Vier wichtige Punkte zu Sport bei Bluthochdruck

Bluthochdruck: Werte mit Sport senken?

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Bluthochdruck und Sport

Ein Bluthochdruck lässt sich nicht nur mit Medikamenten behandeln. Auch Sport kann die Werte senken – im Anfangsstadium u. U. sogar noch bis auf Normalniveau und damit Medi­ka­men­te überflüssig machen. Dabei ist keineswegs von Hochleistungssport die Rede, der nur für junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren realisierbar ist. Bereits die Umstellung von völliger Inaktivität auf eine leichte sportliche Betätigung bewirkt einen großen Gewinn für die Gesundheit.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich mit Sport nicht nur in vielen Fällen die Entwicklung einer Bluthochdruck-Erkrankung von vornherein verhindern lässt, sondern dass mit Sport auch bei einem bereits bestehenden Bluthochdruck die Werte gesenkt werden können. Mit einem korrekt dosierten Training ist dabei eine Verringerung um etwa 5-10 mmHg zu erwarten, wobei sich die Erfolge von Mensch zu Mensch deutlich unterscheiden können und die Auswahl der Sportart sowie des Trainingsumfangs eine wichtige Rolle spielen.

1. Welche Sportart bei Bluthochdruck wählen?

Gut für das Herz-Kreislauf-System ist vor allem Sport, der eine mäßige Ausdauerbelastung mit sich bringt, also z. B. Joggen, Nordic Walking, Wandern, Skilanglauf, Radfahren, Schwimmen oder auch Ballsportarten wie Tennis, wenn diese nicht mit zu viel Ehrgeiz und nicht unter Wettkampfbedingungen ausgeübt werden, sodass keine extrem hohen Belastungsspitzen zu erwarten sind. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass in vielen Fällen ein zusätzlich zum Ausdauertraining moderates Krafttraining empfehlenswert ist. Denn eine größere Muskelmasse verbessert u. a. den Stoffwechsel, wodurch sich die problematische Insulinresistenz verringern kann, die bei vielen Menschen mit einem Bluthochdruck und Diabetes-Vorstufen vorhanden ist.

Wichtig: Das Krafttraining sollte man nur in mäßiger Dosierung betreiben, also kein Bodybuilding im Fitnessstudio anstreben oder schwere Gewichte verwenden. Ansonsten kann es zu gefährlichen Überlastungen des Herz-Kreislauf-Systems kommen. Wichtig ist beim Krafttraining außerdem, sich fachkundig anleiten zu lassen. Ein typischer Fehler ist z. B. die Pressatmung, die zu unerwünschten Blutdruckspitzen führen kann. Das Herz muss dann gegen einen erhöhten Widerstand das Blut in den Körper pumpen, wodurch Überlastungen des Herzmuskels auftreten können. Wie man die Pressatmung vermeidet und wie eine gute Atemtechnik funktioniert, lässt sich beispielsweise unter Aufsicht eines Physiotherapeuten oder erfahrenen Trainers lernen.

2. Wie oft pro Woche trainieren? Wie stark belasten?

Eine empfehlenswerte Trainingshäufigkeit sind drei bis fünf Einheiten pro Woche, jeweils mit einer Dauer von mindestens 30 Minuten. Erfahrungsgemäß ist es für den Anfang allerdings in vielen Fällen sinnvoll, erst einmal mit sehr kurzen Trainingseinheiten zu beginnen – durchaus mit einer Belastungsdauer von nur fünf Minuten – und das Pensum dann über Wochen langsam zu steigern, insbesondere wenn schon seit Jahren kein Sport mehr betrieben wurde.

Ähnliches gilt für die Intensität der Belastung. Statt Joggen kann in der Anfangszeit z. B. auch flottes Gehen ein guter Einstieg sein. Generell sollte die Intensität so gewählt werden, dass sie einerseits spürbar ist, aber dass andererseits der Puls nicht zu stark ansteigt. Wer schon länger keinen Sport mehr betrieben hat bzw. sich bei der Belastungsstärke unsicher ist, kann den optimalen Trainingspuls beim Kardiologen oder einem sportmedizinisch tätigen Arzt ermitteln lassen. Hinweis: Die alte Faustregel, wonach der Puls höchstens 180 minus Lebensalter betragen darf, ist zu ungenau, wie man heute weiß. Viele Menschen würden sich mit dieser Regel zu stark belasten. Auf der sicheren Seite ist man dagegen im Allgemeinen, wenn die Belastung so gewählt wird, dass man sich z. B. beim Joggen noch gut unterhalten kann.

3. Lohnt es sich auch, nur ein bisschen Sport zu treiben?

Wer es nicht drei- bis fünfmal pro Woche schafft, für mindestens 30 Minuten Sport zu treiben, sollte sich auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen einreden lassen und dann komplett auf Sport verzichten. Denn den größten Gewinn für die Gesundheit bewirkt die Umstellung von völliger Inaktivität auf eine leichte sportliche Betätigung. Zwar hat ein Training, das über eine leichte sportliche Betätigung hinausgeht, zusätzliche Effekte, aber was nützt es, wenn man wegen zu hoher Anforderungen schon bald den Spaß an der Bewegung verliert und schließlich gar keinen Sport mehr treibt? Jeder muss daher für sich selbst herausfinden, wie viel Sport dauerhaft als Freude und Bereicherung empfunden wird und wann die Grenze überschritten ist.

4. Bluthochdruck: Vor Sport-Beginn kurz untersuchen lassen

Grundsätzlich gilt die Empfehlung, dass der Blutdruck vor Beginn eines Sportprogramms so gut wie möglich eingestellt sein sollte, und zwar nicht nur beim Krafttraining, sondern auch beim Ausdauersport. Denn unter körperlicher Belastung kann ein bereits erhöhter Blutdruck weiter ansteigen. Vorsichtig sollte man z. B. bei Ausgangswerten sein, die in Ruhe bereits über 160/95 mmHg liegen. Bei solchen Werten ist es empfehlenswert, vor dem Trainingsbeginn mit dem Arzt Rücksprache zu halten.

Wichtig: Wer über 45 Jahre alt ist und in der letzten Zeit keinen Sport getrieben hat, sollte sich vor der ersten sportlichen Betätigung in der Sprechstunde durchchecken lassen. Möglich ist dies z. B. bei Internisten, Kardiologen oder Sportmedizinern, die entsprechende Untersuchungen durchführen können. Besonders wichtig ist dabei ein Belastungstest, der meistens auf dem Fahrradergometer erfolgt und eine gleichzeitige Blutdruckmessung und EKG-Aufzeichnung beinhalten sollte. Auf diese Weise lässt sich nicht nur erkennen, mit wie viel Watt ein Mensch belastbar ist, sondern auch ob der Blutdruck unter körperlicher Anstrengung auf unerwünscht hohe Werte ansteigt und vor dem Sport-Beginn z. B. erst einmal eine medikamentöse Blutdrucktherapie eingeleitet werden muss.

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TippFür weitere Informationen zum Thema Bluthochdruck und Sport empfiehlt die Deutsche Herzstiftung das Interview von Dr. med. Ulrich Scharmer mit dem Herzspezialisten Prof. Dr. med. Ulf Landmesser, das in der HERZ HEUTE-Ausgabe 1/2011 erschienen ist. Beantwortet wird darin z. B., ob zu den gesundheitsfördernden Sportarten auch Golfspielen gehört, ob Saunieren bei einem Bluthochdruck erlaubt ist, welche Tipps es gibt, damit man beim Ausdauersport nicht schon nach wenigen Wochen die Lust verliert, und was beim Thema Betablocker-Einnahme und Sport zu beachten ist. Mitglieder können sich das interessante Experten-Interview hier kostenfrei herunterladen.

Weitere interessante Online-Beiträge der Deutschen Herzstiftung zum Thema Sport:

Professor Dr. med. Ulf Landmesser

Autor: Prof. Dr. med. Ulf Landmesser ist leitender Arzt der Interventionellen Kardiologie & Acute Cardiac Care der Klinik für Kardiologie am Universitätsspital Zürich. Zu den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen u. a. Prävention der koronaren Herzerkrankung und kardiovaskuläre regenerative Medizin.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 55 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Hans Jürgen L. aus Holzminden (05.12.2016): Ein guter und interessanter Artikel, der mir bei meiner Arbeit als Übungsleiter einer ambulanten Herzsportgruppe viele argumentative Hilfen gibt. Ein Grund mehr, Mitglied in der Deutschen Herzstiftung zu sein.

Marlies K. aus Frankfurt (11.11.2016): Sport ist, wie wir heute wissen, well-aging. Er kann uns in ein lebenswertes Alter begleiten. Es ist nie zu spät.

Ante V. aus Karlsruhe (12.10.2016): Ich tanze gern 2-3 Stunden und 2-mal monatlich und dabei schwitze ich sehr viel. Das ist leider zu wenig. Deswegen brauche ich täglich mehr Bewegung. Möchte weg von Medikamenten und versuche mehr tun. Hoffe, ich schaffe das.

Christine A. aus Berlin (10.10.2016): Egal, wie alt man ist. Bewegung ist das halbe Leben, eine uralte Weisheit. In dem Sinne, keine Angst davor, und der tolle Nebeneffekt: Man fühlt sich vitaler und strahlt besser in die Welt und diese dann logisch zurück. Man wird froher und zuversichtlicher. LG, Christine A.

Christine A. aus Berlin (07.10.2016): Hatte Rhythmusstörung und Vorhofflimmern, obwohl ich Sport betrieben habe, nur in diesem Jahr bedeutend weniger. Habe vom BWK in Berlin eine Kombi-Therapie aus Atacand, Amlodipin, Blutverdünner, Betablocker und Pantoprazol bekommen. Ich finde das etwas viel. Dann noch Eliquis und ASS und Simvastatin gegen diese Krise bekommen. Ist das okay? Ich will nicht so viel und denke, durch eine Änderung der Ernährung und wieder aktiveren Sport, 5 Stunden in der Woche Fahrrad fahren und 2 h schwimmen, kann ich das wieder hinbekommen.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Karin G. aus Eppelsheim (22.09.2016): Ich habe am Morgen nach dem Aufstehen 130/87/94. Mache im Moment 1 x in der Woche leichtes Training im Sportstudio unter Aufsicht meiner Trainerin. 3 x Blutdruckmessung ist angesagt, und mein Blutdruck sinkt. Ich hatte schon Angst, dass dies nicht normal ist, nun wurde ich eines anderen belehrt. Ich bin fast 67 und mein Training macht mir Spaß. Die Info hat mir sehr geholfen. Danke.

Thomas S. aus Schrozberg (09.09.2016): Ich bedanke mich für diese hilfreiche Seite. Da auch ich nun unter Bluthochdruck leide, wollte ich mir nützliche Tipps aus dem Internet holen. Hier habe ich alles gefunden, was ich gesucht habe. Nun werde ich mich auch noch hier anmelden, um in der Sprechstunde teilhaben zu können. Vielen Dank an das Team.

R. aus Frankfurt (12.08.2016): Ja, schön wäre es. Ich mache seit ca. 10 Jahren 3-4-mal pro Woche Nordic Walking zwischen 60 und 120 Minuten und habe seit 3 Jahren Bluthochdruck und seit neuestem auch hohes Cholesterin. Dabei hilft mir Sport nicht, aber ich laufe weiter, weil es mir guttut.

Manuel aus Erfurt (24.07.2016): Bin 38 Jahre alt und betreibe Ausdauersport. Leider habe ich Blutdruckwerte 160/90 im Schnitt bei 24h Messung. Allerdings ist mein Puls zwischen 42 und 68. Nun nehme ich einen Bluthochdrucksenker namens Amlodipin besilat dexcel 5mg. Sportliche Leistungen gehen bergab, fühle mich erschöpft während und nach dem Sport. Will im September Berlin und im Oktober Frankfurt-Marathon laufen, was kann ich tun? Laufleistung diese Jahr über 1000 km. Danke für die Ratschläge.

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Melanie aus Wiesbaden (09.07.2016): Ich hatte nie Bluthochdruck, immer Normalwerte um die 120/80, also "ideal". Seit 2,5 Jahren zeichne ich in einem "Tagebuch" meine Werte und Erkrankungen auf, welches ich für Notfälle immer in meiner Handtasche mit mir führe. Seit 2 Jahren betreibe ich Ausdauersport, laufe, mittlerweile bis zu 15 km. Mittlerweile ist mein Blutdruck gesunken auf im Schnitt 110/70, manchmal sogar darunter. 120/80 habe ich nur noch in seltenen Fällen. Ich laufe regelmäßig, etwa 4-5-mal pro Woche für 30-60 Minuten im Schnitt.

Ramona W. aus Solingen (02.07.2016): Es ist bei denjenigen Medikamenten sehr zu überlegen, wann und ob man diese nimmt. Der Beipackzettel weist auf so viele Nebenwirkungen hin, dass man Alternativen sucht. Mein Partner soll Candesartan und Amlodipin nehmen.

Axel G. aus Sadenbeck (19.05.2016): Der Beitrag ist sehr plausibel. Jeder kann sich, wenn er will, sein Sportprogramm mit Hilfe von Experten selber zusammenstellen. Ich hab es für mich getan. Jeden Tag 2000 Meter zügig gehen und den Rest zu 30 Minuten Gymnastik oder Jonglieren mit dem Ball. Anfänglich den Schweinehund (jetzt noch nicht, heute ist schlechtes Wetter, kannst auch heute Abend Sport treiben ...) überwinden, später dem Sport entgegenfiebern. Es funktioniert.

Martin O. (27.04.2016): Sie führen hier eine informativ wertvolle Website! Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen mitteilen, dass sich mein Blutdruck nach einer Mindestzeit v. 30 Minuten erstaunlich verbessert! Wenn ich meine Laufband-Übungen am Stepper beginne u. die Werte 150/95 habe, senkt eine 40-minütige Trainingseinheit die Werte auf 140/85! Es wäre mir auch möglich, einen nahen Park als Fitness-Terrain zu nutzen! Würden Sie mir empfehlen spätnachmittags oder früh morgens zu trainieren? Meine Stepper-Übungen sind IMMER abends. Im Voraus vielen Dank für Ihre Informationen!

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Petra aus Rivera (25.04.2016): Den Artikel fand ich sehr hilfreich. Ich werde mich nächste Woche untersuchen lassen. Ich leide unter Bluthochdruck und einer chronischen Erkrankung und reagiere auf alle blutdrucksenkenden Medikamente allergisch. Meinen Sport werde ich weiter fortsetzen. Der Artikel war dabei sehr hilfreich. Danke auch für den immer informativen Newsletter!

Wolfgang M. aus Wuppertal (18.04.2016): Ich bin 86 Jahre alt, habe vom 42.-70. Lebensjahr Sport getrieben (Langlauf, 2 Halbmarathons). Im Oktober 2015 hat mein Kardiologe mir bestätigt, daß ich für mein Alter topfit wäre, daraufhin habe ich mich in einem Fitnesscenter angemeldet. Dreimal eine Stunde pro Woche trainiere ich. Ich bin Diabetiker und Bluthochdruck-Patient. Der Bluthochdruck ging nach jedem Training rapide runter, so daß ich an den Sporttagen keine Medikamente gegen den Bluthochdruck mehr nehmen brauche. Der schlechte Cholesterin ist von 156 auf 134 zurückgegangen, und der HB1-Wert meiner Diabetes fiel von 7,5 auf 6,9. Für mein Alter fühle ich mich wohl.

Silke B. aus Osnabrück (27.11.2015): Nach meinem Herzinfarkt 2013, 2 Stents, habe immer noch mit Herzrhythmusstörungen zu kämpfen, bin ich angefangen, in einer Herzgruppe, dann noch 3-mal die Woche langsam zu walken. Mein Blutdruck war am Anfang, 2013, noch sehr hoch, sodass mein Kardiologe die Hände über den Kopf zusammengeschlagen hat. Heute, 2016, 3 Jahre danach, fast täglich Sport, 10 Kilometer in 90 Minuten walken, auch immer noch Herzsportgruppe zusätzlich: Blutdruck 100 zu 54. Und noch einen kleinen Bonus gab es zusätzlich: 50 Kilo abgenommen, aufgehört zu rauchen, fast vegane Lebensweise, Blutwerte top, Kardiologe entzückt und ich auch.

Klaus C. aus Grevenbroich (24.04.2015): Ich selber habe es nur mit Bluthochdruck zu tun, aber bei meiner Tätigkeit als Nordic Walking-Trainer sehe und höre ich, wie wichtig es ist eine Anlaufstelle für offene Fragen zu haben. Weiter so!

Hubert P. aus Wels/Oberösterreich (05.11.2014): Sehr informative Erläuterung der einzelnen Themen.

Sabine K. aus Heiligenhaus (20.09.2014): In der Herzsportgruppe habe ich festgestellt, dass mein Blutdruck vor dem Sport immer höher ist als während und nach der sportlichen Maßnahme.

Hans-Peter B. aus Zürich / Schweiz (05.08.2014): Sehr gute Informationen. Daher gilt: Nicht verzagen, Herzstiftung fragen!

Ilir M. aus Pristina / Kosovo (02.08.2014): Ich finde die Information sehr hilfreich, vielen Dank!

Peter M. aus Tauranga, New Zealand (17.02.2014): Ich war vor Jahren im Winter auf Ruegen fuer eine Woche. Und aus langweile habe ich einen Diabetiker-Test und meinen Blutdruck in einer Apotheke messen lassen. Resultat 236 zu ueber 130. Darauf wollte man einen Krankenwagen rufen. Ich bin dann aber doch am naechsten Tag zu einem Arzt. Seitdem etwa 8 Jahre habe ich 5 verschiedene Pillen jeden Morgen. Ich gehe Radfahren Minimum etwa 90 Minuten 5x die Woche. Gehe spazieren, esse nie Kuchen oder Zucker zum Cafe. Resultat komme von meinem Gewicht 105 Kilo nicht runter. Was muss ich noch alles machen?

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Michelle aus Traunstein (20.11.2013): Der Artikel spricht mir aus der Seele! Ich sehe täglich bei Mrs. Sporty welche tollen Effekte ein moderates Kraft-Ausdauertraining 2 - 3x die Woche bringt.

Peter F. aus Bad Kösen (17.11.2013): Hallo, ich habe eine sehr extreme Erfahrung mit meinem Bluthochdruck gemacht. Anfangswerte über 150/110 mit 3 blutdrucksenkenden Mitteln und einem Betablocker. Und kann es mir nicht erklären! Ich bin seit über 3 Wochen in der Klinik und habe angefangen zu laufen, viel Gewicht verloren und heute einen Wert von 108/84 von der Krankenschwester gemessen wurden. Nehme seit drei Tagen keinerlei Medikamente mehr!! Bin 46 Jahre alt, bin Übergewichtig und habe nachgewiesen seit Jahren Bluthochdruck.
Kann das mir jemand mal erklären?
Peter

Rolf R. aus Hergatz-Schwarzenberg (26.10.2013): Ich fahre jeden tag mit dem Fahrrad oder ich gehe zu Fuß und habe trotzdem einen zu hohen Blutdruck. Alles was ich unternehme ist sinnlos, ansonsten hätte ich die herrlichsten Zahlen. Ich habe einen Wert von 130/90. Vor allem der untere Wert ist mir zu hoch. Ich nehme täglich zwei Medikamente ein. Was kann ich noch tun? Ich weiß keinen Rat. Die Ärzte und ich bringen meine Hypertonie nicht in den Griff. Wenn Sie mir einen Rat geben können, bin ich Ihnen dankbar.
Mit freundlichem Gruß
Rolf R.

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Hans Jurgen S. aus Frankfurt am Main (07.07.2013): Ich trainiere 3x pro Woche 1,5 Stunden Kampfsporttraining und 3x pro Woche Kraftausdauer. 2x täglich morgens und nachmittags. Die anderen 4 Tage in der Woche nutze ich zur Regeneration!

Heinz S. aus Sankt Augustin (28.04.2013): Als Leistungssportler - Radsport (Radtouristik) an 4 Tagen je 60 bis 80 Kilometer und Skisportler - alpin - 2-3 x im Jahr eine Woche im Hochgebirge - Alpen - fühle ich mich sehr gut. Obwohl beide Sportarten bei Ihnen unter Risikosportarten eingestuft sind, sehe ich - in Absprache mit meinem Hausarzt und dem Kardiologen - keine Veranlassung, davon abzulassen. Auch der Herzchirurg Dr. Iversen in Siegburg meinte, weiter machen. Natürlich bei allen Aktivitäten horche ich in mich hinein und weiß, wann man mäßigen muß. Trotz allem nehme ich weiterhin meine Pradaxa 110 / 2 x am Tag.

Martin aus der Schweiz (11.04.2013): Ich habe immer wieder leichten Bluthochdruck. Seit 3 Jahren laufe ich wieder regelmässig (auch Marathon, 100 km). Wenn ich viel und extensiv trainiere (Puls 130 max, 20-30 km), komme ich auf Werte von 125/80. Dann fühle ich mich besser, schlafe besser und komme mit Stress leichter zurecht. Ich könnte auch Tabletten nehmen, aber warum auch.

Heidi (08.01.2013): Ich hab zwar keinen Bluthochdruck, aber nach einigen Jahren Nordic Walking tue ich jetzt ohne Stöcke zügig walken (zum Joggen hab ich noch nicht die richtige Kondition). Ich bin 43 und wiege bei 173 cm um die 80 kg. Mein Ziel ist das Erreichen meines Normalgewichts. Außerdem geh ich jetzt einmal wöchentlich zum Schwimmen, um Verspannungen am Rücken vorzubeugen und die Beweglichkeit meiner operierten Hüfte (2007) zu erweitern.

Manuela aus Vohburg (01.11.2012): Hallo bin 41 und treibe 4-5 Std Sport die Woche. Bekomme aber meinen Blutdruck deswegen auch nicht runter, obwohl ich auch Medikamente nehme ... Wie bekommt man ihn sonst noch runter?

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Heinz S. aus Sankt Augustin (21.10.2012): Bin 72 Jahre und treibe aktiv Radsport und Skisport alpin. Vor einem Jahr bekam ich eine neue Herzklappe aus heiterem Himmel. Nach der Anschlussheilbehandlung habe ich in Richtung Radsport weitergemacht. Ich stellte schnell fest, daß mein Kreislauf nicht mitmachte. Also zu den Älteren und etwas langsamer. Jetzt geht es prima. Die Leistungen sind gut. Der Herzchirurg sagt, kaputt geht da nichts mehr. Aber wie weit kann ich die Leistungen treiben? Was kann mein Herz noch leisten. Ich fühle mich bärenstark. Täglich schreibe ich meinen Blutdruck auf der bei 130/70 liegt mit einem Ruhepuls zwischen 50 und 60. Die erstellte Exceltabelle nehme ich dann bei jeder Untersuchung zu meinem Kardiologen mit. Nach seiner Meinung wäre das alles gut. Aber wie gut? Zur Einnahme meiner Pradaxa schreibt Boehringer, sie hätten noch keine Langzeitstudien und könnten zur Länge der Einnahme nichts sagen. Schön. Jetzt frage ich mich, wie es weitergehen soll, nicht mit dem Sport, Den mache ich so weiter.

Hanno Roßner aus Kettwig (12.08.2012): Sehr guter Artikel - ich suche nur noch ein Forum, in dem ich meine Fragen zu TP und maxHF anbringen kann. Können Sie mir ein Forum empfehlen?

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Kurt N. aus Fulda (16.07.2012): Regelmäßiges Fahrradfahren hält meinen Blutdruck immer auf einem sehr niedrigen Stand (110/70). Dadurch konnte ich die Einnahme meiner Blutdrucktabletten halbieren.

Chris. Lehmann aus Lübeck (08.07.2012): Ich persönlich finde es ein wenig gefährlich bei den Bespielsportarten als erstes Jogging und als einzige Ballsportart Tennis aufzuführen. Oft haben Menschen mit dem einen oder anderen Krankheitssymptom lange, z. T. jahrelang kein Sport gemacht. Hier mit Jogging zu beginnen halte ich für gefährlich. Meiner bescheidenen Meinung nach ist kräftigender Sport in einem vernünftigen Fitnessstudio fast immer die bessere Alternative. Insbesondere für Menschen mit Krankheiten.
a) Im Studio unter Anleitung ist wohl besser als auf eigene Faust. Fehler werden korrigiert. Und wenn es mir doch mal nicht gut geht, ist sofort jemand zur Stelle.
b) Eine gekräftigte Skelettmuskulatur wirkt bei späterem Ausdauertraining Verletzungen entgegen, schont den Halteapparat und erhöht die Verbrennung ungesunden Körperfetts.
c) Mehr Muskulatur bedeutet mehr Blutkreislauf-Volumen, was wohl Blutdruckspitzen entgegenwirkt. d) An Geräten kann ich mein Training deutlich besser dosieren. Die allermeisten Übungen gehen auch mit einer Gliedmaße, wodurch die Belastung des Herzkreislaufsystems merklich reduziert wird, der Trainingseffekt aber der gleiche bleibt.
Mein Fazit: Wer mit Sport beginnen möchte, sollte immer zuerst unter Aufsicht im Studio seine Muskulatur kräftigen und den gesamten Organismus reaktivieren. Laufschuhe kann man später immer noch auspacken.

Beste Grüße,
Christian Lehmann

PS: Warum nicht Badminton statt Tennis aufführen. Der Sport ist ähnlich, doch aus meiner Sicht für Herz-Patienten deutlich besser geeignet.

D.H. aus Wiesbaden (19.06.2012): Dass Sport gesund und zu empfehlen ist ist ja allgemein bekannt. Nur: 3-5mal die Woche ist für Berufstätige doch kaum umsetzbar? Hätte mir mehr Tipps für den Alltag gewünscht (z.B. zur Arbeit hin-und zurücklaufen, Treppensteigen)...

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Tipps für mehr Bewegung im Alltag erhalten Sie z.B. auf dieser Seite. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

R. aus Wittislingen (05.05.2012): Ich habe "nur" mäßig erhöhte Blutdruckwerte, wie mir immer wieder gesagt wurde. Trotzdem versetzt es mich immer wieder in Angst diese Schwankungen und ich treibe dadurch keinen Sport mehr. Würde sehr gerne wieder anfangen mit ein wenig Sport, aber mein Kardiologe ist mir nicht zuverlässig genug und der nächst erreichbare ist ca. 80 Kilometer weg von mir. Also muss ich wohl drauf verzichten ... auf den Sport und der geeigneten Behandlung. Ansonsten ist der Beitrag wie immer sehr lehrreich. Herzlichen Dank dafür.

J. aus Berlin (27.03.2012): Mit Medikamenten ist mein Hochdruck nur schwer steuerbar, jetzt versuche ich es mal mit mehr Sport.

Manfred U. aus Köln (05.01.2012): Ich bin jetzt 70 J. m., habe vor ca 4 Jahren 6 Bypässe in Siegburg bekommen, hervorragendes Ärzteteam, fühlte mich vom 1. Tag an gut. Der Blutdruck war ca. 165/95. Meine Hausärztin wollte mir Blutdrucksenker verordnen, ich lehnte ab, habe meine Ernährung umgestellt, fast salzlos, wenig Fleisch, gehe morgens Nordic W. und ca. 3x in der Woche aufs Ergo-Rad. Heute liegt der Blutdruck ohne Medikamente bei ca. 130/80.

E. Helm aus Ostheim v.d.Rhön (14.12.2011): Wie können wir Politiker und Krankenkassen für die Primärprävention begeistern? Es gibt den Patientenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, den Herrn MdB Wolfgang Zöller, gibt es auch ein Patientenrecht auf Primärprävention und wenn ja, wieviel?

Lothar H. aus München (08.12.2011): Ich bin seit einigen Jahren im Ruhestand und habe meinen vorher erhöhten Blutdruck wieder auf Normalwerte gebracht - durch deutlich mehr Bewegung, gesunde Ernährung und vor allem durch regelmäßige Meditation. Heute nehme ich keine blutdrucksenkenden Medikamente mehr. Und ich fühle mich topfit.

Monika R. aus Weimar (Thüringen) (22.11.2011): Leider wurde meine Koronarsportgruppe im Juni 2011 aufgelöst und es gibt im Moment keine Möglichkeit für mich. Ein Rezept für Reha-Sport verordnet mir mein Hausarzt nicht, obwohl mein hoher Blutdruck schon dazu reichen könnte. Sport in der Gruppe hat mir bis zum Sommer 2011 sehr geholfen. Ich war belastbarer. Da ich noch meine 84-jährige Mutter pflege, brauche ich einen Ausgleich. Nur laufen reicht mir nicht. Welche Sportart könnte ich noch ausüben? Ich habe bei Youtube ein Video vom POM Weimar gesehen, die Trainerin Frau Seitz gibt es nicht mehr. Bitte mal ansehen. Danke

Horst J. aus Leipzig (16.11.2011): Ich treibe seit Jahren in einem Fitness-Center moderaten Sport mit anschließender Sauna (mit 4 Bypässen seit 26 Jahren). Die mir verordnete Medikation mit einer Mischung von Diuretika, ACE-Hemmern und Betablockern hat dabei nicht geschadet. Mein Blutdruck ist nach einem solchen Sport-Block (Kraft-Arbeit an 5-6 Geräten, 30 Minuten Ergometertraining mit ca. 80 Watt und 3 Sauna-Intervalle a 10-15 Minuten) senken den Blutdruck in der Regel auf Werte von 100/56 mmWS!!! Aber nur kurzzeitig! Der Wiederanstieg erfolgt nach wenigen Stunden. Es wäre wünschenswert, wenn dieser Effekt dauerhafter gestaltet werden könnte. Ein diesbezügliches Rezept hat mir allerdings bisher noch niemand verraten.

Sergej R. aus Gettorf (01.11.2011): Es gibt eine Fülle an unterschiedlichsten blutdrucksenkenden Medikamenten. Viele dieser Medikamente helfen den hohen Blutdruck zu senken. Jedoch können diese Medikamente auf lange Sicht, meiner Meinung nach, sich auf Organe schädigend auswirken. Aus dieser Überzeugung habe ich vor 3 Wochen angefangen dreimal in der Woche für jeweils 45 min Fahrrad zu fahren. Natürlich mit vorheriger Rücksprache mit meinem Hausarzt. Bei derselben Dosis von dem blutdrucksenkenden Medikament, hat sich mein Blutdruck um 4 mmHg (der untere Wert) gesenkt. Also es lohnt sich, zumindest bei mir. Aber austesten kann es JEDER. Danke!

Holger Brombach aus Wunstorf (20.08.2011): Muskelkraft ist die beste Medizin; verbunden mit Ausdauerübungen (z. B. Ergometer) und Fitnessübungen mit viel Bewegung (Gymnastik).

Hans-Henning Riedel aus Pattensen (23.06.2011): Ja, absolut! Alles sehr klar und verständlich erklärt. Danke

Siegfried U. aus Neuhaus (28.04.2011): Nach einem Herzinfarkt im Dezember 2010 merke ich schon seit Ende Januar, dass ein schwacher Druck in der Herzgegend langsam verschwindet, wenn ich mindestens 30 Minuten nicht allzu schnell laufe. Deshalb laufe ich täglich mindestens 60 - 90 Minuten, was mir sehr hilft. Ich bin jetzt 79 Jahre. Den Infarkt holte ich mir nach über 16-jähriger Pflegearbeit an meiner Frau, die jetzt in einem Pflegeheim untergebracht ist.

Fred B. aus Köln (07.04.2011): Seit ich meine sportlichen Aktivitäten verstärkt habe (morgens nach dem Aufstehen ca. 20 Minuten leichte Gymnastik, wöchentlich 3-5 Mal - wetterabhängig - 10 bis 15 km mäßig Radfahren, 1-mal Schwimmen, Sauna und Wassergymnastik), konnte ich meine Blutdruck-Medikamente schrittweise auf ein Minimum reduzieren. Die Gegenprobe hat mich völlig überzeugt, als ich auf Grund zweier aufeinander folgender Eingriffe (Grauer Star und Handoperation) über einen Zeitraum von fast 2 1/2 Monaten meine zwecks Stressabbau selbstverordnete Bewegungstherapie fast völlig einstellen musste, stieg mein Bluthochdruck wieder trotz Medikation zeitweise auf über 190/105. Nach Wiederaufnahme des Sports vor 2 Wochen liege ich wieder nur geringfügig über dem Normbereich. Ich bin 78 Jahre alt und verfolge neben dem Sport mehrere vorwiegend gemeinnützige Aktivitäten.

Hans M. aus Stechlin/Dagow (07.04.2011): Ich treibe soweit keinen Sport, d. h. Radfahren, Schwimmen nun im Sommer und Gartenarbeit sind "meine" Sportarten jetzt. Liege damit wohl auch gut, um den Blutdruck im Griff zu halten mit Tabletten.

Christa und Josef aus Vancouver BC Kanada (07.04.2011): Seit wir vor 2 Jahren mit regelmaessigem Sport in unserem Community Centre starteten, fuehlen wir uns richtig wohl, und der Blutdruck ist unter Kontrolle und eine Besserung erzielt.

Peter A. aus Meerbusch (06.04.2011): Ich habe durch Gewichtsabnahme von 93 kg auf 83 kg und bei gleichzeitigem 3 x in der Woche 45 minütigem "Walken/gehen" meine Blutdruckwerte auf normal geführt. Allerdings muß ich weiter die niedrigen Blutdruckwerte erhalten, um dann die Medikation abzusetzen.

Birgit K. aus Hamburg (06.04.2011): Seit Jahren schon treibe ich keinen Sport, da ich an Asthma leide. Jetzt habe ich Bluthochdruck (140/90 bei 80 Puls), nehme vom Internisten verschriebene Tabletten in leichter Form, die allerdings bisher noch nicht geholfen haben. Meine Luftnot ist zum Teil so schlimm, dass ich Angst habe, Sport zu treiben bzw. auch nur etwas schärfer zu gehen. Mein Puls ist immer schon sehr hoch gewesen, allerdings hatte bisher immer eher einen zu niedrigen Blutdruck.

Wolfgang H. aus Ottobrunn (06.04.2011): Ich habe meinen Bedarf an Atacand von 8 mg auf 4 mg und Bisoprolol von 5 mg auf 2,5 mg reduzieren können. Außerdem bin ich trotz Stenting einer in Stent-Restenose fitter als vor dem letzten Stenting 2009 (Alter 70 Jahre).

Ulrich G. aus Barsbüttel (06.04.2011): Bin Jahrgang 1949 und kann den Empfehlungen nur beipflichten. Habe nach arterieller 5-fach Bypass Op - unmittelbar nach Beendigung der Reha Anfang Januar 2011 - mit regelmäßigem Ergometer-Training bis zu 30 Minuten 6x die Woche begonnen. Zusätzlich mache ich nun regelmäßig ein leichtes-moderates Krafttraining zur Stärkung der Körpermuskulatur. Damit ich den mir von ärztlicher Seite angeratenen Max-Puls von 115 nicht überschreite ist grundsätzlich bei jeder Übung mein "pers. Trainer" (meine Pulsuhr) dabei. Mein mittlerer Ruhe-Blutdruck hat sich nun mit Betablocker und dieser regelmäßigen sportlichen Aktivitäten auf 112:73, Puls 55 eingeregelt. Ich fühle mich gut belastbar und sehr gut.

Horst M. aus Dietzenbach (06.04.2011): Aus verschiedensten Gründen bin ich leider ein aktiver "Sport- und Bewegungsmuffel", obwohl die Logik mich vom Gegenteil überzeugt. Ihr Artikel brachte für mich jedoch die Erkenntnis, dass man schon mit kleinen Schritten Teilerfolge, somit eine Verbesserung der passiven Situation erreicht.

Gerhard S. aus Kreuztal-Littfeld (06.04.2011): Schon nach 20 Minuten Laufbandtraining 3-4 mal in der Woche sinkt der Blutdruck signifikant. Das allgemeine Wohlbefinden wird gesteigert.

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Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

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