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Welche Möglichkeiten gibt es neben Medikamenten?

Blutdruck auf natürliche Weise senken?

Bislang 38 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)

Den Blutdruck natürlich senken

Haben Sie einen hohen Blutdruck und möchten in Zukunft weniger Medikamente einnehmen? Dann sind Sie hier genau richtig. Denn in vielen Fällen lassen sich die Werte zusätzlich auf natürliche Weise senken. Die Erfolge können dabei so groß sein, dass manche Menschen sogar überhaupt keine Blutdrucksenker mehr benötigen. Wichtig ist es allerdings, bisherige Medikamente auf keinen Fall ohne ärztliche Rücksprache abzusetzen oder die Dosis auf eigene Faust zu verringern, wie die Deutsche Herzstiftung ausdrücklich betont.


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Obwohl zu hohe Blutdruckwerte zu den gefährlichsten Risikofaktoren für einen Schlaganfall, Herzinfarkt und viele andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen, werden blutdrucksenkende Medikamente oft nicht ordnungsgemäß eingenommen. Grund dafür sind häufig Nebenwirkungen, die entweder während der Einnahme tatsächlich aufgetreten sind oder teilweise von Betroffenen auch nur befürchtet werden.

Sind Sie motiviert selbst etwas gegen zu hohe Werte zu tun?

Wer motiviert ist, kann in vielen Fällen allerdings selbst einiges dazu beitragen, dass weniger Blutdruck-Medikamente eingenommen werden müssen und Medikamenten-Nebenwirkungen schließlich zur Nebensache werden. Wer besonders gut ist, schafft es in manchen Fällen sogar, die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten komplett überflüssig zu machen. Wichtig: Das Absetzen von Medikamenten darf allerdings ebenso wie eine Dosis-Reduktion nur in Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt erfolgen, wie die Deutsche Herzstiftung ausdrücklich unterstreicht.

Tipp Nr. 1: Mit Bewegung den Blutdruck natürlich senken

Mit einem gut durchdachten Sportprogramm ist bei einem Bluthochdruck eine Verringerung der Werte um etwa 5 bis 10 mmHg zu erwarten, wobei sich die Wirkung von Mensch zu Mensch je nach Veranlagung deutlich unterscheiden kann. Auch die Wahl der Sportart und des Trainingsumfangs spielen eine wichtige Rolle. Ausführliche Informationen, welche Sportarten zu empfehlen sind und wie viele Sporteinheiten pro Woche sinnvoll sind, finden Sie in dem Beitrag Bluthochdruck und Sport, der kürzlich im Herzstiftungs-Newsletter erschienen ist.

Tipp Nr. 2: Frische Kräuter statt Salz

Bei vielen Menschen führt eine hohe Salzzufuhr zu erhöhten Blutdruckwerten. Vermeidet man in solchen Fällen salzreiche Speisen und schafft es damit, die tägliche Kochsalzzufuhr auf unter 6 g zu verringern, lässt sich auf diese Weise ein erhöhter Blutdruck oft deutlich senken. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Salzaufnahme erreicht bei vielen Menschen bei einer unbedachten Ernährungsweise häufig 10 bis 15 g/Tag, wobei auch bis zu 30 g/Tag bei manchen Menschen keine ungewöhnlichen Mengen sind. In welchen Lebensmitteln besonders viel Salz enthalten ist und welche nur geringe Mengen aufweisen, können Sie hier in dem Interview Ernährung: Was ist erlaubt, was muss sein? aus unserem Herzschwäche-Sonderband nachlesen.

Hinweis: Dass Speisen mit wenig Salz gezwungenermaßen fade schmecken, ist eine zwar weit verbreitete, aber falsche Vorstellung, was nicht zuletzt die Mediterrane Küche beweist, wie sie seit langem von der Deutschen Herzstiftung für Menschen mit Herzerkrankungen empfohlen wird. Oft kann man mit ausgewählten Gewürzen und frischen Kräutern sogar einen deutlich besseren Geschmack erzielen als mit der üppigen Verwendung von Salz. Eine Fülle an leckeren Gerichten, die sich nicht nur schnell zubereiten lassen, sondern auch ohne große Salzmengen auskommen, finden Sie z. B. in dem Kochbuch Mediterrane Küche, das die Deutsche Herzstiftung seit Jahren zur Vermeidung von Herzerkrankungen herausgibt und mittlerweile eine Auflage von über 27.000 Exemplaren erreicht hat.

Tipp Nr. 3: Auf überlegten Umgang mit Alkohol achten

Alkohol kann ab bestimmten Mengen den Blutdruck erhöhen. Männern wird empfohlen pro Tag nicht mehr als 30 g Alkohol zu trinken, was je nach Alkoholgehalt z. B. 250 ml Wein am Tag entsprechen kann. Frauen sollten dagegen nicht mehr als 20 g Alkohol pro Tag trinken, nicht nur wegen des geringeren Körpergewichtes, sondern auch weil sie den Alkohol langsamer abbauen. Für genauere Informationen empfehlen wir die folgende Sprechstunden-Antwort auf eine Anfrage zum Thema Blutdruck und Alkohol.

Tipp Nr. 4: Körpergewicht kann Blutdruck beeinflussen

Auch wenn es erfahrungsgemäß oft nicht einfach ist Übergewicht zu reduzieren, gehört die Normalisierung des Körpergewichts zu jenen Maßnahmen, mit denen sich ein hoher Blutdruck in vielen Fällen besonders wirkungsvoll senken lässt. Oft lohnen sich die Anstrengungen des Abnehmens dann übrigens gleich in mehrfacher Hinsicht: Wer in dieser Zeit z. B. neue Sportarten entdeckt – vielleicht sogar im Team mit anderen Menschen – oder Spaß an einer gesundheitsfördernden Ernährung findet, wird das Abnehmen schnell als Bereicherung erleben und mit hoher Wahrscheinlichkeit einen deutlichen Zugewinn an Lebensfreude verbuchen können.

Tipp Nr. 5: Den eigenen Umgang mit Stress verbessern

Bestimmte Formen von Stress können den Blutdruck in die Höhe treiben und damit das Risiko für Herzerkrankungen steigern. Um welche Arten von Stress es sich dabei handelt und welche Möglichkeiten im Umgang mit Stresssituationen empfehlenswert sind, erläutert der Professor für psychosomatische Medizin und Psychologie Karl-Heinz Ladwig vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung in einem ausführlichen HERZ HEUTE-Interview, das Sie sich als Mitglied auf der folgenden Seite zum Thema » Stress und Herz herunterladen können.

TippAllen Menschen mit erhöhten Blutdruckwerten empfiehlt die Deutsche Herzstiftung den Sonderband „Bluthochdruck heute – Lebensstil, Medikamente, neue Verfahren“ durchzulesen. In der 88-seitigen Expertenschrift wird z. B. erläutert, wie tief man den Blutdruck in welchem Alter senken sollte oder was man über Nebenwirkungen von Blutdruck-Medikamenten wissen muss. Alle Beiträge sind von namhaften Kardiologen, Pharmakologen und Psychologen speziell für Menschen mit erhöhten Blutdruck-Werten geschrieben. Die Expertenschrift, die innerhalb weniger Tage bereit über 1.000 Mal bestellt wurde, können Sie hier anfordern: ➞ Bluthochdruck-Sonderband


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Professor Dr. med. Helmut Gohlke

Autor: Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Mitglied im Vorstand der Herzstiftung und langjähriger Chef­arzt der Abt. Klinische Kardiologie II im Herz-Zentrum Bad Krozingen. Zu seinen Schwer­punk­ten zählt insbesondere die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Professor Helmut Gohlke

(Redaktion: ebe)

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Bislang 38 Kommentare zu diesem Beitrag

Erwin aus Werne (30.04.2012): Ich habe immer 140 zu 110 und das ist zu hoch. Ich muss was machen. Ach so, bin 58 Jahre Nichtraucher, aber trinke tgl. mein Bier. Ich werde damit mal aufhören, nur am Wochenende was trinken.

Herrn Hubert Duelli aus Wolfegg/Allgäu (23.04.2012): Ich würde mir mal wünschen, daß mehr Menschen den Rauchkonsum einschränken würden und daß gleiche Rauchgesetze gelten würden; evt. noch strenger; denn das belastet den Passivraucher auch sehr. Ich finde Ihre Internetseite sehr empfehlenswert; doch sollte sie deshalb öfters von herzschwachen Menschen aufgerufen werden. MFG H. D

Heidi Hopp (23.04.2012): Sehr wichtig, unbedingt die Warnsignale beachten. Habe zwar erst 5 kg abgenommen - aber es soll noch mehr werden. Sport und Bewegung werden erhöht! Ich hoffe es hilft.

Sanne (20.04.2012): Ganz besonders wichtig, allein schon wegen etwaiger Nebenwirkungen von Medikamenten, z. B. bei meinem LP. Erektile Dysfunktion.

Anja aus Ischgl (22.03.2012): Diagnose einer durchhängenden Herzklappe letztes Jahr, schwankender Blutdruck, aber die Ärzte sagen nur alles in Ordnung. Oft Schwindel, Gedächtnisschwäche ... Ja, ich mache mir Sorgen um meinen Lebenspartner und achte auf salzarme Kost, kein Stress etc. Blutdrucksenkung auf natürliche Weise ist eine feine Sache, wenn denn auch von den Ärzten entsprechende Beratung und Unterstützung kommt.

Hans aus Pattaya (14.03.2012): Habe erhöhten Blutdruck (Ramipril 5mg) und vor allem einen hohen PULS. Kann mir jemand helfen bzw gute Tipps geben, wie ich auf natürliche Weise den puls herunterbekomme?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Margret K. (11.02.2012): Ich vertrage keine Betablocker od. andere Tabl. wegen Schwindel u. juckenden Krampfadern. Blutdruck momentan zwischen 138/150 zu 65/60. Habe ca. 5 kg Übergewicht, was ich jetzt abbauen möchte mit weniger Süßem, mehr Trinken, mehr Bewegung u. mehr Gelassenheit. Ein natürliches Mittel aus der Fichte soll zusätzlich helfen. Bin gespannt, ob es wirkt. Ich möchte mich nach ca. 3 Monaten hier wieder melden.

Reinhard aus Hof (13.01.2012): Essen umgestellt auf mehr Geflügel und Knäckebrot, weniger Alkohol und Süßigkeiten, Treppen laufen statt Aufzug, einfach mehr Bewegung hat mir geholfen. Hoffe nur, dass nicht der so genannte Jo Jo Effekt nicht wieder auftaucht. 120kg zu jetzt 100kg.

Marion H. aus Hamburg (30.12.2011): Ich halte es für sehr wichtig und habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass der Blutdruck durch Bewegung auf ein natürliches Maß zurückgeht.

K.-H. Zechner aus Köln (29.11.2011): Schon kurzes Aussetzen der sportlichen Aktivitäten (z.B. bei Einnahme von Antibiotika) führt zu Blutdruckerhöhung.

Wolfgang Schüler aus Siegen (28.11.2011): Es geht wirklich, Gewicht zu reduzieren. Einfach mal versuchen. Wenn ein Zielgewicht erreicht ist, werden Sie sich wundern. Ganz bestimmt.

Nowenz aus Obb. (27.11.2011): Bewegung schön und gut, aber wenn man durch orthopädische Probleme da stark eingeschränkt ist, macht auch der Heimtrainer keinen Spaß, wenn man dabei laufend Schmerzen hat. Einzige noch erträgliche Bewegungsart ist Gehen mit Stöcken, aber nicht wie Nordic Walking, sondern zum Abstützen und Nachhelfen mit den Armen. Vielleicht 1/2 Std. alle 2 Tage!?

H. J. aus Gunzenhausen (26.11.2011): Ernährung umstellen und Ausdauersport betreiben: Ziel bei mir: 10 kg Gewichtsabnahme! Mein Programm: Habe meinen Bierkonsum auf 0 reduziert und alle Wurstspeisen aus dem Kühlschrank verdammt. Als Ersatz für die Bierrationen trinke ich Brunnenwasser mit einen Schuß Weißwein als Geschmacksverstärker. Bewusst, aber normal Essen, das Abendbrot ist entfallen! Täglich, bei Wind und Wetter, Nordic-Walking etwa 60 Minuten und länger. RR jetzt 130/85 mm/Hg (war 155/105mm/Hg). Nehme aber die Medikamente weiter!!

Arnhild aus Frankfurt (26.11.2011): Ich habe mich über Jahrzehnte mit Ausdauersport vor der Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten drücken können, bis mit Ende 50 der Blutdruck "explodierte". 220 / 240 : 120. Da hätte man glatt 2 Menschen mit betreiben können. Dann gab es Medikamente, ich habe weiter Ausdauersport betrieben, bis mich dann doch der Infarkt im November 2010 erwischte. Jetzt habe ich 5 Stents, nehme Statine (mit Muskelproblemen) und renne immer noch... wenn auch etwas langsamer. Machen Betablocker langsamer beim Joggen und Radfahren?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Peter Ahrens aus Bischofsheim (26.11.2011): Sehr wichtig - nur ist man leider oft zu "faul".

Gert Wolligand aus Halle-Saale (26.11.2011): Hallo, im Regelfall benötigt man für bestimmte Krankheiten überhaupt keine Medikamente. Ein altes Sprichwort sagt ja aus: gegen alles ist ein Kraut gewachsen! Und das stimmt. Man muss nur Kenntnis darüber besitzen. Sport ist gut aber auch kein Allheilmittel. Körperliche Betätigung und Ruhe sollten wohl abgestimmt sein. Wieviel Sportler haben nach Beendigung Ihrer Karriere Gesundheitsprobleme! Schulmedizin und Natur sollten sich ergänzen - aber noch steht der Profit im Vordergrund! - das ist schade!

U. S. aus Bayern (25.11.2011): Meinen Blutdruck konnte ich ohne Medikamente mit täglich 3 Tassen Weißdorn-Tee und täglich 40 Minuten Ergometer fahren senken. Da Betablocker im Verdacht stehen, bei Männer Krebs auslösen zu können, halte ich natürliche Mittel und Wege für sehr sinnvoll.

J. H. aus Lohr (25.11.2011): Weniger Salz, bessere und gezieltere Auswahl in der Ernährung, mehr Bewegung, Streß reduzieren und mit (positivem) Streß besser umgehen, damit habe ich angefangen und schon mal das Gewicht etwas reduziert. Ich fühle mich besser dabei und bin gespannt, wie sich die mahnenden Werte und die gebotenen Therapien weiter entwickeln. Ergänzend zu meinen eigenen Bemühungen helfen mir die Verordnungen meiner Hausärztin sehr gut.

Anonym aus Dingolfing (25.11.2011): Alle diese Themen sind speziell für Typ2-Diabetiker wichtig und helfen neben Blutdruck-Verbesserungen auch den Blutzucker zu senken!

Hartmut aus Leipzig (25.11.2011): Habe über 20 kg seit Mai wegen Zucker abgenommen und fühle mich besser, kann besser laufen und Treppen steigen.

Paula A. aus Innsbruck (Tirol) (25.11.2011): Nach meinem Hinterwandinfarkt kam ich in ein Rehazentrum, wo mir der dortige Chefarzt sagte, es wäre erwünscht, wenn ich täglich ein Glas Weißwein trinken würde. Ich fragte nicht warum, aber nach einem Schlagl wußte ich es. Mein Blutdruck war immer zu hoch und nach einem Glas Weißen war er unten und blieb es auch.

Willy S. aus Balzers (LIE) (25.11.2011): Ich (68) habe über Jahre versucht, mit Medikamenten meinen Blutdruck zu senken. Der Erfolg war eher mässig, einfach immer ein wenig zu hoch (Systole und Diastole). Eine Naturheilerin hat mir gesagt, ich solle zuerst aufhören "Fishermans" zu essen (enthalten Lakrize). Zusätzlich trinke ich seither jeden Morgen ein Glas Wasser in dem über Nacht 8 Gewürznelken eingelegt waren. Nach drei Wochen konnte ich die Medikamente absetzen. Ausser wenn ich mich ärgere, ist mein Blutdruck immer etwa 130 / 80.

Ingild (52) aus Hamburg (25.11.2011): Ja. ja: hoher Blutdruck kann auch sein bei gesundem Lebensstil, d. h. eher Untergewicht, schon zum Frühstück Gemüse, zwar im Rollstuhl, aber mehr Bewegung als andere: Schwimmen, morgendliches Gymnastiktraining (z. B. Yoga), kein Alkohol, kein Rauchen. Hm, muss mich mit Susanne zusammentun und Gruppe der "Hoher Blutdruck"-Patientinnen, die nicht dem "Anforderungsprofil" der Ärzte genügen und diese an ihrem Know-how zweifeln lassen ...

Helene B. aus Graben (25.11.2011): Ich habe in einem Jahr 28 kg abgenommen durch Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Mein Blutdruck sank von 180/90, auf derzeit 155/70. Mein Arzt ist begeistert und ich fühl mich wie neugeboren.

Susanne R. aus Düsseldorf (25.11.2011): Leider funktioniert das bei mir nicht: kein Salz, kein Übergewicht, 5 mal eine Stunde pro Woche stramm gehen am Rhein, null Alkohol, nie Zigaretten geraucht, kein Stress da Ruhestand. Tabletten verursachen unangenehmen Schwindel in der Nacht. Ich bin ein hoffnungsloser Fall, im übrigen aber relativ gesund und munter.

Kiesling aus Winterhausen (25.11.2011): Da es eine langanhaltende Therapie ist, z. B. Gewichtsabnahme, ist die damit verbundene Zufriedenheit mit sich selbst das beste Lebensgefühl.

Kalina aus Berlin (25.11.2011): Das Wort "auch" ist falsch. Ich würde besser sagen "in erster Linie", gefolgt von eventuell unausweichlichen Medikamenten. Die kommen ja erst dann in Betracht, wenn Jahrzehnte falsch gelebt wurde.

Lewin Guillaume Buchholz aus Berlin (25.11.2011): Gute Seite.

Helmut Mölleken aus Dinslaken (25.11.2011): Nebenwirkungen von Diuretika. Aus gegebenem Anlaß habe ich nach den Auswirkungen von Hydrochlorthiazid recherchiert. Der Beipackzettel erwähnt zwar die Notwendigkeit, die Blutwerte für Kalzium, Kalium, Harnsäure und Harnstoff regelmäßig zu ermitteln, ansonsten findet man aber keine weiteren verwertbaren Hinweise. Mediziner weisen - wenn sie konkret befragt werden - auch auf die mögliche Beeinflussung der Blutspiegel von div. Salzen hin. Als Nutzer eines derartigen Medikamentes interessiert mich natürlich, wie man evtl. Defizite ausgleichen kann. Veröffentlichungen im Internet, speziell aus dem angelsächsischen Sprachraum, sind da ergiebiger. So erfuhr ich, dass eigentlich sämtliche Mineralien/Spurenelemente betroffen sind. Hierbei spielt das Kalzium offensichtlich eine besondere Rolle, da es zurückgehalten wird. Nun stellt sich die Frage, Wie wirken die freiverkäuflichen Nahrungsergänzungen mit den Inhaltsstoffen Kalzium plus Vitamin D. Müßte da nicht ein Warnhinweis auf dem Beipackzettel erfolgen, diese Produkte zu meiden. Weiterhin erfuhr ich aus einer amerikanischen Studie, dass unter der Anwendung von HCT der Homocysteinspiegel signifikant angehoben wird. Die beteiligten Anwender von HCT hatten durchschnittlich einen Homocysteinspiegel von 17,78 µmol gegenüber 10,5 µmol bei der gesunden Vergleichsgruppe. Ursache für die erhöhten Werte war die vermehrte Ausscheidung von Folsäure. Dies sind nur zwei Beispiele der vielen Unwägbarkeiten bei der Nutzung von Diuretika, auf die man nur stößt, wenn man gezielt sucht. Da diese Stoffgruppe zu den ältesten Medikamenten zählt, finde ich es schon beschämend, wie wenig verwertbare Informationen dem Anwender zur Verfügung stehen. MfG Helmut Mölleken

G. H. aus Dorfen (25.11.2011): Nach 1. Herzinfarkt im Mai 2011 mit 67 J. (war vorher bei ca. 5 kg Übergewicht und wenig Bewegung im Glauben, stets topgesund zu sein, da schon immer Nichtraucher/Nichttrinker) stellte ich - begünstigt auch durch die täglichen 5 Tabletten-Medikamente - meine Lebensart radikal um: je morgens und abends 4 km/25 Min. strenger Fußmarsch, wenig gesundes Essen, aber viel reines Leitungswasser trinken. Ergebnis: schon seit 3-4 Monaten abgemagert beständig 4 kg Untergewicht, alle "Werte" jetzt "normal" bis teilweise "unter-normal". Mein jetziges Wohl-Befinden: top-top-top-gesund, alles bestens. Die 5 Tabletten täglich nehme ich weiterhin - zumindest bis zum nächsten Arzttermin 2/12. Ich kann meine "Umstellung" bestens weiterempfehlen!

G. H. aus Dorfen (25.11.2011): Nach 1. Herzinfarkt im Mai 2011 mit 67 J. (war vorher bei ca. 5 kg Übergewicht und wenig Bewegung im Glauben, stets topgesund zu sein, da schon immer Nichtraucher/Nichttrinker) stellte ich - begünstigt auch durch die täglichen 5 Tabletten-Medikamente - meine Lebensart radikal um: je morgens und abends 4 km/25 Min. strenger Fußmarsch, wenig gesundes Essen, aber viel reines Leitungswasser trinken. Ergebnis: schon seit 3-4 Monaten abgemagert beständig 4 kg Untergewicht, alle "Werte" jetzt "normal" bis teilweise "unter-normal". Mein jetziges Wohl-Befinden: top-top-top-gesund, alles bestens. Die 5 Tabletten täglich nehme ich weiterhin - zumindest bis zum nächsten Arzttermin 2/12. Ich kann meine "Umstellung" bestens weiterempfehlen!

Anonym (25.11.2011): Ich bin eine Patientin, bei der es genügen würde, das Gewicht zu reduzieren, um keinen hohen Blutdruck zu haben.

Gerhard Büttner aus Weißenburg (25.11.2011): Es ist durchaus interessant, wie einfach dies gelingen kann. Zudem sind mehrere verschiedene Wege aufgeführt. Alle wird wohl kaum jemand einhalten.

Kurt Hoffmann aus Leimen b. Heidelberg (25.11.2011): Eine Ernährungsumstellung kann Wunder bewirken. Außerdem die Reduzierung des Fett-und Alkoholkonsum sind wahre Wunderwaffen!

R. G. aus Hofgeismar (25.11.2011): Obwohl ich schon viele gegenteilige Bemerkungen gehört habe: Bei mir hilft der tägliche Konsum von ca. 1 Liter frischer Vollmilch, 1 Esslöfel Honig (in die Milch oder auch aufs Brot). Sport fällt bei mir aus, da ich auf einen Rollstuhl angewiesen bin.

H.J. S. aus Heidelberg (25.11.2011): Hilfreiche Massnahme, die Medikamentenmenge zu reduzieren; ob völliger Verzicht dadurch erreicht werden kann, bedarf längerer Probezeit.

Norbert Namyst aus Seesen (25.11.2011): Das Einnehmen von Medikamenten sollte, nicht zuletzt wegen der damit verbundenen Nebenwirkungen, auf ein Minimum reduziert werden. Gerade in Verbindung mit einer Herzerkrankung ist die Einnahme von Medikamenten z. T. unumgänglich. Wenn es darüber hinaus die Möglichkeit gibt, den Bluthochdruck, oder andere Erkrankungen, auf natürliche Weise zu zu verändern, dann sollte davon Gebrauch gemacht werden.

Ingolf Strassmann aus München (25.11.2011): Ein Tatsache, die ich bestätigen kann. Nur, Sport im Alter von 80 plus ist eben eine Sache der Überwindung und Technik.

 
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