nach dem Lesen Ihres Artikels bin ich jetzt nicht schlauer geworden – hinsichtlich einer sinnvollen Therapie. Meine Risikofaktoren habe ich alle runtergefahren. Was empfehlen Sie nun konkret?
Übrigens: die von Ihnen erwähnten Studienergebnisse (VISP, NORVIT, HOPE-2 etc.) werden durchaus auch kritisch betrachtet. Bin Mitglied bei der Herzstiftung.

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Werner G. aus Heidesheim (14.04.2016): Bei meiner letzten Laboruntersuchung am 12.04.2016 ergab sich ein Homocysteinwert von 10,6 – also wohl an der noch vertretbaren Grenze mit Rücksicht auf erhöhtes LDL von 249 (HDL 63, Gesamtchol. 321). Der relativ hohe Homocysteinwert überrascht mich, denn das senkende Vit. B 6 ist mit 69,0 und das Vit. B 12 aktiv (HoloTC) mit 128 deutlich erhöht. Der Atheroskleroseindex liegt bei 4,0. Die Folsäurebestimmung wurde leider vergessen. Was kann ich dagegen machen, besonders gegen das hohe Vit. B 6, das neurologische Schäden verursachen kann? Ich habe bereits eine Neuropathie an den unteren Extremitäten. Danke für die Auskunft.

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Heinz K. (25.03.2016): Eine interessante und hilfreiche Information zu Vitaminenpillen und gesunder Ernährung fand ich in GEOkompakt, Heft 42, Seite 100: "Das Geschäft mit den Vitaminen."

Mark S. aus Mainz (05.03.2016): Für mich recht informativ, da ich für meine 79-jährige Mutter, der nach Herzinfarkt 3 Stents gesetzt worden sind und die absolut ohne Nachsorge + Aufklärung dasteht, händeringend nach vernünftigem, werbefreien etc. Info-Material suche!

Ohne Namen (28.02.2016): Wie kann ich mich vor einem Herzinfarkt schützen? Ich habe eine Aortenklappeninsuffizienz II, arterielle Hypertonie und Ferritinerhöhung.

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Helmut N. aus Georgsmarienhuette (22.12.2015): Ihr Kommentar ist sehr lehrreich, dass hohe Vitamingaben (inkl. Folsaeure) nicht einen Schutz vor dem Herzinfarkt geben. Die Apotheken-Reklame verunsichert die Menschen nur. Es kostet viel Geld u. bringt nichts.

Wolfgang J. aus Bad Kreuznach (17.12.2015): Ich hatte 1999 im Alter von 38 Jahren den ersten Herzinfarkt. Als Ursache wurde das Cholesterin festgestellt, wobei bereits damals auch der Homocysteinwert erhöht war. Ich habe dann meine Lebensweise umgestellt, Stress im Beruf reduziert, ca. 2 Stunden Ausdauersport täglich, cholesterinbewusste Ernährung ohne Eier, Butter, wenig Fleisch etc. pp, Cholesterinsenker Sortis 20 mg – und trotzdem Spätsommer 2015 der Re-Infarkt, obwohl zuvor auch die LDL-Werte unter 100 waren (mir ist klar, dass amerikanische Studien Zielwert 70 vorgeben). Eigentlich bin ich mit meinem Latein am Ende. Die einzigen Werte, die bei mir wirklich leicht erhöht sind, betreffen Homocystein und Harnsäure, wobei die Ernährungstipps bezüglich Cholesterin und Harnsäure teilweise stark abweichen (z. B. Hülsenfrüchte, Milchprodukte).
Im Ergebnis nehme ich jetzt Sortis 40 mg (mit Nebenwirkung auf Muskulatur) und habe für mich entschieden, 6-Tage-Veganer zu werden (ein Tag Fisch). Mein Sportprogramm kann ich wieder voll durchführen und fühle mich durch die größtenteils vegane Ernährung fit. Aber trotzdem bleibt eine totale Verunsicherung... Wird die Frage Cholesterin in Hinblick auf die teuren Cholesterinmittel überbewertet? Wird Homocystein als Faktor kleingeredet, weil mit Kombipräparaten B6, B12, Folsäure bei weitem nicht so viel Geld zu verdienen ist wie mit Cholesterinsenkern? Eine wirkliche Antwort bekommt man nicht. Außer in der Reha: "Eigentlich haben Sie ja alles richtig gemacht" und von einem Kardiologen: "persönliches Pech".

Dr. Volker W. aus Nürnberg (29.11.2015): Gerade bei älteren Menschen, deren Aufnahme von Folsäure aus der Ernährung häufig reduziert ist, kann es sehr wohl Sinn machen, Vit. B6/B12 und Folsäure (ggf. auch als Spritzen) zuzuführen. Das bringt zwar nichts gegen Herzinfarkte, kann aber sehr wohl für viele andere Funktionen von z. B. Nerven und Gehirn sehr wichtig sein.

Wolfgang P. (11.11.2015): Nicht so wirklich hilfreich. Von meinem Facharzt für Orthopädie und Rehabilitation wurde mir die Einnahme von Vitamin-B-Komplex und Folsäure empfohlen. Das soll bei meinen Bandscheibenschäden prophylaktisch helfen. Ist das ggf. kontraproduktiv?

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Harald N. aus Duesseldorf (03.11.2015): Die Uniklinik Düsseldorf verordnet Folsaeure im Wechsel mit Methotrexat bei Rheuma. Wie beurteilen Sie dies?

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Sonja M. aus Wernau (30.10.2015): Ich bin sehr froh über diesen Artikel, denn über negative Folgen von Vitaminpräparaten war ich bereits informiert, jedoch bin ich über diese aktuellen Informationen über die Folsäure sehr dankbar, denn davon hatte ich noch nichts gehört. Freundliche Grüße

Jürgen R. aus Oberhausen (22.08.2015): Ich habe Diabetes II, KHK mit einer Dreigefäßerkrankung, BMI von 32 (von 43), nach einem NSTEMI und anschließender PTCA und dem Setzen von 7 Stents erholte ich mich während der REHA sehr gut. Ein 24 h-EKG war unauffällig und ohne SVES oder VES. Nach der REHA bekam ich jedoch Herzrhythmusstörungen und ein 24 h-EKG zeigte 1200 VES. Mein Arzt erhöhte die Dosis von Metoprolol und meinte ich solle 6 Wochen abwarten. Durch eigene Recherchen vermutete ich einen Mineralstoffmangel aufgrund der Medikamente (Betablocker, Statin und Protonenpumpenhemmer), welcher ja in den Fachkreisen unbestritten ist. Nachdem ich 5 Wochen B12, B6, B3, Q10, Magnesium und Kalium als Nahrungsergänzung supplementierte, waren meine Beschwerden verschwunden. Das 24h-EKG zeigte keine (sic!) Extrasystolen mehr. Natürlich widerspricht meine Geschichte nicht ihrem Artikel, doch dieser suggeriert, dass eine Supplementierung mit Vitaminen nutzlos wäre. Gerade bei Einnahme von Medikamenten, die unbestritten und wissenschaftlich belegt, in den Vitaminhaushalt eingreifen (Statine vs. Q10) ist dies nicht der Fall (ja, Q10 ist kein Vitamin).

Uta H. aus Offenbach/Main (18.02.2015): Habe beinahe aufgrund einer Werbung Synervit bestellt, bin jetzt aufgrund der Informationen "Herzinfarkt" besser im Bilde und kann mit anderer Vorsorge besser auf meinen Gesundheitszustand einwirken. Kostenfrei ist dies auch.

Wilfrid P. (09.12.2014): Dieser Beitrag zeigt wieder, dass wir natürliche Abläufe im Körper nicht oder nicht immer beeinflussen sollten. Die Tragweite solcher Eingriffe kann niemand wirklich übersehen. Also: zurück zu den natürlichen Dingen, und dies konsequent: ausgewogen und mengenbegrenzt ernähren, wenn möglich viel, viel, viel bewegen. So wollte es die Natur.

Helmut N. aus Georgsmarienhütte (23.11.2014): Ich bin 80 Jahre alt und lasse mir gelegentlich Medivitan IM (Fertigspritzen) ärztlich verabreichen - mit gutem Erfolg. Diese Behandlung führt bei mir zu einer physischen Kräftigung. Gegen Herzinfarkt nehme ich Concor 5mg (2x) und Xanef 20mg (2x). Der Blutdruck hat sich normalisiert.

Jürgen W. aus Hagen (16.11.2014): Der Thread geht nun seit Sept. 2011. In dieser Zeit habe ich mich täglich mit 30 Minuten Spazierengehen mit meiner Frau und nicht mit Tabletten befasst.

Olaf H. aus Hamburg (30.05.2014): Ich hatte zu hohe Homocysteinwerte und einen Schlag im linken Auge mit teilweisem Sehverlust. Deshalb bekam ich Medyn verschrieben. Jetzt überlege ich, ob ich es weiter einnehmen soll. Die Meinung der Ärzte zum Homocysteinspiegel ist nicht eindeutig.

Helmar B. aus Offenbach/Queich (08.05.2014): Hochinteressant, daß Sie hier auch die Möglichkeit der Tumorbildung ansprechen! Ich persönlich nehme täglich 5 Tabletten ein und klebe alle 3 Tage ein Schmerzpflaster Fentanyl. Zusätzliche Vitamine nehme ich, trotz eines erhöhten Homocysteinspiegels nicht zu mir! Ich verfolge aufklärende Berichte von Ihnen und im Internet schon seit Jahren. Dabei konnte ich schon sehr früh feststellen, daß der Mensch im Normalfall keinerlei zusätzlichen Vitamine benötigt, wenn er sich weitgehend normal ernährt! Danke an Sie für Ihre Aufklärung!

Dirk Bauer aus Berlin (23.03.2014): Ich finde es sehr ärgerlich, dass trotz dieser Erkenntnisse Apotheken Reklame für das teure Präparat Synervit als den Homocystein-Senker machen. Denen geht es offensichtlich allein um den Profit.

I. W. aus Braunschweig (20.03.2014): Vielen Dank für die ausführliche Bewertung des Homocysteinwertes. Bekam eine Broschüre in die Hände, die unbedingt Synervit empfahl. Danach hilft das Medikament gegen vieles, auch Demenz. Solche "Werbung" finde ich schon fatal.

Heinrich O. aus Minden (24.02.2014): Allerdings erführe ich gern, welche Ursachen den überhöhten Homocysteinwerten zugrunde liegen und ob eine Behandlung dieser Ursachen sinnvoll ist. Ernährungsvorschläge -sofern hinreichend wirksam- würde ich da einer medikamentösen Behandlung vorziehen. Dennoch danke, Ihre Darstellung hilft gegen die "Medikationsneigung" meines Hausarztes.

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Ohne Namen (27.11.2013): Bewegung kostet nur die eigene Zeit. Damit kann man kein Geld verdienen, nur Gesundheit gewinnen. Pillen kann man verkaufen und dafür macht man Werbung, auch wenn dafür Studien benutzt werden, die es oft nie richtig gegeben hat.

Klaus B. aus München (14.11.2013): Vielen Dank für diesen guten Hinweis. Ich werde auf keinen Fall Folsäure als Schutz vor einem Herzinfarkt einnehmen.

Herbert aus Mörfelden (11.10.2013): Hätte beinahe Synervit für viel Geld bestellt, es aber aufgrund Ihrer Info sein lassen. Danke.

H. G. K. aus Berlin (13.07.2013): Bin Mitglied der Deutschen Herzstiftung, fühle mich dort gut aufgehoben.

Petra Glöser aus Battenberg / Eder (12.12.2012): Vielen Dank, so habe ich die Möglichkeit bestimmte Themen schon einmal zu filtern und muss nicht immer meinen Hausarzt kontaktieren.

Elli K. aus Harrislee (18.11.2012): Sämtliche Berichte über Vitamin-Zugaben und ihre Auswirkungen sind interessant und klären uns Patienten besser auf als es in den Praxen üblich ist. Über vieles wird bei den Ärzten überhaupt nicht gesprochen. Zu wenig Zeit für Nachfragen, weil die Ärzte immer in Zeitnot stehen. Vielen Dank für den Bericht.

Gisela Neumann aus Mengen (18.10.2012): Es gibt doch auch u. a. mit Folsäure angereichertes Speisesalz zu kaufen. Wie sieht es damit aus, ist der Wirkstoffgehalt hier zu gering um zu schaden?

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Agnes B. aus Barssel (19.09.2012): Werde in Zukunft keine Folsäure und B Vitamine mehr nehmen. Danke für die Information.

Martina R. aus Kuhardt (16.07.2012): Ich wäre versucht gewesen, wieder neue Folsäure-, B6-, B12-Tabletten in hoher Dosierung zu bestellen. Das werde ich nun definitiv NICHT tun. B12 werde ich weiternehmen, da ich zu vegetarischer Ernährung übergegangen bin. Statt mich in falscher Sicherheit zu wiegen, werde ich versuchen, das Übel an der Wurzel zu packen.

Traudi Heidl (21.06.2012): Hallo, einmal ist man dafür und einmal dagegen. Wie soll man sich da auskennen.

Inge E. aus Homburg/Saar (08.05.2012): Nachdem im Labortest bei mir zu wenig Folsäure festgestellt wurde, bekam ich v. Arzt die Auflage, 2-mal tägl. 1 Tablette zu nehmen. Nach Ihren Ausführungen ist die Einnahme nicht segensreich! Da ich tägl. wegen Blutdruck und Vorhofflimmern genügend Tabletten einnehmen muss, werde ich ab sofort auf Folsäure verzichten. Ich bin 80 Jahre alt, und in meinem Alter sollte man sowieso nicht mehr als 3 verschiedene Medikamente tägl. einnehmen.

Peter Kaduk aus Erftstadt-Lechenich (24.04.2012): Das intensive Lesen besonders der Artikel in HERZ HEUTE, die im weitesten Sinn eigene Probleme betreffen, schafft eine hervorragende Wissensbasis für eine fruchtbare Zusammenarbeit mit seinen Ärzten in der Praxis und Klinik hinsichtlich Medikation und medizinischen Maßnahmen. Es macht den Patienten zum "aktiven Mitarbeiter" und gibt ihm mehr Sicherheit.

B. Borscheid aus Bad Neuenahr (23.04.2012): Ich freue mich immer über Ihre Berichterstattung, egal welches Thema es auch ist. So kann man sich immer wieder über den neuesten Stand informieren, was ich auch immer wieder nutze. Besten Dank B. Borscheid

Rolf B. aus Münster (21.04.2012): Genau die vier Punkte des Professor Dr. med. Harald Klepzig sind das einzig Richtige was auch jeder gute Kardiologe immer wieder predigt. Dazu gehört dann auch noch eine mediterrane Ernährung und ganz geringe Mengen Alkohol, natürlich auch eine gute medikamentöse Einstellung. Meine eigene Erfahrung: September 2010 Herzinfarkt hintere Herzkammer, sofort Stent anschließend OP und drei Bypässe. Da ich ganz schnell im Herz-Zentrum UKM war, keine Herzmuskelschädigung. Glück gehabt!!!

Burkhard S. aus Göttingen (19.04.2012): Genau dieses alles hat mir gerade mein Kardiologe empfohlen.

Toni Häring aus Garching bei München (05.04.2012): Ungemein interessant, zumal grade bei "Dr. Google" jene Seiten überquellen, welche von "A" bis "Z", von Afterjucken bis Zahnfleischbluten zusätzliche Vitamin-Präparate suggerieren.

Constanze B. aus Brandenburg a. d. Havel (30.03.2012): Da hat man es wieder, ich habe das Gefühl, wie ich es mache, ist es verkehrt. Habe schon 2 Jahre auf ärztliches Anraten Folsäure Tbl. in hoher Dosierung zu mir genommen. Danke für den Tipp. Ich lasse ab sofort diese Tabletten weg, da ich ja keinen Nutzen für meine Gesundheit sehe, eher einen Schaden, denn ich habe Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte.

Kai Wundermann aus Berlin (25.03.2012): Danke für den Hinweis - habe viel Geld gespart, das ich sonst sinnlos in Pillen investiert hätte ;-)

Ingrid S. aus Paderborn (08.03.2012): Sehr hilfreich. Ich nehme seit einigen Jahren auf Empfehlung meines Arztes täglich B6, Folsäure, B12 ein. Die Homocystein-Werte sind dadurch gesenkt worden. Ich höre und lese aber immer wieder auch von den Nachteilen dieser Vitamine. Nach Ihrem Bericht werde ich nun die Einnahme dieser Vitamine beenden, obwohl ich bereits einen Stent (Herzkranzgefäß) bekommen habe (2004). Meine Cholesterin-Werte sind im normalen Bereich (Sortis)

Dr. Winfried Koller aus München (23.02.2012): Sehr hilfreich! Problemdarlegung, Erläuterung der zugrunde gelegten Hypothese, Erklärung durch bildhafte Sprache (Tachonadel), Ergebnis sowie Empfehlung: volle Zustimmung. Doch: Apotheken Umschau und ähnliche haben andere Interessen.

Maier aus Au/Hallertau (16.12.2011): Sehr gute Infos. Danke weiter so.

Helga K. aus Vlotho (13.12.2011): Ich nehme täglich eine Vitamin B-Tablette (Component) ein und auch eine Tablette Folsäure. Ich meine etwas für meinen Gesundheitszustand zu tun und es mir dann besser geht.

Helga H. aus Detmold (16.11.2011): Ich weiß, dass Bewegungsmangel ein großes Risiko darstellt. Das Problem ist nur, wenn man gleichzeitig große Rückenprobleme hat, ist ein entsprechendes Laufpensum oft nicht möglich - obwohl mir dieser Mangel bewusst ist.

Peter L. aus Nossen (14.11.2011): Das ist eine fundierte Fachinformation an Patienten, zumal im hausärztlichen "Blutentnahme-Analysesystem" Fehlerquellen bestehen, die wiederum den Homocysteinwert verfälschen und zu falschen Schlußfolgerungen für den Betroffenen/Patienten führen. Trotz bewiesener freien Koronargefäße 2001, nachfolgend jährliche Blutwerte im Normbereich, Nichtraucher, wöchentl. Fitness-Ergometertraining bis 200 Watt wurden 2010 subtotale Verschlüsse RCA, RCX, RIVA 90% / (bei absoluter Beschwerdefreiheit!) bei mir "zufällig" diagnostiziert. In unserer heutigen "Hochdiagnostigmöglichkeit" gehören abnormale Gesundheitswerte in die Hände/Verantwortung von Fachärzten/Spezialisten.

Diethard D. aus Witzenhausen (18.10.2011): Sehr gut und ausreichende Info gut Verständlich.

Siegfried Sommer aus Dresden (07.10.2011): Stimmt es allerdings, dass ein erhöhter Homocystein-Spiegel die Entwicklung von "Alzheimer" begünstigt? Dann wäre ja eine Senkung mit Folsäure, B6 u. B12 günstig? Jedoch müsste man abwägen: Neubildungen oder Alzheimer?

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Gunnar Gödecke aus Duisburg (05.10.2011): Höchst interessante Informationen. Vielen Dank!

Wolfgang K. aus Berlin (29.09.2011): Ich trinke täglich ein Glas Milch, in der noch Vitamin B12 drin ist, und achte beim Speiseöl auch auf Omega-3-u. ä. Fettsäuren. Als Schutz vor Herzinfarkt habe ich meine 3. PVI in der 2. Dekade Sept./11 durchführen lassen. Ca. 10 Tage lang nach dem Eingriff hatte ich eine wechselnde Pulsfrequenz von 80 - 100/min. Als ich dann mit normaler Gartenarbeit begann, so etwa aller zwei Tage ca. 1 - 2 Std. Dauer, sank die Pulsfrequenz auf Werte 67 - 75 (gemessen Obermessgerät mit Pulspiepton, man kann Extraschläge- u/o Aussetzer besser zählen). Ich habe hin- und wieder so ein angespanntes Gefühl in der Herzgegend, so als wäre ich aufgeregt. Die Messung "piept" aber einen gleichmäßigen Pulsschlag. Das ist deshalb wichtig, weil manche Geräte Mittelwerte anzeigen, die nicht hilfreich wären. Bei optischer Blinkerei wäre ich mir nicht sicher. Mein VHFL ist weg. Am 19.10./20.10.11 erfolgt die Nachkontrolle. RR 120-125/80-90. Bin ganz happy, wenn alles so bleibt!

K. H. Ebeling (29.09.2011): Für mich ist das eine sehr gute Information und sogar noch kostensparend. Vielen dank!

Martina K. aus Wuppertal (28.09.2011): Ich weiß durch Bluttests, dass ich erhöhte Cholesterinwerte habe. Kann mir der Arzt denn dagegen etwas verordnen? Als Gegenmaßnahme (habe auch Übergewicht) habe ich seit 2,5 Jahren aufgehört zu rauchen. Aufhören (in Maßen) zu essen kann ich leider nicht. ;)

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Herbert Acker aus Viersen (25.09.2011): Sehr hilfreich.

Susanne Cramer aus Frankfurt (24.09.2011): Eine wichtige Erklärung zum Thema Homocystein ./. Herzinfarkt -

Erika G. aus Aschaffenburg (23.09.2011): Ja, ich nehme Folsäure ab und zu aber nicht um dem Herzinfarkt vorzubeugen, sondern um meinen HB-Wert zu verbessern (Rat aus der Apotheke).

Dietrich R. aus Herzogenrath (22.09.2011): Ich leide seit fast 6 Jahren an einer Aortendissektion Typ B, die konventionell behandelt wird. Folsäure nehme ich fast regelmäßig 1x tgl. und Vitamin B 12 1x wöchentl. Meine Blutwerte insgesamt sind gut bis sehr gut (große Kontrolle 2x/Jahr im HZ Krozingen).

Anonym (21.09.2011): Ich hatte mir schon mehrmals Gedanken über dieses Thema gemacht und bin Ihnen dankbar, dass sie das so anschaulich erklärt und belegt haben.

Sigrun S. aus Hagen (21.09.2011): Danke für die Information, ich habe mir eine kleine Packung TROMCARDIN gekauft, da ich annehme das meine Herzrhythmusstörungen etwas gebessert werden. Nun kann ich wohl darauf verzichten.

Siegfried Graber aus Saarbrücken (21.09.2011): Nach Infarkt wird manchmal auch die Prävention übertrieben, besonders wenn es um Pillen geht. Hier waren vor allen die Zusammenhänge und Hintergrundinformationen betreffs der Wirkung von Folsäure gut dargestellt.

Franz-Josef Laugel (21.09.2011): Endlich mal eine klare Aussage, die unnötige Geldausgaben verhindert.

Ursula T. aus Oberhausen (21.09.2011): Ich nehme im Rahmen einer sehr guten Rheumabehandlung einmal wöchentlich 5 mg Folsäure auf Anraten meiner Ärztin und habe das s. Z. als Gegenpol zu dem sehr aggressiven MTX, von dem ich ebenfalls einmal wöchentlich 7,5 mg nehmen muss, verstanden. Dazu jeden Tag 5 mg Prednisolon. Darüber hinaus habe ich seit 12 Jahren eine eingeschränkte Herztätigkeit mit Bluthochdruck, Rhythmusstörungen und allem, was dazu gehört, und muss von daher schon genügend Medikamente nehmen. Für mich war der Hinweis sehr hilfreich und ist ein guter Grund, mit meiner Rheumatologin beim nächsten Termin Anfang Oktober darüber zu sprechen.

Hans S. aus Leipzig (21.09.2011): Viele Monate hingen beim Hausarzt Plakate mit der Empfehlung, die Homocystein-Werte zu senken. Mehrmals wurden bei mir zu hohe Laborwerte festgestellt. Die Einnahme von Vitamin B6 und B12 brachten keine wesentliche Änderung. Ich habe dann mit der Vitamin-Einnahme aufgehört. Jetzt stellte man fest, dass ich zu viel Vitamin B12 gespeichert habe und deshalb mindestens ein Jahr Vitamin B12 meiden soll.

Hoffmann aus München (20.09.2011): Es ist ja schon interessant (und fast witzig, wenn es nicht so wichtig wäre), wie schnell sich wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen ändern!

Anonym (20.09.2011): Bewegung senkt den Blutdruck nachweislich und stärkt die Herzkraft, das habe ich selbst durch Übungen erfahren!

S. L. aus Hannover (20.09.2011): Mein Internist hat mir - Hinterwandinfarkt 2007 - bei einem Homocysteinspiegel von 10,3 Medyn Forte verschrieben. Trotzdem ist der Wert auf 11,9 gestiegen. Ich habe das Medikament danach in Absprache mit dem Arzt abgesetzt. Beschränke mich auf Vermeidung aller Risikofaktoren und Einhaltung der positiven Verhaltungsweisen - mit sehr gutem Erfolg.

Gerhard D. (20.09.2011): Ganz allgemein kann ich sagen, dass ich in Ihren Informationen bisher immer etwas gefunden habe, das meinen Kenntnisstand über Herzerkrankungen erweitert hat. Vieles davon konnte ich zur Optimierung meines Verhaltens in Fragen der KHK übernehmen.

Heinz-Joachim L. aus Martinshöhe (20.09.2011): Für mich waren Informationen sehr wichtig, sie haben mir endlich Klarheit gebracht. Ich hatte bis jetzt so viel Widersprüchliches gehört und gelesen, daß ich halt sicherheitshalber schon längere Zeit Folsäure und Vitamin B 12 eingenommen habe nach dem Motto: "Hilft es nichts, so schad'ts auch nichts". Daß ich während dieser Zeit ein Prostata-Ca (2007) und danach ein Analkanal-Ca (2008) hinter mich brachte, muß damit nicht unbedingt etwas zu tun haben, macht mich aber schon nachdenklich. Schön, daß jetzt Klarheit besteht hinsichtlich Homocystein und Herzinfarkt (den ich hinter mir habe und natürlich alles tue, um einen weiteren zu vermeiden). Danke für Ihre wertvollen Informationen.

Marietta M. aus Worms (20.09.2011): Mir wurde von Hr. Dr. Ryba eine Kombination von Vitamin B6, B12 und Folsäure sogar verordnet. Nach diesem Bericht kann ich mir die Einnahme sparen.

Renate S. aus Hitzacker/Elbe (20.09.2011): Ich bin etwas verunsichert jetzt. Ich nehme schon sehr lange das Präparat SYNERVIT, weil mein Homocysteinspiegel erhöht war. Soll ich das nun absetzen? Ich rauche nicht, walke 4 x die Woche ca. 45 Minuten. Habe einen eher zu niedrigen Blutdruck.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Jürgen Scherf aus Kiel (20.09.2011): Der Artikel ist für mich sehr aufschlußreich. Ich werde ihn Freunden, die auch Herzprobleme haben, zukommen lassen. M. f. g. Jürgen Scherf

Bernd J. aus Meschede (20.09.2011): Da ich bisher keine Präparate dazu eingenommen habe, fehlt mir auch die entsprechende Erfahrung dazu. Trotzdem ein informativer Artikel. Eine Info dazu wäre noch hilfreich: in welchen Speisen / Getränken ist Folsäure vermehrt beinhaltet?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Bernd K. aus Göttingen (20.09.2011): Mir, als Bluthochdruckpatient mit Herzwandverdickung, zu hohen Cholesterin- und grenzwertigen Zuckerwerten, wurde die Einnahme von Folsäure vom Arzt empfohlen. Neben der Medikamenteneinnahme gegen den Bluthochdruck, habe ich vor 10 Jahren begonnen meine Lebensgewohnheiten zu ändern. Essgewohnheiten, Gewichtsreduktion und vor allem, viel Bewegung! Als 64-jähriger besuche ich regelmäßig ein Fitnessstudio und bin zum begeisterten Radrennfahrer geworden. Auf die Zufuhr von Vitaminen in Pillenform verzichte ich mittlerweile völlig. Lediglich Magnesium, Kalzium und Kalium nehme ich bei hohen Wasserverlust durchs Schwitzen ein. Mein Blutdruckwerte sind ok, Cholesterin- und Zuckerwerte unauffällig. Blutdrucksenker nehme ich noch ein, aber nur noch ein Achtel der Menge, die mir ursprünglich verschrieben wurde.

Arthur Dröfke aus Edermünde (20.09.2011): Habe was Neues dazugelernt! Danke für diese Information. Herzstiftung ist schon sehr gut.

Bartkowski aus Duisburg (20.09.2011): Vielen Dank für die klare und umfassende Stellungnahme.

Dr. Westenhoeffer (20.09.2011): Die Information ist hilfreich, sie spart Kosten und lenkt die Behandlung der Risikofaktoren ins Zentrum und nicht auf einen Nebenweg.

TadSnaz aus Köln (20.09.2011): Interessanter Einblick, vor allem, weil in der Stiftung Warentest (2010 oder 2009) aufgrund angeblichen Unterversorgung in Europa eine Ergänzung mit 400-er Folsäurepräparaten empfohlen wurde (jedoch nicht vor dem Hintergrund sich vor dem Herzinfarkt zu schützen). Aber das künstliche Vitamine evtl. Tumore hervorrufen können, wurde dort m. M. nach nicht erwähnt. Vielen Dank an Prof. Dr. Klepzig für den aufklärenden Artikel.

Heinz Kleefuß aus Köln (20.09.2011): Gut, dass die Herzstifftung, gestützt auf Studien, über die Wirkung von Folsäure aufklärt. Die Werbung hat ja bisher viel versprochen.

Reinhard N. aus Balgheim (20.09.2011): Das mag bei Folsäure vielleicht stimmen. Doch ist es erwiesen, dass genauso viele Menschen mit einem "normalen" Cholesterinspiegel einen Herzinfarkt hatten, gegenüber denen, wo er erhöht war! Ich sehe deshalb solche Aussagen sehr kritisch und in ihrer Richtigkeit zeitlich begrenzt! Ausdauersport, ausgewogene Ernährung (es darf auch "gesündigt" werden) und Gewichtsreduktion haben bewiesenermaßen einen positiven Einfluss einer Gefäßerkrankung vorzubeugen. Faustformel: Kalorienverbrauch = Kalorienaufnahme! Sich auf die Pharmaindustrie zu verlassen, ist zwar sehr bequem, aber ein gefährlicher Trugschluss!
Anmerkung: Ich hatte 2007, mit 46 Jahren einen Hinterwandinfarkt!
Zudem wurde bei mir Diabetes Typ 2 diagnostiziert.
Durch Ausdauersport habe ich 27 kg abgenommen.
Jahresleistung: Laufen / Mountainbiken ca. 7000 - 8000 km
Ich brauche heute außer Herzass keine Medikamente mehr!
Ich habe dabei ausgesprochene gute Blutwerte mit einem Blutdruck von 110/70 und einem Ruhepuls von 45.
Ich werde gecoacht von einem Allgemeinmediziner mit Sportmedizinausbildung!

Theodor Pickert jun. aus Beckum (20.09.2011): Vielen Dank für diese Information.

Ursula R. aus Idar-Oberstein (19.09.2011): Als Laie verlässt man sich natürlich auf die Empfehlung des vor Ort betreuenden Kardiologen. Ich hatte 1998 und 2007 einen Infarkt, 2008 eine Bypass-Op. Bei den vierteljährlichen Routineuntersuchungen wird grundsätzlich der Homocysteingehalt bestimmt.

Dietrich S. aus Bergheim (19.09.2011): Ich habe einen Stent, treibe regelmäßig Sport (Radfahren, Volleyball) und nehme täglich eine Brausetablette FRUBIASE (Boehringer Ingelheim), die laut Beschreibung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt wurde. Diese Tablette enthält neben Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Jod, Niacin, Biotin und Pantothensäure auch Folsäure und - neben anderen Vitaminen - auch B6 und B12. Nach Dr. Klepzigs Fazit zur Einnahme von Folsäure und den Vitaminen B6 und B12 lässt sich nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass die künstliche Zufuhr solcher Vitamin-Pillen auf Dauer mit der Entwicklung von Tumorerkrankungen einhergeht. Danach müsste man eigentlich von der Einnahme der genannten FRUBIASE Brausetabletten abraten, wobei ich mir aber nicht ganz sicher bin, ob die genannten Wirkstoffe in der FRUBIASE möglicherweise nicht auch positive Auswirkungen haben. Es könnte sich somit eine Nutzen/Schaden - Abwägung ergeben. Kann Dr.Klepzig dazu etwas sagen?

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Rainald A. aus Rickenbach (19.09.2011): Für diese Information bin ich sehr dankbar, weil ich nach Absetzung der Folsäure-Einnahme etwas schlechtes Gewissen hatte. (1996 hatte ich einen Herzinfarkt)

Dr. med. Stauros Z. Ikonomidis, Oberarzt Onkologie aus Horn-Bad Meinberg (19.09.2011): Der Beitrag ist insofern wichtig, da er manchen Irrglauben zurechtrückt und geeignet ist Menschen vor sinnlosen Ausgaben zu schützen!

Johann M. aus München (19.09.2011): Ihr Artikel ist informativ und bringt mir als Herzpatienten einen echten Mehrwert! Vielen Dank dafür.

Karl-Heinz Schlatter aus Augsburg Friedberg (19.09.2011): Habe wieder etwas dazu gelernt. Danke für die Infos.

Ernst Fiehler aus Oberursel (19.09.2011): Es wir Zeit, dass die Menschen begreifen, dass künstlich zugeführte Vitamine nur dem Hersteller wirklich helfen. Deshalb danke für den Beitrag.

M. Mewes aus Wetter (19.09.2011): Wie alle Infos von der Herzstiftung wieder einmal sehr hilfreich.

Dr. M. D. aus Nuthetal (19.09.2011): Ich bin herzkrank und gehöre folglich zu der o. a. Risikogruppe. Ich nehme die oben genannten Vitamine zwar nicht, weil ich die o. a. Hinweise kenne, aber für viele andere Patienten finde ich die Hinweise sehr!!! informativ u. lehrreich! Ich hoffe sie werden auch befolgt.

Irene Reng aus Ering (19.09.2011): Ich lese Ihre fundierten Ausführungen zu gesundheitl. Themen immer gerne.

Georg Remané aus Netphen (19.09.2011): Sehr geehrte Damen und Herren, als Leiter einer Herzsportgruppe, als Betroffener und Mitglied der Deutschen Herzstiftung wird man neben den Gesprächen mit den betreuenden Ärzten auch mit Fragen zur Einahme von Mittel zur Vorbeugung konfrontiert. Da Ihre Infos für jedermann verständlich sind, kann auch ich davon profitieren. Mit freundlichen Grüßen Georg Remané

Dieter S. aus Rheurdt (19.09.2011): In 2004 wurde bei mir ein schlechter Homocysteinspiegel festgestellt und mir die Einahme von Folsäurepräparaten (Folsan) empfohlen. Seither nehme ich dieses Präparat ein. 1992 erlitt ich einen Hinterwandinfarkt (46-jährig), von dem ich mich aber durch eine veränderte Lebensweise (tägliches Radfahren, Nikotinkonsum wurde sofort eingestellt, Cholesterinwerte werden durch die Einnahme von Sortis günstig gehalten) gut erholt habe. Die behandelnde Klinik ist in Bad Berleburg. Ab sofort werde ich auf die Einnahme von Folsan verzichten.

Werner S. aus München (19.09.2011): Mein Arzt hat mir auch immer Präparate von Dr. Loges verschrieben (Folsäure, B12). Ich habe vor einigen Jahren Cypher-Stents implantiert bekommen. Seitdem fahre ich jeden Tag 2 Stunden Rad. Diese Therapie bekommt mir gut. Ich konnte die Medikamenten-Einnahme dadurch halbieren. Der Homocystein Wert ist gleich geblieben. Während der Einnahme von Folsäure-Präparaten konnte der Homocystein Wert gesenkt werden. Nach Absetzung der Folsäure-Präparate ist er wieder gestiegen.

Anonym (19.09.2011): Sehr verständliche Fassung, sehr informativ.

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