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Warnhinweise zu Multaq

Wichtig!

Zu Dronedaron (Multaq®) gibt es seit September 2011 einen wichtigen Rote-Hand-Brief von der Firma Sanofi-Aventis, die den Wirkstoff produziert und vermarktet. Dabei geht es um Einschränkungen bei der Anwendung von Multaq®. Den Rote-Hand-Brief können Sie sich » hier herunterladen.

Hinweis: Was der Rote-Hand-Brief für Menschen, die derzeit Multaq® einnehmen, im Einzelnen bedeutet, werden die Experten der Deutschen Herzstiftung in Kürze hier im Internet erläutern.

Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Vorhofflimmern: „Kommt bei mir eine Ablation tatsächlich nicht infrage?“

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Wichtige Mitteilung zu MULTAQ® (Dronedaron)

Informationen über schwere Leberschädigungen und über notwendige Kontrolluntersuchungen

Bislang ➞ 80 Kommentare zu diesem Beitrag

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und die Herstellerfirma von Multaq® (Dronedaron) Sanofi-Aventis Deutschland GmbH informieren über neue Erkenntnisse zu Nebenwirkungen von Multaq (Dronedaron) und notwendige Kontrolluntersuchungen:


Wichtig: Bitte beachten Sie unbedingt auch die aktuellen Warnhinweise zu Multaq® rechts oben auf dieser Seite.


    • Es sind Fälle von Leberschädigung bei Patienten, die mit Dronedaron behandelt wurden, berichtet worden. In zwei Fällen wurde aufgrund eines akuten Leberversagens eine Lebertransplantation erforderlich. Einige dieser Fälle traten kurz nach Behandlungsbeginn auf.

    • Bei Patienten, die mit Dronedaron behandelt werden, sollten Leberfunktionstests durchgeführt werden, und zwar:
      • vor Behandlungsbeginn
      • und anschließend monatlich für einen Zeitraum von sechs Monaten
      • sowie im Monat 9 und 12 der Behandlung, danach in periodischen Abständen.

    • Patienten, die zurzeit mit Dronedaron behandelt werden, sollten innerhalb des nächsten Monats kontaktiert werden, um Leberfunktionstests durchzuführen. Weitere Kontrollen sollten entsprechend der oben aufgeführten Empfehlungen in Abhängigkeit vom Behandlungsbeginn durchgeführt werden.

    • Wenn die Alanin-Aminotransferase, früher bezeichnet als Glutamat-Pyruvat-Transaminase (ALT bzw. GPT)-Wert auf mehr als das 3fache des oberen Normalwertes ansteigt, sollte der Wert innerhalb von 48 bis 72 Stunden noch einmal kontrolliert werden. Wenn sich der ALT(GPT)-Wert bestätigt (mehr als das 3fache des oberen Normalwertes), sollte Dronedaron abgesetzt werden.

  • Patienten sollten darauf hingewiesen werden, bei Symptomen, die auf eine mögliche Leberschädigung hinweisen (wie z. B. das Auftreten anhaltender Oberbauchbeschwerden, Anorexie, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Unwohlsein, Ermüdung, Gelbsucht, dunkler Urin oder Juckreiz), sofort den Arzt zu kontaktieren.

Stand: 28.1.2011

Hinweis: Weitere Informationen der Deutschen Herzstiftung zum Thema Dronedaron können Sie sich » hier herunterladen.

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Bislang 80 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Dieter D. aus Hohenstein (12.09.2013): Kurz nach der Einnahme von Multaq 400 hatte ich mit Luftnot zu tun. Nach einem Jahr, zuletzt mit heftiger Luftnot, habe ich nachts etwas Kloßartiges im Mund im Halbschlaf verschluckt. Hatte dann 2 Tage Schmerzen links in der Brust. Jetzt habe ich wieder Luft. Kann das von Multaq 400 kommen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Dieter D. aus Hohenstein (28.04.2013): Habe Multaq 400 vor einem Jahr bekommen. Nach bereits 3 Tagen hatte ich Luftmangel bei kleinsten Belastungen. Es wurde nicht abgesetzt, obwohl ich weiter Herzrasen hatte. nach einem Viertel Jahr wurde das 2. Mal ablatiert. Multaq abgesetzt. Es ist kein Herzrasen mehr vorhanden. Aber Luftnot und Oberbauchbeschwerden sind immer noch da.

Ursula S. aus Abensberg/Bayern (14.03.2013): Diese Informationen waren für mich sehr wichtig und besonders hilfreich. Danke Deutsche Herzstiftung.

Christa P. aus Nordhausen (16.08.2012): Mit der Kontrolle der Leberwerte wird seitens der Ärzte sehr locker umgegangen. Ich muß die Bestimmung des Wertes immer anfordern trotz Leber-OP (Entfernung einer Zyste 9x13 cm). Nehme seit Febr. 2012 Multaq. Habe es schon einmal genommen nach einer Ablation 2010. Nach Einnahme von 6 Monaten wurde Multaq abgesetzt. Die Blutkontrollen waren sehr dürftig.

Birgit N. (08.07.2012): Ich nehme seit Januar 2011 Multaq. Vorher habe ich (wie bereits vorher berichtet) Cordarex wegen Vorhofflimmern genommen. Dort stieg jedoch die GGT weit über 200, so dass Cordarex nach ca. 1 Jahr abgesetzt wurde. Von der Wirkung empfand ich Cordarex besser als Multaq, jedoch kann ich auch mit Multaq "leben". Beängstigend war dann die Mitteilung im Jahr 2011, dass der ALT Wert "steigen" kann. Jedoch ist nach 18 Monaten bei mir noch alles im "grünen" Bereich. Die GGT geht über die Zeit langsam herunter (ca. 110) jedoch bin ich zuversichtlich. Denn die Leber verarbeitet ja außer Multaq auch noch Beloc zok usw.. Alkohol ist seit Cordarex bei mir 0!!! Um der Leber die Arbeit zu erleichtern.

Renate L. aus Hamburg (24.06.2012): Ich nehme Multaq jetzt ungefähr seit einem 3/4 Jahr. Mein Arzt hat im ersten Halbjahr die Werte monatlich kontrolliert. GGT-Werte sind ganz leicht erhöht. Haben sich aber nicht verändert. Jetzt wird 1/2-jährlich kontrolliert. Ich muß sagen, dass mir Multaq von Anfang an sehr gut bekommen ist und ich keinerlei Beschwerden hatte und habe.

A. aus Villingen (19.05.2012): Nehme Multaq seit ca. 1 Monat. Die Oberbauchbeschwerden haben etwas nachgelassen, im Vergleich zum Beginn. Die Magenverträglichkeit von Multaq wird bei mir dadurch verbessert, indem ich das Medikament stets zusammen mit etwas Nahrung zu mir nehme.

Richard R. (15.05.2012): Sehr wichtig wegen Problemen mit Amiodaron und evtl. beabsichtigtem Wechsel auf Dronedaron.

Anne M. aus Hückelhoven (29.12.2011): Ich nehme seit Okt. 2010 2-mal täglich Multaq 400. Hatte im Aug. 2010 einen Herzinfarkt, danach 2-mal Cardioversion wegen VHF. Seitdem nur noch einmal aufgetreten. Ich vertrage Multaq sehr gut, alle Werte sind in Ordnung. Werde sie weiter regelmäßig kontrollieren lassen.

Lina aus Cottbus (23.12.2011): Ich nehme das Medikament schon 1 Jahr mit Erfolg. Da ich Zystennieren habe, macht mir diese Information Angst, sollte ich das absetzen. Dazu Ramilich Comp, was zu Kaliumverlusten und lt. Beitrag zu Herzrhythmusstörung führt. Gibt es da eine Alternative? Laborwerte sind lt. Arzt im Rahmen, werden überwacht. Ich bin 55 und sportlich, geht es ohne Medikamente, oder kann ich sie reduzieren.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Heinrich aus Bad Kötzting (25.11.2011): Mein Arzt hatte mir gesagt, solange Amiodaron keine Probleme macht, besser auf das Dronedaron verzichten, zumindest solange es unklare Nebenwirkungen zeigt.

Rüdiger I. aus Bönnigheim (24.11.2011): Es bestärkt mich in meiner Auffassung, dieses Mittel nicht einzunehmen.

Bernhard (22.11.2011): Meine Leberwerte waren übermäßig erhöht. Mein Kardiologe hat Multaq nun abgesetzt. Schade irgendwie, da mein Puls sehr sehr toll war. 60/min. Nun nehme ich Lanitop. Puls ca. bei 80-95. Er geht auch schneller hinauf bei Anstrengung als beim Multaq. Aber es ist halt nicht so gefährlich.

Dr. Löhmann aus Streufdorf (17.10.2011): Selbst 7 Monate genommen, 5 Patienten eingestellt, bisher keine Probleme.

Bernhard B. aus Mainz (10.10.2011): Die Information ist wichtig, um Patienten vor Schaden zu bewahren. Das zeigt auf, wie wichtig die Herzstiftung für viele Menschen ist. DANKE

Alfred B. aus Bramsche (29.09.2011): Seit fast 2 Jahren nehme ich täglich 2 x Multaq 400 mg. Die genannten Leberwerte blieben im Norm-Bereich. Kontrolle 2 x jährlich. Vorhofflimmern ist seitdem nicht mehr aufgetreten. Das wirkungsvollere und preiswertere Medikament Cordarex lehne ich ab, da Personen in meinem Bekanntenkreis unter erheblichen Nebenwirkungen (Augen) leiden, die nachweislich auf Cordarex zurückzuführen sind. Ein Kardiologe sagte einmal zu mir, dass ich für dieses Medikament eigentlich zu jung sei (57 J.), was immer das heißen mag ...

Gila M. aus Oyten (19.09.2011): Ich habe im vorigen Jahr einige Monate Dronedaron (Multaq) täglich 2 Tabletten eingenommen und die Leberwerte sind extrem gestiegen - Gamma-GT 120, GOT 52, GPT 55. Nach Reduzierung auf tgl. 1/2 Tbl. betragen die Werte jetzt Gamma-GT 58, die übrigen normal.

Horst-Christian L. aus Hamm (06.09.2011): Ich nehme seit Anfang 06/2011 Dronedaron ohne Nebenwirkungen auf die Leberwerte. Zur Zeit lasse ich diese Werte wöchentlich kontrollieren. M. E. sind die aufgezeigten Fälle zu gering, um daraus signifikante Schlüsse ziehen zu können. Ein hoffentlich gutes Medikament kann auch diskreditiert werden. Ich bin seit der Einnahme ohne VHF und hoffe sehr, dass es so bleibt. Horst-Christian L.

Anna G. aus Heilbronn (18.08.2011): Nach den ersten Einnahmen von Multaq (1-0-1) und Metoprolol 95 (1-0-1) und Plavix: Übelkeit, Magenkrämpfe und durchfall die aber danach besser wurden. Ruhepuls auf 35-45 runter. Darauf Reduzierung auf Multaq morgens, Plavix mittags und Metoprolol 47, abends. Ruhepuls nun wieder auf 50 bis 55 und Blutdruck auf 110/70. Leberwerte sind in Ordnung, jedoch immer wieder kleine Grüße vom Vorhof.

E. Sch. aus Herzogenaurach (15.08.2011): Ich nehme Multaq 400 mg seit Januar 2010. Zusätzlich noch Belok Zoc 95 mg und Blopress 4 mg. Im März 2010 wurde mir ein Herzschrittmacher eingesetzt und seit März 2011 muss ich nun wegen VHF noch Marcumar nehmen. Merkbares VHF habe ich nun selten - bei Wetterwechsel und hoher Luftfeuchtigkeit geht es mir aber schlechter. Mein Arzt macht ab und zu Blutuntersuchungen wegen Leber, die ich aber selbst anmahnen mußte. Als Ergebnis habe ich immer erfahren, daß alles in Ordnung sei. Nun bin ich aber hellhörig geworden und will in Zukunft schon wissen, ob die Werte normal oder erhöht sind. Die Gerinnungswerte (wegen Marcumar) überprüfe ich nach einer Schulung selbst, da ich sehr schlechte Venen habe. Im September muß ich wieder zur Schrittmacher-Kontrolle zum Kardiologen. Werde ihn dann auch wegen Multaq ansprechen. Danke jedenfalls für die Info.

Friedrich aus Holzminden (14.08.2011): Mein Arzt verlangte, obwohl ich Juckreiz und rote Pickel hatte, dass ich Multaq 400 weiter nehmen sollte. Das hätte zur Folge ein Schock und Todesfolge. Auch wurden keine Blutuntersuchiungen vor und zwischen der Behandlung gemacht.

Marianne S. aus Kirschweiler (30.07.2011): Bei mir löste Dronedaron schwere Schwindelattacken aus. Ich habe das Medikament abgesetzt und bin heute, 4 Monate danach immer noch nicht ganz schwindelfrei. Nehme wieder Amiodaron mit weniger Nebenwirkungen, jedenfalls was mich betrifft.

Ralf G. aus Eilenburg (07.07.2011): Meine Ärzte haben mir eine Ablation angeboten. Hat jemand weitere Informationen dazu? (Statistiken, Risiken ...)

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Nikola W. (02.07.2011): Ich nehme seit März/April 2010 Multaq 400 mg und bin durch einen Zufall auf die Problematik einer eventuellen Leberschädigung aufmerksam geworden. Meine Leberwerte werde ich jetzt schnellstmöglich zum ersten Mal überprüfen lassen, da diese mein Arzt und sein Praxisteam bis jetzt versäumt haben. Eine Info durch meinen behandelten Arzt oder das Praxisteam habe ich erst letzte Woche bekommen, weil ich in der Apotheke bezüglich der Problematik von Multaq 400 mg nachgefragt habe und sich die Apothekerin mit meinem Arzt in Verbindung gesetzt hat. Ein Wechsel des Arztes ist sicher, das Vertrauen ist weg. Ich habe einige Herzmedikamente genommen und bin aber mit Multaq 400 mg sehr gut klargekommen, wenn jetzt die Leberwerte noch passen, dann ist alles ok.

Marlis D. aus Braunschweig (25.06.2011): Nehme seit Dezember 2010 Multaq 400, bin immer unter Kontrolle. Bis jetzt waren die Leberwerte immer im Normbereich. Hoffe, dass es so bleibt. Muss am 27.06.11 den neuesten Wert abrufen.

Horst M. (19.06.2011): Ich vertrage Multaq sehr gut und habe keine erhöhten Leberwerte. Doch nun zeigte sich, dass der Kreatinin-Wert (KREA 1,57) ständig gestiegen ist. Eine Klärung steht aus. Im Beipackzettel wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen. Vielleicht Dosis reduzieren oder ganz absetzten.

Heinz-Georg K. aus Dreieich (27.05.2011): Über 6 Jahre habe ich Propafenon 150 mg in der Dosierung 1-1-1 eingenommen und mein VHF einigermaßen im Griff gehabt. Im März 2011 traten dann plötzlich (nachts) Episoden von VHF auf. Auf Anraten meiner Kardiologin bin ich zu Nebilet 5 mg 1-0-1 gewechselt - ohne Erfolg. VHF wurde schlimmer. Eine Episode wurde in der Klinik aufgezeichnet und ein Wechsel zu Multaq 400 mg 1-0-1 vollzogen. Vom ersten Tag hat Multaq bei mir nicht funktioniert, sodass ich nach 4 Wochen wieder bei Propafenon gelandet bin. Leberwerte sind zwar erhöht, liegt aber wahrscheinlich an Simvastatin 20 mg 0-0-1. Am 31.5.2011 steht die erste Ablation an. Ich hoffe, es hilft.

Hannelore M. aus Jerxheim (04.05.2011): Ich habe Multaq über 8 Wochen eingenommen, hatte sehr viel Nebenwirkungen sowie ganz schlechte Leberwerte.

Hans B. aus Plau (25.04.2011): Habe des öfteren Herzrasen. Man verschrieb mir Multaq. Meine Leberwerte waren eigentlich immer gut. Bei der letzten Untersuchung lagen die Werte auf der Grenze, habe auch schon Schmerzen in der Lebergegend. Habe jetzt die Dosierung um die Hälfte reduziert, aber die Schmerzen sind immer noch. Habe im Juni eine Herzkatheterablation in Rostock. Das Herzrasen soll dann wohl weg sein. Mit freundlichen Grüßen Hans B.

G. aus Nürnberg (22.04.2011): GGT steigt langsam an. Wert vom 20.04. ist 139, GOT 31, GPT 28.

Carl W. (06.04.2011): Ich nehme Dronedaron seit es in der Bundesrepublik zugelassen ist. Mein ALT(GPT)- Wert wird regelmäßig kontrolliert. Gelegentlich ist er leicht erhöht. 33 im Juli 2010, 65 im Nov. 2010 und 31 im Jan 2011. Anfangs hat Multaq 400 gut geholfen. Inzwischen habe ich wieder vermehrt Rhythmusstörungen. Zusätzlich hat mein Kardiologe Carvedilol verordnet; morgens 6,25 mg abends 12,5 mg. Bei sportlichen Aktivitäten habe ich zunächst Luftmangel sowie Muskelschmerzen, die nach etwa 10 min sich normalisieren, wie im Übrigen auch die Rhythmusstörungen nahezu verschwinden. Ich bin 75 Jahre und habe mein Leben lang Sport getrieben; in jüngeren Jahren Leistungssport.

Ursa A. aus Konstanz (05.04.2011): Bin sofort zu meinen Kardiologen gegangen und habe meine Leberwerte ermitteln lassen. Nehme Multaq seit Nov. 2010, meine Werte waren im März noch im Normbereich, VHF hat sich durch Einnahme deutlich verbessert, bin trotzdem beunruhigt und möchte regelmäßig meine Werte prüfen. Danke für Ihren Hinweis, bin froh, daß es solche Hinweise gibt.

Klaus W. aus Waldenburg (02.04.2011): Ich nehme seit Januar 2010 Multaq vorher 1 Jahr lang Dronedaron, habe kein VF mehr, bin allerdings auch seit 2 Jahren im Ruhestand ich hatte einen sehr stressigen Job, vielleicht kann ich jetzt auf Multaq verzichten. Nehme statt 2 nur noch eine Tablette täglich. Leider wurde ich von meinem Arzt nicht informiert.

Eberhard B. aus Auetal (30.03.2011): Seit 1978 immer mal wieder unberechenbar auftretendes Vorhofflimmern. Wegen der jahrelangen Einnahme von Cordarex 200 wurde ich im März 10 auf Multaq umgestellt. Nebenwirkungen hatte ich anscheinend nicht. Zunächst keine Arrhythmie, aber im Okt. 10 erneut länger dauerndes Vorhofflimmern (ca. 3 Tage), und Beseitigung durch Elektroschock. Weiter Multaq. Anfang Dez. wiederum längere Arrhythmie, die Heiligabend erneut auftrat (5 Tage). Jetzt neue/alte Umstellung auf Cordarex 200. Seither kein Vorhofflimmern mehr. Nebenwirkungen bei Cordarex habe ich nicht.

Dietrich L. aus Berlin-Tegel (30.03.2011): Nehme z. Zt. Multaq 400 1-0-1, Metoprolol succ. 0-0-1 und Simvastatin 0-0-1 und Marcumar 1-0-0 mit monatl. Kontrolle INR Wert. Lebertest wurde vor 2 Tagen wieder vorgenommen. Multaq wirkt sehr sicher - seit 1/2 Jahr keine Episode mehr!

C. aus Dorsten (30.03.2011): Ich, weiblich, 35 Jahre alt, nehme Multaq seit Dezember 2009. Bisher keine Nebenwirkungen, gut vertragen. Kurze Intervalle VHF, dann im Januar 2010 Ablation, im Februar 2010 ein Frührezidiv welches aber nach ca. 24 Std. spontan endete. Seitdem fast beschwerdefrei, außer seltenen Episoden < 1 Minute. Jetzt wird überlegt, Multaq abzusetzen. Hat jemand Erfahrungen, wie es nach dem Absetzen verlief?

Elisabeth G. aus Lippetal (29.03.2011): Um eine Elektrokardioversion zu umgehen, erhielt ich Multaq 400. Nach drei Tagen, in denen ich insgesamt 5 Tabletten eingenommen hatte, war das Herz noch nicht im Sinusrhythmus, aber die Blutuntersuchung ergab Leberwerte, die völlig außerhalb des Normbereiches lagen: GPT 74 (10 – 35), GOT 61 (10 – 35), g-GT 47 (<40). Gewarnt durch Durchfall und heftiges Erbrechen nach dem Genuss von Linsensuppe, Nüssen und Matjeshering habe ich dann zwei Wochen strenge Leberdiät gehalten. Danach ergab die Blutuntersuchung: GPT 30, GOT 26, g-GT 24. In den letzten drei Jahren lagen meine GPT-Werte zwischen 12 und 20, GOT 21 bis 27, g-GT stets 10. Hinzufügen möchte ich noch, dass ich vor 55 Jahren Hepatitis hatte, aber nach der Genesung auch ohne Diät nie wieder Leberbeschwerden auftraten.

K. G. V. aus Friedberg (25.03.2011): Ist Dronedaron nicht ein Abkömmling von Amiodaron? Was ist wichtiger: "Wirkung auf VHF oder akzeptieren wir die NW an der Leber"? Da es auch noch weitere Therapieformen gibt, um ein VHF zu therapieren (Tambocor, Concor. Digitalis, Verapamil, sollte man evtl. erst mal diese Substanzen einsetzen.

Dr. Rudolf F. aus Tutzing (19.03.2011): Ich muß seit längerer Zeit zur Behandlung meines intermittierenden Vorhofflimmerns (letzte Episode war vor 4 Jahren) täglich 1 TBL. Cordarex 200 mg (Amiodaron) einnehmen. Dieses Medikament hat lt. der Packungsbeilage ungewöhnlich viele z. T. auch schwere Nebenwirkungen. Bisher habe ich dieses Mittel trotzdem relativ klaglos erfolgreich vertragen. Wegen den angeblich erheblich weniger gravierenden Nebenwirkungen wollte ich vorsorglich, natürlich in Absprache mit meinem Arzt, auf das neue Mittel Dronedaron umsteigen. Die neuen Erkenntnisse werden mich jetzt aber abhalten, von Cordarex zu Dronedaron zu wechseln. - Der Vollständigkeit halber gebe ich noch an, daß ich auch noch wegen einer koronaren Dreigefäßerkrankung und erhöhtem Blutdruck in Behandlung bin. Dr. F.

Hans K. aus Köln (18.03.2011): Ich bin zwei Mal kardiovertiert worden. Seit diesem Zeitpunkt (Frühjahr 2010) nehme ich zwei Mal täglich Multaq. Beschwerden, wie hier beschriebenen, habe ich bisher keine. Nur ein Mal VHF, aber nur wenige Minuten. Was ich nicht gut finde: Weder von meinem Hausarzt noch vom Krankenhaus oder vom Kardiologen habe ich nach diesem Bericht etwas gehört. Ich werde mich am kommenden Montag sofort mit meinem Arzt in Verbindung setzen, damit die erforderlichen Untersuchungen schnellstens vorgenommen werden.

Helmut S. aus Weil-Breitenstein (14.03.2011): Ich habe bis vor 3 Tagen Multaq 400 genommen. Mein Arzt hat schon zweimal im Abstand von 4 Wochen die Leberwerte untersucht, sie waren im Normalbereich. Auf Grund der Warnung wurde bei mir jetzt das Multaq 400 abgesetzt. Ich nehme jetzt nur noch das Beloc Zok 95 mg. Bis jetzt ist mein Sinusrhythmus stabil geblieben. Ich hoffe, dass das Vorhofflimmern nicht wieder kommt ohne das Multaq.

Peter H. aus Bonn (09.03.2011): Von meinem Kardiologen bin ich am 27. Januar informiert worden, dass ich monatlich in den nächsten sechs Monaten die Leberfunktionswerte kontrollieren lassen soll. Das finde ich sehr vorsorglich und bestätigt mein Vertrauen in diesen Facharzt. Nebenwirkungen habe ich seit Einnahmebeginn (März 2010) nicht.

R. K. aus Oberding (08.03.2011): Multaq hat bei mir keinerlei Nebenwirkungen gezeigt. Ich nehme es in Absprache mit meinem Kardiologen 2x täglich seit Feb. 2010. Die Leberwerte sind ohne Befund im Normbereich. Anfangs hatte das Medikament gute Wirkung gezeigt. Kaum Probleme. Dann wurde noch ein Betablocker hinzugefügt, um die HF zu senken. Diese Maßnahme wird bis heute eingehalten. Allerdings treten die VHF-Aktionen immer häufiger auf. Somit steht mir jetzt eine Ablation bevor.

Rudolf K. aus Bellenberg (08.03.2011): Ich nehme dieses Medikament nicht!

Heike F. aus Hennef (08.03.2011): Ich nehmen seit Anfang November 2010 tgl. 2 x 1 Multaq, mir geht es seitdem viel besser. Habe bisher keine von den beschriebenen Nebenwirkungen feststellen können. Nach Bekanntwerden der Nebenwirkungen hat mich meine Arztpraxis und meine Apotheke angerufen und darauf aufmerksam gemacht. Musste postwendend zur Blutuntersuchung, Leberwerte waren noch im normalen Bereich. Gehe jetzt alle 3 - 4 Wochen zur Blutkontrolle. Mein Arzt will abwarten, und kurzfristig entscheiden, ob ich Multaq absetzen muss. Ich hoffe nicht!!! Habe seitdem kein VHF mehr...

J. S. aus Ostwestfalen (08.03.2011): Nach 3-maliger Kardioversion nehme ich seit Juni 2010 2x1 Dronedaron (Multaq). Merke keine Nebenwirkungen, Leberwerte bei wiederholten Kontrollen in Ordnung. Anfangs leichte Erhöhung der Leberwerte, vermutlich wegen Kombination mit Simvastatin. Bisher ist kein VF wieder aufgetreten, so dass ich auf Anraten meines Hausarztes bei regelmäßigen Leberkontrollen das Dronedaron weiter nehme.

Karlheinz G. aus Tengen (08.03.2011): Ich nehme seit Sept. 2010 Multaq 400. Anfangs 2 mal tägl. Seit Febr. 2011 1 mal abends und führte am 10.02.2011 einen Bluttest durch, welcher noch ohne Befund war. Trotzdem bin ich beunruhigt und weiß nicht was tun. Bei 2 mal tägl. geht es mir morgens nicht so gut (Müdigkeit). Außerdem nehme ich einen Betablocker. Ich würde am liebsten mit dem Multaq aufhören.

R. S. (05.03.2011): Nachtrag zu meinem Kommentar v. 05.03.2011: Neben dem geschilderten Juckreiz, habe ich auch Atemnot. Diese bestand aber auch schon vor der Einnahme von "Dronedaron" und könnte ebenso auf die Einnahme von Betablocker zurückzuführen sein.

R. S. aus Wadern (05.03.2011): Leberwerte (+ Nierenwerte) auch nach 2. Kontrolluntersuchung (25.02.2011) gut. Gelegentlich auftretender starker Juckreiz. Ablation aller Pulmonalvenen (Feb. 2010), Re-Ablation (zwei Pulmonalvenen) (Nov. 2010), div. elektr. Kardioversionen - zuletzt 08.12.2010 - ab diesem Datum "Dronedaron".

Heidemarie R. aus Dresden (01.03.2011): Ich habe Dronedaron nach Einnahme von 5 Wochen wieder absetzen müssen, da ich wieder Vorhofflimmern bekam u. starke Nebenwirkungen wie Luftnot starke Schwäche u.s.w. Danach hatte ich 11 Tage durchweg Vorhofflimmern. Ich wechselte den Kardiologen, (da ich erst in 2 Jahren wieder zur Kontrolle kommen sollte). Mein neuer Kardiologe verschrieb mir ein altes Medikament "DIGITOXIN 0,07". Nun bin ich schon 8 Wochen anfallsfrei, und werde alle 6 Monaten den Kardiologen vorgestellt. Bin fast 67 Jahre.

R. aus Wedemark (26.02.2011): Habe vom Kardiologen jetzt Multaq verschrieben bekommen, da ich allergisch auf alle Alpha- und Betablocker sowie Blutverdünner reagiere. Habe 2007 die rechte Niere durch Nierenkarzinom verloren und eine vorgeschädigte Leber aus meiner Kindheit. Auf was muss ich besonders achten bei der Einnahme von Multaq?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Peter Z. aus Elztal (26.02.2011): Habe Dronedaron (Multaq 400) von 2/2010 bis 10/2010 ohne Nebenwirkungen in der Dosis 1-0-1 täglich eingenommen; in der Zeit keine Phasen von VHF; Leberwerte waren in Ordnung. Nach erneutem VHF in 10/2010 wurde Multaq 400 abgesetzt und mit Betablocker sowie Novodigal weiterbehandelt. Da VHF in 1/2011 erneut massiv auftrat, sollte ich Multaq 400 zusätzlich als "pill in the pocket" einsetzen, was ich auch tat. Nach 90 Minuten Sinusrhythmus, nahm ich dann Multaq noch für 5 Tage und setzte dann das Medikament wieder ab. Da erneute VHF-Phasen in 2/2011 wöchentlich auftraten, nahm ich Multaq somit 3 Wochen fast ohne Pause ein. Jetzt Kontrolle der Leberwerte ergab überraschend, daß GOT, GPT und gGT alle jeweils über Norm erhöht waren. War erstaunt, da 2010 Leberwerte in Ordnung waren. Trinke selten Alkohol. Habe Multaq aufgrund der hier veröffentlichten Erfahrungen sofort abgesetzt. Mitte 3/2011 stelle ich mich zu einem Beratungsgespräch zur Durchführung einer Ablation vor - hoffe, bis dahin mit Betablocker und Novodigal meine Absoluta im Griff halten zu können und daß mir der Rhythmologe weiterhelfen kann. Bin 68 Jahre alt.

V. aus Friedberg (26.02.2011): Habe selbst Dronedaron eingenommen und mußte es aufgrund der Nebenwirkungen wieder absetzen. Also Vorsicht bei Langzeiteinnahme! Es ist ein Amiodaron Abkömmling.

Hannelore M. aus Jerxheim (26.02.2011): Ich hatte auch ganz schlechte Leberwerte, Atemnot, Magen- und Darmbeschwerden und eine extreme Allergie. Ich habe Multaq über 8 Wochen genommen und nach 8 Tg. wieder Vorhofflimmern gehabt.

Reinhard O. aus Kelkheim (23.02.2011): Anfang Februar wurde bei mir wegen Vorhofflimmerns eine zweite Ablation durchgeführt. Die davor gemessenen Leberwerte (GPT, GOT und Gamma-GT) waren trotz zweimonatiger Einnahme von Multaq völlig in Ordnung.
Eine Woche später, ich hatte auch nach der Ablation weiter Multaq eingenommen, waren alle drei Werte stark erhöht, so dass ich Multaq absetzen musste.
Nach fünf Tagen ohne Dronedaron waren der GPT- und der GOT-Wert wieder normal und der Gamma-GT-Wert von 340 auf 208 gesunken.
Die schlechten Leberwerte können natürlich auch durch die Wechselwirkungen zwischen Multaq und den anderen Medikamenten, die ich während meines Klinikaufenthaltes erhalten hatte, entstanden sein.
Für mich bleibt jetzt die Hoffnung, durch die Ablation weiterhin auch ohne Multaq vorhofflimmerfrei zu sein.
Dieses Medikament hatte, unabhängig von der möglichen Leberschädigung, bei mir auch andere belastende Nebenwirkungen. Das Vorhofflimmern hatte es aber auf ein erträgliches Maß verringert.

Dr. med. D. Löhmann aus Streufdorf (21.02.2011): Nehme Dronedaron seit zwei Monaten, fühle mich seitdem pudelwohl, kein Vorhofflimmern, Leberwerte i.d. Norm. Z. n. Mitralklappenrekonstruktion, paroxysmales VHF 2x postoperativ.

J.-M. Riechert aus Isenbüttel (21.02.2011): Ich finde es sehr wichtig, dass gerade derartige Vorkommnisse öffentlich gemacht werden. Scheinbar reichen selbst die sehr langen Tests vor Zulassung eines Medikaments nicht aus, schwere Nebenwirkungen, wie sie im Artikel beschrieben wurden, auszuschließen. Ein sehr sorgfältiges Handeln mit Medikamentengaben und stetiger Kontrolle der Patienten erfordert natürlich verantwortungsbewusste Ärzte. Was hat wohl ein Patient davon, Herzgesundheit zu erlangen, wenn gleichzeitig in einem hohen Maße andere Organe zerstört werden? Hoffen wir nur, dass es sich um Einzelfälle handelt.

Birgit aus NRW (20.02.2011): Nehme Multaq seit Ende Dezember 2010, vorher 1 Jahr Cordarex, mußte abgesetzt werden wegen zu hoher Leberwerte. Mal sehen was nun passiert. Habe die Leber im Auge. "Stolpermännchen" (VHF) waren unter Cordarex WESENTLICH weniger. Wenn es so BLEIBT wie jetzt UND die Leber keinen Schaden nimmt, kann (muß) ich damit leben. Ablationen hatte ich im Laufe der Jahre 2, ebenso 2 Herz-OPs. Bin 51 Jahre alt.

Gabi St. aus Berlin (19.02.2011): Im Feb. 2010 erfolgte Umstellung von Propafenon auf Multaq. VHF wurde davon nicht besser, eher hatte ich sie noch öfters. Erste Reaktion nach ca. 1 Woche: immer wiederkehrende Halsschmerzen, das als Infekt eingestuft wurde, die Ursache für den eigentlichen Auslöser wurde nicht erkannt. Nach ca. einem Monat seit Einnahme stellten sich heftigste allergische Reaktionen im Gesichtsbereich ein. Sofortige Behandlung mit Cortison war erforderlich und Umstellung auf Betablocker. Leberschaden hoffe ich nicht bekommen zu haben.

Cornelia aus Bad Homburg (14.02.2011): Ich nehme Multaq seit Juni 2010 und vertrage es sehr gut. 7 Monate hatte ich kein Vorhoffflimmern mehr aber dann kamen ab und zu wieder kleinere Anfälle, sie dauern allerdings nicht sehr lange und sind schwächer als früher. Meine Hausärztin rief mich sofort an als die Warnung rauskam und bestellte mich zur Leberuntersuchung ein, es ist alles o.k. Großes Lob an meine umsichtige Hausärztin. Weder der behandelnde Kardiologe noch die Uniklinik - die mir Multaq verordnet hat - haben mich darauf hingewiesen.

Hannelore M. aus Jerxheim (13.02.2011): Ich habe Multaq über 8 Wochen 7.12.10 - 1. 2.11 genommen, danach ganz schlechte Leberwerte und Allergie an Händen und Fesseln, an denen ich heute noch leide.

Kavai aus Friedberg (13.02.2011): Es besteht ja auch die Möglichkeit der Leberschädigung unter Amiodaron. Warum sollte dies nicht bei Dronedaron dem auftreten? Zudem gibt es genügend Alternativen vom ß-Blocker bis zu den Ca-Antagonisten inkl. Digitalis um Herzfrequenz und Hypertonie in physiologische Bereiche zu senken.

Birgit W.-H. aus Offenbach (13.02.2011): Ich werde derzeit mit Dronedaron eingestellt (seit 3 Tagen). Von meinem Arzt wurde ich auf die Gefahr einer Leberschädigung hingewiesen und der nächste Kontrolltermin der Leberwerte, nach 1 Woche Tabletteneinnahme, wurde bereits festgelegt. Ich vertrage das Medikament bisher sehr gut und es scheint auch bei meinen Rhythmusstörungen zu helfen. Mein Wunsch war eine Katheterablation, die aber von meinem Arzt als in meinem Fall nicht erfolgversprechend abgelehnt wurde. Der Beitrag hat mich darin bestärkt, mich nicht vorschnell mit der Aussage meines Arztes zufrieden zu geben, sondern weitere Meinungen über eine Katheterablation einzuholen.

K. S. aus Marl (12.02.2011): Bin am Mittwoch 09.02.2011 aus dem Krankenhaus wegen Herzrhythmusstörung mit Vorhofflimmern aus dem Krankenhaus entlassen worden. Nehme seit gestern Abend Multaq, morgens und abends 1 Tablette ein. Werde mich am Montag sofort mit meinem Arzt darüber Unterhalten. Danke für die Mitteilung

M. S. aus Idar-Oberstein (10.02.2011): Ich bin vor 3 Wochen von Amiodaron auf Multaq gewechselt und habe seither unangenehme Schwindelanfälle, die mich ins Krankenhaus brachten. Eine andere Ursache, wie Schlaganfall oder Tumor konnte ausgeschlossen werden. Ich setze ab heute beide Medikamente ab und nehme Betablocker. Muß dann allerdings wieder mit Vorhofflimmern rechnen. Ein Teufelskreis!

Nicole Bayerl aus Eichenau (10.02.2011): Da ich im Rahmen eines Disease-Management-Programms (DMP), Patienten mit Herzinsuffizienz betreue, war dieser Hinweis durchaus wichtig, um Patienten diesbezüglich zu informieren und bei geschilderten Symptomen hellhörig zu werden. Vielen Dank!

Hans H. aus Erbach (09.02.2011): Ich nehme Multaq 400 nach Vorhofflimmern seit April 2010. Anfangs hatte ich ca. 8 Wochen Bauchschmerzen. Das ist jetzt vorbei und ich vertrage Dronedaron sehr gut und auch das VHF habe ich mit einigen kurzen Ausnahmen gut im Griff. Ich habe letzte Woche durch Ihre "Information über schwere Leberschädigungen" auf Anraten meines Arztes einen Lebertest machen lassen, der auch kein Absetzen von Dronedaron erforderlich macht. Daher auch die Empfehlung eines Kardiologen - mein Hausarzt hat mich zu ihm geschickt - dass ich Dronedaron weiterhin nehmen soll, allerdings mit vierteljährlicher Kontrolle der Leberwerte.

J. K. aus Eggolsheim (08.02.2011): Nehme Multaq 400 seit April 2010. Habe seither keine Probleme mehr mit Vorhofflimmern. Werde aber meine Leberwerte regelmäßig kontrollieren. Habe außer leichtem Juckreiz keine weiteren Nebenwirkungen festgestellt.

Manfred B. aus München (08.02.2011): Ich nehme Multaq seit der Zulassung, also ab Januar 2010: meine VHF-Episoden treten seitdem nur noch sehr selten auf und sind dann auch nur noch von kurzer Dauer (1/2h - 4h). Das Medikament ist (bei mir!) bisher ohne Nebenwirkungen sehr wirksam, meine Lebensqualität entsprechend wieder gestiegen. Daß Dronedaron in der Leber verstoffwechselt wird, war doch bekannt und die Aufforderung, die Leberwerte regelmäßig zu monitoren ist auch nicht neu. Offensichtlich gibt es bestimmte Patientengruppen, die wie beschrieben besonders kritisch auf den Wirkstoff reagieren. Ich werde Dronedaron weiter einnehmen, begleitend von der regelmäßigen Kontrolle der Leberwerte alle drei Monate.

Kavai aus Friedberg (08.02.2011): Eine hervorragende Angelegenheit, wenn die Mitglieder sofort über zusätzliche Nebenwirkungen informiert werden. Dronedaron ist ja ein Abkömmling des Amiodaron, das ja auch die Leber negativ beeinflussen kann.

Helmut L. aus Nackenheim (08.02.2011): Ich bin sehr froh darüber, daß die Herzstiftung mich immer auf dem Laufenden hält. Bei einem Vortrag am Deutschen Herztag wurde das Medikament von Herrn Prof. Münzel noch so gelobt. Ich bin froh, daß mein Arzt schon vor langer Zeit dieses Medikament wieder bei mir abgesetzt hat. Ich nehme jetzt wieder Amiodaron. Seitdem fühle ich mich wieder wohl und habe kein Vorhofflimmern, was mit Multaq nicht so war.

Georg V. aus Mistelbach (08.02.2011): Bin 6 Monate lang in Behandlung mit Multaq, bis jetzt alles OK, subjektiv als auch testmäßig.

Doetrich L. aus Berlin (07.02.2011): "Lebertest" vor einer Woche ergab keine Änderung. Wird am 14.02. wiederholt.

Jörg H. aus Berlin (07.02.2011): Mir wurde das Medikament nach dem Infarkt im Juni 2010 zusammen mit Plavix verordnet, ca. 14 Tage später wurde die Dosis verdoppelt. Wieder 14 Tage später hatte ich einen Gallenkanalverschluß (Stent am 13.August, Erneuerung am 9.11.10). Ab 22.02.2011 soll Plavix und ASS pausiert werden für ESP und eventuell Gallenblasenentfernung. Nach Kardiologen soll Plavix wegbleiben. Kann man dann nicht auch von Dronedaron ablassen? Sinus bleibt immer häufiger aus, Puls zwischen 60 und 70, bei Belastung 75 bis 85. Bei Belastungssport häufig Luftnot und kein Sinus. Ich bin sehr verunsichert.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Harald S. aus Wäschenbeuren (06.02.2011): Im Febr. 2010 wurde ich von Digimerck 0.1 auf Multaq umgestellt. Seither stelle ich eine Gewichtszunahme fest. Mein Ruhepuls hat sich deutlich reduziert (ca. 65/min). Sonstige Nebenwirkungen kann ich bis jetzt nicht feststellen.

Rainer T. aus Wiehl (05.02.2011): Ich nehme seit April 2010 nach problematischer, aber schließlich erfolgreicher Elektrokardioversion Dronedaron ein und meine Leberwerte waren immer bis einschließlich der letzten Untersuchung im Januar 2011 einwandfrei. Ich verspüre keine Nebenwirkungen.

Winfried K. (04.02.2011): Ich habe Multaq auch nicht vertragen. Mir ging es sehr schlecht. Obwohl nach der zweiten Dosis das Herz wieder in den Sinus gesprungen ist. Das kann aber auch ein Zufall sein. Jedenfalls mußte ich Multaq absetzen, seitdem geht es mir wieder gut.

Josef H. (04.02.2011): Auch ich habe Dronedaron nach etwa sechs Wochen abgesetzt, weil mir übel wurde. Ich nehme zur Zeit wieder Amiodaron, das ich ganz gut vertrage und werde im nächsten Monat eine Re-Ablation vornehmen lassen.

A. aus Hamm (04.02.2011): Ich habe Multaq ca. 3 Monate genommen und Oberbauchbeschwerden und Übelkeit bekommen. Bin dann wieder auf Flecainid Isis 100 mg umgestiegen. Multaq wurde mir von meinem Hausarzt als das Mittel mit wenig Nebenwirkungen gepriesen.

Günter F. aus Lauenau (04.02.2011): Danke für den Hinweis! Ich nehme Dronedaron seit dem 22. September 2010. Im November 2010 waren meine Leberwerte noch in O.K. Werde ab sofort das von Ihnen genannte Kontroll-Schema einhalten.

 
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